RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#101 von Tscharlie , 23.02.2021 18:29

13km? Das sind ca. 45 Minuten gemütlich mit einem Fahrrad. Das ist gesund.


 
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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#102 von Winni , 23.02.2021 18:56

Hier ist der Bahnhof nur 1,8 km weit weg. Aber mangels Oberleitung fährt man mit Dieselloks. Zählt das auch?


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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#103 von Daniel , 23.02.2021 19:01

Zitat von Tscharlie im Beitrag #101
13km? Das sind ca. 45 Minuten gemütlich mit einem Fahrrad. Das ist gesund.


Dann noch 30 Minuten mit dem Zug zur Arbeit und mit dem Auto brauche ich für die direkte Strecke 20 Minuten.


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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#104 von Winni , 23.02.2021 21:29

Und der Zug hält auch auf der Rückfahrt im Baumarkt und bei Aldi


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#105 von sebbarca , 23.02.2021 22:21

Hola!, moin!

Zitat von Tscharlie im Beitrag #101
13km? Das sind ca. 45 Minuten gemütlich mit einem Fahrrad. Das ist gesund.

Bei uns sind es nur 8 km, dafür 350 Höhenmeter. Seeeehhhhhr gesund!
Hasta luego!
Klaus


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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#106 von Tscharlie , 24.02.2021 05:43

Dann eben Mountainbike, stellt euch doch nicht so an.


 
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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#107 von Winni , 24.02.2021 08:18

Also ich möchte weiterhin total individuell mobil bleiben. In welcher Form das zukünftig sein wird sehen wir dann. Die beste Lösung wird sich durchsetzen. Öffis sind für mich keine Alternative, hier auf dem Land sowieso eher spärlich, ich hocke aber auch einfach nicht gerne in Bus und Bahn. Ich fahre auch nicht mit dem Rad zu einem Termin, und frage da erstmal nach einer Dusche. Fahrrad ist für mich Freizeit/Sportgerät oder für kurze Erledigungen.
Für mich können gute Lösungen nur die Individuelle Freiheit des Einzelnen beinhalten, "automobil" zu sein, also unabhängig mobil. wie das Ding angetrieben wird, zeigt die Zukunft.


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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#108 von tomruevel , 24.02.2021 09:46

Moin,

weiter oben hatte ich ja mal erwähnt dass in meinem Freundeskreis ein E.Go gefahren wird.
Man war, bis auf Kleinigkeiten, bisher sehr zufrieden.

Während der kalten Tage kürzlich, das Fahrzeug steht in einem Carport, wurde es scheinbar über Nacht nicht geladen (mit 80% abgestellt und angeschlossen, morgens dann immer noch 80%).
Man dachte sich nichts dabei, fuhr wieder herum, stellt ihn ab und schloss ihn zu Laden an. Schaute noch mal genau hin ob man nicht etwas falsch gemacht hat.
Und konnte das Fahrzeug am nächsten Morgen noch nicht mal mehr aufschließen, auch das Ladekabel ließ sich nicht entfernen um das Fahrzeug abschleppen zu können.
Die Pannenrufnummer des Herstellers eröffnete nun, daß eine Ladung bei Temperaturen unter 0°C zum Schutz des Akkus nicht möglich ist.
Der zuständige Boschdienst erklärte dann wieso der 12V Akku auch leer ist. Die Ladesteuerung wird offenbar über 12V gespeist und probiert immer wieder den Ladevorgang zu starten, eben bis der 12V Akku leer ist.
Der Pannendienst des Herstellers sagte dann auch sofort einen Leihwagen zu, der allerdings erst nach mehr als einem Tag und mehreren Anfragen verfügbar war.
Glücklicherweise hat man in der Familie ja noch ein konventionelles Fahrzeug.
Dieser Umstand, dass unterhalb bestimmter Temperaturen eine Ladung nicht durchgeführt wird, ist offenbar nirgends thematisiert.
Der Hersteller hat nun eine Mängelanzeige erhalten mit Termin zur Fehlerbehebung u.ä. Weiterhin ist in Klärung mit dem Rechtsschutz wie man weiter verfahren kann.

Laden

oben beschriebener E.Go sollte wohl auch mal über eine normale Haushaltsteckdose geladen werden.
Die Steckdose hat die Nacht mit Dauerbelastung nicht überstanden und hing etwas schlapp am Pfosten.

Im Nachhinein stellt sich heraus, dass in dem Ladekabel mit Schuko in dem Stecker ein Temperatur drin steckt. Der bei allzu aufgeheizter Steckdose den Strom reduziert oder gleich ganz abschaltet.
Da hätte auch funktioniert, wäre dazwischen kein Verlängerungskabel gewesen bei dem die Kupplung nicht zu heiß wurde.
Also Fehler beim Bediener.
Fertig.

Ansonsten nochmals zu dem Laden bei Frost.
Bei der Wettersituation vorige Woche war die Garage auch nach 3 Tagen im Frostbereich. D.h. das hilft dann auch nicht weiter.
Der Boschdienst der den oben beschrieben E.Go wieder zu leben erwecken soll hat unter seinen Kunden auch einen Pflegedienst mit 8 E.Go.
Die dann eben auch ausgefallen sind.


Grüsse
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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#109 von R.Fuller , 24.02.2021 11:14

Ach, was solls. Hier in Hannover fuhren über eine Woche keine Straßenbahnen, Stadtbahn, weil halb als U-Bahn.

Zuerst fielen die Busse aus wegen der Schneeflöckchen, dann die Stadtbahnen, Bauschäden an den Übergängen.

Die drei Grazien vom Vorstand hatten auch keinen Plan.

Da lob ich mir unsere Autos mit Winterreifen und Sitzheizung. Die starteten immer und brachten uns warm ans Ziel.


Grüße aus Hannover
Ralf



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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#110 von JaH , 24.02.2021 12:01

Unser Postbote kommt inzwischen auch wieder elektrisch. An den kalten Tagen wurden die Batterien über Nacht nicht voll genug, sodass die Postboten ihre Tour nicht komplett abfahren konnten. In der Zeit wurden VW-Transporter mit Diesel angemietet...

Das E-Auto ist nicht das Problem. Das ist weitgehend "auskonstruiert". Es ist die Bereitstellung und die Speicherung der notwendigen Energie, für die sich m.E. noch keine wirklichen Fortschritte im Hinblick auf die Alltagstauglichkeit am Horizont abzeichnen.


 
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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#111 von tomruevel , 01.04.2021 10:40


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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#112 von klappwohnwagen , 02.04.2021 23:30

Hallo Tomruevel,

vor längerer Zeit habe ich in den "Westfälischen Nachrichten" gelesen, dass eine Familie aus Münster die Urlaubstauglichkeit eines Elektroautos beweisen wollte. Sie benötigten zum Gardasee 3 Tage. Ich komme, selbst mit meinem Wohnmobil, immer am frühen Abend des gleichen Tages an!

In einer Wohnmobilzeitschrift von Oktober 20, war zu lesen, dass Reisende zum Nordkap 96 mal laden mussten! Da die Akkus im Laufe der Fahrt immer wärmer wurden, benötigte man am Ende 2 Stunden Ladezeit, um eine Stunde zu fahren!

Die Freundin meiner Frau konnte im jetztigen Winter mit ihrem E- Smart keine 50km weit fahren!

Das zeigt doch deutlich, dass E- Autos nur etwas für Menschen mit hohem Einkommen sind, die sich noch zusätzlich, für den Urlaub, ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor leisten können. Also, das typische urbane Wählerklientel der Grünen.

Schonmal an ein gebrauchtes E-Auto gedacht? Dann sollte man noch ca. 8000€ zusätzlich für neue Akkus einplanen! Gebrauchte E- Autos wird man also nur schwer los!


Viele Grüße aus Münster

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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#113 von Susanne , 02.04.2021 23:51

solche Berichte schrecken mich momentan noch eher ab und bestärkten mich in der Meinung, dass heutige E-Autos nur für Stadtverkehr taugen, mit Wowa eh überhaupt nicht, also würden wir, wir heute, auch 2 Autos benötigen.


Campergruß Susanne
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Wir wollten das Beste, es kam wie immer (russ. Politiker)

 
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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#114 von Winni , 03.04.2021 07:38

Moin,
zukünftig wird man sich kein Auto mehr kaufen beim Händler, sondern "Mobilität" . So die Pläne. Und da spielt das E Auto eine wichtige Rolle.

Die Woche über fährt man mit dem Elektro-Stadtflitzer, am Freitag tauscht man den ( beim Händler)gegen ein Wochenend- Freizeit-Gefährt, für den Urlaub nimmt man einen großen Kombi aus dem Angebot, kann ein Verbrenner sein. Alles als Komplett-Paket beim Händler, darin enthalten auch ein Monatskarte für die Öffis und ein Ebike. Wartung und Versicherungen inkludiert, ein eigenes Fahrzeug besitzt man gar nicht mehr. Volvo hat eine Modellrechnung erstellt, mit rund 500 Euro/Monat wäre man dabei, wenn die Masse mitmacht.

Für mich Landpomeranze wär das nichts, aber für viele Menschen vllt vorstellbar.


PS
Mönsch Klappi, was hast Du nur für Ängste vor Linken und Grünen???


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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#115 von tomruevel , 03.04.2021 22:05

Zitat von Winni im Beitrag #114
Moin,
zukünftig wird man sich kein Auto mehr kaufen beim Händler, sondern "Mobilität" . So die Pläne. Und da spielt das E Auto eine wichtige Rolle.


Moin,

und für wen ist das was?
Doch eher für Nutzer die kein Auto brauchen und wenn doch, bestenfalls zum Transport von Personen.
Also nicht gerade für diejenigen, die ein Auto als Nutzfahrzeug benutzen.


Grüsse
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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#116 von donalfredo , 04.04.2021 03:43

Zitat von Winni im Beitrag #114
Moin,
zukünftig wird man sich kein Auto mehr kaufen beim Händler, sondern "Mobilität" . So die Pläne. Und da spielt das E Auto eine wichtige Rolle.

Die Woche über fährt man mit dem Elektro-Stadtflitzer, am Freitag tauscht man den ( beim Händler)gegen ein Wochenend- Freizeit-Gefährt, für den Urlaub nimmt man einen großen Kombi aus dem Angebot, kann ein Verbrenner sein. Alles als Komplett-Paket beim Händler, darin enthalten auch ein Monatskarte für die Öffis und ein Ebike. Wartung und Versicherungen inkludiert, ein eigenes Fahrzeug besitzt man gar nicht mehr. Volvo hat eine Modellrechnung erstellt, mit rund 500 Euro/Monat wäre man dabei, wenn die Masse mitmacht.




Das ist doch Schnee von gestern.
Die Modellrechnung ist längst Volvo-Realität, und heißt Care by Volvo.
Alles inklusive außer dem Sprit. Du kannst die Kiste monatlich tauschen, im Winter beispielsweise einen 4WD, in den Sommermonaten
für die Fahrt an die Adria eben einen Verbrenner mit Platz für Gepäck und Kids.
Würde mir gut gefallen, wenn es keine chinesische Idee wäre.
Nachtigall, ick hör dir ...


Wolfgang -aka- donalfredo


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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#117 von klappwohnwagen , 05.04.2021 17:50

Zitat von Winni im Beitrag #107
Ich fahre auch nicht mit dem Rad zu einem Termin, und frage da erstmal nach einer Dusche. Fahrrad ist für mich Freizeit/Sportgerät oder für kurze Erledigungen.




Hallo Camper,

hier in Münster stellt höchstens ein von Grün - Rot in ein Spitzenamt geschobener Nicht -Münsteraner diese Frage! Aber nur einmal!

Die Busfahrgäste stellen sich allerdings häufiger die Frage, wo denn ihr Handy geblieben sei.


Viele Grüße aus Münster

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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#118 von Winni , 05.04.2021 17:56

😅


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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#119 von R.Fuller , 09.04.2021 17:52


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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#120 von tomruevel , 10.04.2021 00:53

Zitat von klappwohnwagen im Beitrag #117
Zitat von Winni im Beitrag #107
Ich fahre auch nicht mit dem Rad zu einem Termin, und frage da erstmal nach einer Dusche. Fahrrad ist für mich Freizeit/Sportgerät oder für kurze Erledigungen.




Hallo Camper,

hier in Münster stellt höchstens ein von Grün - Rot in ein Spitzenamt geschobener Nicht -Münsteraner diese Frage! Aber nur einmal!


Moin,

naja, die Argumentation was man wie alles mit dem Fahrrad machen kann kommen ja oftmals eher aus Gegenden wo traditionell das Fahrrad genutzt wird, so mal ganz allgemein an keinen persönlich gerichtet. Oder eben von Theoretikern, die meinen wenn sie städtisch mal 3km ebene Strecke fahren dann könne man auch viel längere Strecken fahren.
Traditionell wird das Fahrrad deswegen genutzt, weil es die Gegend her gibt, weil sie wenig Steigungen hat. Die Steigungen haben inzwischen zwar ihre Schärfe verloren, dank elektrischer Fahrräder. Der Nutzungs- und Nutzerkreis wird erweitert. Trotzdem sollte man das vielleicht nicht überschätzen, die Tretunterstützung hat auch so ihre Grenzen, das was fehlt muß dann selbst erbracht werden.
Ich nutze ja seit einigen Jahren eine Saxonette, die fährt alleine, bei starken Steigungen kann/muß man mit treten weil die Leistung alleine nicht mehr reicht. Und das Ding hat 700W Leistung und man muß gelegentlich mithelfen.

Ansonsten, mit dem Fahrrad zum Termin o.ä.
Ich bin Anfang der 90er zwei Sommer lang gelegentlich mit dem Rennrad zur Arbeit gefahren, einfache Strecke knapp über 30km. Vom Rande des Bergischen (also nicht gerade Flachland) nach Düsseldorf.
Fahrzeit etwa 1,5h, Fahrwege größtenteils unbeleuchtet weil ländlich.
D.h. das macht man nur zu günstigen Bedingungen, also eher im Sommerhalbjahr, bei besserem Wetter usw., schon gar im Dunkeln.
Ändert aber nichts daran, dass man ein wenig in die Pedale treten muß, um mal irgendwann an zu kommen, aber eher noch weil es nicht eben ist. Und im Büro kommt man schweißnass an, also nichts für Schlipsträger.
Insofern halte ich das Fahrrad für den Weg in den Betrieb nur unter den Bedingungen für eine Alternative, wo die Strecken weniger anspruchsvoll sind, es egal ist dass man verschwitzt erscheint und auch das Wetter stimmt.

Der ADFC ist ja auch so ein Vertreter der Ansicht, das Fahrrad sei etwas für jedes Wetter, entsprechend sind z.B. die Empfehlungen für das Fahren im Winter.
Wir wohnen nun seit ein paar Jahren ja in so einer klassischen Fahrradgegend. Krethi und Plethi fahren hier dann auch viel mit dem Fahrrad.
Bei Regen, Kälte oder gar Glätte fährt dann aber auch keiner mehr mit dem Rad.

Insofern ist wohl zwischen Wunsch und Wirklichkeit schon ein kleiner Unterschied.
Und mit dem Bau von Rad(schnell)wegen mag sich manches verbessern, aber aus bergigen Gegenden wird damit auch kein Flachland.


Grüsse
tomruevel

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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#121 von Winni , 10.04.2021 07:46

...und lässt man das teure E Bike nachts vorm Haus stehen? Nein, man schleppt es natürlich zwei Stockwerke hoch, und stellt es in die Wohnung.

Du hast aber Recht, Tom. In unserem alten Wohnort, mit knüppeldicken Steigungen, fahren nur wenige Leute Rad. Hier im neuen Wohnort, der ziemlich eben ist, sieht man ganz viele Radfahrer.


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