RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#26 von Lofottroll , 20.11.2020 06:55

Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.

So ähnlich wie es hier diskutiert wird habe ich es mir auch vorgestellt. Typisch deutsch, erstmal alles Neue ablehnen. Technik ist einem steten Wandel und Fortschritt unterworfen. Wer nicht mitmacht ist schnell abgehängt. Geld verdienen unsere Autobauer nicht in Deutschland, sondern in Asien und Amerika. Dort wird fortschrittlicher gedacht. Soll heißen, auch die Autobauer in Deutschland bauen Autos für den Weltmarkt. Müssen sie, oder insolvent gehen.

Komisch finde ich dabei, daß Elon Musk in Foren immer gelobt wird für seinen Gründergeist. Aber selbst diesem Gründergeist folgen, bloß nicht. Dann steht der Deutsche auf der Bremse seines stinkenden Verbrenners.

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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#27 von donalfredo , 20.11.2020 08:18

Ich prognostiziere jetzt mal - wenn sich künstlicher Sprit durchsetzt, sowohl Bosch als auch Porsche investieren Milliarden in die Erforschung - dann ist das (Verbrenner-)Lied noch nicht gesungen.
Auch 2030 nicht ...


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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#28 von sebbarca , 20.11.2020 09:32

Hola, morje!

Zitat von Lofottroll im Beitrag #26
Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.

So ähnlich wie es hier diskutiert wird habe ich es mir auch vorgestellt. Typisch deutsch, erstmal alles Neue ablehnen. Technik ist einem steten Wandel und Fortschritt unterworfen. Wer nicht mitmacht ist schnell abgehängt. Geld verdienen unsere Autobauer nicht in Deutschland, sondern in Asien und Amerika. Dort wird fortschrittlicher gedacht. Soll heißen, auch die Autobauer in Deutschland bauen Autos für den Weltmarkt. Müssen sie, oder insolvent gehen.

Komisch finde ich dabei, daß Elon Musk in Foren immer gelobt wird für seinen Gründergeist. Aber selbst diesem Gründergeist folgen, bloß nicht. Dann steht der Deutsche auf der Bremse seines stinkenden Verbrenners.

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Und Andere werden folgen.

Ein klares Jein zu deinem Kommentar. Ich stimme Dir zu, daß es hier zu viele Bedenkenträger gibt die ausschließlich mit den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen argumentieren. "Technik ist einem steten Wandel und Fortschritt unterworfen". Jaaa! Aber: sie werden in dieser Welt ausschließlich durch den kurzfristigen Profitgedanken gefördert. Dazu kommt noch das kurzfristige Pushen durch immense Summen in einseitige Technologien, zur Zeit die E-Technik. Früher war das übrigens die Atomtechnologie.
Es ist erkennbar, und Ben's Diagramm zeigt das sehr eindeutig, daß die E-Technologie ausschließlich nicht der Heilsbringer sein kann. Sinnvoll wäre ein gleichwertige Entwicklung (und Finanzierung) von E-Technik, Brennstoffzelle und, ja!, Verbrennertechnologie. Denn auch letzteres kann noch Potential für weitere Entwicklung geben. Wir werden insgesamt auf absehbare Zeit nicht vollkommen darauf verzichten können. Und wenn das so ist, warum nicht auch hier Verbesserungentwicklung betreiben??? Der Umweltgedanke ist übrigens in Asien und Amerika absolut nicht vorhanden.
Die technischen Schwierigkeiten der E-Technik lassen sich irgendwann irgenwie überwinden, da bin ich auch optimistisch. Das gilt aber auch für die anderen Technologien. Die einseitige Fokussierung auf eine Technologie ist nicht hilfreich und wird in eine Sackgasse wie bei der Atomtechnologie führen.
Für mich persönlich muß die Realität natürlich anerkannt werden. Der Scenic hat jetzt 150 Tkm runter und ich werde ihn fahren bis er auseinanderfällt. Bis dahin wird es leider kein vernünftiges Auto mit Brennstoffzelle für den Privatgebrauch geben. Eine ordentliche Ladestation für ein reines E-Auto wird es in unserem Dorf ebenfalls nicht geben. Ergo wird mein Kompromiss, wenn er dann noch notwendig ist, wahrscheinlich in Richtung Niro gehen.
Hasta luego!
Klaus


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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#29 von Winni , 20.11.2020 09:48

moin,
solange wir für die PRODUKTION eines einzigen pkw soviel Energie verballern, die rund 80.000 km fahren mit nem Benziner entspricht, geht der richtige Gedanke auch in die Richtung der langfristigen Nutzung. Da hat ein E Auto echte Vorteile. Was geht meist nach 250.000 km kaputt? Getriebe, Kupplung, Auspuff, Wasserkühlung, Pumpe, Dichtungen, Ventile, Kopfdichtung.... hat das E mobil alles nicht.
Wenn man das mit den Akkus in den Griff bekommt, auch monitär, und vor allem beim Laden...


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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#30 von tomruevel , 20.11.2020 10:03

Moin,

Werner, Du machst bei Deiner Betrachtung den üblichen Fehler den alle machen.
Es wird nur ein Teil der Dinge, i.d.R. der positive gesehen und der Rest schlichtweg ignoriert (also nicht nur übersehen).

Wir können hier die Situation in Asien oder den USA überhaupt nicht beurteilen. Ich habe gestern mal versucht zu ergründen wie Schnelllader ans Stromnetz angeschlossen werden, es ist hier nicht zu finden außer den tollen Ladeleistungen, man schweigt sich aus bis auf kleinste Fußnoten. Und da möchte man hier beurteilen können was in den USA oder Asien der Fall ist. Ach ja, und China baut ja noch neue Kohlekraftwerke.
Aus der Telekommunikation weiß ich, zwar nicht mehr ganz neu, dass in den USA und Canada ganze Landstriche kein Festnetz haben, ein Umstand der in Europa, selbst im Norden undenkbar ist.
Weder die der Versorgung (der E-AUtos) noch die Umweltsituation. Sebbarca hat es schon benannt.

Und Herr Musk, dazu gab es einen Bereicht auf NDR Info, ist ein Unternehmer ältester Schule. Keine Arbeitnehmervertreter in seinem Betrieb, miserable Arbeitsbedingungen (viel Unfälle, schlechte Ausbildung) udn erheblich schlechtere Bezahlung (er Zahlt € 16 wo Betriebe in der Nachbarschaft bis über € 50 zahlen (inclusive Rentenvorsrge usw).
Und Geld verdient sein Laden vielleicht erst seit einem Jahr, ansonsten haben ihn Leute am fressen gehalten die es sich leisten können Geld auszugeben ohne was dafür zu bekommen.

Die Personen die hier als Bedenkenträger beschimpft werden schauen vielleicht mal ein wenig hinter die Kulissen und hinterfragen auch mal die Funktionen (so wie JaH das gestern mit seiner Berechnung gemacht hat. Und dann kommt eben heraus, dass zum E-Auto mehr als nur eine Steckdose oder eine Wallbox gehört.
Und Länder die ganz stark mit E-Autos versehen haben plötzlich wieder die Probleme im Verkehr, die sie vor 10 Jahren bereits gelöst hatten (Beispiel Norwegen).

Ergänzung, auch wenn es nicht ganz paßt.
Ich habe gestern abend mal geschaut was Toyota denn so bietet, an Hybriden.
Die haben ja eine schöne Auswahl, passen würde z.B. der Corolla Kombi als Hybrid.
Das AUto ist von den Ausmaßen ja auch nicht mehr gerade kompakt, als kleiner Benziner hat er dann 1300kg ANhängelast und als Hybrid dann sagenhafte 750kg.
D.h. auch bei der Marken gibt es offenbar nur einen Hybrid der mehr kann (der RAV 4) ansonsten muß man zu den Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor greifen.
Also wieder eine Marken aus dem Raster der brauchbaren Zugwagen raus.

Ach, noch ne Ergänzung.
Es gibt ja so allerlei Foren, auch für Elektrische.
Da beschriebt dann eine Dame ganz begeistert von der ersten Jahreswartung ihres ZOE, der hatte rund 20.000km gelaufen.
Ganz begeistert äußerte sie sich darüber, dass das Fahrzeug am Unterboden nicht verölt war, wie bei Verbrennern (zur Erinnerung: Erste Jahreswartung!!!!).
Und das die Bremsklötze erst zu einem Viertel verschlissen waren (Zur Erinnerung: 20.000km).
Das Ganze hat sie in einem Grundtenor der Überzeugung geschrieben.
Ob das jetzt fachlich alles korrekt ist mag jeder selbst entscheiden.


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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#31 von Lofottroll , 20.11.2020 10:43

Moin Tom,

alle Einwände die du nennst sind richtig. Heute. 2030 sieht die Elektrowelt aber schon anders aus. Aber man darf es nicht verschlafen. Und auf die Caravanzieher werden die Autohersteller gewiß keine Rücksicht nehmen. Es sind viel zu wenig. Da müssen eher die Hersteller der Caravans sich nen Kopp machen.

Hallo Klaus, auch deinen Einwand hinsichtlich Brennstoffzelle kann ich nachvollziehen. Aber auch die Technologie der Wasserstoffherstellung macht nur Sinn, wenn der dafür benötigte Strom aus regenerativen Quellen kommt.

Insgesamt gesehen wollt ich mit meinem Posting die generelle Ablehnung ein wenig aufbrechen. Die Diskussion aus verschiedenen Blickwinkeln führen. Keineswegs wollte ich damit irgendjemand beschimpfen. Es sollte nur ein Weckruf sein.

Und grundsätzlich sind wir uns doch hoffentlich einig, ein weiter so darf es nicht geben.


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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#32 von Winni , 20.11.2020 10:49

Mal ne Frage, was ist eigentlich mit dem Gas Boom vor ein paar Jahren? Da hat ja jeder auf Gas umgerüstet, jede alte Schlurre, jede Werkstatt machte das. Man hört gar nichts mehr davon, oder? Hier in Südniedersachsen war es nie wirklich ein Thema, weil Gas hier nie wirklich billig war. Aktuell im Nachbarort bei ca 72 cts. Ist diese Entwicklung tot? Gibts noch neue Autos mit Gas Technik?


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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#33 von Mephisto , 20.11.2020 11:17

Meines Wissens stark rückläufig mit den Gasautos. Da gab es die LPG und die LNG, letzteres entspricht Erdgas, ersteres war mit der Gasmischung sehr ähnlich der Campinggasflasche zu betreiben.
Diese Motoren haben sich mangels Infrastruktur nicht durchgesetzt, zu wenig Zapfsäulen und Ümbauten gibt es nur noch mit alten Benzinern. Die modernen Benzinmotoren TFSI etc funktionieren im Prinzip wie ein Dieselmotor und der war nie zum Umbau auf Gas geeignet. Außerdem gibt's noch eine Änderung an Kolben und Zylinder mit den Dichtungen und der Schmierung so daß kein Umbau mehr funktioniert.


Et hät noch immer jot jejange!

 
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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#34 von donalfredo , 20.11.2020 11:34

Das Thema Gas kann man auch ganz anders killen.
Beispiel mein Nachbar.
Seines Zeichens Bestatter.
Er hat einem holländischen Kollegen seinen ca. 20 Jahre alten Volvo abgekauft, erstens weil prächtig groß, nämlich 5 Sitzer + Leiche, und LPG-Motor.
Damit fuhr er zum TÜV, um ihn auf D umschreiben zu lassen und siehe da - er bekommt keine Zulassung für Deutschland, weil den TÜVIngenieuren der dreitausend €uro teure Gasumbau nicht gefällt.
Die Verschraubung sei mangelhaft und der Gastank zu groß und was weiß ich noch.
Und jetzt darf er die ganze Sache rückgängig machen, Gastank raus und weitere Umbauten, um aus dem Fahrzeug einen normalen Benziner zu machen.
Ich dachte immer, das hier wäre Europa.
Pustekuchen.
Mein Rat war ganz einfach.
Fahr nach Serbien, leg einen Hunni auf den Tisch und lass' ihn (als Besitzer zweier Staatsangehörigkeiten) in Belgrad zu.
Da kräht kein Hahn nach dem Gasumbau und alle zwei Jahre zum TÜV muß er auch nicht ...


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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#35 von Winni , 20.11.2020 14:48

Na ja, das mit den beiden Staatsangehörigkeiten funktioniert ja auch nicht so einfach. Mit nem Hunni ist da nichts zu regeln. Bist Du halt Serbe, und zack, ist Dein Sohn da wehrpflichtig.


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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#36 von tomruevel , 20.11.2020 14:55

Zitat von Lofottroll im Beitrag #31
alle Einwände die du nennst sind richtig. Heute. 2030 sieht die Elektrowelt aber schon anders aus. Aber man darf es nicht verschlafen. Und auf die Caravanzieher werden die Autohersteller gewiß keine Rücksicht nehmen. Es sind viel zu wenig. Da müssen eher die Hersteller der Caravans sich nen Kopp machen.


Moin,

sicherlich wird die mobile Welt in 10 Jahren anders oder besser aussehen.
Das hat man uns vor 10 Jahren allerdings auch schon versprochen.

Und die Geschichte mit den Caravanziehern usw.
In D haben wir etwa 750.000 zugelassene Caravans, in Ländern wie GB, NL oder S ist der prozentuale Anteil an Caravans noch höher.
Ob man es sich das leisten ganze Märkte nicht zu berücksichtigen?
Und, es geht ja nicht nur um die Caravaner. Für die Wohnmobilisten, das sind ja ähnlich viele, muß ja auch noch eine Lösung her.

Was LPG als Alternative angeht.
Umrüstung war doch in der Vergangenheit Standard. Und nicht immer gelangen diese Umrüstungen, als Kunde war man dann der Spielball zwischen Umrüster, Autowerkstatt usw. Keiner konnte es regeln und verwies immer auf den anderen.
Werkkseitige oder Importeurumrüstungen boten doch nur die Hersteller an, die nichts wirtschaftliches im Programm hatten: Lada, Saab, Subaru.
Ja und Neufahrzeuge mit LPG ab Werk, die einzige OPtion die ich wählen würde weil ein Ansprechpartner, bietet aktuell wieder Dacia an.
Mit erstaunlich aktuellen Motoren und beim neuen Sandero anstelle des Dieselmotors. Und mit einem Aufpreis von etwa € 800, den man dann doch schnell wieder heraus fährt.


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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#37 von Winni , 20.11.2020 15:04

Die Gaspreise und das Angebot ist in Deutschland sehr unterschiedlich. Bei mir ist die nächste Gastanke 27 km weit weg, und der Preis aktuell 64 cts.
Das wird nahe Holland sicher ganz anders sein.


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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#38 von R.Fuller , 20.11.2020 15:10

Das mit den Gaspreisen kann man so nicht vergleichen.
Eher € auf 100km.
Und hat da jemand eine Aussage?

Und wenn Gas, dann LPG, da kann man auch gut in F und B tanken.

Vor Jahren gab es mal für den Erdgas Multiplan Subvertionen vom örtlichen Energieunternehmen.
Doch wenn man dann nur hier in der Stadt fahren kann und noch 20 Min. bis zur Tanke braucht, geht das garnicht.


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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#39 von tomruevel , 20.11.2020 15:31

Zitat von R.Fuller im Beitrag #38
Das mit den Gaspreisen kann man so nicht vergleichen.
Eher € auf 100km.
Und hat da jemand eine Aussage?

Und wenn Gas, dann LPG, da kann man auch gut in F und B tanken.


Moin,

es wird immer damit geworben, dass man für den halben Preis tanken würde.
Was so zwar stimmt, man aber eben nicht so weit kommt weil man ja mehr verbraucht.
Bei Verbrauch wird aber ähnlich gelogen oder verschwiegen wie es bei vielen Dingen beim E-Auto auch gemacht wird. Und so kommen manche dann tatsächlich auf Verbräuche die auf oder gar unter Benzin Niveau liegen. Was technisch eigentlich nicht geht. Der Energiegehalt von einem Liter LPG liegt ziemlich genau 20% unter dem von Benzin. Und wenn man die gleiche Leistung haben will muß eben 20% mehr eingesetzt werden.

Tanken in F.
Es gibt sie, aber der Liter kostet rund € 1.
Und vergangenen Herbst dann Diesel € 1.15 und Benzin irgendwo um € 1,30.
Da spart man kaum noch etwas.


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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#40 von R.Fuller , 20.11.2020 15:44

Früher habe ich für 20 DM getankt
jetzt meist für ~ 80€

Es ist schon teurer geworden, das Tanken.


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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#41 von donalfredo , 20.11.2020 16:02

Zitat von Winni im Beitrag #35
Na ja, das mit den beiden Staatsangehörigkeiten funktioniert ja auch nicht so einfach. Mit nem Hunni ist da nichts zu regeln. Bist Du halt Serbe, und zack, ist Dein Sohn da wehrpflichtig.


Stimmt.
Doof, wenn man nur eine Tochter hat

Aber Spaß beiseite, winni, genau SO funzt das dort.
Mein Nachbar ist Spezialist für Überführungen auf den Balkan.
Man soll gar nicht glauben, wieviele Menschen es durch den Jugo-Krieg hierher verschlagen hat zu denen, die schon seit Jahrzehnten hier leben.
Na gut, die werden alt und sterben halt mal.
Und dann will man in der Heimat begraben sein.
UND DANN wird es spannend, wenn man (also er) an der serbischen Grenze steht, die Papiere abwickelt und plötzlich gefragt wird, aus welchem Land der Sarg (herstellerbezogen) stammt, in dem der/die Tote liegt.
Und wenn die Antwort falsch ist, und das ist sie meistens, dann wartet man halt 20 Stunden auf seine Papiere, es sei denn:
Genau.
Das sind diese komischen Scheinchen, die solche Geschäfte beschleunigen.
Seine Stieftochter studiert seit September in Belgrad weil der Numerus nicht ganz passte.
Ich kann dir gerne erzählen, wie bestimmte Verfahren dort abgewickelt werden und wie man die beschleunigen oder verlangsamen kann ...


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#42 von Winni , 20.11.2020 16:34

Deine Beziehungen könnten nochmal sinnvoll sein, die Serben sind wahre Restaurierungskünstler. Oldtimer von dort sind oft wunderbar zurechtgemacht, für wenig Geld.


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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#43 von Lofottroll , 20.11.2020 16:50

Ab dem 1.April 2021 fällt im Fahrschulbereich die Automatikklausel. Das heißt die Ausbildung wird in erster Linie auf einem Automatikfahrzeug durchgeführt. Die Fahrschulen warten schon förmlich darauf, und oh Wunder die Fahrschüler auch. Dann werden in den Fahrschulen überwiegend Elektroautos zum Einsatz kommen. Kommt bei jungen Leuten gut an.
Und die jungen Leute wollen auch danach elektrisch fahren. Entweder ein eigenes oder per Carsharing.

Die Fahrschulen haben diesbezüglich schon Umfragen bei den Fahrschülern durchgeführt. Da wird die Zulassung an Elektroautos nochmals Fahrt aufnehmen.


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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#44 von tomruevel , 20.11.2020 16:54

Moin,

oh weh, dann kommen die ganzen E-Auto(matik) geschulten auf die Straße.
Dürfen die dann überhaupt eine Schaltwagen fahren??

Für ein elektrisches Erstauto wird ja nicht immer reichen.


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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#45 von Winni , 20.11.2020 16:55

Na ja, wenn man mal in so einem E Auto mit umgerechnet ca 300 PS beschleunigt hat, will man nie wieder was Anderes fahren. Ohne Schaltruck, ohne alles. Reichweite ist dann auch egal.


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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#46 von donalfredo , 20.11.2020 16:56

Zitat von Winni im Beitrag #42
Deine Beziehungen könnten nochmal sinnvoll sein, die Serben sind wahre Restaurierungskünstler. Oldtimer von dort sind oft wunderbar zurechtgemacht, für wenig Geld.


Weiß ich.
Mein Freund und Nachbar hatte ein Problem mit seinem 645ci Cabrio.
Unfall gehabt, Auto bei laufendem Motor an der Böschung schräg stehen lassen - Motorschaden.
Anscheinend ist in Fachkreisen bekannt, daß das für bestimmte Motortypen, vor allem mit kleinem Motorölvolumen, verhängnisvoll sein kann.
Ich hätte es auch nicht gewußt, aber warum er den Motor hat laufen lassen, bleibt sein Geheimnis.
Vielleicht ließ seine Flamme die Klima laufen.
Die BMW-Niederlassung wollte 18.500 €uro für die Reparatur haben, da hat er das Auto auf dem Hänger nach Belgrad gebracht und da hat die komplette Motorüberholung 3.700 gekostet.
Läuft wie neu ...


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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#47 von Lofottroll , 20.11.2020 16:59

Nö, die können auch Schalter. Müssen mindestens 10 Fahrstunden auf Schalter absolvieren. Das gab es in den 70er auch schon. Damals sogar nur 7 Fahrstunden auf dem Schalter.

Und Autos kann man auch leasen. Viele geben auch jedes Jahr über 1000.- für ein neues Iphon aus.
Was glaubst du wieviele Fahrschüler nach bestandener Prüfung ihrem Fahrlehrer stolz ihr neues Auto vorführen.


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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#48 von Winni , 20.11.2020 17:10

Oh, die geben für ein Handy auch mal 4000 aus!! Das sind schon echte Statussymbole. Und hochpreisige Fahrräder sind begehrte Vorzeiger. Die kann man auch besser vorm Szene cafe parken, statt einem Sportwagen. Autos sind ja eher negativ besetzt, außer den elektrischen.

Die Spezies wie ich es bin, wo immer irgendwo was knattern, dampfen und stinken muss, die stirbt langsam aus. Wir haben in der ganzen Oldtimerszene kaum noch Nachwuchs, das sind bei Treffen doch nur ältere oder alte Leute. Da wird von der Jugend höchstens mal geguckt, drüber gelacht, und dann ist man froh, dass man sowas nicht fahren muss. Ist ja auch okay.

Wenn ich junge Leute mitnehme, reißen die immer am Türgriff von außen vorm Einsteigen herum. Begreifen gar nicht, dass ich nichts zum Drücken habe, erst aufschließen muss. Und meine Klienten nehmen ihren Einkauf aus dem Laderaum beim Volvo und gehen weg, denken die Klappe geht von selber zu......


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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#49 von R.Fuller , 20.11.2020 17:15

Zitat von Lofottroll im Beitrag #47

Was glaubst du wieviele Fahrschüler nach bestandener Prüfung ihrem Fahrlehrer stolz ihr neues Auto vorführen.


Nö, das glaube ich nicht.
Aber es gibt noch immer Fahrlehrer, die glauben jeder Fahranfänger kann sich ein neues Auto leisten.
Das war schon immer so.
Dabei sollte man die auf alte Polo, Lupo schulen. Doch da traut sich der Fahrlehrer nicht rein.


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RE: Der Durchbruch für Elektro-Autos

#50 von R.Fuller , 20.11.2020 18:45

Also, man muss das differenzieren.
Ich wohne in der Nähe des TÜV, in diesem Viertel werden auch die Prüfungen abgenommen.
In den letzten Tagen ist mir aufgefallen, dass eine türkische Fahrschule Anhängertraining mit eine Zweiachser und geschlossenen Kastenwagen macht.
Die bilden bedarfsorientiert aus, damit sich die Fahrer später > 500 E-Ps ausleihen.


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