Wo geht die Reise hin? E-Mobilität und Camping

#1 von Lofottroll , 05.09.2022 11:08

Die E-Mobilität ist wohl nicht mehr aufzuhalten. Der Putin-Krieg beschleunigt das noch. Mittlerweile werden mehr E-Autos verkauft als Diesel. Und dieser Trend wird zunehmen.
Stellt sich die Frage, kommen die Caravanhersteller mit ihrem Angebot diesem Trend hinterher. Da hakt es wohl noch. Scheinbar gilt immer noch: größer- höher- schwerer.

Als Nischenprodukt wird der eine oder andere Wohnwagen angeboten. Aber so richtig ernst wird die Umstellung der Wohnwagen auf E-Zugfahrzeuge noch nicht genommen.
Oder wird Camping mit WoMo und WoWa zur aussterbenden Urlaubsform? Was meint ihr dazu?


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RE: Wo geht die Reise hin? E-Mobilität und Camping

#2 von tomruevel , 05.09.2022 12:05

Moin,

naja, so man bei den bezahlbaren elektrischen bleibt sind ja die Anhängelasten, sofern überhaupt vorhanden, recht bescheiden.
So bescheiden, dass es selbst bei geringen Ansprüchen knapp wird.

Da fährt man dann einen nicht ganz kleinen SUV wie den ID4 und hat dann 1000kg Anhängelast, das wird dann ein ganz einfach und recht kleiner 2 Personencaravan.

Etwas besser ist man vielleicht mit einem Hyundai Ionic5 dran, mit 1600kg, da könnte man vielleicht noch einen bescheidenen Caravan für ein Familie dran hängen.

Aus einem anderen Forum weiß ich, dass der Ionic mit Caravan so seine 38kWh /100km verbraucht und man damit alles 150km laden muß.
Das für sich ist kein Problem.
Zum Problem wird aber, wo läßt man den Caravan während des Ladens. Im Bereich der Ladesäulen ist es i.d.R. eher voll.
In der Praxis, in dem Bericht beschrieben, wird der Caravan dann dort geparkt wo es vorgesehen ist. Mit dem Auto dann zurück zur Ladesäule. Dass "zurück" auf Raststätten eigentlich nicht geht dürfte klar sein.


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#3 von Winni , 05.09.2022 12:07

Also ich glaube, bei den E Autos wird man ( wieder) alle Chancen verpeilen, es werden riesige E-suvs von 3 Tonnen gebaut werden mit 500 PS, und die können dann auch große Wohnwagen ziehen .

Die Chance, "klein, fein, mein " ist glaube ich schon vertan.


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#4 von Lofottroll , 05.09.2022 12:24

@tomruevel,

wenn man die Situation von jetzt betrachtet, hast du natürlich recht. Die Entwicklung geht aber weiter. In 10 Jahren haben E-Fahrzeuge ganz andere Stromkapazitäten
onboard, als es heute der Fall ist. Und solche Fahrprobleme mit Anhänger an Ladesäulen kann man ändern. Das ist wohl das kleinste Problem.

Winni, ich würde mir einen anderen Ansatz wünschen. Die Hersteller müssen einfach wieder leichtere Wohnwagen herstellen. Die gab es ja schon mal. Und mit den
neuen leichteren Werkstoffen sollte das auch möglich sein. Da liegen wir wohl auf der gleichen Wellenlänge.


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#5 von tomruevel , 05.09.2022 13:25

Moin,

das ist sicherlich alles richtig.
Allerdings ist es jetzt in dem Punkt erst mal egal was in 10 Jahren ist.
Wenn wir Nutzer Glück haben hat man dann auch endlich diejenigen wahr genommen die Auto in seiner gesamten Vielfalt der Nutzungsmöglichkeiten nutzen wollen. Und nicht nur, überspitzt formuliert, als Transportmittel dort wo man auch ohne Auto klar kommt.

Die Caravanindustrie hat ja immer wieder mal Caravan vorgestellt die recht leicht waren und das nicht durch weglassen von grundlegenden Dingen erreicht wurde.
In den 80ern, nach der 2. Ölkrise gab es mal was:
Tabbert Wind LL, TEC E/EL, Eriba Taiga C
Allesamt keine Verkaufsschlager und nach kurzer Zeit wieder weg.
Dann gabs doch kürzlich den Knaus Travellino. Auch der ist schon wieder Geschichte.
Und dann noch den Freestyle Mini von Trigano. Wirklich klein und leicht, aber eben nur für einen ganz begrenzten Kundenkreis.


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#6 von Michi , 05.09.2022 13:41

Servus,

wieso sollte es nicht auch Caravans für Familien geben die 1000-1300kg haben?
Die gab es früher, die könnte es heute auch geben.
Die Frage ist eher, wie baut man das am besten, wieviel Komfort braucht und möchte man und ganz am Ende steht noch der Preis.

Richtig ist was Lofotroll schreibt, die Entwicklung ging einfach in diese Richtung - größer, breiter, komfortabler, schwerer.

Schaut mal in Richtung Kabinenbau für die Geländefahrzeuge auf PKW-Niveau.
Mit den richtigen Materialien ist da schon einiges möglich.

Der Kunde muss sich im Klaren darüber werden, was er möchte und wo er bereit ist, einen Kompromiss einzugehen.
Und die Hersteller müssen gewillt sein und in der Lage sein sowas zu einem bezahlbaren Preis zu produzieren.

Meine Meinung ist, wer den Komfort von zu Hause oder mehr haben möchte, soll auch seinen Urlaub in Gebäuden verbringen
Dann erübrigt sich das ein oder andere von ganz alleine

 
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#7 von Winni , 05.09.2022 13:57

Michi, so ist das aber. Die Kunden verwöhnt, alles muss Luxus und bequem sein. Selbst das Heki Dachfenster mit Steuerapp vom Handy.
Der Kunde möchte gerne dieses größer, fetter usw.
Camping ist auch eine wichtige Möglichkeit der Selbstdarstellung geworden.

Ein kleiner Wohnwagen ist doch eher armseelig...


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#8 von Michi , 05.09.2022 14:23

Ja das mag sein, Winni.
Und Selbstdarstellung machen wir beide doch auch, aber eben anders.

Ich bin nicht unrealistisch, denn den gleichen Komfort in der gleichen Größe mit den genannten genannten kleinen Gewichten wird man wohl nicht so einfach hinbekommen.

Wir sehen es im heutigen Chat-Fred.
Der Beispiel mit dem Beachy ist da super, sicher ein WoWa für seine passende Zielgruppe.
Übrigens mehr Platz und vielleicht Komfort wie in einem Kleinbus ala VW T6 und vor allem günstiger

Eine Wohnkabine für einen Pickup für bis zu 4 Personen mit Bad, Dusche, Heizung usw. klappt mit 500kg.
Dann ist es auch möglich einen WoWa mit 1000kg zu bauen.
Dort in diesen Kreisen ist das mit der Selbstdarstellung eben umgekehrt

 
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RE: Wo geht die Reise hin? E-Mobilität und Camping

#9 von tomruevel , 05.09.2022 16:27

Moin,

es ist nicht immer der Kunde die Ursache für den Gewichtszuwachs bei Caravans.

Wenn Ihr Euch mal die Gewichte der Eriba Tourings anschaut.
Würdet Ihr feststellen dass die Leergewichte so ab Ende der 80er, je nach Modell, bis zu 3-stelligen Beträgen zugenommen haben.
Das ist insofern interessant weil weder ein Größenwachstum stattgefunden noch eine umfangreichere Ausstattung vorhanden ist.

M.M.n hat dazu beigetragen, dass der Möbelbau verändert wurde.
Üblich war eine einwandiger Möbelbau, dünne Sperrholz auf Rahmen geleimt. Diese Art verschwand Stück für und wurde durch furniert Multiplexplatten ersetzt. Und da kommen ja recht große Flächen zusammen. Weitern hat man Einlegeböden, Trennwände, aus Mansonite gemacht, was fast 3 mal so schwer ist wie die vorher verwendeten Sperrhölzer.


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RE: Wo geht die Reise hin? E-Mobilität und Camping

#10 von nova , 05.09.2022 18:47

Es gibt bestimmt Möglichkeiten, Gewicht einzusparen.
Bei unserer Pauline z.B. beim Kochfeld: Im alten Nova wurden die Kochutensilien auf einem Chromgestänge plaziert. Das war leicht und hat 20 Jahre Nutzung unbeschadet überstanden. In der Pauline besteht das Ganze nun aus Gußeisen und ist sauschwer.


Grüße aus der Kurpfalz
Wolfgang

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RE: Wo geht die Reise hin? E-Mobilität und Camping

#11 von Michi , 05.09.2022 22:13

Stimmt, tomruevel.
Vielleicht waren die neuen Methoden und Materialien auch günstiger.
Dazu müsste man mal die Hersteller befragen.

Klar ist aber auch, ein 30L Kühlschrank wiegt schon weniger als ein 100L Kühlschrank.
Früher hatten nicht mal alle an Potti dabei, heute gibts die Festeingebauten mit Keramikinlay.

Mein Puck hatte 10 Zoll Rädchen, der Triton 13 Zoll, der Troll 14 Zoll, heutige WoWa 15 und 16 Zoll, natürlich auch wegen den Gewichten.
Das könnte man wirklich unendlich fortsetzen denke ich.

Es ist aber nicht so, dass man technisch mehr machen könnte als man heute tut.
Die große Frage ist eigentlich, wieso man es nicht macht.

Auf mein Beispiel der Pickup-Kabine bezogen, glaube ich die Antwort zu kennen.
Dieses vergrößert und auf einen Trailer gebaut, da läge man jenseits der 40 Mille.

 
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#12 von tomruevel , 05.09.2022 23:26

Moin,

ich gehe einfach mal davon aus, das die neuen Materialien mit weniger Aufwand zu verarbeiten sind.

Was mir nicht so recht in den Kopf will ist einfach, das aktuell weniger Gewicht gleichen einen halbfertigen Caravan zu Folge hat.
Selbst die billigsten Caravans von Eifelland Anfang der 70er, das einfachste vom einfachen, hatten immer ein paar geschlossene Stauräume, einen Kocher und eine Spüle.
Und waren relativ leicht, relativ weil man noch nicht in Sandwichbauweise baute.

Als Beispiel wieder gerne mal den TEC 515 E(L).
Das ist ein knapp 5m langer und 2,10m breiter Caravan mit zwei Einzelbetten im Bug und im Heck eine kleine Rundsitzgruppe.
Der Caravan ist gebrauchstüchtig, also Heizung, Kühlschrank, Umluft.
Ein etwas tiefer gelegtes Fahrgestell und eine aerodynamische Gestaltung der Bugpartie.
Also ein komfortabler 2 Personencaravan
Mit einem Eigengewicht knapp 700kg bis 800kg, und einem Gesamtgewicht von 1000kg.
Das einzige was heutzutage wohl nicht mehr passt ist die Bettenbreite und -länge.

Da sind sie: TEC Modellprogramm


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#13 von Winni , 06.09.2022 08:29

Ach ja, tolle Bilder im Prospekt.


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RE: Wo geht die Reise hin? E-Mobilität und Camping

#14 von ben2018 , 06.09.2022 08:55

Guten Morgen,

ich wage keine Prognose für die nächsten zehn Jahre.Vielleicht fahren die Autos dann mit Wasserstoff. Vielleicht geht es dann aber auch mit Zug und Fahrrad in eine Ferienwohnung oder mit Fahrrad und Zelt zu einem Urlaubsziel in der Nähe.

Gruß ben

 
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#15 von Winni , 06.09.2022 09:45

Vllt reist man auch nur noch virtuell,Brille auf und los.


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RE: Wo geht die Reise hin? E-Mobilität und Camping

#16 von Lofottroll , 06.09.2022 09:58

Winni, so schlimm wird es schon nicht kommen.

Man darf ja noch viele Jahre mit den Verbrennern fahren. Und wie ich schon schrieb, in 10 Jahren gibt es schon ganz andere E-Autos mit Akkus die längere Distanzen ermöglichen. Und bis dahin wird es auch Wohnwagen geben, die leichter sind und trotzdem alles bieten.
Ich bin Klugscheißer, ich weis das.


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#17 von Winni , 06.09.2022 10:36

Loffo, in 10 Jahren ist mein roter Volvo erst 40, also so alt, wie mein silberner Volvo zur Zeit. Ich gehe davon aus, dass der dann auch noch fährt.


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#18 von ben2018 , 06.09.2022 11:02

Zitat von Lofottroll im Beitrag #16
Winni, so schlimm wird es schon nicht kommen. Man darf ja noch viele Jahre mit den Verbrennern fahren. Und wie ich schon schrieb, in 10 Jahren gibt es schon ganz andere E-Autos mit Akkus die längere Distanzen ermöglichen. Und bis dahin wird es auch Wohnwagen geben, die leichter sind und trotzdem alles bieten.Ich bin Klugscheißer, ich weis das.


Du gehst also davon aus, dass wir nur an ein paar Stellschrauben drehen müssen, um so ähnlich weitermachen zu können wie bisher. Daraus wird nichts. Diese Epoche ist seit dem Klimawandel und dem Krieg gegen die Ukraine endgültig vorbei. Energie wird in Westeuropa noch viele Jahre nahezu unbezahlbar bleiben. Wir stehen vor einer gewaltigen Rezession.

Gruß ben

 
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RE: Wo geht die Reise hin? E-Mobilität und Camping

#19 von donalfredo , 06.09.2022 11:11

Moin, moin.
Wir sind ja auch auf der Suche.
Mittlerweile hänge ich an einem Dethleffs c'joy.
Es gibt einige Sachen, die mir sehr gut gefallen wie eine geteilte Eingangstür.
Wer hat das heute noch?
Bug, Heck, Dach Gfk.
Gesamt aufgelastet 1360 kg, mit knapp 400 Zuladung.
Und - genial - Fahrzeugbreite 2,12, Länge 6.50 mit Einzelbetten und hübschen Querbänken.
Jetzt brauche ich nur noch eine Ahk für meinen Benz, mein Womo ist morgen verkauft, wenn ich es will.
Und wenn ich tatsächlich mal ein neues Auto brauche, den ziehe ich mit jedem Benziner ...


Wolfgang -aka- donalfredo


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RE: Wo geht die Reise hin? E-Mobilität und Camping

#20 von Lofottroll , 06.09.2022 11:43

Moin Ben,

wir werden nicht so weitermachen können wie bisher. Und wir machen es heute schon anders. Urlaub im Norden an Nord-und Ostsee. Max Dänemark. Haben wir zuletzt
auch schon mit dem Wohnmobil so gemacht. Der Urlaub wird nicht schöner, nur weil man möhlichst weit weg fährt oder fliegt.

Aber ich bin genauso überzeugt, daß es auch weiterhin Mobilität per Auto oder WW geben wird. Nur eben mit klimafreundlichen Fahrzeugen.
Nicht heute, auch nicht morgen, aber in 10 Jahren. Hoffentlich, träumen darf man ja mal. Aber ganz so pessimistisch wie du, sehe ich nicht in die Zukunft. Jedenfalls nicht in die nähere Zukunft.

Letztendlich schauen wir alle nur in die Glaskugel.


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RE: Wo geht die Reise hin? E-Mobilität und Camping

#21 von Michi , 06.09.2022 13:44

Zitat von tomruevel im Beitrag #12

Was mir nicht so recht in den Kopf will ist einfach, das aktuell weniger Gewicht gleichen einen halbfertigen Caravan zu Folge hat.
Selbst die billigsten Caravans von Eifelland Anfang der 70er, das einfachste vom einfachen, hatten immer ein paar geschlossene Stauräume, einen Kocher und eine Spüle.
Und waren relativ leicht, relativ weil man noch nicht in Sandwichbauweise baute.



Hi tomruevel,

da gebe ich dir recht.
Anstatt etwas neues zu entwickeln lässt man einfach Dinge weg und spart so gewicht.
Schränke mit Türen sind in manchen Wohnungen out, dann überträgt man das einfach zum Camping.
Das ist so ähnlich wie mit den Glas (durchsichtigen) und beleuchteten Türen für die Weingläser, aber unpraktisch.

Ich denke, das stellten wir schon vor Jahren fest.
Ambiente braucht man unbedingt beim Camping, man sieht ja, 19:50 wird es sehr ruhig am CP, dann verschwinden die meisten zu Tagesschau in den WoWa und kommen erst am nächsten Tag zum Brötchenholen wieder raus.

Gruß Michi

 
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RE: Wo geht die Reise hin? E-Mobilität und Camping

#22 von Winni , 06.09.2022 15:11

Jo, und der Gas- Kocher braucht eine Glasplatte zum Abdecken.. .viele Einzelheiten machen das Gewicht.
Und zum besagten Brötchenholen natürlich mit dem E scooter...wiegt natürlich auch.


Mein 30 jähriger Chateau hat natürlich eine Klöntür, die man gerade wieder neu erfindet, heisst jetzt Kinderschutz.

20220906_122702.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)




und die Bettkästen haben Schubladen, damit man nicht mit den Polstern kämpft.

20220906_122636.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)


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RE: Wo geht die Reise hin? E-Mobilität und Camping

#23 von donalfredo , 06.09.2022 16:09

Ne, winni, die erfindet MAN nicht neu.
So gut wie niemand hat die im Angebot, überall müssen es doofe Fenster sein.
Wir waren völlig überrascht, als wir das sahen, die gibt es nur in der leichtesten Variante ...


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RE: Wo geht die Reise hin? E-Mobilität und Camping

#24 von Susanne , 06.09.2022 16:20

Unser Wilk hat die auch, ich wollte die, weil ich die schon als Kind im Wilk genial fand, wegen des Hundes.

für mich ist die ganze E-Mobilität sehr zwiespältig, solange wir kein vernünftiges E-Konzept in der EU haben


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RE: Wo geht die Reise hin? E-Mobilität und Camping

#25 von daf43 , 07.09.2022 10:16

Hallo,

ich finde es schon toll, dass hier einige tatsächlich glauben, die paar Millionen Deutsche wären die Welt und würden die Welt mal schnell ändern: Aber es gibt 8 Milliarden Menschen und Deutschland hat nur 80 Millionen davon, also nur 1 % der Weltbevölkerung. Man kann durchaus sein Lebenskonzept ändern, aber warum muss man immer gleichzeitig fordern, dass alle anderen ab sofort genau den gleichen Ideen folgen sollen?


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