RE: Entre les mers et les montagnes - Spananier in Francia, I

#1 von sebbarca , 20.08.2009 20:37

Nach vielem hin und her und intensiver Hilfe scheint es jetzt doch zu funktionieren. Da ich gleich wieder weg muß und der Bericht etwas länger ist, werde ich ihn in 4 Teile aufteilen, evtl. kommt dann morgen erst der Rest.

So, jetzt bin ich wieder zu Hause angekommen und habe mit Mühe die wesentlichsten liegen gebliebenen Sachen erledigt und kann jetzt auch mit leichter Verspätung über unseren Urlaub berichten. In diesem Jahr waren wir mal wieder für den ganzen Urlaub komplett. Allerdings konnten wir uns nicht so richtig entscheiden und es wurde ein Von-Allem-Etwas-Plan erstellt, der dann auch im Wesentlichen eingehalten wurde: es ging in die Gegend

Entre-Les-Mers-Et-Les-Montagnes in Südfrankreich

Statt am Samstag ging’s dann am Sonntag endlich los. Mit The Boss als musikalische Untermalung ging’s wie gewohnt erstmal die AP 7 hoch nach La Jonquera, dem spanisch-französischen Grenzübergang. Die Diva hat trotz Hitze den Wohnwürfel tapfer über den Pyrenäen-Pass gezerrt. Mit Wohnwürfel entwickelt sie sich allerdings immer zur übermäßigen Säuferin. Es verblüfft mich immer wieder, wie sich direkt nach der Grenze fast schlagartig der Baustil in den kleinen Städten und Dörfern ändert. Weil wir insgesamt doch wieder später starteten als geplant, blieben wir zunächst auf der französischen A 9 und fuhren auf der A 61 Richtung Toulouse. Nachdem wir von der Autobahn aus einen kurzen Blick auf Carcassonne werfen konnten, bogen wir dann die letzten Kilometer von der Autobahn ab um nach Damiatte/Saint-Paul-Cap-de-Joux zu kommen. Nach kurzen Suchen fanden wir auch den ersten Campingplatz

Le plan d’eau St. Charles

der auch noch reichlich Platz für uns hatte. Der Platz ist in den Hügeln eingebettet und liegt recht ruhig an mehreren Fischteichen. Einer ist als Schwimmteich hergerichtet mit einigen Kinderbespaßungsgeräten. Belegt ist der Platz vorwiegend mit Franzosen, einigen Engländern und einer kleinen Gruppe fremdländisch sprechenden Spaniern .

Spannend wurde natürlich die erstmalige Nutzung des Ulf’schen Sonnensegels, auf dem nachfolgenden Bild ein Stillleben mit Diva (mit Dachkoffer), Wohnwürfel und Sonnensegel:



Am Platz auffallend: viele sog. Mobilehomes und fest aufgebaute Zelte (Runde!) sind offensichtlich in. Die Sanitärs waren recht einfach, aber sehr sauber.

Uns diente dieser Platz schlicht als kurzfristige Zwischenstation und Basis für den Besuch in Toulouse, der am nächsten Tag in Angriff genommen wurde.

Unsere Navi-Tante hat leider nicht begriffen, daß die früheren Parkplätze in der Innenstadt in Frankreich jetzt Tiefgaragen sind, mit einer Höhenbegrenzung die eine Diva mit Dachkoffer nicht mehr „unter“winden kann. Egal, zum Anfahren eines bestimmten Punktes in einer unbekannten Stadt sind die Navis sehr gut zu gebrauchen.

Toulouse: im Innenstadtbereich wie viele französische Städte inzwischen sehr aufgeräumt, verkehrberuhigt, und trotzdem recht lebenswert weil gut gemischt mit Geschäften, Restaurants und allen Dingen die das tägliche Leben benötigt. Also nicht nur Büros, wie man bei einer modernen und Technologie-orientierten Stadt vielleicht erwarten würde. Die Einbahnstraßen in der Innenstadt sind für den Zentraleuropäer vielleicht etwas verwirrend, für den Barcelona-Trainierten aber gut zu bewältigen. @ Winni: natürlich kommt man hier auch mit Deinem Gespann durch (mit meinen auch), schön ist das aber nicht mehr. Also: mit Gespann vor der Stadt einen CP suchen!



Toulouse wird ob des häufig verwendeten Gesteins gern die „rote“ Stadt genannt, der optische Eindruck bestätigt dies. Folgend zwei Bilder der Altstadt nahe dem Garonne-Ufer, die zeigen, dass auch die Fachwerkstruktur vieler Häuser noch gut erhalten (bzw. gut renoviert sind). Die Lebendigkeit zeigt deutlich den Charakter einer modernen, jugendlichen Universitätsstadt. Hier herrscht selbstbewusste Aufbruchstimmung, Krise hin, Krise her.





Bei unserem Besuch herrscht starke Hitze, die trotz zahlreicher Café-Aufenthalte und regen Eisgenusses unsere Beweglichkeit einschränkte. Vieles muß daher auf hoffentlich folgende Besuche verschoben werden. Hier nur noch zwei High-lights dieses Besuches: die Enträtselung der Sternzeichen auf dem Platz vor dem Capitol, dem Hôtel de Ville (ist dies der Widder oder der Stier?), sowie die Basilique Saint Sernin. Und, als allerletztes Schmankerl für den angelernten Catalanen, die zweisprachigen Straßennamens-Schilder.







Der dritte und letzte Tag war als Fitness-Übung gedacht: eine Fahrrad-Tour war durch die grüne hügelige Landschaft war geplant. Diese wurde allerdings recht kurz, aufgrund eine kurzfristigen drastischen Erhöhung der Luftfeuchtigkeit . Nun gut, das Sonnensegel bewährte sich auch im Regen! Kosten des Campingplatzes (3 P, 1 Hund, Gespann, Elektrizität): € 29/Nacht, etwas zu hoch nach meiner Ansicht.

 
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RE: Entre les mers et les montagnes - Spananier in Francia, I

#2 von sebbarca , 20.08.2009 20:49

Le Truc Vert

Am nächsten Tag fand sich dieses Gespann auf der Autobahn Richtung Atlantikküste wieder: eine Diva (rechts) windschnittig, elegant, kapriziös, mit Wohnwürfel (links) würfelförmig, praktisch, gut:



Le Truc Vert in Lege-Cap-Ferret war das Ziel, nach gut 10 Jahren mal wieder an den Atlantik (damals waren wir wg. Schlecht-Wetter an die Chassezac geflüchtet, die ich dann bei extremen Hochwasser runtergefahren bin, ein Wahnsinn!). Diesmal war schönstes Wetter angesagt. Le Truc Vert hatten wir nach vorheriger Anfrage hier im Forum ausgesucht. Bevor wir in der Reception das Maul aufkriegten, wurden wir schon auf Deutsch angesprochen (die Dame kann doch kurz ins Zweifeln als sie die Adresse sah). Für eine knappe Woche war noch Platz, danach war alles ausgebucht (für diesen Urlaub hatten wir übrigens nirgendwo reserviert oder nachgefragt). Ein Platzwart packte unseren Wohnwürfel mit einem Kleintraktor fachgerecht zwischen die Bäume in den Schatten. Bei diesem lockeren Sandboden hätte ich hier wirklich nicht rangieren mögen.



Der Platz war sehr gut belegt mit vielen Deutschen, einigen Holländer und noch weniger Franzosen, sowie mit dem obligatorischen Spanischem Gespann . Hier hat man sich offensichtlich auf die Deutschen Camper eingeschossen. Im Laden an der Reception gibt’s relativ frühmorgens Deutsche Zeitungen, fast jeder spricht Deutsch, die Sanitäranlagen sind nicht luxuriös, aber komfortabel und sehr gut in Schuß und sauber. Eine Dreier-Damen-Truppe ist den ganzen Tag mit einem Elektromobil auf dem Platz unterwegs und putzt die Sanitärs. Sehr straff, aber auch mit dem typischen französischen Laissez-Faire organisiert. Internet gibt’s im Bereich der Reception umsonst mit WiFi. Überhaupt die Kosten: unsere Truppe bezahlte € 29,50 pro Nacht, zur Hauptsaison ein Super-Preis. Der Platz, auf dem wir vor gut 10 Jahren hier waren, kostet heute ~ € 50 pro Nacht. Dieser Platz ist wirklich empfehlenswert.

Und was gab’s sonst noch? Das Meer! Man rennt vom CP über die Straße, dann etwas durch den Pinienwald, dann über die Düne. Tolle Wellen, selbst wir amateurhaften Body-Board-Surfern gelang vieles, hier läufts einfach. Selbst wenn man keinen Wassersport betreibt und nicht am Strand braten will: die Gewalt dieser Wellen und die beeindruckende Unendlichkeit des Strandes in beiden Richtungen ist beeindruckend zu allen Tageszeiten. Direkt am Dünenzugang ist eine bewachte Badestelle, den Anweisungen der Einsatzkräfte sollte man wirklich nachkommen.

Und was gab’s sonst noch? Den Pinienwald. Diese Gegend hat aus der Not eine Tugend gemacht und hat viele Fahrradwege angelegt. Man kann auch bei starker Sonne im Schatten der Pinien die ganzen Tage Fahrradfahren. Wem die Wege auf der einen Seite Bucht von Arcachon nicht ausreicht, nehme die Boote und fahre auf die andere Seite, dann geht’s dort weiter. Wir haben das Boot von Cap Ferret zur Düne Pyla genommen. Beeindruckend dieser Berg aus Sand, lang gestreckt an der Küste entlang. Auf der Landseite der steile Abhang zu den Campingplätzen. An der Anlegestelle viele übende, abstürzende Drachenflieger (det wär mir viel zu heiß, dieses ewige Klamottenaufsammeln ).





Beeindruckend der Fahrradfahrer, der irgendwie auf die Düne geklettert ist und dann mit dem Fahrrad runtergebrettert ist, toll! Ansonsten: das Meer an dieser Stelle ist Schei….! Dreckig, müllig und keine Wellen. Man merkt doch die anderen Windverhältnisse hier in der Beckenöffnung. Weiter vorne sieht man vor der Beckenöffnung die Wellen, die hier fehlen.

Und was gab’s sonst noch? FISCH! In jeder Form und sehr schmackhaft und frisch. Und Wein, den benachbarten Bordeaux, den ich mir in meine berüchtigten 5-Liter-Kanister in einem Laden abgezapft habe.

Zwischendurch war mal ein Tag leichter Regen mit etwas Wind, war aber schnell vorbei. Insgesamt waren die 6 Tage schnell aber erholsam vorbei, der eigentlich geplante Bordeaux-Besuch entfiel, und wir machten uns auf den Weg zur nächsten Station: Pau am Gave de Pau im französischen Baskenland. Ziel war der CP (wird im nächsten Teil verraten)

 
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RE: Entre les mers et les montagnes - Spananier in Francia, I

#3 von sebbarca , 20.08.2009 21:01

Le Saillet in Lestelle-Betharram

den wir durch eine Tour direkt durch die Pinienwälder der Gascogne mit der musikalischen Begleitung von Ayo anfuhren. Manchen mag diese Gegend langweilig sein, mir kam die schöne Erinnerung von vor mehr als 20 Jahren hoch, als wir mit dem Fahrrad diese Gegend durchkreuzten. Sie hat schon ihren Reiz.

Der CP ist hübsch direkt am Gave de Pau gelegen, die Pyrenäen im Rücken, am örtlichen Sportplatz, rechts auf der Kante der kleine hübsche, etwas verschlafene Ort. Einige Franzosen, einige Jugendgruppen, ZWEI Spanische Gespanne, das andere Team war ein Spanisches Ehepaar.





Direkt am CP eines der Kayak/Rafting/Kanu-Unternehmen, die es an diesen Flüssen gibt. Die Leute haben uns mitgenommen und haben uns gewissermaßen bei der Abfahrt begleitet. Dies wurde zu einer meiner größten Blamagen! Kaum war die erste Schwierigkeit umschifft übersah ich einen Stein und lag umgehend im Wasser. Weiter unten mussten meine Frau und ich die Boote an einem Wehr umtragen. Da ich mein Boot nicht richtig abgespannt hatte, ich auch noch beim Einsteigen ausrutschte, haute der Kahn ab (ich hatte kein Seil zum Zufassen) und weg war’s . Alle wunderten sich wo ich denn war???? Der Chef der Expedition hat das Boot dann abgefangen und zurückgebracht, peinlich!!!! An einer Slalomstrecke, die allerdings schon bei Klasse 4 lag, hab ich gleich den ersten Stein nicht geschafft und bin dann mit den Füßen voran durchgerutscht, so wie das Maderl im mittleren Bild. Mein Boot hing am Stein auf dem ersten Bild und wollte und wollte durch den Wasserdruck nicht von der Stelle.







Der Expeditionschef hat mit denen der nachfolgenden Gruppen ca. 30 min gekämpft um die Bootsleiche, letztes Bild, vom Felsen zu bekommen. Mich wollte er nicht dabei haben, ich hätte mich wahrscheinlich gleich noch mal versenkt. Die Bilder sind übrigens einen Tag später aufgenommen worden, mit deutlich weniger Wasser im Fluß. Andererseits, meine Frau und meine Tochter, beide deutlich weniger erfahren als ich, sind problemlos den Fluß runtergekommen. Peinlich, peinlich !

Zur seelischen Aufrüstung sind wir dann nach Lourdes gefahren . Um es kurz zu machen: diese bigotte Geschäftemacherei der Kirche geht uns so was von auf den Sack! Noch nicht einmal Bilder habe ich dort gemacht. Was auch immer der Hintergrund dieser Wallfahrerei ist, hier wird es pervertiert!

Also auf nach Pau, ein kleine hübsche Stadt am Gave de Pau. Früher sicher ein Zentrum dieser Gegend, heute ein wenig der größeren Vergangenheit als Kurort nachtrauernd. Henry IV wurde übrigens hier geboren:







Das Schlösschen ist derzeit zur Renovierung geschlossen, läßt aber mit dem kunstvollen Garten und dem anschließenden Boulevard des Pyrénées mit einem prachtvollen Panorama der Umgebung die frühere Bedeutung erkennen.

Pau ist übrigens ans TGV-Netz angeschlossen und hat, natürlich, auch ein Galerie Lafayette in einem modern gestalteten Zentrum mit Wasserspielen und wer nicht aufpasst, wird auch von unten naß:







Und was ich immer wieder schön finde:




Der Funiculaire de Pau der in den Parc Beaumont runterfährt, kostenlos übrigens! Diese alten technischen Einrichtungen faszinieren mich immer wieder.

Der CP war zwar hübsch gelegen, die Sanitärs sehr einfach gestaltet und hatten Richtung Sauberkeit und Qualität durchaus noch Luft nach oben. Mit € 22,50 für unsere Besatzung war der Platz sehr preiswert, WiFi gab’s auch kostenfrei an der Reception, aber naja, … Uns fiel jedenfalls der Entschluß nocheinmal den Platz zu wechseln recht leicht, mir auf jeden Fall .

Wir waren kurz am Überlegen, ob wir in die Tarn-Gegend fahren, oder in den Pyrenäen bleiben sollten. Das letztere wurde beschlossen und wir machten uns mit der musikalischen Unterstützung von Pink! auf zum (das verrate ich morgen)

 
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RE: Entre les mers et les montagnes - Spananier in Francia, I

#4 von sebbarca , 21.08.2009 10:02

(dies ist natürlich der IV. Teil! Wie kann ich den Titel ändern?)

Ariege Evasion, Ornolac Ussat Les Bains

Unsere Navi-Tante hatte keinen Plan für ein Wohnwagen-Gespann, sie schickte uns also quer durch die Pampa nach Lamarque-Pontarcq bis zur A 64. Die Straße war wirklich so breit wie unser Gespann, aber nach Winni’s Motto, wir kommen überall hin wo wir wollen:



Die schwierigsten Stellen wollte meine Frau nicht photographieren, sie war zu nervös . Den Bauern, denen wir durch den Hof rauschten fielen die Augen aus, wir waren wohl das erste Gespann, daß hier durchfuhr.

Egal, wir kamen jedenfalls frühzeitig an, der Platz war kaum belegt und wir hatten die freie Auswahl. Dies war zwar theoretisch schön, praktisch waren die Stellplätze aber lange, schmale Kavernen, und wir mussten schon sehr genau rangieren um den Würfel passgenau einzupassen:







Der Platz ist schön im Ariege-Tal zwischen gewaltigen Bergen eingepasst. Wir brauchten nur das Tal hoch fahren, und waren in Andorra La Vella. Naja, ganz so einfach war’s nicht und es brauchte auch mehr Zeit, den Besuch in Andorra konnten wir uns aber nicht verkneifen. Unbedarft wie wir sind haben wir uns natürlich nicht vorher über diesen/dieses Ort/Land erkundigt und waren dementsprechend enttäuscht. Ganz Andorra, eine einzige Freihandelszone=ein großes Geschäft. Wir waren zufällig an einem Sonntag da: in einer tollen Berglandschaft eine Stadt mit unzähligen Elektroshops, Kosmetikläden oder schicken Klamottenboutiquen, am Sonntag natürlich geöffnet:





Dazwischen natürlich auch einige wenige hübsche Ecken:







Bei der Rückfahrt genossen wir ein wunderbares Panorama der Berge und außerdem haben wir uns mit Schadensfreude über die Armen an der Französischen Grenze amüsiert, die dort gnadenlos gefilzt worden. Sie sahen wirklich nicht glücklich aus.





Den Rest des Urlaubs verbrachten wir mit gemütlichen Aktivitäten: wir fuhren, na klar, mit geflickten Booten die Ariege hinunter, und machten einen Besuch auf einem Kunsthandwerkermarkt in einer der Ortschaften in der Nähe. Die nächstgrößere Stadt im Norden ist Foix und bietet ein hübsches Schlösschen sowie die typische kleinstadtfranzösische Atmosphäre, die in Spanien doch vermisst wird.





Besonders das farbenfrohe Stadtbild gefällt uns doch sehr:





Zum Süden hin ist die nächstgrößere Stadt Ax-Les-Thermes, als Luftkurort mit allen Bädereinrichtungen, aber auch einem Casino sowie dem richtigen Bier ausgerüstet, Leben, was willst Du mehr:







Neben den Besuchen in den umliegenden Städten waren wir natürlich auch auf einigen kurzen Wanderungen unterwegs. Diese hielten wir allerdings aufgrund des heißen Wetters recht kurz.

Leider rückte dann der Abfahrtstermin heran. Für unsere Mannschaft bezahlten wir auf diesem Platz € 26,90 pro Nacht, ein angemessener Preis. Die Sanitärs, um dies auch zu erwähnen, waren gut und immer sauber. Internet war auch vorhanden, musste aber aus dem Netz kostenpflichtig heruntergeladen werden. Neben einem Spanischen Gespann  waren vorwiegend Franzosen und Holländer vertreten.

Beim letzten Ankuppeln gab die ASK am Wohnwürfel noch ihren Geist auf, was in den nächsten Tagen noch zu reparieren wäre. Die Diva meinte dann auf dem Anstieg nach La Jonquera noch temperaturmäßig rumspinnen zu müssen. Ich hoffe nicht, dass der Ölkühler wieder zugesotten ist. Aber hier in Barcelona wird sie ja sowieso nicht stark gequält, also warte ich erstmal ab.

Was bleibt:

- das Ulf’sche Sonnensegel ist Spitze!
- Wir haben für unsere Verhältnisse oft den Platz gewechselt. Auch wenn wir später ohne Töchterchen verreisen werden, viel häufiger werden wir wohl nicht wechseln (außer reine Unterwegsübernachtungen) denn neben dem Besichtigungen von Städten und sonstigen Sehenswürdigkeiten, möchten wir auch wandern, Fahrrad fahren, Boot fahren etc. und das nicht in aller Hektik. Letztlich kommen dann schon 4 – 6 Tage an einem Platz zusammen.
- An den Pyrenäen-Flüßen fiel auf, dass nirgendwo eine Badegelegenheit am Flussufer bestand. Das Wasser ist auch nicht so klar, sondern leicht grün mit Wasserbewuchs. Ein CP-Betreiber nannte die Verschmutzung durch höher liegende Städte als Grund, aber das ist wohl Spekulation. Diesbezüglich haben die Flüsse in der Centralmassiv- und Alpengegend doch einige Vorteile.
- Der nächste Urlaub kommt bestimmt!



Hasta luego!

Klaus

 
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RE: Entre les mers et les montagnes - Spananier in Francia, I

#5 von Tenere ( gelöscht ) , 21.08.2009 10:38

Hi Klaus,
Danke, Danke. Ich habe gerade deinen sehr schönen Bericht gelesen.
Schön das euch das Sonnensegel gefällt und was das Bodyboarden angeht sin wir nun schon 2 hier im Forum. Wie wäre es mit einer eigenen Rubrik?

Gruß Ulf

Tenere

RE: Entre les mers et les montagnes - Spananier in Francia, I

#6 von morgenröte , 21.08.2009 12:48

Hallo Klaus,

hast du doch toll hinbekommen deinen Bericht mit den Bildern. Es ist zwar immer ne Menge Arbeit, aber mir hast du eine informative Mittagspause gestaltet. Einige Ecken deiner Tour haben wir auch schon mal gemacht, so kommen Erinnerungen auf.

Viele Grüße Andrea

 
morgenröte
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RE: Entre les mers et les montagnes - Spananier in Francia, I

#7 von Winni , 21.08.2009 14:26

Danke für die Reise...ist sehr spannend und entspannend.
Winni

 
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RE: Entre les mers et les montagnes - Spananier in Francia, I

#8 von r.fuller ( gelöscht ) , 21.08.2009 18:00

Danke für den Bericht!!!

Ich bin echt platt über die Bilder und Informationen.

Schön, mehr kann ich nicht sagen, weil ich sprachlos bin.

r.fuller

RE: Entre les mers et les montagnes - Spananier in Francia, I

#9 von daf43 , 22.08.2009 09:05

Hallo Klaus,

bravo für den gelungenen Bericht MIT BILDERN; dazu fehlt mir ehrlich gesagt noch die Geduld.

Dein Reiserhythmus - gemütlich Anreise mit Zwischenstopps - und anschließend jeweils ca. 4-6 Tage für Besichtigungen; Baden, Wandern und Rad fahren entspricht auch unserem Urlaubsverhalten.
Gruß Dieter

 
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RE: Entre les mers et les montagnes - Spananier in Francia, I

#10 von HD , 22.08.2009 17:13

Chapeau, Klaus - wie bei Rod, so auch hier, manches kenne ich, manches nicht - und beim Nächstemal vielleicht.....
Danke für den Bericht und Gruß von der Saar
HD

 
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RE: Entre les mers et les montagnes - Spananier in Francia, I

#11 von r.fuller ( gelöscht ) , 22.08.2009 17:57

Da ich heute DREI tolle Reiseberichte intensiv gelesen habe, lüfte ich auch hier meine Kopfbedeckung und ziehe die Kappe!

Dabei trage ich doch keine

r.fuller

RE: Entre les mers et les montagnes - Spananier in Francia, I

#12 von sunshine , 06.09.2009 12:00

Hallo Klaus,
auch dir ein Dankeschön für den tollen Bericht mit den schönen Fotos!

Den "Camping Truc Vert" kenne ich, die zuvor beschriebenen Gebiete allerdings nicht - du hast mir Lust gemacht, sie kennenzulernen.

 
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RE: Entre les mers et les montagnes - Spananier in Francia, I

#13 von Rolf ( gelöscht ) , 06.09.2009 22:10

Hallo Klaus!

Bin erst heute dazu gekommen, deinen Bericht komplett zu lesen bzw. zu betrachten - vielen Dank, dass du mich mitgenommen hast auf eure Reise!!!


Gruß
Rolf

Rolf

RE: Entre les mers et les montagnes - Spananier in Francia, I

#14 von Rod , 08.09.2009 22:12

Hallo Klaus,

da hätten sich unsere Wege ja kreuzen können. Danke für den Bericht, bin erst jetzt dazu gekommen, ihn in Ruhe zu lesen.

Beste Grüße, Rod

 
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