RE: Gruß aus Oberstdorf

#1 von Quasselmienchen ( gelöscht ) , 31.08.2008 14:21

hallo camperfriends,

hier schon mal der erste teil des erlebnisberichtes "unser urlaub im allgäu", den ich für mein "buch" geschrieben habe.

Teil 1
Am Abend vor unserer 14tägigen Reise ins Allgäu gab’s nach langer Zeit mal wieder ordentlich Zoff mit Schatzi, weil ich wieder mal nicht fertig wurde und zu allem Überfluss auch noch die Nähmaschine hervorgeholt habe. Während dieser lautstarken Motzerei ist mir die Lust auf Urlaub völlig vergangen. Trotzdem bin ich am nächsten Tag widerwillig mitgefahren, obwohl ich es eigentlich nicht wollte. Wir konnten erst mittags losfahren, weil wir zuvor auf meine 14tägige Sauerstoffration gewartet haben, die ausgerechnet an diesem Tag erst mittags statt morgens geliefert wurde.

An jeder 2. Raststätte mussten wir halten, weil ich ein derartiges Kirmesbläschen habe, dass mich dazu zwingt, spätestens dann ein Klo aufzusuchen, sobald ich auch nur das kleinste Hinweisschild „Toilette“ sehe. Das hält natürlich auf. In einer der Raststätten haben wir Espresso getrunken und sind dort auf ein Exemplar von Mensch gestoßen, das ich bis dahin nur von Erzählungen her kannte. In der Kinderecke des Restaurants saß ein junges Paar mit ganz süßen, ich schätze mal 12 Monate alten eineiigen Zwillingen. Wir sind etwas länger als üblich bei unserem Espresso sitzen geblieben, weil es einfach total schön zu beobachten war, wie die Eltern mit ihren beiden Schnuckelchen umgegangen sind. Es war nicht so ganz einfach für die Eltern, die beiden und sich selber satt zu kriegen, weil die beiden Racker, die gerade mal so laufen konnten, ständig auf die kleine Rutsche und auf das Schaukelpferd wollten. Alles ging sehr gesittet und ruhig über die Bühne, weil die Eltern sich sehr gekümmert haben und sie die Kinder beim kleinsten Quäken liebevoll auf den Arm genommen haben. So gut wie die beiden hatten wir unsere Kinder nicht im Griff.

Plötzlich holte sich einer der Zwillinge ein Bauklötzchen aus der Kiste und schlug freudestrahlend zweimal kurz, aber heftig mit dem Teil auf den Spieltisch. Unmittelbar danach stand ein Mann, der gerade am essen war, auf, drehte sich um und schaute bedrohlich Richtung Kinderecke. Ich dachte erst, der hätte sich Sorgen gemacht und wollte mal kurz schauen, ob alles in Ordnung sei. Aber weit gefehlt. Er rief mit einer bösen, lauten Stimme quer durch das Restaurant: „Ist es vielleicht möglich, dass man hier ihn Ruhe essen kann? Halten Sie gefälligst Ihre Kinder in Schacht.“ Was ich von dem halte und was ich am liebsten mit seiner Zunge gemacht hätte, das sage ich jetzt lieber nicht in aller Deutlichkeit.

Weiter ging die staufreie Fahrt, noch immer mit einem seltsamen Gesichtsausdruck meinerseits. Am späten Nachmittag fuhren wir einen Campingplatz in Bruchsal an. Knapp die Hälfte - sprich 250 km - der Fahrt hatten wir geschafft. Um sämtliches Spülzeug zu vermeiden, hat Schatzi abends für uns beide italienische Salatteller in der Campingkneipe geholt. So waren wir am nächsten Morgen ziemlich früh startklar. Um die Mittagszeit trafen wir in Sonthofen ein, ohne dass ich während der Fahrt die wunderschöne Landschaft mit den bayerischen Häuschen mitten auf den einsamen Almwiesen so richtig wahrgenommen habe. Unsere Inspektion des Campingplatzes dort hat ergeben, dass er für unsere Begriffe nur sehr wenig Charme hatte. Jetzt war Navi umprogrammieren und Weiterfahren angesagt.

Oberstdorf im Allgäu, das ist jetzt unser Urlaubsdomizil für die nächsten 2 Wochen. Unser Stellplatz, auf dem wir seit gestern stehen, bietet einen Wahnsinnsblick auf die gigantische Bergwelt. Die Sanitäranlagen sind in Ordnung, eine Behindertendusche ist jedoch nicht vorhanden. Und ob das Essen im campingplatzeigenen Restaurant schmeckt, haben wir auch bereits getestet. Für Schatzi gab’s Leber mit gebratenen Zwiebeln, Bratkartoffeln und gemischtem Salat und für mich Spaghetti Bolognese und ebenfalls Salat. Sehr lecker, annehmbare Preise. Was will man mehr? Ob dort allerdings der für uns so lebenswichtige Espresso schmeckt, das haben wir noch nicht getestet. Aber dass es hier nachts deutlich kälter ist als bei uns zu Hause, das haben wir schon rausgefunden. Ich fürchte sehr, dass meine Nachtgewänder mich hier erfrieren lassen. Ich werde mir wohl was kaufen müssen, aber ich trage es mit Fassung. Entlang des Campingplatzes führt eine Eisenbahnlinie. Ab und an fährt mal ein Zug vorbei, was jedoch nicht sehr störend ist. Der Bahnhof ist nur einen Katzensprung vom Campingplatz weg. Von daher fahren die Züge ziemlich langsam und machen keinen großen Rabatz. Die Bahnlinie endet übrigens hier in Oberstdorf.

Nachdem wir uns heute Morgen mit Lebensmitteln eingedeckt haben, sind wir am späten Nachmittag durch die Sonne zu der campingplatznahen Oberstdorfer Innenstadt gewandert bzw. gerollt. Ein herrliches Städtchen, das viele bleibende Eindrücke hinterlässt. Die meisten Geschäfte waren bereits vor 18.00 Uhr geschlossen. Aber ein bayerisches Straßenfest war in vollem Gange mit Live-Musik, Jodeln (oder ist das auch Musik?) und diversen Ständen. Nicht, dass das falsch verstanden wird, ich liebe die Jodelerei sehr, allerdings nur in Bayern. Überall in der Stadt sind wunderbare Biergärten und Straßencafes mit Bergblick, die an Gemütlichkeit nicht zu überbieten sind. Hier wird einem in jeder Ecke der Eindruck vermittelt, dass es nicht in erster Linie ums Geldverdienen, sondern um die Zufriedenheit des Gastes geht. Man hat irgendwie das Gefühl, alle hier seien eine große Familie und dass man dazugehört.

Es ist kurz nach 20.00 Uhr, und wir sind gerade zurückgekommen. Auf dem Rückweg haben wir so einige Bauern und deren Frauen gesehen, die noch voll mit Aufräumarbeiten und Kehren beschäftigt waren. So richtig Feierabend hat man auf einem Bauernhof wohl nie. Es sieht alles sehr harmonisch, friedlich und idyllisch aus, aber es ist glaube ich ein Knochenjob, für den man geboren oder halt ganz langsam reingewachsen sein muss. Im übrigen ist mir aufgefallen, dass es hier in Bayern bedeutend mehr und viel üppigere Balkonpflanzen, die ganz weit herunterranken, gibt. Ob die hier im Süden wohl einen besseren Dünger haben als wir? Man weiß es ja nicht.

Ich denke schon seit heute morgen über die Gleitschirmfliegerei nach. Schon als wir am Frühstückstisch saßen, konnten wir bei strahlendstem Sonnenschein die großen rechteckigen Fallschirme beobachten. Ich weiß nicht, wie hoch die Berge hier sind, aber die Gleitschirmflieger waren noch um einiges höher. Wahnsinn, einfach herrlich. Wie schön muss es erst für diejenigen sein, die an so einem Schirm hängen? Das ging mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Zu allem Überfluss habe ich in der Stadt auch noch ein Plakat gesehen: „Machen Sie mit, gönnen Sie sich einen Tandemflug.“ Obwohl ich extrem unter Höhenangst leide, einen Tandemflug würde ich lieben. Schatzi habe ich noch nichts von meinem Wunsch erzählt. Ich weiß ja auch gar nicht, ob ich das gesundheitlich bewerkstelligen könnte bei meinem verhältnismäßig geringen Sauerstoffanteil im Blut. Da oben ist die Luft ja wahrscheinlich viel dünner, andererseits könnte ich ja während des Fluges mein Sauerstoffgerät höher stellen. Aber vielleicht lassen die mich ja auch gar nicht fliegen mit meinem Schnüffelgerätchen. Außerdem weiß ich nicht, wie lange so ein Flug dauert. Möglicherweise muss ich während der „Himmelfahrt“ die Toilette aufsuchen. Andererseits wird es ja da kein Hinweisschild „Toilette“ geben, so dass ich erst gar nicht daran erinnert werde. Und wie ist es mit Anlaufen bzw. Auslaufen bei Absprung bzw. Landung? Fragen über Fragen. Ich werde morgen noch mal drauf rumdenken und mich auf jeden Fall mal eingehend informieren. Damit kann ich ja auf gar keinen Fall was falsch machen.

Mittlerweile kann ich sagen, dass unsere Urlaubsstimmung nahezu perfekt ist und wir uns hier sehr wohlfühlen. Gestern morgen hätte ich das noch nicht für möglich gehalten. Aber so bin ich leider nun mal – entweder richtig, oder gar nicht. Als Gott das Mittelmaß verteilt hat, muss ich wohl gefehlt haben. Und jetzt schlüpfen wir in einen warmen Wams und trinken eine Flasche Rotwein auf unseren Lottogewinn. Es ist 21.30 Uhr, wir sitzen vor dem Wohni und wir haben 3 Richtige. Und morgen ist ein neuer Tag. Erwähnen sollte ich vielleicht noch, dass wir 2 Notebooks dabei haben, nämlich mein neues und Schatzis neues, was mein altes ist. Wir haben 24 Stunden-Wlan und können, wenn wir möchten, beide online sein. Dafür muss man schon ganz schön bekloppt sein, denke ich mal. Aber ich habe einen Schreibauftrag angenommen und muss von daher online sein. Das rede ich mir zumindest ein. Mein Gott, ich bin jetzt rotweinseelig und sollte ins Bett gehen. Hoffentlich mache ich das auch.

Quasselmienchen

RE: Gruß aus Oberstdorf

#2 von ben ( gelöscht ) , 31.08.2008 15:16

Hallo Quasselmienchensen,

danke für die ersten Urlaubseindrücke.

Das mit dem Gleitschirmflug machst du nicht!!!!!

Die Dinger können in Wirklichkeit gar nicht fliegen, ähnlich wie Flugzeuge. Die sind schwerer als Luft.

Gruß
ben

ben

RE: Gruß aus Oberstdorf

#3 von Quasselmienchen ( gelöscht ) , 31.08.2008 16:55

Teil 2

Es ist Sonntagnachmittag. Heute gibt’s im Biergarten der Camperkneipe einen bayerischen Grillabend mit Live-Musik – da simmer dabei, dad is priima, viva ... und dann reimt’s sich leider nicht mehr. Bin mal gespannt, ob das angekündigte Gewitter sich so lange noch zurückhält. Die verdächtigen Wolken kommen allerdings immer näher. Momentan herrscht eine gespenstische Ruhe auf dem Platz, obwohl nur noch wenige Eckchen frei sind. Weiterhin fällt mir auf, dass im Gegensatz zu anderen Campingplätzen Dauercamper und Touristen wild durcheinander stehen. Tja, hier in Bayern ticken die Uhren irgendwie anders. Aber mir gefällt die Tickerei hier. Noch ein kleines Beispiel. Am Freitag war ich noch schnell in Sonthofen beim Friseur, den ich in einem Supermarkt entdeckt habe. Eine Mitarbeiterin händigte mir den Schlüssel für die friseureigene toilette aus und erklärte mir, wo ich diese finden würde. Ich rollte los, schloss die Türe auf und konnte ab diesem Moment das Lachen nicht wieder einstellen. Ich sah einen kleinen Vorraum mit 2 Waschbecken und dahinter einen kleinen Tanzsaal, den man nicht abschließen konnte, bestückt mit 2 Toiletten nebeneinander, 2 Klopapierhaltern und 2 Klobürsten. Fast hätte ich in die Hose gemacht, weil ich einfach aus dem Staunen nicht raus kam. So was habe ich bei uns in Deutschland noch nie gesehen. Kleiner Scherz. Aber vielleicht macht das ja doch Sinn. Nehmen wir mal an, 2 Mitarbeiter müssen zur selben Zeit aufs Klo, dann ist es doch für Arbeitgeber sowie für Arbeitnehmer bedeutend zeitsparender, wenn beide gleichzeitig zur Toilette gehen können. Die Außentüre kann man abschließen, weil mehr als 2 Personen in einem Raum bei nur 2 Kloschüsseln würden ja keinen Sinn machen. Ich muss es mir noch mal durch den Kopf gehen lassen, aber ich glaube, dieses System ist sehr gut durchdacht.

Quasselmienchen

RE: Gruß aus Oberstdorf

#4 von sunshine , 31.08.2008 17:07

Hallo Quasselmienchen,
danke für deinen kurzweiligen Bericht.
Ich wünsche euch weiterhin tolle Urlaubstage!

Wegen den zwei Klos - vielleicht war das ja für Damen und Herren?
Hoffentlich warst du auf dem richtigen...

 
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RE: Gruß aus Oberstdorf

#5 von Winni , 31.08.2008 18:24

Moin,
ahhhh Obersdorf.....ich bin immer gerne dort in der Gegend. Zwei ( oder mehrere) Klos in einem Raum waren früher durchaus üblich....genug Zeit um etwas zu besprechen..daher stammt noch der Ausdruck " ein Geschäft machen", denn es wurden wirklich beim gemeinsamen Pupsen Verhandlungen geführt.
Winni

 
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RE: Gruß aus Oberstdorf

#6 von Quasselmienchen ( gelöscht ) , 31.08.2008 19:24

winni, das ist doch mal ne einleuchtende erklärung. also nix mit männlein/weiblein iris, es ist eine geschäftstoilette.

Quasselmienchen

RE: Gruß aus Oberstdorf

#7 von Killerdackel , 31.08.2008 21:33

Beitrag selbst gelöscht und als PN an Mienchens Co. geschickt.

 
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RE: Gruß aus Oberstdorf

#8 von voke ( gelöscht ) , 31.08.2008 22:43

Hallo Quasselmienchen,

schöner Bericht, den ich gespannt weiterverfolgen werde.

Den CP in Sonthofen habe ich mir vor einem Monat auch angesehen und muss sagen, ich kann eure Entscheidung sehr, sehr gut verstehen.

@Killerdackel,

du musst mal nach"Camping Oberstdorf" und nicht nach Wohnmobilstellplatz googlen, dann kommst du der Sache schon näher.

Gruß Voke

voke

RE: Gruß aus Oberstdorf

#9 von Hugo21 ( gelöscht ) , 31.08.2008 23:40

Hallo Mienchen,

schöner Bericht, aber das mit dem Tandemflug vergesse mal, wir möchten dich auch noch nach dem Urlaub sehen und sprechen, also nix mit Gleitschirmfliegen.

Hugo21

RE: Gruß aus Oberstdorf

#10 von Winni , 01.09.2008 09:02

Moin,
Hallo Quasseltante,
versuche doch deine Luftflüge erstmal in einem Heissluftballon. Da kannst du dein ganzes Schnupper-Equipment mit reinnehmen und es geht völlig entspannt nach oben.
Winni

 
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RE: Gruß aus Oberstdorf

#11 von Quasselmienchen ( gelöscht ) , 01.09.2008 09:46

moin winni,

nein, das geht gar nicht mit dem heißluftballon. meine höhenangst würde mich umbringen. wenn ich bloß schon über ein größeres gitterrost gehe, wird mir ganz heiß. die gleitfluggeschichte habe ich auch mittlerweille verworfen, weil man da ja wahrscheinlich mit gondeln hochfahren muß. das kann ich voll vergessen.

verstehen kann ich es auch nicht, aber auf einen tandemgleitflug würde ich mich freuen. da hätte ich keine angst und würde einfach runterspringen. aber außer gleitflug kommt für mich nichts derartiges in frage.

Quasselmienchen

RE: Gruß aus Oberstdorf

#12 von Winni , 01.09.2008 10:11

Wir sind vor drei Wochen mit einer Gondel ( ganz kleine Kabinen) gefahren, die wackelte erbärmlich hin und her, meine Frau schlug mir ihre Krallen in den Oberschenkel, und der Sturm pfiff durch die Türen, meine Frau leidet dann auch sehr...wir waren die letzte Fuhre, dann wurde wg. Sturm der Betrieb eingestellt. Ich fands grenzwertig, aber okay..
Winni
>
Die wars!

 
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RE: Gruß aus Oberstdorf

#13 von Tscharlie , 01.09.2008 10:17

Hallo QM,

nimm doch mal Verbindung zu Tenere auf, der ist Ballonfahrer der kann Dir erzählen, dass das beim Ballonfahren ganz anders ist. Kein Wind, kein Bezug zu irgendwas kein Schaukeln, usw.

Tscharlie

 
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RE: Gruß aus Oberstdorf

#14 von Tenere ( gelöscht ) , 01.09.2008 11:34

Hallo Wilma,
Tscharlie hat Recht. In einem Ballon, egal ob Gas oder Heißluft kann man praktisch keine Höhenangst bekommen.
Ab einer Höhe von ca 15 Meter hat ein normaler Mensch keinen Bezug mehr zur tatsächlichen Höhe.
Die sanften Bewegungen des Ballons und der absolut fehlende Wind machen eine Ballonfahrt für jeden Menschen zum Genuß.

Unser Verein hat in Zusammenarbeit mit einem Psychologen schon viele Fahrten im Rahmen von Höhenangst-Trainings durchgeführt.
Alle Probanden haben ihre Angst innerhalb weniger Minuten verloren.

Wenn Du eine Ballonfahrt unternehmen möchtest melde Dich bei mir, da ein normaler Ballonkorb keine Sitzgelegenheiten hat und wir uns etwas einfallen lassen müssen. Aber Nichts ist unmöglich.

Gruß Ulf

Tenere

RE: Gruß aus Oberstdorf

#15 von Hugo21 ( gelöscht ) , 01.09.2008 13:33

Hallo Mienchen,

du springst nicht runter mit dem Gleitschirm, du musst laufen. Die Angst, die du meinst bei der Ballonfahrt zu bekommen, ist beim Gleitschirmfliegen/ Fallschirmspringen um vieles Größer. Ballonfahren ist sehr schön, ruhig und entspannend.
Noch mal streiche das Gleitschirmfliegen und denke mal über das Ballonfahren nach.

Hugo21

RE: Gruß aus Oberstdorf

#16 von morgenröte , 01.09.2008 13:49

Liebe Wilma,

es macht Spaß mit euch ins Allgäu zu reisen. So ein Live-Bericht ist ne tolle Idee. In Obersdorf waren wir auch schon, dort habe ich mein Lieblingskochbuch gekauft. Es ist ein Spiralbuch mit handgeschriebenen Rezepten von allgäuer Bäuerinnen aus dem Agrar Verlag. Lauter Landfrauen, die ihre Rezepte zusammengetragen haben, vielleicht wäre das ein schönes Mitbringsel.

Außerdem steigerst du meine Vorfreude aufs Allgäu, wir werden im Oktober nach Grän und Füssen fahren.

Weiterhin viel Spaß und dein Mann soll aufpassen, dass du nicht abhebst.

Viele Grüße in die Berge
Andrea

 
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RE: Gruß aus Oberstdorf

#17 von Killerdackel , 01.09.2008 15:00

 
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RE: Gruß aus Oberstdorf

#18 von Tscharlie , 01.09.2008 15:51

Hallo KD,

danke für den aufbauenden Link. Da steigt doch jeder mit Höhenangst gerne in einen Ballon!

Tscharlie
(Satire aus!)

 
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RE: Gruß aus Oberstdorf

#19 von ben ( gelöscht ) , 01.09.2008 16:09

Hallo,

ja, jetzt erscheint mir sogar die Haushaltsleiter als zu hoch und gefährlich.

Gruß
ben

ben

RE: Gruß aus Oberstdorf

#20 von NambaWan ( gelöscht ) , 01.09.2008 21:22

Macht Euch keine Sorgen!

Wenn Mienchen fliegt, dann maximal mit mir in den siebten Himmel! Und dabei bleiben wir schön auf dem Boden.

Zur Zeit regnet es etwas hier. Aber nur ein wenig. Zu allem Elend, hat unsere Nachbarin heute Kartoffelsuppe gekocht. Sie hat uns etwas zum Kosten gegeben. War nicht der Hit.. Hat aber bei meiner früherern Verlobten den Wunsch danach geweckt. So sind wir heute nachmittag nach Oberstdorf spaziert und haben die Zutaten für eine Kartoffelsuppe a la Wilma gekauft.

Na ja, zumindest sind wir dabei in einen Biergarten eingekehrt und ich wurde die Einkaufsstrapaze ein wenig entschädigt.

Liebe Grüße
NambaWan

NambaWan

RE: Gruß aus Oberstdorf

#21 von Quasselmienchen ( gelöscht ) , 02.09.2008 10:42

@ tenere
herzlichen dank für dein angebot bezüglich einer ballonfahrt. ist total lieb gemeint von dir, aber dad is nix für mich.

Quasselmienchen

RE: Gruß aus Oberstdorf

#22 von NambaWan ( gelöscht ) , 02.09.2008 10:45

Einen schönen Guten Morgengruß aus dem z.Zt. sonnigen Oberstdorf.

Gestern wurde mir mal wieder klar, warum die Kurtaxen so hoch sind. Glaubt mir, die Preise sind gerechtfertigt, bzw. müßten noch viel höher sein!

Warum? Na weil der Aufwand bei der Befreiung von der Kurtaxe so hoch ist!

Da füllt der Campingplatzbetreiber ein Zettel aus. Damit begibt man sich zur Kurverwaltung. Dort wartet man geduldig in einer Schlange, bis man an der Reihe ist. Das nette Mädel im Dirndl nimmt den Zettel des Campingplatzes in Empfang. Verlangt den Behindertenausweis und macht sich an die Prüfung des Geschäftsvorganges. Nach einer Weile, kommt sie zu dem Ergebnis, daß eine Befreiung möglich ist. Dann beginnt sie mit großem Fleiß Papier zu beschwärzen. Alles wird genauestens festgehalten. Wer hat wann den Behindertenausweis mit welchen Merkmalen ausgestellt. Wie lauten die Nummern der Kurkarten. Von wann bis wann wohnt der Kurgast wo. U.s.w, u.s.f.. Quasselmienchen kam zwischendurch und fragte mich, ob ich einen Kredit beantrage oder ein Haus kaufe. Die hat halt keinen Sinn für das Notwendige. Zwischenzeitlich ist das nette Mädel im Dirndl fertig und, nein das ist jetzt nicht wahr! Begibt sich mit den fein säuberlich erstellten Unterlagen zu einer anderen Dame die hinter den Schaltern ihr Tagwerk verrichtet. Die schaut sich die Unterlagen an und gibt durch Ihr Namenszeichen dem ganzen Verwaltungsakt Ihren Segen. Das Dirndlmädel kommt zurück an den Schalter und, man glaubt es kaum, füllt ein Formular aus. Aber dieses nur im Postkartenformat. Aber natürlich mit allen Angaben, Nr. der Kurkarten, von bis wann u.s.w. u.s.f..

Freudenstrahlend nehme ich dann diesen Zettel in Empfang, bedanke und verabschiede mich.

Zurück auf dem Campingplatz übergebe ich den Zettel dem Betreiber. Der nimmt ein Formular und begibt sich an den Computer. Ich frage ihn, ob ich denn jetzt noch gebraucht würde. Er verneint und ich mache mich schnell aus dem Staub.

Heute Nacht habe ich geträumt, wie die Nachtschicht der Kurverwaltung die ganzen Befreiungsformulare in die Datenverarbeitung eingibt. Natürlich erst nach Prüfung und Genehmigung durch den Chef der Kurverwaltung!

Gruß
NambaWan, der gleich mit Quasselmienchen die gesparte Kurtaxe verprasst.

NambaWan

RE: Gruß aus Oberstdorf

#23 von Hugo21 ( gelöscht ) , 02.09.2008 12:00

Hallo Nummero Uno,

wie oft wurde gestempelt und wie groß sind die Stempel.

Hugo21

RE: Gruß aus Oberstdorf

#24 von Quasselmienchen ( gelöscht ) , 02.09.2008 12:02

:

Quasselmienchen

RE: Gruß aus Oberstdorf

#25 von ben ( gelöscht ) , 02.09.2008 12:06

Hallo,

wir haben das mit der Kurtaxe in der Vergangenheit immer anders gelöst. Wir haben einfach nicht gezahlt. Zuhause gab es dann einen netten Brief der Kurverwaltung mit einem Überweisungsträger. Den haben wir dann ausgefüllt und zu Hause zur Bank gebracht. Ist doch echt praktisch und es erspart unnötige Wege und Wartereien.

Gruß
ben

ben

   

Nord und Ostseetour Sept. 2008
Campingplatz Fuldacamp, Kassel

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