RE: Wo geht die Reise hin? E-Mobilität und Camping

#101 von donalfredo , 20.10.2022 20:26

Es ist aber AKTUELL definitiv so, daß ICH zuhause und in D mit einem E-Auto gut zurechtkäme, im Ausland weniger bis gar nicht.
Ich habe mir im Frühjahr einen Tiguan angeschaut.
Nur so spaßeshalber und natürlich die kleineren Brüder wie den T-Roc oder Cross, oder wie die alle heißen.
Wurden bedient von einer superhübschen jungen Dame mit exzellenten Kenntnissen.
Wir gingen in dieTiefgarage, denn dort stand ein Auto - ihr Geschäftswagen - den sie im Verkauf nicht ausgestellt hatten.
Unter vier Ohren erzählte sie mir, daß sie eine in Deutschland geborene Italienerin sei, natürlich Deutsche, aber in der Seele italienisch.
Ihr Vater, in Rente, interessiere sich für ein neues Auto, möglicherweise ein E-Auto, das er über das Töchterchen günstig bekommt.
Sie machten also Urlaub am Stiefel, da wo die Alten herkommen, und sein Fazit der wenige Wochen zurückliegenden Reise war -
E-Auto mag in D gehen, in Bella Italia NOCH nicht.
Sie hatten in Bologna übernachtet, da gab es noch einige, wenige Ladesäulen und weiter bergab überhaupt nichts mehr, nicht mal an der Autobahn.
Da sagte er zur Tochter, sein Gefühl ist, daß das noch Jahre zu früh ist, und da trifft er genau meine Einschätzung.
Würde ich mir ein E-Auto kaufen, wäre die ungezwungene Reise ins Ausland Geschichte bis mit größerer Planung verbunden.
Das erinnert mich an die ersten Reisen meines schweizer Freundes Max, der mit seinem Bleifrei-Schlucker Subaru genau planen mußte,
welche Strecke er nach Perpignan fahren muß, um tanken zu können.
Wir haben also heute die gleichen Probleme wie damals, das sollten so 35 Jahre her sein ...


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RE: Wo geht die Reise hin? E-Mobilität und Camping

#102 von Robert , 20.10.2022 22:00

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RE: Wo geht die Reise hin? E-Mobilität und Camping

#103 von tomruevel , 20.10.2022 22:22

Moin,

ach gehts vielleicht eine Nummer kleiner?

Wenn man die Sache verfolgt dann stellt man fest dass es durchaus inzwischen eine Reihe von Dingen gibt, die vor einiger Zeit in Abrede gestellt wurden, obwohl man sie physikalisch durchaus erklären konnte.

In der Anfangszeit wurde z.B. in die Welt gesetzt, dass die Versorgung von Ladepunkten in Wohngebieten überhaupt kein Problem sei. Man könne das Ding anschließen lassen und alles sei gut. Diejenigen die das in Frage stellten wurden regelrecht abgebügelt.
Inzwischen gibt es reichlich Einlassungen darüber was in der Hinsicht wie geht. Und mit dem einfach anschließen und laden ist dann auch mit Einschränkungen zu sehen.
Inzwischen hat man (die Versorger wußten das schon immer) gemerkt, dass man eine Lastverteilung braucht, dass man die wiederum für eine unterschiedliche Bepreisung nutzen kann usw.

Und dass beispielsweise das Laden mit selbst erzeugtem Strom auch nur eine Wunschvorstellung ist.
Vor allem für Berufstätige (die kommen dann nach Hause wenn die PV Anlage schon weniger Leistung liefert) und das auch nur im Sommer.


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RE: Wo geht die Reise hin? E-Mobilität und Camping

#104 von Winni , 20.10.2022 22:33

Ja klar, aus Liebe zu den Enkeln hat man einfach mal so 40 000 Euro über als Rentner.
Dann scheine ich meine Enkel nicht zu lieben. Ich habe das Geld für ein E Auto einfach nicht. Sie werden ihren Opa hassen!! Dann ist das eben so, ich kann es nicht ändern.

Also sind die E Auto Fahrer jetzt doch die besseren Menschen, da kann ich mich ja nur noch schämen.

Statt sozialem Engagement hätte ich doch lieber Geld scheffeln sollen, dann könnte ich mir jetzt auch ein gutes Gewissen erkaufen.

Ich weiss gar nicht, wo ich mich jetzt verkriechen soll.


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#105 von tomruevel , 20.10.2022 22:50

Moin,

ach, die Liebe zu .... und deren verspielte Zukunft.

Meine Erinnerung mag ja getrübt sein.......
Aber Energiesparen, wenn es auch nur um fossile Energie ging, war doch für Generationen, die die 1. und 2. Ölkrise erlebt haben, doch eine Thema bis hin zur Lebenseinstellung.
Und manch einer hat sich das bewahrt.
Die nachfolgenden Generationen sahen das dann doch nicht mehr als ganz so wichtig an. Und genau deren Kinder jammern jetzt über ihre angeblich gestohlenen Zukunft rum. Ausgerechnet diejenigen die niemals einen Mangel in der Versorgung erlebt haben.
Noch mal zur Erinnerung, 1. und 2. Ölkrise, da stand in der Republik so manches in Frage. Und für meine Generation (Jahrgang 1958) hat die 1. Ölkrise so manchen Berufstraum und die Zukunft verhagelt. Durch die Rezession fielen seinerzeit im großen Stile Ausbildungsplätze weg, das war dann eine verspielte Zukunft


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#106 von Winni , 20.10.2022 23:00

Jo Tom, alles überholt! Die ganze Lebenseinstellung hilft nicht, wenn Du kein E Auto fährst.


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#107 von tomruevel , 20.10.2022 23:04

Moin,

dass das evtl. überholt ist stört ja weniger.

Aber dass es alles falsch gewesen sein soll, schon eher.

Aber eine Frechheit ist es, dass diese Leistungen schlichtweg negiert werden.


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#108 von sebbarca , 21.10.2022 00:03

Hallo!

Zitat von tomruevel im Beitrag #92
Moin,
gerade im ländlichen Raum ist ein E-Auto doch praktikabel. Überall dort wo Menschen in Eigentum mit genügend großem Grundstück wohnen.....

Für Dich in Norddeutschland mag das stimmen, bei uns in Rheinland-Pfalz ist das schon problematisch. Platz ist genügend da, Wald und Felder. Im Dorf, wo es eigentlich wichtig wäre, ist Platz extrem knapp. Das ist meist historisch bedingt. Und öffentliche Ladepunkte gibt es hier nicht.
Für mich wäre, bei der momentanen Lage, ein Plug-in-Hybrid eine Lösung. Aber, ich habe es öfter gesagt, die neuen Plug-In sind die Riesenkarren, der neue Niro ist größer und schwerer als unser Scenic, vollgestopft mit elektronischem Kram, der meines Erachtens vom Verkehr und der Straße ablenkt und zum Fahren völlig überflüßig ist. Ich brauch das nicht, aber die jüngere Generation fährt darauf ab (ich habe genügend Kinder und Enkel, ich kann das beurteilen). Und: das Auto wird dadurch enorm teuer, selbst in der Basis-Version. Wir sind noch nicht soweit, aber vielleicht fahren wir tatsächlich demnächst nicht mehr mit Wohnwagen, dann kommen vom möglichen Zuggewicht auch die wenigen kleineren Plug-In in Frage, in diesem Jahr eh nicht mehr lieferbar und damit aus der Förderung rausgefallen.
Wolfgang, ich bin etwas erstaunt. Du argumentierst doch sonst sehr sachlich. Aber in diesem Punkt paßt ein reines E-Auto für genau Deine Situation. Gut! Aber für andere zählen halt andere reale Bedingungen, denen Du nicht unterliegst. Warum kommst Du dann mit der moralischen Keule???
Gruß
Klaus


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RE: Wo geht die Reise hin? E-Mobilität und Camping

#109 von tomruevel , 21.10.2022 00:45

Moin,

ja Klaus, ich hätte es eigentlich wissen können.

Vor einer Woche waren wir noch in Thalfang/Morbach (also im Hunsrück).
Die Dorfkerne sind in der Tat dermaßen eng, dass es auf den Grundstücken eben doch nicht für einen Parkplatz reicht.
Erst die neueren Wohngebiete sind da etwas besser dran.
Wenn man dann (Hund) abends noch die Runde durchs Dorf macht, stellt man mit Entsetzen fest, dass doch fast eine Parkplatznot besteht. Während das Dorf tags dann leer ist.


Grüsse
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RE: Wo geht die Reise hin? E-Mobilität und Camping

#110 von donalfredo , 21.10.2022 02:39

Zitat von sebbarca im Beitrag #108
Hallo!

Wolfgang, ich bin etwas erstaunt. Du argumentierst doch sonst sehr sachlich. Aber in diesem Punkt paßt ein reines E-Auto für genau Deine Situation. Gut! Aber für andere zählen halt andere reale Bedingungen, denen Du nicht unterliegst. Warum kommst Du dann mit der moralischen Keule???
Gruß
Klaus



Ich?
Aber hallo.
Daß ich grundsätzlich nur sachlich bin, stimmt.
Das sieht man an den spannenden Diskussionen zwischen Ben und mir.
Aber moralisch?
War ich noch nie ... ...


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RE: Wo geht die Reise hin? E-Mobilität und Camping

#111 von daf43 , 21.10.2022 09:41

Diese Woche waren wir mit dem Sohn im Elsass unterwegs.
Nach längerer Diskussion und telefonischer Rücksprache mit dem dortigen Hotel hat er sich entschlossen, mit seinem neuen Seat Cupra Born zu fahren, also voll elektrisch.
Das sanfte Fahren war sehr sympathisch, wobei allerdings die überbordene Anzeigenvielfalt auf dem riesigen Monitor absolut nervt. Es vergeht keine Sekunde, wo auf dem Monitor nicht irgendwelche "wichtige" Angaben/Informationen angezeigt werden: das meiste will man doch garnicht wissen.
Obwohl unser Sohn beruflich bedingt täglich mit Computersystemen umgeht, hat er nach monatelangem "Studium" der angebotenen Daten/Einstellungen noch lange keinen kompletten Einblick, es gibt hunderte von Datendarstellungen/Hinweise. Man wird sogar "ermahnt", wenn man eine paar Meter Strecke mit nur eine Hand am Lenkrad fährt. Auch Heizung, Lüftung usw. werden mit unglaublich vielfältigen Einstellmöglichkeiten angezeigt und müssen am Monitort eingestellt werden.
Jetzt weiß ich, warum so viele dieser "moderne " Autos frontal mit dem Gegenverkehr zusammenstoßen: wenn man den angezeigten "wichtigen" Quatsch auf dem Monitor verfolgt, hat man keine Zeit mehr, auf die Straße zu achten.

Wie gesagt, der Seat wurde über Nacht an einer (normalen) Steckdose am Hotel aufgeladen (nach den 200 km für den Hinweg mit 4 Personen und Gepäck waren die Batterien noch zu 60% gefüllt).
Wenn ich jetzt überlege, dass da noch ein Wohnwagen gezogen werden sollte und der Stromverbauch nochmal um 50 % steigt, ojeh, da wäre jede Urlaubsreise ein "Steckdosenhüpfen".
Vom Sohn nach hause sind wir dann wieder im alten Focus gefahren: der lief ganz problemlos und hat nicht laufend "gemosert" und auch nicht überinformiert.

Also ganz ehrlich, wenn dieses Computerspielen beim Autofahren der wahre Fortschritt sein soll.......


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RE: Wo geht die Reise hin? E-Mobilität und Camping

#112 von sebbarca , 21.10.2022 10:09

Oje

Zitat von donalfredo im Beitrag #110
...Ich?
Aber hallo.
Daß ich grundsätzlich nur sachlich bin, stimmt....

Da hab ich mich ja mächtig verhauen. Du und sachlich?
Ich meinte natürlich Werner Lofotroll.
Sorry.
Klaus


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RE: Wo geht die Reise hin? E-Mobilität und Camping

#113 von Winni , 21.10.2022 10:13

Hihi, der Kia zeigt auch an, ob das Fenster geöffnet ist, oder das Schiebedach Woher soll das der Fahrer auch wissen?
Ich vermute, dass der BC auch merkt, wenn sich durch Gewichtsverlagerung auf dem Sitz eine Pinkelpause ankündigt, und sucht schon mal ein WC mit Lademöglichkeit.

Wenn ich mit wem im E Auto mitfahre, sind die Fahrer ständig irgendwas auf dem Touch am Verstellen. Erinnert mich an so DJs, die ständig an den Knöpfen drehen.


Man sollte bei den E Autos aber nicht den Moralapostel spielen, und die Nutzung als Liebe zu den Kindern und Enkeln darstellen. Und sich selbst als Gutmenschen. Dann grenzt man alle aus, die sich das schlichtweg nicht leisten können. Die lieben aber auch!!
Und ob es wirklich nachhaltiger ist, wissen wir ja gar nicht.

Der nächste Schritt ist dann der, dass man bei Verbrennern nur noch von Dreckschleudern spricht, dass den Fahrern die Zukunft egal sei , und eine Zweiklassengesellschaft schafft.

Ich kenne viele E Fahrer, denen ist die Umwelt völlig egal, es ist halt nur wichtig, das vor der Kanzlei ein E Auto steht, fürs Image. Da wird auch ständig irgendwohin geflogen.

Ich bin jetzt um die 70, in meinen Finanzen ist ein Autokauf für 30.000 oder 40.000 nicht eingeplant, schon gar kein E Auto. Ich werde altes Blech aufbrauchen, was ICH sehr nachhaltig finde. Meine Kinder und Enkel liebe ich auch sehr.


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#114 von Winni , 21.10.2022 10:14

Klaus,
ich hatte auch schon das Gefühl, gestern zu viel Wein gehabt zu haben. Alfredo sachlich....


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#115 von donalfredo , 21.10.2022 10:16

@daf43

Das trifft den Punkt.
Wir haben vor ziemlich genau einem Jahr eine Probefahrt gemacht mit einem Daimler-Hybrid.
Während dieser zweihundert Kilometer langen Fahrt hat ER mehrere Vollbremsungen hingelegt, die nur mit viel Glück folgenlos blieben.
Bei meiner Rückkehr habe ich zu meinem Verkäufer gesagt, daß das Fahrzeug dringend überprüft gehört, nicht in Ordnung ist.
Mittlerweile bin ich schlauer.
Das ist Standard.
Das Fahrzeug soll wohl schlauer sein als sein Pilot, und übernimmt einige Dinge, die es SIEHT.
So werden Flecken auf der Fahrbahn als Markierungen erkannt, und da ich diese überfahren habe, wird das Kfz einseitig eingebremst,
um auf den Weg der Wahrheit zurückzugelangen.
Mein Fazit aus dieser Fahrt - ich werde meinen GLK behalten, solange das möglich ist.
Solche Mätzchen braucht kein Mensch, mein Freund und Nachbar, der Bestatter, der mit modernen Vitos permanent große Strecken unterwegs ist,
an zwei Tagen bis zu dreitausend Kilometer nach Muränien und zurück, sagt, daß er diese zwei Fahrzeuge HEUTE nicht mehr kaufen würde.
Bestimmte Aktionen kann er vor der Fahrt deaktivieren - weil das Fahrzeug aber den Bestimmungen des Kraftfahrtbundesamtes unterliegt,
so, wie es gebaut und zugelassen wurde, lässt sich das, wie diese Vollbremsungen, nur VOR JEDER FAHRT deaktivieren aber nicht dauerhaft.
Ja, spinn ich denn?
Gebe 60.000 Euro für eine A-Klasse aus die ständig zickt.
Und daß er beide "Trucks" trotz der drei Jahre, die er sie jetzt fährt, immer noch nicht vollständig blickt, gehört offensichtlich zum guten, modernen Ton ...


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#116 von donalfredo , 21.10.2022 10:18

Zitat von sebbarca im Beitrag #112
Oje
Zitat von donalfredo im Beitrag #110
...Ich?
Aber hallo.
Daß ich grundsätzlich nur sachlich bin, stimmt....

Da hab ich mich ja mächtig verhauen. Du und sachlich?
Ich meinte natürlich Werner Lofotroll.
Sorry.
Klaus



Danke dir.
Ich weiß, daß ihr alle nur das Gute (im Verborgenen liegende) in mir seht...


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RE: Wo geht die Reise hin? E-Mobilität und Camping

#117 von Lofottroll , 21.10.2022 10:30

Sollte ich gestern jemand auf die Füße getreten sein, entschuldige ich mich hier und jetzt in aller Form. Das war nicht meine Absicht. Sorry Leute!

Für mich ist hier eh alles gesagt. Das Thema ist für mich erledigt.


schöne Grüße von der Elbe
Werner

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RE: Wo geht die Reise hin? E-Mobilität und Camping

#118 von Winni , 21.10.2022 12:09

Werner, alles gut


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RE: Wo geht die Reise hin? E-Mobilität und Camping

#119 von benups , 21.10.2022 14:42

Ohne Kommentar

Was ein neuer Akku kostet!!!

Ob Reparatur oder Austausch eines Moduls: Manchmal hilft das alles tatsächlich nicht weiter – sondern einzig ein neuer Akku.
Und dann wird's tatsächlich teuer. Die Kosten für einige gefragte Modelle im Überblick:

BMW i3: max. 12.000 Euro
Honda e: 7.283 Euro
Dacia Spring: 6.769,65 Euro
Renault Kangoo ZE, Twingo Electric und Zoe: etwa 9.000 Euro
Renault Twizy: 4.000 Euro
Mercedes EQA 15.209,22 Euro
Mercedes EQB: 18.739,50 Euro
Mercedes EQC: 28.516,68 Euro
Mercedes EQE: 21.375,12 Euro
Mercedes EQS 19.603,12 Euro
Mercedes EQV 27.230,31 Euro
Nissan Leaf: 10.306 Euro (40 kWh)bzw. 15.516 Euro (62 kWh)
Smart EQ fortwo und Smart EQ forfour: 6.537,92 Euro
VW ID.3 und ID.4: 10.000 bis 15.000 Euro
VW e-Golf: 10.000 bis 20.000 Euro
VW e-Up: 10.000 bis 20.000 Euro

Hinzu kommen die Kosten für den Austausch der Batterie.
Je nach Aufwand liegen sie bei einigen hundert oder tausend Euro, da nur teure Markenwerkstätten den Akku wechseln dürfen.

Quelle: t-online


Völl Jrööß us de Eefel, benups

Alle sagten das geht nicht! Dann kam einer der wusste wie's geht und hat's gemacht. Läuft!!!

 
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#120 von tomruevel , 21.10.2022 19:10

Moin,

mal ein Gedankenspiel.

Man kauft sich etwas elektrisches, was in einem halbwegs erträglichen Preisrahmen liegt, mit ein wenig Anhängelast.
Der Preisrahmen ist sicherlich damit schon nicht ganz ohne, aber mit "richtig" Anhängelast ist man bei Preisen mit denen man hier vor 4 Jahren noch bewohnbare Gebrauchthäuser kaufen konnte.
Also vielleicht ein VW ID.4, der hat immerhin 1000kg Anhängelast.

Bei der Suche nach einem passenden Caravan ist man dann recht schnell fertig:
Trigano MINI Freestyle 290 (Hecktür, Langbetten, kein Waschraum, 2m AUßenbreite)
Trigano Silver Trend 350 (Heckküche/Heckwaschraum, Längsbetten, 1,85m AUßenbreite)
Caravelair ANtares 350 (Heckküche/Heckwaschraum, Längsbetten oder festes Doppelbett+kleine Sitzgruppe, 2,10m AUßenbreite)
Es gibt sicherlich noch ein paar andere.
Man landet also bei einem 2 Personencaravan mit einfacher Ausstattung und teils auch wieder dem geliebten Bettenbau.

Um dann diese kleinen einfachen Caravans elektrisch ziehen zu können landet man also bei einem nicht mehr ganz so kleinen SUV der dann immerhin mindestens 2000kg leer wiegt.
Anders herum, klassisch angetrieben, kommt man mit einem gut motorisierten Kleinwagen zurecht. Der kaum mehr als die Hälfte des ID wiegt.
Und beim Kaufpreis......mit dem nicht ausgegeben Geld fährt man den Kleinwagen, incl. sämtlicher Kosten, einige Jahre.

Das Ganze war jetzt etwas für 2 Personen.
Für einen bescheidenen Familiencaravan, der ja heutzutage kaum unter 1500kg wiegt, ist man dann bei Fahrzeugen wie ein Audi etron. Also etwas was bestimmt ins Budget von Familien paßt.


Grüsse
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#121 von donalfredo , 21.10.2022 19:19

Die Preise entgleisen ja nicht nur bei den Pkws, egal ob Verbrenner oder elektrisch.
Wenn ich mir die Hymerschen Trolle anschaue, die mit etwas Zubehör und Mover rund 35.000 Euro kosten, dann bekommt man Schluckauf ..


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#122 von tomruevel , 21.10.2022 22:17

Moin,

was die Baureihe Touring angeht, dort ist man ja preislich inzwischen völlig abgehoben.
Da sind die anderen Anbieter von Hubdachcaravans, selbst Kip, noch etwas humaner.

Der Witz bei den Tourings ist ja obendrein noch, dass seit 2009 (mit der Fertigung in Bad Waldsee) eine ganze Reihe von selbstverständlichen Dingen nicht mehr serienmäßig sind. Also z.B. Reserverad, Umluft usw.
Das haben die Mitbewerber immer noch serienmäßig, dazu dann noch einen größeren Kühlschrank, eine Autarkvorrüstung (es fehlt nur der Akku), selbst ein Außenstauklappe kostet extra.
Bringt man den Touring ausstattungsmäßig auf Gleichstand ist man einige Tausender mehr los, zusätzlich zum höheren Grundpreis.

Hinzu kommt noch, dass in der Baureihe Touring keine wirklich leichten Modell zu finden sind.
Das leichteste Modell der Touring 310 wiegt 740kg leer
Der o.g. Mini Freestyle (es ist der 300 und nicht der 290) wiegt leer 660kg.
Der Silver Trend 350 wiegt leer rund 750kg
Und der Caravelair ALBA 350 wiegt 730kg leer.


Grüsse
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RE: Wo geht die Reise hin? E-Mobilität und Camping

#123 von klappwohnwagen , 25.10.2022 11:36

Zitat von benups im Beitrag #119
Ohne Kommentar

Was ein neuer Akku kostet!!!

Ob Reparatur oder Austausch eines Moduls: Manchmal hilft das alles tatsächlich nicht weiter – sondern einzig ein neuer Akku.
Und dann wird's tatsächlich teuer.



Hallo,

Menschen die auf preiswerte Gebrauchtwagen angewiesen sind, werden von der individuellen Mobilität ausgeschlossen werden!
Alle 200km laden, dann kommt man ja nie an. Beim dritten Nachladen sind die Akkus so warm, dass sie nur noch extrem wenig Energie aufnehmen können! Urlaub an der Nord- oder Ostsee wird nur noch als Naherholung möglich werden. Der anderen Urlauber werden mit, in nIcht EU - Ländern getankten Flugzeugen, die Mittelmeerziele anfliegen.

Die Wohnwagen werden dann günstig als Hühnerstall oder Kinderspielhaus angeboten werden! Denn wer macht schon vor der Haustür Campingurlaub? Camping wird dann richtig elitär! Wer kann sich denn, außer den gut Betuchten, ein E- Fahrzeug mit vernünftiger Reichweite und einer brauchbaren Zuglast leisten?

Da ab 2030 nur in der EU, mit Ausnahme von Polen und Ungarn, sowie in Kalifornien Verbrenner verboten werden, muss man sich halt einen Wohnsitz oder eine Briefkastenadresse in einem entsprechenden Land besorgen.

Selbst China hat ja für seine Bürger schon eine Kehrtwende gemacht! Sie haben nicht genug Strom.

Die einzige Rettung sehe ich in einem langen und schmerzhaften Blackout. Dann kauft keiner mehr E- Autos!


Viele Grüße aus Münster

Unterwegs mit einem Pössl Trenta 600

 
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RE: Wo geht die Reise hin? E-Mobilität und Camping

#124 von donalfredo , 25.10.2022 13:34

Hin und wieder frage ich mich, was es bei euch zu essen gibt.
MAN kann sich kein neues Auto leisten aber einen Erstwohnsitz in einem außereuropäischen Land?
Nur um die alte Mühle weiter fahren zu können?
Klappi, da denkst du besser noch mal drüber nach ...


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RE: Wo geht die Reise hin? E-Mobilität und Camping

#125 von klappwohnwagen , 25.10.2022 14:45

Hallo Donalfredo,

ich habe ja nicht von mir gesprochen!

Nach einem Finanzcheck kann ich mich von der Schweiz verabschieden! Da benötigt man mehr als 4000€ netto pro Person (!), um auf Bürgergeld - Niveau zu leben! In Luxemburg sind die Immobilien noch teurer als in der Schweiz. Aber Luxemburg und die Schweiz fallen auch weg, da dort ab 2035 nur noch Fahrzeuge mit reinem E- Antrieb fahren dürfen.

Erschwerend kommt noch dazu, dass die Daimleraktien meiner Frau auch immer mehr in den Keller gehen.

Aber vielleicht machen die Franzosen 2035 auch nicht mit. Wer weiß, welche Wahlgeschenke es dort dann gibt. Österreich könnte noch die Alternative sein. Dort hat man gegen den EU - Abschied vom Verbrenner ein Veto eingelegt.

Aber ab einem bestimmen Zeitpunkt interessieren einen nur noch die technischen Daten eines Rollstuhles mit Motor oder der Rollwiderstand eines Rollators.


Viele Grüße aus Münster

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