RE: Keine Campingtour??

#1 von Winni , 22.11.2008 10:55

Kürzlich habe ich hier gelernt, dass richtiges Camping bedeutet, mit dem Zelt/Wohnwagen/Womo irgendwo zu stehen, alles mögliche Geraffel auszupacken, auf Stühlen vorm Wohnie zu sitzen, oder draußen zu kochen. Was ist denn dann aber das gewesen, was wir im Herbst erlebten?

Wir hatten auf einmal etwas Zeit, überraschend, unerwartet, viele positive Dinge kamen auf einen Schlag, wir konnten einfach wegfahren, ja gibt’s denn so was? Am Abend hat es sich ergeben, ein Glas Sekt, die Idee dazu ,ja wollen wir? Na aber klar!! Wir wollten aber nicht weit fahren um nicht viel Zeit zu verplempern und entschieden uns, einmal den nördlichen Ostharz zu besuchen. Das sind von hier rund 100 km Anfahrt, also zeitlich alles kein Problem. Gedacht getan! Rest Sekt getrunken und ab in die Heija, ach Gott, so was von spontan!

Nach dem Aufstehen packen wir den Touring, wuchten die Räder aufs Auto und kurze Zeit danach düsen wir los. Die Kinder bleiben, wie so oft in letzter Zeit, zu Hause, sie lockt weniger das Reisen, als das Daddeln auf dem PC, die Tiefkühlpizza und literweise Cola. Dass dann doch noch das Reisefieber ausbrach, davon später mehr. Jetzt mal der Bericht:

Unsere erste Etappe geht genau 8 km weit, dann kommen wir bei unserem Lieblingsbäcker vorbei, wo wir erstmal lecker einkaufen gehen. Wir fahren noch ein paar Km in Richtung Northeim und halten an einem netten Bachlauf der Rhume an, die in der Nähe des Harzes entspringt und eine der tiefsten Quellen Europas besitzt. Wir hocken im Wohnwagen, kochen Kaffee und Frühstückseier und genießen das Gefühl des Unterwegsseins, es scheint wi9rklich unsere Passion zu sein. Nun lesen wir in Ruhe die Zeitung und lassen uns schon nur noch treiben, zeitlos, irgendwie auch sofort frei von allen Gedanken und allen Verpflichtungen. Es ist Spätherbstwetter, sehr windig aber trocken.
Wir durchqueren auf kleinen Sträßchen das Harzvorland und erreichen irgendwann Braunlage, wo wir erst einmal im Ort parken und einkaufen gehen, damit wir genug zum Schnabulieren in der Kiste haben. Und wir haben auch Hunger und so steuern wir nach dem Einkauf einen kleinen Parkplatz an und kochen uns was. Es gibt Pellkartoffeln mit Matjesfilets, die wir kurz vorher an einer Fischräucherei erworben hatten. Dazu ein lecker Pils und nach dem Abwasch machen wir erstmal ein Nickerchen im Wohnwagen und verpennen auch. Der Tag rennt dahin, und wir steuern über die Harzhochstrasse in den Norden. Aus der Erinnerung fahre ich nach Ilsenburg, da hat doch kürzlich jemand so nette Bilder im Forum gezeigt? Ilsenburg ist voller Ostalgie und ein Ort, den man sofort gerne hat, voller Charme.. Es geht beschaulich zu, und wir parken vor einem Cafe, trinken erstmal unseren Milchkaffee , man kann sogar noch draußen sitzen, in den Stühlen liegen weiche Decken bereit, in die man sich kuscheln kann.
Auf der Speisekarte finden wir das Wort Köstritzer, ein dunkles Bier ( Schwarzbier) dass einem schnell das Aufstehen verwehren möchte, wenn man erst davon genascht hat, aber saulecker ist! Wir beschließen, den Abend hier im Ort zu verbringen und uns diesem Gesöff etwas hinzugeben. Ganz in der Nähe befindet sich ein Wohnmobilstellplatz, dort stellen wir das Gespann ab und wackeln dann zu Fuß wieder in den Ort unserer Begierden. Und es wird genauso , wie wir es uns gedacht hatten, schwerfüssig und mit diesem Kribbeln unter der Hirnschale torkeln wir später nach Hause und fallen nur noch in die Koje. Am nächsten Morgen joggen wir erstmal eine Stunde durch den Wald und an der Ilse entlang, von der Heinrich Heine schrieb, dass sie sich bewege wie ein junges Mädchen und dass sie Geräusche von sich gibt, wie eine Prinzessin. An was er wohl dabei gedacht hat?
In der Nähe des Stellplatzes kann man gegen eine geringe Gebühr in einem Hotel duschen und auch in dem 7 Meter Pool im Keller ein paar Runden drehen, das ist nach dem Laufen sehr angenehm.

Wir frühstücken ausgiebig im Wohnwagen und setzen dann unsere Reise fort. Nächste Station ist Wernigerode, das kennen wir zwar schon, aber wir waren noch nie auf dem Schloss. Oben angekommen, erweist sich der Parkplatz als nicht wirklich wohnwagengerecht, aber wir können uns trotzdem noch dorthin quetschen, aber das Rangieren ist schon grenzwertig. Mit einem Wohnmobil wär`s nicht gegangen. Das Schloss ist wirklich ein Kleinod und absolut lohnend. Man hört sogar die Harzquerbahn auf ihrem Weg durch die Stadt dampfen und puffern. Nach der Besichtigung fahren wir wieder in den Ort runter, parken und hocken uns vor ein Cafe, was eine echte Leidenschaft von uns ist. Der Cappucino belebt und wir verlassen Wernigerode in Richtung Kloster Drübeck. Drübeck ist ein altes evangelisches Kloster, wie ja die ganze Gegend um den Ostharz fest in Luthers Hand war und ist. Wir haben uns dies Kloster angesehen, weil wir dort evtl. nächstes Jahr heiraten wollen, unsere kirchliche Trauung wartet ja nun schon fast 25 Jahre…..es wird Zeit!

Von Drübeck fahren wir bis nach Thale durch, wo wir die nächsten Tage etwas wandern wollen. Dort hat ein neuer Campingplatz eröffnet, nennt sich Klostercamping, weil er im Innenhof und Garten einer ehemaligen Klosteranlage gelegen ist. Der Platz ist sehr schön, mit Top-Ausstattung aber schon bei der Ankunft haben wir dieses Gefühl, dass dort mehr so Schicki-Micki Camper rumstehen. Wenigstens darf ich mit dem Touring auf die Zeltwiese und muss nicht auf den geschotterten Wohnieplätzen stehen, mit Versorgungssäulen an jedem Platz. Aber nur, weil`s ein Touring ist, meint der Pächter. Puh, Glück gehabt. Wir bleiben zwei Tage und merken, dass zwischen den Campern dort und uns einfach Welten liegen. Ihre Stellplätze mit dem ganzen Komfortgedöns erinnert uns an Tiefgaragen-Buchten, mit Natur hat das jedenfalls nichts mehr zu tun. Und die haben dann auch alle dies ganze Geraffel, von der Satschüssel, über den Grill bis zu den Wellness-Liegen……Na egal.
Wir sind ja nur zum Schlafen auf dem Platz, denn die Bergwelt ruft.

Wir fahren mit der Seilbahn zum Hexentanzplatz hoch, meine Frau stirbt dabei viele kleine Tode, es ist extremer Wind, und die kleine Gondel fährt und schwingt, und ab und zu bleibt sie auch stehen, weil der Wind zu doll wird. Als wir oben sind, wird der Verkehr für diesen Tag ganz eingestellt, auf alle Besucher warten ein steiler Abstieg von mindestens zwei Stunden, und so manche läuft da oben in Stöckelschuhen rum…selber Schuld, Berg ist immer Berg, mit eigenen Gesetzen, auch im Harz.
Wir genießen die tolle Gegend und die fantastische Aussicht. Danach starten wir unsere geplante Wanderung, die uns vom Hexentanzplatz erst über einen Höhenzug hinunter ins wilde Bodetal führt, wo wir auf kleinen kaum begangenen Wegen un sere Zweisamkeit genießen können. Rund 40 km legen wir per Pedes zurück, bis wir wieder am Auto ankommen, was immer noch auf dem Parkplatz der Talstation steht. Wir gehen dann in Thale lecker essen, echt ostdeutsche Hausmannskost und als wir auf dem Campingplatz ankommen, legen wir uns gleich hin, lesen und genießen die Gemütlichkeit im Wohnwagen, es ist immer so schön heimelig, ich kenne nichts Vergleichbares.
Am nächsten Morgen schenken wir uns das Joggen und fahren lieber vorm Frühstück mit den Rädern. Vielleicht finden wir ja irgendwo ein Cafe oder einen Bäcker.
Wir fahren aus Thale raus, und radeln eine ganze Strecke bis Weddersleben. Dort gibt’s ein Cafe und wir frühstücken dort. Das Cafe gehört zu einer Einrichtung für Behinderte, die dort wie in alten Zeiten Papier herstellen und auch alte Bücher restaurieren. Das interessiert meine Frau, wir schauen uns das angegliederte Museum an, und als wir über das Außengelände gehen, sehen wir eine Frau mit einer blauen Geschirrschüssel, die ohne Zweifel eine Camperin ist, schon komisch. Wir schleichen ihr nach und sie geht wirklich in ein kleines Sanihäuschen. Wir sprechen sie an und erfahren, dass die Behinderteneinrichtung auch einen kleinen Campingplatz betreibt. Na, ja, Campingplatz, mehr so eine Wiese…..das sehen wir uns dann an, und sofort ab auf die Räder, um den Platz zu wechseln.
So kehren wir Thale wieder den Rücken und stehen schon mittags auf einem Platz, der so ganz nach unserem Geschmack ist. Klein, nett und irgendwie anders.
Am Nachmittag besuchen wir die Teufelsmauer, dieses urige Gebilde, dass der Legende nach vom Teufel gebaut wurde, weil Gott ihm soviel Land schenken wollte, wie der Teufel in einer Nacht umzäunen könne. Also baute der Teufel diese Mauer, schaffte es aber nicht, diese zu vollenden.

Der Platz gefiel uns sehr, und wir haben ihn für weitere Aktivitäten in diesem Gebiet gespeichert. Trotzdem mussten wir weiterziehen, denn wir wollten uns ja noch Quedlinburg ansehen. Mit 10 Euro die Nacht war es auch noch recht preiswert.

Quedlinburg, diese Stadt die Weltkulturerbe ist, die eine Altstadt hat wie auf einer Eisenbahnanlage, nur Fachwerk, kleine Gässchen und diverse Cafes, ein Traum! Wir parken das Gespann direkt an der Fußgängerzone und lassen uns dann treiben. Hier ist der Käsekuchen geboren worden, man rühmt sich, ihn erfunden zu haben, und es gibt Käsekuchen in allen Variationen. Ich entscheide mich für Käsekuchen mit Schoko und Chilischoten…..schmeckt sehr spannend und auch lecker. Die kleine Stadt ist Muli-kulti, obwohl hauptsächlich gesächselt wird, wir fühlen uns dort sehr wohl. Der Tag reicht gar nicht aus, um alles zu sehen, wir wollen also noch bleiben. Wir fahren mit dem Gespann etwas durch die Stadt und entdecken hinter einem Museum einen lauschigen kleinen Park, wo man am Rand gut parken kann. Dort wollen wir übernachten. Abends geht’s es wieder in die Stadt, wir hocken in einem Pub und trinken feinstes englisches Ale und dann singt auch noch wer schönen irischen Folk, das Leben ist schön.
Na das ist doch toll. Gegen Mitternacht landen wir in einer Schänke, wo wir wieder auf das Köstritzer treffen, na dann! Und auch nachts um eins gibt es noch den obligatorischen Käsekuchen, diesmal mit Rum und Pistazien. Gut dass wir so zentral parken. Zurück kommt uns die Strecke aber viel länger vor, liegt an den vielen Kurven, die wir gehen, es wird langsam zur Gewohneheit!!
Am nächsten Morgen werden wir vom Glockengeläute der vielen Kirchen geweckt, also das könnte ich öfter haben, das hat was. Katzenwäsche ist angesagt, dann futtern wir was in der Kiste und schauen auf den schönen Park, wo auch schon die ersten Leute rumlaufen, ach ne, ist ja schon nach 11. Uhr…Egal. Es schaukelt, wir haben ja nicht mal die Stützen unten, ganz vergessen. Die letzen Krümel liegen noch auf dem Tisch, da ruft unser jüngster Sohn an. Er hat auch Lust, noch was mit uns rum zu fahren. Wir verabreden einen Treffpunkt, zu dem er sich von einem Kumpel fahren lässt, und dann machen wir uns mal in diese Richtung auf. Sind rund 50 km, er will ca. 15.00 Uhr dort sein.
Wir überlegen, was wir machen, fahren dann noch schnell nach Blankenburg, um auch dort die Teufelsmauer zu beklettern. Dort ist aber wirklich Klettern angesagt, es ist sehr steil, es ist teilweise ausgesetzt, und natürlich extrem windig. Man sollte Spaß am Kraxeln haben, am Turnen über Stangen und Hilfsleitern.
Blankenburg selber ist auch eine einladende Stadt, die eine Extrareise wert ist, wir hätten uns die Stadt gerne angesehen, aber nun geht’s erstmal zum Treffpunkt.
Der Sohn ist pünktlich, und wir gehen erstmal zu Mäckes, einen Burger reinziehen, und um zu überlegen, wohin wir fahren. Wir haben noch drei freie Tage, was tun?
Wir drei entschließen uns, noch mal ins Gebiet um Thale zu fahren, Johannes würde gerne wandern. Das ist okay. Auf dem Weg dorthin besuchen wir die Burg Regenstein, ein Monument von Felsenburg, aber leider ist es schon 17.00 Uhr und eine Besichtigung nicht mehr möglich. Wir sind aber so gefangen von diesem Bauwerk, das Menschen in den blanken Fels gehauen haben, dass wir in der Nähe bleiben wollen, und am nächsten Tag dies Ding zu besuchen.
Ich erinnere mich, dass ein Freund von mir in der Nähe mal irgendwo gut gecampt hat, ich rufe ihn an. Ja klar, Kloster St. Michaelstein, aber man muss fragen.
Das ist ganz in der Nähe, wir düsen dorthin und entdecken gleich mal auf dem Klostergelände eine Fischräucherei. Der Magen knurrt und so futtern wir erstmal lecker Fisch und Bratkartoffeln. Nebenbei frage ich einen Typen, der wie ein Anwohner aussieht, ob man hier auf dem Gelände irgendwo mit dem Wohnwagen…..???? Er bedauert dies sehr, man wolle keine „Landfahrer“. Das mache einen schlechten Eindruck auf die Besucher. Zelten wär kein Problem, aber Wohnkiste, nein Danke. Als ich ihm schildere, dass es ein Touring ist, wird sein Ossiherz aber weich, wir gehen gemeinsam raus, er freut sich über die 45 Jahre, die Auto und Wohnie zusammen aufbringen und er zeigt mir eine kleine Wiese am Fischteich, wo wir dann doch einfach so übernachten dürfen. Im Jugendhaus des Klosters können wir uns mit Wasser versorgen und Dusche und Klo benutzen. Strom gibt’s aber keinen, na, brauchen wir ja auch nicht. Der Touringbonus zieht mal wieder, den mancher gerne abstreiet. Eine kleine Spende in den Opferstock der Kapelle ersetzt die Gebühr. Abends hocken wir dann in der Klosterschänke und spielen einen zünftigen Skat, meine Frau zockt wieder am besten.
Am nächsten Morgen joggen wir über eine Stunde durch eine hügelige schöne Gegend. Es ist aber ziemlich kalt. Johannes pennt natürlich, der läuft nicht mit. Nun sind wir schon ein paar Tage unterwegs, der Alltag hinter dem Horizont, kein Telefon, kein Termin, so könnte es einfach mal ein paar Monate bleiben, einfach unterwegs sein, einfach nur so leben.
Als wir geduscht und mit ein paar Brötchen ( die gab`s beim Fischhändler, kurz darauf hätte Matjes oder Lachs dazwischen gesteckt) in den Wohnie kommen, hat Johannes schon umgebaut und Kaffee gekocht. Die Heizung brummt und genau für diese Gemütlichkeit und Behaglichkeit könnte ich jede Ferienwohnung oder jedes Hotel einfach nur wegwerfen. Wir genießen das alle drei sehr. Danach ist schnell abgewaschen und wir zockeln wieder los.
Nun endlich geht’s auf die Regenstein und wir sind von der Burg wirklich überwältigt. Sehr eindrucksvoll. Nächstes Jahr finden dort Ritterspiele statt, eine tolle Kulisse, da muss man eigentlich hinfahren.
Direkt auf dem Parkplatz der Burg kochen wir dann mittags einen netten Eintopf aus Kartoffeln, Karotten und weissen Bohnen. Johannes schnappt sich ein Fahrrad und will etwas in der Gegend rumdüsen, wir machen unser Mittagsschläfchen. Gut wenn man immer alles dabei hat.
Am frühen Nachmittag fahren wir dann noch mal nach Thale. Diesmal fahren wir nicht Gondel, sondern Sessellift und entern die Rosstrappe, hier soll der Sage nach die gute Brunhilde vom Riesen Bodo geflohen sein, und man sieht auch wirklich den Abdruck ihres Pferdes, von wo sie über das Bodetal sprang…..
Wir machen auf dem Berg noch eine schöne Rundwanderung, der Abstieg zum Gespann ist relativ steil und auch lang. Eigentlich wäre Zeit, einen Schlafplatz zu suchen, aber beim Durchfahren von Thale sehen wir, dass gerade Film der RAF anläuft, und so entschließen wir uns spontan, ins Kino zu gehen. Wir parken ganz in der Nähe und der Film nimmt uns dann auch ganz gefangen. Danach gehen wir noch zum Italiener essen und trinken roten Wein. Der Wohnie parkt gut, da pennen wir einfach, warum auch nicht? Meine Frau macht natürlich zum Schlafen wieder die Heizung aus, am Morgen sind es lausige 8 Grad in der Kiste. Brrrrrrr. Die beiden schlafen noch seelig, also erstmal die Heizung an, und dann lese ich zwei Stunden. Mitten in der Stadt, wo andere an uns vorbeilaufen um zur Arbeit zu gehen. Genau das hat was, finde ich.
Später hat keiner Lust, Frühstück zu machen, also zockeln wir los, um ein Cafe zu finden und landen bei einem kleinen Bäcker, der uns ein super Frühstück bereitet. So könnte ich das wirklich aushalten. Wir fahren danach in Richtung Hochharz und wandern den ganzen Tag in der Gegend von Braunlage. Am Abend geht es dann leider nach Hause, und als der Wohnie auf dem Hof steht, kuppele ich ihn zum ersten mal seit fast einer Woche wieder ab. Ich denke über das Forum nach, und darüber, dass wir nach Meinung von vielen ja gar nicht campen waren. Der Wohnie war immer am Haken, wir haben nicht ein einziges Mal davor draußen gesessen, wir haben sogar „wild“ übernachtet, aber wenn’s kein Campen ist, was ist es dann?
Winni

Hier noch ein paar Bilder dazu:





Burg Regenstein
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am Fuß der Teufelsmauer
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unterwegs sein...die beiden Fahrräder sind von 1974, also alles altes Gelumpe...
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so wacht man auf, wenn man nicht auf einem CP übernachtet...
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Der Harz ist bizarr und wild

 
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RE: Keine Campingtour??

#2 von Winni , 22.11.2008 11:07

Moin,
ich muss aber noch ein Bild nachlegen: Käsekuchen mit Schoko und Chili-schoten

 
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RE: Keine Campingtour??

#3 von daf43 , 22.11.2008 12:12

Komisch Winni,
all die Sachen unterwegs kann ich doch auch erleben, wenn ich abends zum Übernachten auf einen CP gehe. Ich finde es ja nett, wenn Du Dich statt dessen zum Übernachten irgendwo ins Gebüsch stellst, aber das ist doch dann das gleiche, wie es die frei campenden Wohnmobilisten auch machen.
Also, so richtig "elitär" gegenüber den "richtigen Campern" finde ich das nicht. Außerdem, was richtige Camper sind, da hat wohl jeder eine Vorstellung davon, für mich sind alle Camper Camper.
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RE: Keine Campingtour??

#4 von Mephisto , 22.11.2008 14:28

Winni,
schöner Reisebericht, was die Aktivitäten betrifft, bis auf das Joggen auch durchaus bei uns möglich(abgesehen von Wanderungen ab etwa 10 km (geht bei meiner Frau aus gesundheitlichen Gründen nicht) und bei mir: rauf zu Fuß, runter mit der Seilbahn oder doppelte Zeit runter wie rauf ).
Aber mit einem Unterschied: wir schlafen beide aus Überzeugung nicht auf der Straße, also im Wohnwagen auf der Straße. Mag eine Marotte sein, aber selbst wenn wir irgendwo zu Besuch sind, Troll steht zumindest auf der Haus- oder Garageneinfahrt oder gar nicht.

Aber das hier, das nimm ich Dir einfach nicht ab:
Kürzlich habe ich hier gelernt...

 
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RE: Keine Campingtour??

#5 von steyr ( gelöscht ) , 22.11.2008 14:55

Hallo Winnimalcamper

Ich komm mal später auf diese Reise zurück denn die Gegend gefällt mir auch sehr gut und wird demnächst mal angefahren . Eure Art zu reisen ist die gleiche wie es bei uns auch läuft . Richtige CP nur im äussersten Notfall sonst immer irgendwo wo's schön ist . Nachfragen ist bei uns auch immer sehr fruchtbar und schon mancher schöne Standplatz wurde uns auf diese Weise angeboten . Ich hab die Erfahrung gemacht dass die Einheimischen gefragt werden wollen und dann fast zu allem bereit sind . Immer noch die beste Art Bekanntschaften zu machen . Mit etwas ausgefalleneren Fahrzeugen und Gespannen hat man immer einen Vorteil gegenüber den Luxusgespannen , das ist so und nicht abzustreiten .

Mir persönlich verschafft sowas immer einen ersten Eindruck auch wenn er später berichtigt werden muss (meist aber nicht) . Zum Beispiel bei Gespannen wie bei Dir , alter Volvo mit noch älterem Touring aber auch bei Gespannen wie den Sonnenschein's . Nagelneues Auto mit Youngtimer Wowa . Da spürt man sofort eine spezielle Mentalität dahinter und das weckt , zumindest bei mir , immer speziell Interesse .

Schöne Eindrücke . Danke

steyr

RE: Keine Campingtour??

#6 von sunshine , 22.11.2008 16:39

Hallo Winni,
danke für den schönen Bericht inklusive Fotos -
Käsekuchen mit Chillys habe ich noch nie gebacken.

Irgendwie war es wohl schon Camping - du hattest ja einen Wohnwagen dabei...

 
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RE: Keine Campingtour??

#7 von Winni , 22.11.2008 16:41

Moin Daf,
also im "Gebüsch" haben wir nie gestanden, das habe ich nicht geschrieben, hat aber durchaus etwas negatives, wenn man es so formliert, soll das so? ..... Und irgendwie hast du mich nicht verstanden. Z.B. in Quedlinburg gibt es keinen Campingplatz, also dort eine Sause durch die Bars machen, und nicht mehr fahren müssen, wie soll das gehen? Man müsste wieder rund 30 km zurück zum nächsten Platz. Genau diese FReiheit bietet uns aber der Wohnie! Wie soll ich bei einem Ausflug unterwegs mein Süppchen kochen und mein Mittagsbubu machen, wenn ich erst wieder zu einem CP zurückfahren soll, und dann wieder da hin, um da weiterzumachen, wo ich morgens schon war? Ich merke, der Text ist zumindest an Dir etwasw vorbeigegangen.
Ich habe auch keinmal etwas davon gesagt, das irgendetwas elitär sei, wie kommst du darauf? Es war eine recht sparsame Fahrt, und auch nichts Besonderes, einige Freunde von mir machen das genauso.
Aber kürzlich gab es hier eine heftige Diskussion, da wurde festgestellt, dass meine Art der Zeitverbringung kein Camping sei, sondern nur Rumgefahre....das hat mich zu dem kleinen Reisebricht hingerissen.
Es muß keiner so machen, Gott bewahre, mit den meisten Wohnkisten wird es ja auch gar nicht gehen, aber ich wollte nur beschreiben, dass es auch Dinge außerhalb des Parzellen-Denkens gibt. Mit einem Womo ginge es auch nicht, das hätte z.B. in Wernigerode wg. der Höhenbeschränkung nicht auf den Parkplatz gepasst, und die Klosterbrüder hätten mich gleich weitergejagt. Ich werde mir wohl doch ein Rumfahrer-Forum suchen müssen
schmunzelnde Grüße
Winni
>
Hi Yves,
die Gegend um Blankenburg/Thale liegt genau im Wetterschatten des Harzes. Das Klima ist trotz der nördlichen Lage fast mediteran, es gibt dort sogar zwei Weinberge, der Boden ist wg. des wenigen Regens vielfach trocken und sandig. Sozusagen eine kleine Gut-Wetter-Oase hier im Norden
>
Beim Wandern fanden wir einen Bergsee, und meine Frau ist da noch rein, das war im Oktober!!!

Bergiges Land
>

da kommt selten wer hin,
>


Wassertemperatur höchstens 15 Grad, wie macht die das nur???

 
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RE: Keine Campingtour??

#8 von daf43 , 22.11.2008 17:29

Hallo Winni,

ich habe ja geschrieben, dass ich Deine Art von Camping schätze und respektiere. Da Du jedoch mit der Einfachheit Deiner Campingart (auch in anderen Berichten) schon a bisserl kockettierst , wollte ich Dich halt auch ein bisserl uzen, aber nicht verärgern.

Der Ausdruck "im Gebüsch übernachten" für alle Freicamper ist die pauschale Einschätzung eines neidischen Campingplatznutzers wie ich (und hast Du nicht schon woanders beschrieben, wie Du irgendwo am Waldrand/im Wald übernachtet hast? ).
An der Diskussion über "richtiges" Camping habe ich mich nicht beteiligt, weil ich finde, jeder hat seinen eigenen Weg zu gehen und es wäre schade, diesen Weg dann als "falsch" zu titulieren.
Gruß aus der Pfalz
Dieter

 
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RE: Keine Campingtour??

#9 von steyr ( gelöscht ) , 22.11.2008 17:32

Winni die meisten verstehen unsere Art immer in "Fluchtrichtung" zu campen nicht , aber man hat schliesslich nicht ewig Zeit die Welt zu bereisen und da findet man die richtig schönen Ecken halt meist an den Spontanplätzen und wenn man sie nicht vorher plant . Es kommt aber schliesslich dann auch mal vor dass man länger bleibt wenn's gefällt .

Ich verbinde das campen gerne mit viel Fahren weil fahren und auf Achse sein mir immer noch Spass macht .

steyr

RE: Keine Campingtour??

#10 von Winni , 22.11.2008 17:39

Hi Dieter,
bei deinen Grüßen aus der Pfalz, fällt mir die Pfalz ein....ich suche noch einen "naturnahen" Platz in der Nähe von Speyer. Es gibt direkt in Speyer einen am Technikmuseum, da waren wir auch schon ein paar mal, aber so ganz ruhig ist der nicht, weil direkt am Flugplatz ( Sportmaschinen)....wenn du da mal was siehst...
Winni

 
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RE: Keine Campingtour??

#11 von daf43 , 22.11.2008 17:52

Hallo Winni,
bei uns in dieser Gegend sieht es leider nicht so gut aus, aber ich schaue mich trotzdem mal um.
Gruß
Dieter

 
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RE: Keine Campingtour??

#12 von steyr ( gelöscht ) , 22.11.2008 17:58

Zitat von Winni
Hi Dieter,
bei deinen Grüßen aus der Pfalz, fällt mir die Pfalz ein....ich suche noch einen "naturnahen" Platz in der Nähe von Speyer. Es gibt direkt in Speyer einen am Technikmuseum, da waren wir auch schon ein paar mal, aber so ganz ruhig ist der nicht, weil direkt am Flugplatz ( Sportmaschinen)....wenn du da mal was siehst...
Winni



Park einfach auf dem Riesenplatz vor , nein hinter dem Dom , ist zwar leicht staubig mit Anbindung an den Park und Du kannst Dir bei Gelegenheit auch mal ein anständiges Gotteshaus anschaun nicht immer diese trostlosen Protestantenhäuser . Für Verpflegung ist auch gesorgt gibt beim Eingang Würgfutter vom Kiosk echte deutsche Budenkost von einer Inderin . Rangierprobleme gibt es dort aber nicht ist ziemlich gross .

steyr

RE: Keine Campingtour??

#13 von wombiroo ( gelöscht ) , 22.11.2008 18:13

Zitat von Winni
...Beim Wandern fanden wir einen Bergsee, und meine Frau ist da noch rein, das war im Oktober!!!

Wassertemperatur höchstens 15 Grad, wie macht die das nur???



Na das war wohl ein richtiger "Warm-Bade-Tag", denn wer bei 8° im Wohni pennt, dem bricht bei 15° im Wasser doch sicherlich glatt der Schweiss aus!

wombiroo

RE: Keine Campingtour??

#14 von Winni , 22.11.2008 18:17

Hi Yves,
da muss ich mal aufklären: bis zu meinem 16. Lebensjahr war ich katholisch, und da mein Patenonkel in Speyer lebte,
und ich praktisch alle Ferien dort verbrachte, war ich auch schon zigfach im Dom, Speyer ist mir liebe Erinnerung. Nach der Messe im Dom ging es dann in den "Domnapf" zum Frühschoppen. Mein Onkel war dort Apotheker, und man traf sich mit Lehrer, Arzt und Bürgermeister....ich habe das damals immer sehr genossen. Ich war auch Messdiener, und just in dieser Funktion wollte mir dann später ein Geistlicher ganz weltlich an die Wäsche. Er hat mich bedrängt und mich so aus der Kirche getrieben, ich hatte keine andere Wahl.
Ich habe mich dann sehr viel mit Kirche beschäftigt und bin in Konsequenz ausgetreten. Den Dom habe ich aber bei Besuchen weiter im Program gehabt. Ich war dann 30 JAhre ganz ohne Zugehörigkeit zu einer Kirche, habe dann aber durch verschiedene Zufälle wieder den Weg in eine Kirche gefunden, die Schlichtheit der Protestanten hat mich dabei angelockt. Ich habe aber nicht mehr diese Frömmigkeit der Jugend, bei mir ist es mehr die Faszination von etwas Sakralem, der Versuch der Unerklärbarkeit, und auch die Institution hier am Ort, Kirche als Teil der politischen Gemeinde, aber auch etwas Neugier. Besuche im Dom aber bleiben immer, ist doch klar, ich bin absoluter Fan von Kirchen und Klöstern, und keine Stadt, wo ich nicht zuerst die Gotteshäuser besuche.
Hast du mal Säulen der Erde gelesen??? Es packt einen und lässt einen nie wieder los....
Winni ( der morgen Dienst in der Kirche hat, und es wird der 87jährigen gedacht, die diese Woche brutal vergewaltigt und dann erschlagen wurde, mitten unter uns, in unserem Seniorenheim, unfassbar immer noch. Das wird morgen schwer am Totensonntag.)

 
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RE: Keine Campingtour??

#15 von Winni , 22.11.2008 18:20

Wombi, du sagst es, ich komme mir immer vor wie ein Weichei neben dieser Frau. Aber ich hätte es wissen müssen!!! Als ich sie kennen lernte, fuhren wir nach Berlin, und sie schwamm nachts um vier nackt im Wannsee....und es war Ende OKtober/ Anfang November. Und ich dachte, es läge am Kiffen!! Nein, sie macht es immer noch!!!
Winni ( der vielleicht mal wieder.....ne, ne)

 
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RE: Keine Campingtour??

#16 von steyr ( gelöscht ) , 22.11.2008 18:28

Winni in manchen Dingen könnte man eine Schablone anfertigen und über uns legen und man könnte nicht mehr unterscheiden um wen es sich handelt . In anderen Sachen , zum Beispiel rein optisch , liesse eine Schablone dann aber wiederum keinen Zweifel aufkommen .

steyr

RE: Keine Campingtour??

#17 von Winni , 22.11.2008 18:40

Na komm, ich habe auch eine Flecktarnhose, und du musst halt etwas wachsen....habe ich dir schon erzählt, dass ich seit dem Hadde-Treffen 8 Kilo abgespeckt habe??? Aber du hast recht, ich war auch schon im Hanfbachtal, hätte fast einen AL 28 erstanden und ohne meine Frau wär`ich ein Nichts.....gibt es Wesens-Schablonen????
nachdenkliche Grüße
Winni

 
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RE: Keine Campingtour??

#18 von morgenröte , 22.11.2008 19:23

Hallo Winni,

ihr habt eine ganz tolle Tour gemacht. Klasse finde ich, dass dein Sohn nachgekommen ist. Der Harz hat schon eine bizarre Naturkulisse. Ihr seid ja
richtig beschäftigt gewesen. Deine Bilder gefallen mir sehr. Habt ihr eigentlich schon mal einen Luchs zu sehen bekommen?

Solange ich noch arbeite erspare ich mir die Rundreisen, denn wir fahren beide den ganzen Tag Auto. Später werden wir sicher auch aktiver Rundreisen. Jetzt brauche ich Erholungsurlaub, allerdings lieber auf Schotter als auf einer Wiese, vor allem im Winter.

Gruß Andrea

 
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RE: Keine Campingtour??

#19 von Killerdackel , 22.11.2008 19:32

Mein Gott Walter - äähhh Missionar - es ist wirklich NICHT zum Aushalten:
So wie Ihr da gereist seid, so reisen Millionen ander Menschen auch - bloß OHNE Touring hintendran !
Allerdings machen se aus dieser Art des Reisens nicht so nen Riesengetöns und stellens auch nicht dauernd & ununterbrochen als EINMALIG dar !

Und wieso braucht Ihr nie Tisch & Stühle draußen aufstellen ??
Gaaaanz einfach - weil Ihr LuxisCamper seid:
Weil Ihr für Euch 2 nen RIESENTROLL habt, der so viel luxoriösen Platz innen bietet, daß Ihr gar nicht draußen rumhöckeln müßt !

Ansonsten ists nen schöner Bericht, Dackels waren anno 1991 in der Gegend - manche Erinnerung kam wieder hoch.

Apropos:
Gibts das Schmalspur RAW in Wernigerode noch ?

 
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RE: Keine Campingtour??

#20 von Gabirudi , 22.11.2008 19:33

Hallo Winni,
wunderschoener Bericht, sehr real geschildert.
Der Bericht hat mich sehr daran erinnert, wie wir unsere Urlaube mit dem WOMO verbracht haben.
Heute mit unserem "Dickschiff" machen wir unsere Urlaube anders, versuchen aber immer wieder unterwegs diese WOMO- oder TOURING -Art wieder aufleben zu lassen. Wie oft haben wir schon versucht, mit unserem Wohni auf Parkplaetzen oder Stellplaetzen zu uebernachten. Oft happert es an Rangiermoeglichkeiten...aber wir versuchen es immer wieder.
Aber man kann halt nicht alles haben. Irgendwann werden wir uns auch einen "kleinen" Touring zulegen und dann werden wir alles nachholen.

Danke fuer Deinen Bericht
Gruss
Rudi

 
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RE: Keine Campingtour??

#21 von Winni , 22.11.2008 19:54

Hi Killi, das verstehe ich jetzt nicht, wie machen das die Millionen Leute ohne Wohnie hintendran? Pennen die im Auto???
Ich habe nichts als einmalig hingestellt oder ein Riesengedöns gemacht, lies mal den Bericht aufmerksam durch, bitte!!!
Es ist ein Phänomen, das solche Berichte bei manchen irgendetwas freisetzen...ich kenne es schon noch aus Basicamp-Zeiten und aus anderen Foren....manche Leute macht es komischerweise agressiv, wenn man den Wohnie, sagen wir mal etwas "unortodox" benutzt. Schon eigenartig. Ich habe kein Wort davon geschrieben, das es andere auch so machen könnten, ich habe sogar geschrieben, das es mit den Meisten Wohnies gar nicht geht, so what?
Da wird etwas rein interpretiert, was gar nicht drin steht...warum? Warum machen Erzählungen oder Reiseberichte, die auch vom wilden Camping erzählen, die auch mal ohne Sanis auskommen, die auch mal auf Asphalt stattfinden, andere immer so agressiv? Warum gehts dann schnell in Richtung Ferkel? In Richtung Klappspaten? Ich finde die Reaktionen genauso spannend wie die Reise....
Winni

 
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RE: Keine Campingtour??

#22 von Killerdackel , 22.11.2008 20:34

Rischtisch Missionar - die schlafen dann im Auto, im Bus, im WoMo oder im WW.
Und für alle die, die daaaas machen ists das Normalste von der Welt und eben überhaupt NIX Außergewöhnliches.
Nur DUUU denkst, daß es was Besonderes ist.
Und NUUUR um diese ekelhaftpenetrante Missionierung gehts Dackel - und das NICHT erst seit HEUTE.
Lies doch mal z.B. die dackelhafte nickypage, da stehts doch drin, wies z.B. Dackels schon weißdergeyerwielang machen.
Also - so what ??

Und deshalb gerne NOCHMAL:
DEINE ART ZU REISEN IST TOLL - NUR BIST HALT NICHT DER EINZIGE !!
Und schon gar nicht der Erfinder von der Art zu Reisen !

 
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RE: Keine Campingtour??

#23 von WaNL ( gelöscht ) , 22.11.2008 20:37

Hey,Killerdackel,du nimmst SOFORT DEINE MEDIZIN

WaNL

RE: Keine Campingtour??

#24 von Killerdackel , 22.11.2008 20:38

Geht nicht, die hab ich an den Missionar geschickt. *grins*

 
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RE: Keine Campingtour??

#25 von WaNL ( gelöscht ) , 22.11.2008 20:43

Was denn,ALLE Hagebuttentabletten??

WaNL

   

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