RE: Dänemark, Vater, Sohn und Sohn´s Freund

#1 von r.fuller ( gelöscht ) , 01.04.2009 21:06

Seit 2002 ist es bei uns Tradition, das wir in den Herbstferien nach Dänemark fahren.

Erster Tag Anreise nach Billund, dem Ort des Legolandes. In Hamburg geht es kurz zum McD, dann weiter. Wenn wir in Hannover um 10:00 Uhr abfahren, haben wir die 430 km gegen 16:00 gemütlich geschafft. Sohn und Freund spielen PSP oder hören Musik, Vater träumt von seinen Truckertagen als Student.

Auf dem CP angekommen werden gleich, mit Vorlage der ADAC-Karte, an der Rezeption des CP, Karten fürs Legoland gekauft, 2 Tage für 1.

Dann bauen wir das Nötigste auf (Sat-Anlage) und bereiten uns auf das Buffet im CP-Restaurant vor. Da gibt es Leckeres für Vater und Kind, zu angenehmen Preisen.

Nach dem Essen toben die Jungs und Vater, der raucht in Ruhe eine beim Bier. Dann ist TV-Abend angesagt, Muttern war ja nie dabei

Am nächsten Tag dann endlich: Legoland.
Ein gemütlicher Fussweg führt vom CP zum Tor. Dank der Karten ist auch kein langes Anstehen nötig.
2002, als Sohni 8 war, musste ich ja immer noch überall mit hin, in den Jahren darauf konnte ich mir ein gemütliches Plätzchen suchen, Bzw. gingen die Jungs allein und ich legte mein Ohr auf die Matratze zum Mittagsschlaf.

Nach zwei Tagen ist es den Jungs dann auch genug. Dann geht es zum CP Henne Strand. Das sind nur ~75 km, doch es gelingt mir immer den Tag mit der Fahrt zu füllen, Abbau, Einpacken, Anhängen, Zahlen, das dauert halt. Wir sind dann gegen 15:00 dort.
Dann bauen wir das Nötigste auf (Sat-Anlage) gehen noch zum Strand, erkunden die Umgebung. Abends hole ich dann Pizza, wie alle kommende Abende, 5 Fussminuten vom CP entfernt.
Die Tage in Henne Strand haben einen eingefahrenen Rhythmus: ausschlafen, duschen (Vater) , Frühstück, Drachen steigenlassen am Strand, Pölser auf dem Rückweg, Hüpfeburg für die Jungs, Schläfchen für Vater, CP-Hallenbad, TV, Pizza, TV.
So vergehen dann die Tage, und alle sind glücklich.
Kosten? Naja……………

r.fuller

RE: Dänemark, Vater, Sohn und Sohn´s Freund

#2 von Walhalla ( gelöscht ) , 02.04.2009 16:59

Hallo fuller,

tolle Männertage, da wird man glatt ein wenig neidisch
Mein Sohnemann ist wohl noch ein wenig zu jung für eine "Männertour".

Wie war denn das bei euch als ihr das erstem aml einen Freund von eurem Sohn mitgenommen habt?
Mein Sohn fragt nämlich schon ob sein Kumpel mitdarf.
Ich bin mir da noch nicht so sicher,,,,,,

Gruß Thomas

Walhalla

RE: Dänemark, Vater, Sohn und Sohn´s Freund

#3 von Winni , 02.04.2009 17:25

Moinsen,
bei uns hatte das Freunde mitnehmen lange Tradition. Als noch alle drei Söhne mitfuhren, musste deshalb ein VW Bus her, und extra Igluzelte. Ich glaube, unsere Kids waren 10 , 6 und 4, als zum erstenmal ein Freund des ältesten mitfuhr. Der letzte Freund fuhr mit, als der Jüngste 15 war. Also rund 11 Jahre lang war meist irgendwer mit dabei. Wir hatten solche Kumpels mit in DK, in Schweden, in Österreich, bei kurzen Urlauben oder auch im Sommer. Jetzt würden die dann aber doch lieber Kumpelinen mitnehmen.........ich fände das auch nett
Gerade wenn man auf einsame Plätze fährt, wo nichts los ist, ist so ein guter Freund für die Kids eine angenehme Bereicherung. Bei eigenen drei Jungs und ein oder zwei mitfahrenden Kumpels hatten die eigentlich immer mit sich selbst genug zu tun und brauchten no Animation. Das war okay. Es hat aber auch immer etwas von Zeltlager gehabt.
Im Gegenzug fuhren unsere Jungs dann aber auch mal mit den andern nach Polen, nach Ungarn , nach Italien, wo sie mit uns nicht unbedingt hingekommen wären.
Also ich fands immer okay. Die Kumpels waren meist Freunde, die man richtig gut kennt, weil sie praktisch eh bei einem mit wohnen.....
Winni

 
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RE: Dänemark, Vater, Sohn und Sohn´s Freund

#4 von r.fuller ( gelöscht ) , 17.10.2009 18:14

@Walhalla
da ist ja noch eine Frage offen, die ich nicht bemerkt hatte.

Also, ich habe den Kumpel erst mitgenommen, als mein Sohn elf Jahre alt war, sein Freund war 10.
Das passte, meine Ansagen wurden akzeptiert und die waren schon vernünftig genug, dass ich nicht immer hinterher laufen musste.



In den folgenden Jahren haben wir den Freund dann auch auf den Urlaubsreisen mitgenommen.

So auch in den jetzt endenden Herbstferien zum Segeln.
Wir haben in den zwei Wochen drei Charteryachten von Malmö und Trelleborg nach Kiel ins Winterlager überführt.
Wir waren zu viert, mein Bruder, mein Sohn, sein Freund und ich.
Beim zweiten Törn mussten wir uns auf zwei Yachten aufteilen.

Und da habe ich gemerkt, bei den langweiligen Stunden auf der Ostsee, dass jetzt Gespräche zwischen Vater und Sohn (15 Jahre) anstehen.
Ich werde das Programm für die nächsten Jahre jetzt ändern, mindestens eine Woche zu zweit.

Kurz zum Segeln, wir hatten ja jedes Wetter:
- Sonne und Wind Stärke 8, bei flacher See, das ging ab,
- dann Regen, Schwachwind und 3m hohe Wellen, das unter Motor.

Dabei muss man wissen, dass die Ostseewelle sehr kurz ist.
In der Nordsee wird man gehoben wie im Lift, in der Ostsee knallt man in den nächsten Wellenberg. Das Boot erschüttert, Wasser kommt über, gemütlich ist das nicht.
Am besten schlug sich die ANSA 42 mit ihrem spitzen Vorschiff , die Najad, auch für die Ostsee gebaut war da nicht so angenehm.

Noch mal zum Sohn: da ich lange nicht mehr im Oktober gesegelt bin,
musste ich nicht, dass meine Segelkleidung eingelaufen ist, Sohn passt sie aber und ich habe mich neu eingekleidet.

Fazit zum Thema:
wenn die Zeit der Pubertät gekommen ist, brauchen Vater und Sohn oder Mutter und Tochter Zeiten der Langeweile.

Sonst ist es so, wie Winni berichtet, schön mit den Kumpels.

r.fuller

RE: Dänemark, Vater, Sohn und Sohn´s Freund

#5 von Walhalla ( gelöscht ) , 19.10.2009 13:05

@r.fuller

kein Ding nicht mit der späten Antwort

Bei mir geht das mit dem Thema Freund mitnehmen jetzt so richtig los

Papa wir haben doch noch ein Bett frei. Oh bitte bitte

Naja, da ist es immer schön zu lesen wie es bei anderen so gelaufen ist.
Allerdings ist mein Sohnemann jetzt gerade 7 Jahre alt geworden und sein Kumpel ist noch ein Jahr jünger.
Ich hatte überlegt, dass wir mal so ein Probewochenende machen werden, mal schauen wie das so läuft.

Jetzt mal eine andere Frage: Machst Du das mit der Bootsüberführung Hauptberuflich?
Klingt ja irgendwie spannend..

Gruß aus dem Norden

Walhalla

RE: Dänemark, Vater, Sohn und Sohn´s Freund

#6 von r.fuller ( gelöscht ) , 19.10.2009 18:57

@Walhalla,

diese Bootsüberführungen werden kaum hauptberuflich gemacht.
Mein Bruder und ich machen das schon ein paar Jahre.
Mein Bruder ist Wassersportlehrer und hat die Kontakte.
Wir freuen uns, dass wir mal ein paar Tage mit richtigen Yachten segeln dürfen und nicht mehr als unser Proviant bezahlen müssen.
Und man lässt uns dann auch ein paar Tage Zeit.

Zu den Kidies:

in dem Alter würde ich versuchen die Familie des Kumpels mit zunehmen.
WoWa auf CP mieten, oder WoMO.-
Da ist Heimweh und sonstiges dabei, das ist reines Risiko.
Außerdem darf die Fahrt dann nur einen Tag dauern, damit man den Kurzen wieder schnell abgeben kann.
Wir hatten sogar bei dem Zwölfjährigen einige Tiefs in der Bretagne, da mussten wir Lösungen gegen die Tränen erarbeiten. Aber vier Wochen waren ja auch lang.

r.fuller

   

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