RE: Im Tal des Lot - Pyrenäen - Baskenland - Sommer 2008

#1 von Rod , 22.08.2009 12:45

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[align=center]Im Tal des Lot - Pyrenäen - Baskenland - Sommer 2008[/align]



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[align=center]Blick vom Pic du Midi auf die Bergkette der Pyrenäen[/align]




[align=center]Im Tal des Lot - Figeac[/align]

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[align=center]Der Lot, mit Badestelle des Campingplatzes "Camping de la Plage" bei Saint-Cirq Lapopie[/align]


Unser Urlaubsziel wählen wir frei nach einem Loriot-Spruch: "Urlaub außerhalb Frankreichs ist möglich - aber sinnlos.* " Die Wetterkarte drohte im Juli 2008 mit kühlen und regnerischen Tagen in der Bretagne, ans Mittelmeer kriegt uns im Hochsommer kein Mensch, aber der Südwesten versprach freundliches Sommerwetter. (* Loriot sagte: "Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos."



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[align=center]Links: Das Leben ist ein ruhiger Fluss - Rechts: Tal des Lot windet sich durch die Hügel[/align]

Das Perigord mit den Flüssen Dordogne und Vezere kannten wir schon, da passte uns die Region Midi-Pyrénées im Südwesten gut in den Kram. Wir hatten schon mal das Tal des Flusses Lot durchfahren, waren aber noch nie länger dort geblieben. Eine ruhige und abgelegene Ecke, genau das Richtige, um dem Alltagsstress abzuschütteln. Wir erinnerten uns an das pittoreske Dörfchen Saint-Cirq Lapopie, das hoch auf einem Felsen über dem Fluss Lot lag. Der Ort soll einer der schönsten Frankreichs sein, gut, schadet ja nicht.

Mit einer Zwischenstation im Etap-Hotel waren wir nach 1500 km in zwei Tagen von Hamburg aus in der Region. Der erste, hoch gelobte Campingplatz oberhalb Saint-Cirq Lapopie war voll und eng. Da erinnerten wir uns an einen Platz, den wir bei der Brücke direkt am Fluss gesehen hatten. Auf dem "Camping de la Plage" waren noch Plätze frei. Und, der Name versprach nicht zu viel, es waren nur wenige Meter und man konnte sich in die Fluten des Lots stürzen.



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[align=center]Links: Unser Eureka-Zelt - Rechts: Badestelle am Campingplatz "Camping de la Plage"[/align]

Der Arbeitsalltag war stressig und so setzten wir ein weiteres Loriot-Motto in die Tat um: "Liebling, was machst du? Ich sitze!" Nun ja, wir sind etwas im Lot geschwommen, Söhnchen angelte reichlich Fische und einige Ausflüge in die Region brachten doch etwas Bewegung. Auf einem Nebenfluss des Lot, der Cele, waren wir mit geliehen Kajaks unterwegs. Absolut familientrauglich. Wer hier Angst hat, der trägt auch beim Sprung über ein Pfütze ne Schwimmweste.



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[align=center]Altstadt von Figeac[/align]

Folgt man dem abseits gelegenen Tal der Cele aufwärts, dann kommt man irgendwann nach Figeac. Die Kleinstadt ist Sitz einer Unterpräfektur, als Besucher wird man aber von den kleinen Gassen und Plätzen mit ihren alten Geschäften und deren kulinarischen Auslagen sofort eingenommen. Unter dem Dach der alten Markthalle lässt sich im Korbstuhl und einem Wein der Tag verbummeln. Wer auf dem entsprechenden französischen Teil des Jakobweges wandert, der kommt ebenfalls in der 10 000-Einwohner-Gemeinde vorbei.




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[align=center]Links: Cafes und Bistros in der alten Markthalle von Figeac - Rechts: Im Museum Champollion[/align]

International bekannt wurde der Ort durch Jean-François Champollion. Dem Sprachwissenschaftler aus Figeac gelang es, die ersten Hieroglyphen des Steines von Rosetta zu entziffern, er legte damit den Grundstein zur Enträtzelung all dieser Schriftzeichen. Am Place Champollion ist vor wenigen Jahres das gut gemachte kleine Museum Champollion ausgebaut worden. Der angenehme Einsatz multimedialer Technik macht das Haus auch für Kinder erträglich.




[align=center]Toulouse - die "rosarote" Stadt[/align]

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[align=center]Rathausplatz in Toulouse[/align]



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[align=center]Das Rathaus von Toulouse[/align]

Nach einer knappen Woche hatten wir Lust auf Neues. Der Wetterbericht - wichtig, wir sind nach wie vor mit zwei Zelten unterwegs - versprach in den Pyrenäen Sonne pur. Karte beäugt und entdeckt: Toulouse liegt genau auf unserer Strecke. An der viertgrößten Stadt Frankreichs waren wir seit Jahrzehnten vorbeigefahren, immer auf dem Weg nach woanders hin.



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[align=center]Vor allem in den warmen Abendstunden macht ein Spaziergang durch die Stadt Spaß
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Da wir nur eine Nacht bleiben wollten, mieteten wir uns bei der Ankunft ein Zimmer und machten uns am Abend in die Altstadt auf. Mit 39 Grad war es für uns unglaublich heiß und wir genossen die kühle Luft an der Garonne auf einer Bootsfahrt. In der Abendsonne "glüht" die Stadt. Die meisten alten Bauten sind aus Ziegelstein und der leuchtet in der Abendsonne in einem tiefen Rosarot, weshalb Toulouse auch die "rosarote Stadt" genannt wird.



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[align=center]Toulouse, die "rosarote" Stadt leuchtet, wenn die Abendsonne auf die Backsteinmauern fällt
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Die Innenstadt hat ein tolles Flair. Kleine gewundene Gässchen, in denen zahllose Bistros zu entdecken sind, führen auf große Plätze mit prächtigen Bauten. So gingen wir immer über den Rathausplatz am "Capitol" vorbei um uns in der warmen Nacht wieder durch die kleinen Stadtviertel treiben zu lassen. Wir haben nur einen Bruchteil der Stadt gesehen und sind uns sicher: Wir kommen wieder.




[align=center]Pyrenäen: Cirque de Gavarnie - Pic du Midi - Tourmalet[/align]


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[align=center]Blick vom Pic du Midi - Pyrenäen[/align]

Von Toulouse ging es bei sengender Hitze weiter in die Pyrenäen. Wir dachten, hier sei es durch die Berge und die relative Nähe zum Atlantik nicht so warm, Pustekuchen. Hinter der Pilgerstadt Lourdes fanden wir einen schönen Stellplatz auf dem Campingplatz "Airotel Pyrenees" in Esquieze Sere. Es ist eine vier-Sterne-Anlage. Sowas ist uns meist zu "komfortabel", aber unser schöner Stellplatz, die Aussicht in die Berge und der tolle Schwimmingpool mit Rutschen für die Kinder und "lahmen" Becken für die Erwachsenen überzeugten uns dann doch.

Wir hatten die Region gewählt, weil meine Frau schon immer den Cirque de Gavarnie sehen wollte. Der Cirque ist ein Felsenkessel im Nationalpark der Pyrenäen und grenzt an Spanien. Man muss einem kleinen Fluss folgend in den Cirque de Gavarnie auf 1700 Meter Höhe hinein wandern. Im Inneren öffnet sich ein Talkessel von zwei Kilometern Durchmesser, der von steilen Bergen umgeben ist, die bis zu 1500 Meter über dem Tal aufragen. An einer Wand stürzt selbst im Hochsommer ein Wasserfall in die Tiefe, auch im Juli liegt hier auf den Bergen noch Schnee.



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[align=center]Cirque de Gavarnie im Nationalpark der Pyrenäen[/align]

Wir sind am späten Nachmittag mit den Kinder in den Nationalpark gewandert und haben im Talkessel bis spät in die Nacht hinein ein Schauspiel gesehen. Die Bühne war die freie Natur und es wurde ein Stück über den Widerstand in dieser Region in der Zeit des Franco-Regimes gezeigt. Der Regisseur hatte die Landschaft mit in das Schauspiel einbezogen und die Kinder schauten gebannt zu. Als wir für den Heimweg noch Fackeln bekamen und sich ein langer Zug von flackernden Lichtern durch das Tal zog, war der Tag perfekt.



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[align=center]Links: Passstraße zum Col de Tourmalet - Rechts: Zielankunft der Tour de France auf dem Tourmalet[/align]

Von Esquieze-Sere windet sich ein Straße auf den 2115 Meter hohen Col (Pass) du Tourmalet. Der dürfte einigen von der Tour de France als einer der schwersten Berge des Rennens bekannt sein. Natürlich sind hier immer reichlich Amateur-Rennfahrer unterwegs, und wer sich das letzte Stück bis zum Ziel am Pass angesehen hat, der fragt sich, ob die alle verrückt sind - oder gedopt.

Wir haben den Pass mit dem Auto genommen und oben einen Einheimischen gefragt, wo man Murmeltiere sehen kann. Er gab uns freundlich einige Tipps und nachdem wir die abseits gelegenen Wiesen gefunden hatten legten wir uns auf die Lauer. Siehe da, nach einiger Zeit lugten die pelzigen Kerlchen aus ihren Erdlöchern und pfiffen uns eins. Man muss aber etwas Geduld haben, die Murmeltiere sind recht scheu.



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[align=center]Links: Observatorien auf dem Pic du Midi - Rechts: Wanderweg um den See zum Pic du Midi [/align]

Fährt man von Esquieze Sere die D218 über den Col de Tourmalet nach La Mongie auf die andere Seite des Bergzuges, dann führ von dort eine Seilbahn auf den Pic du Midi. Auf dem 2877 Meter Hohen Gipfel stehen mehrere Observatorien für Stern- und Sonnenbobachtung. Mit den Teleskopen wurde zum Beispiel ein geegneter Landeplatz für die Apollo-11-Mondlandung erkundet. Heute kann man die Teleskope besichtigen, die Anlage ist zu einem wissenschaftlichen Museum umgebaut worden. Der Standort und die Teleskope können nicht mehr mit den Sichtverhältnissen und den Observatorien auf La Palma, Hawaii oder denen in der Atacamawüste in Chile mithalten.

Die Seilbahn hebt einen in zwei Etappen auf das Gipfelplateau und von dort hat man einen wunderbaren Panoramablick über die Bergkette der Pyrenäen. Für halbwegs fitte Wanderer ist der Weg zum Gipfel nicht allzu schwer. Man muss nur rechtzeitig am Startpunkt sein, damit die Besteigung des Pic du Midi nicht zur Hetze wird. Und wundert euch nicht, wenn ihr dort von Ziegen und Kühen abgehängt werdet. Für uns Großstädter ist das Viehzeug in den Bergen einfach zu fit.

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[align=center]Vorführung in Beaucens im Donjon des Aigles[/align]




[align=center]Baskenland - San Sebastian - Atlantik[/align]


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[align=center]Strand bei Bidart, südlich von Biarritz im frz. Baskenland[/align]

Als letzte Etappe hatte uns das Wetter wieder das Baskenland genehmigt. Nach unseren guten Erfahrungen mit dem Campingplatz Le Goyetchea in Saint Pee sur Nivelle im Jahr 2007 haben wir doch tatsächlich einen Platz zum 2. Mal angefahren. Ein Anruf, wir hatten Glück, und ein schöner Stellplatz war für eine Woche unser. Samstagnachmittag angekommen, die beiden Zelte schnell aufgebaut und am frühen Abend ab über die spanische Grenze nach San Sebastian.



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[align=center]Tapa-Bars in der Altstadt von San Sebastian - Auf dem Tresen stehen die leckeren Pinchos[/align]

Die spanische Hafenstadt mit dem markanten "Zuckerberg" (Monte Urgull) und er wunderbaren Altstadt ist ein fester Anlaufpunkt für uns. Vor allem am Freitag- und Samstagabend machen sich die Spanier zur großen Runde durch die Tapa-Bars in San Sebastian auf. Wir reihen uns immer in den Zug ein, essen hier einige Pinchos (bessere Tapas), trinken dort ein kleines Bier, dazu in Knoblauchsoße gegarte Garnelen und lassen uns in der nächsten Bar den einheimischen Wein schmecken. Ich schreibs gerne immer wieder: Solltet ihr in der Region sein, nehmt euch einen Abend Zeit und lasst euch durch die Altstadt von San Sebastian treiben.



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[align=center]Links: Das Steinheben ist einer der ältesten Sportarten des Baskenlands - Rechts: Altstadt von Saint-Jean-de-Luz[/align]

Von der Tapa-Tour erholten wir uns im Atlantik. Wie immer an dieser Küste: Vor allem die Kinder düsten mit ihren Body-Surfbrettern durch die Brandung, während meine Frau und ich eher entspannt in der Sonne lagen. Eine frische Atlantik-Brise hält die Gehirnzellen munter und macht ordentlich Hunger. Zur Abwechslung sind wir ab und zu in den Badeort Saint Jean-du-Luz gefahren. Durchaus touristisch, aber noch erträglich und mit einem netten altmodischen Strand direkt am Ort.



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[align=center]Der Grande Plage direkt an der Altstadt von Saint-Jean-de-Luz[/align]




[align=center]Heimfahrt über Blois an der Loire[/align]


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[align=center]Loire-Brücke mit Blick auf die Altstadt von Blois[/align]

Nach drei Wochen ging es den langen Weg nach Hamburg zurück. Als angenehme Unterbrechung und Kontrastprogramm haben wir eine Nacht in Blois an der Loire Station gemacht. Die Loire ist weitestgehend unbegradigt und sucht im weiten Flussbett jedes Jahr selbst ihren Lauf. Die Häuser sind in der Region schon deutlich trutziger gebaut, um die Herbststürme abzuwettern. In den alten Gassen lässt sich auch hier gut schlendern und man kann sich mental auf die endgültige Heimreise vorbereiten.

Insgsamt sind wir ca 4600 Kilometer gefahren. Die Strecke vom Hamburg in den Südwesten Frankreichs ist doch recht weit.

Damit ihr schauen könnt, wo genau wir waren, zwei Strecken-Grafiken

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[align=center]Die Strecke von Hamburg nach Saint Cirq Lapopie etwa 1500 km. In der dunkel unterlegten Region waren wir unterwegs[/align]

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[align=center]Unsere einzelnen Stationen, wie im Bericht beschrieben. In der Region selbst sind wir ca. 1300 km unterwegs gewesen.[/align]

Wer sich die Fahrt mit mehr Bildern ansehen möchte, bitte auf DIASHOW klicken. Tipp: Mit der Taste F11 das Bild vergrößern und zusätzlich die Lesezeichen ausblenden. Nochmals F11 drücken und das Bild wird wieder kleiner.


Beste Grüße, Rod

 
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RE: Im Tal des Lot - Pyrenäen - Baskenland - Sommer 2008

#2 von HD , 22.08.2009 17:11

Auch für diese Bericht ein Chapeau! von HD maches kenne ich, aber eben nicht alles und beim Nächstenmal vielleicht
Gruß HD

 
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RE: Im Tal des Lot - Pyrenäen - Baskenland - Sommer 2008

#3 von r.fuller ( gelöscht ) , 22.08.2009 17:52

Bravo, da ziehe ich auch den Hut, wie HD!

Besonders gut finde ich in diesem Bericht die Karten, vielleicht kannst du sie für die Italienreise von 2008 noch nachreichen, in deiner Diaschau hast du sie ja.
So eine Karte erspart mir dann Google Maps.

r.fuller

RE: Im Tal des Lot - Pyrenäen - Baskenland - Sommer 2008

#4 von Gabirudi , 22.08.2009 18:12

Hallo Rod,
wunderschoener Bericht. D A N K E !!!!!!!!!!!
HD hat's auf den Punkt gebracht. Vieles kenne ich, vieles nicht. Macht Lust auf Urlaub.
Gruss
Rudi

 
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RE: Im Tal des Lot - Pyrenäen - Baskenland - Sommer 2008

#5 von Mephisto , 22.08.2009 23:25

Toller Bericht mit tollen Photos.
Die Pyrenäen waren zur Schulzeit des Sohnes -allerdings in Ferienwohnungen auf dem Land- um St. Jean de Luz herum über Jahre unser Ziel. Heiß: ab in die Berge, weil zuviel Leute am Strand, normales Wetter ab an den Strand, kälteres Wetter: Besichtigungstouren.
Viele Erinnerungen wurden wach, schreien die am Strand von St. JdL immer noch "Bänje Abbrico" um ihr Fettgebäck zu verkaufen? Eine Stimme sagte mir gerade: Do it again, Sam

 
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RE: Im Tal des Lot - Pyrenäen - Baskenland - Sommer 2008

#6 von Rod , 23.08.2009 00:59

Danke für die Blumen.

Schön, wenn bei einigen Erinnerungen wach werden und andere vielleicht neugierig werden.

@r.fuller: Stimmt, ich baue die Karte in den Italien-Bericht ein.

@Mephisto: Ich bin nicht der große Sonnenanbeter, aber einen Verkäufer habe ich dieses Jahr am Strand noch gesehen - wir haben wieder diese Region gestreift. Aber den Bericht Sommer 2009 muss ich erst noch schreiben.

Beste Grüße, Rod

 
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RE: Im Tal des Lot - Pyrenäen - Baskenland - Sommer 2008

#7 von gerd ( gelöscht ) , 23.08.2009 10:59

Interessanter Bericht und vor allem: Tolle Fotos!

Danke!

gerd

RE: Im Tal des Lot - Pyrenäen - Baskenland - Sommer 2008

#8 von sebbarca , 24.08.2009 15:25

... dieses Jahr war ja viel los in der Gegend! Warum haben wir uns denn nicht getroffen???

Schöner Bericht!

Hasta luego!

Klaus

 
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RE: Im Tal des Lot - Pyrenäen - Baskenland - Sommer 2008

#9 von morgenröte , 25.08.2009 15:18

Klasse Bericht und ausdrucksvolle Bilder, die Idee mit der Karte ist wirklich praktisch für uns Leser.

Gruß Andrea

 
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RE: Im Tal des Lot - Pyrenäen - Baskenland - Sommer 2008

#10 von sunshine , 06.09.2009 11:55

Hallo Rod,
schon in Schweden habe ich deinen schönen Reisebericht genossen, bin aber bisher noch nicht dazugekommen, ein paar anerkennende Wort zu äußern.
Toller Bericht und phänomenale Fotos!
Danke dafür!
(Mein Schatz möchte gerne wissen, was du für eine Kamera benutzt - ist aber, wie üblich, zu faul zum Schreiben... )

An den hübschen Ort Saint-Cirq Lapopie habe ich auch schöne Erinnerungen - direkt vor dem Campingplatz hatten wir mit dem Hausboot zwei Tage angelegt.
Ansonsten ist mir als Frankreichfahrer vieles aus deinem Reisebericht schon bekannt.

"Urlaub außerhalb Frankreichs ist möglich - aber sinnlos. "
Da muss ich nun allerdings nach meinem Schwedenurlaub energisch widersprechen...

 
sunshine
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RE: Im Tal des Lot - Pyrenäen - Baskenland - Sommer 2008

#11 von Rod , 08.09.2009 11:33

Hallo Iris,

ich halte mich ja auch nur bedingt an Loriot's Spruch

Die Bilder sind mit einer Canon "Ixus 50" gemacht worden. Fünf MB Auflösung und knapp fünf Jahre alt. Da die Hersteller endlich dem Pixelwahn abzuschwören scheinen und größere Sensoren mit weniger Pixeln in ihre Cams einbauen, werden wir mittelfristig umsteigen.

Ach ja, mit Fixfoto passe ich den Ausschnitt an und ziehe den Kontrast nach, nichts aufwendiges.

Beste Grüße, Rod

 
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RE: Im Tal des Lot - Pyrenäen - Baskenland - Sommer 2008

#12 von sunshine , 08.09.2009 13:57

Echt, mit einer Canon IXUS 50?
Genau die habe ich auch - habe ich übrigens in Südfrankreich beim Radeln auf der Landstraße gefunden. Ich schätze, die ist auch so 5 Jahre alt.

Hast du nicht zufällig vielleicht Lust, zum Treffen nach Gedern zu kommen und einen kleinen Fotokurs mit mir zu machen...

 
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RE: Im Tal des Lot - Pyrenäen - Baskenland - Sommer 2008

#13 von Rod , 08.09.2009 21:55

Du findest Kameras auf der Landstraße? Unglaublich, ich bezahle Geld dafür. :/

Leider ist Zeit ein rares Gut bei mir und Gedern deshalb ausserhalb meiner Möglichkeiten, sonst gerne.

Fotokurs, tja, hm. Ich fotografiere schon länger und ein guter Online-Kurs fällt mir gerade auch nicht ein. Wer sich aber selbst ranwagen will: Es gibt genügend gute kostenlose oder preiswerte Fotoprogramme - weit besser als das, was in Picasa oder dem kostenlosen Adobe irgendwas integriert ist. Wenn du in diesen Programmen nur mit dem Werkzeug für die Ausschnittsveränderung (Ausschneiden) und dem für Kontrastanpassung "spielst", dann kannst du - ich sach ma - viele Bilder um 50 % verbessern - meistens.

Wenn es interessiert, dann kann ich mal schauen, was es so gibt und knapp was zusammenstellen.

Beste Grüße, Rod

PS: Ein sehr guter Landschaftsfotograf - Christian Fletcher - ist mir die Tage über den Weg gelaufen. Schaut euch bitte seine Bilder an, über die linke Leiste geht zu seinen Fotos:

http://www.christianfletcher.com.au/

 
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RE: Im Tal des Lot - Pyrenäen - Baskenland - Sommer 2008

#14 von sunshine , 08.09.2009 22:18

Du musst im Urlaub mehr Rad fahren, Rod, dann findest du vielleicht auch mal eine...

Wir waren mit dem Rad auf dem Rückweg vom Pont du Gard und du kennst ja diese ellenlangen Landstraßen, wo nur ab und zu mal ein Kreisverkehr kommt, der in irgend einen Ort führt. Und da lag sie in einem schwarzen Mäppchen am Straßenrand.
Ich hätte sie wirklich gerne zurückgegeben, denn sie hat jungen Leuten gehört. Das sah man auf den Fotos - es waren Partyaufnahmen und Hundefotos drauf, aber kein Hinweis auf den Besitzer, wie z.B. ein Autokennzeichen oder ein Ort.
Da habe ich sie eben behalten.

Welche Auflösung stellst du denn ein zum Fotografieren?
Ich habe das Bildberarbeitungsprogramm Ulead PhotoImpact. Damit komme ich gut zurecht, aber meine Aufnahmen sind nicht so klar wie deine.

 
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RE: Im Tal des Lot - Pyrenäen - Baskenland - Sommer 2008

#15 von Rolf ( gelöscht ) , 08.09.2009 22:57

Hallo Rod!

Danke für deinen tollen Reisebericht!
Einiges davon (nämlich die Küste) kenne ich aus früheren Urlauben - angenehme Erinnerungen wurden wach!
Bei deinen schönen Fotos hab' ich natürlich direkt gedacht: Möönsch, wären das tolle Bilderrätsel geworden . . . .

Gruß
Rolf

@Iris: Mit PhotoImpact arbeite ich auch, allerdings so selten wie möglich. 25 Jahre mit (analogen) Spiegelreflexkameras haben haben mich gelehrt, dass man die richtigen Einstellungen möglichst vor dem Abdrücken machen sollte. (Klingt schlaumeierhaft, ist aber nicht so gemeint! )

Rolf

RE: Im Tal des Lot - Pyrenäen - Baskenland - Sommer 2008

#16 von Rod , 09.09.2009 06:16

Hallo Iris,

ich stelle höchste Auflösung "L = 2592 x 1944" Pixel und "S = Superfein" ein.

Photoimpact sollte ausreichen. Ich kenne es zwar nicht im Detail, aber ich habe mit Ulead-Produkten (heute Corel) gearbeitet und die waren ok. Nach dem Screenshot zu urteilen bietet Photoimpact genügend Eingriffsmöglichkeiten. Hm, ist jetzt irgendwie Trockenschwimmen, sorry.

Danke Rolf

Beste Grüße, Rod

 
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RE: Im Tal des Lot - Pyrenäen - Baskenland - Sommer 2008

#17 von sunshine , 09.09.2009 09:04

Guten Morgen Rod,
danke, dann stelle ich die Auflösung auch mal höher ein.
Das habe ich bisher nicht so gemacht, weil dann weniger Bilder auf den Speicher passen.
Inzwischen haben wir aber sowieso meist den Läppi mit und überspielen schon mal während des Urlaubs Bilder.

 
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Reise in den Süden Frankreichs
Steyrreise July 2009

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