RE: Eine Bretagnetour

#1 von Tenere ( gelöscht ) , 19.02.2008 20:25

Ich dachte was Erbauliches kann uns nicht schaden.

Die Tour haben wir vor ein paar Jahren gemacht. Der Bericht dümpelt schon länger auf meiner Festplatte

Gruß Ulf

Eine Bretagnetour , die letzte Fahrt mit dem Troll

Endlich, endlich ist es wieder soweit. Nach langen 12 Wochen starten wir wieder Richtung Frankreich. Als Ziel für unseren diesjährigen Herbst bzw. Septemberurlaub haben wir uns die Bretagne ausgesucht. Schnell sind die letzten Brocken im Wohnwagen verschwunden und die Fahrräder auf dem Autodach verzurrt. Gut gelaunt begeben wir uns auf die erste Etappe die schon in Düsseldorf ihr Ende findet. Bei meiner Schwester machen wir Halt. Nach einem reichhaltigen zweiten Frühstück machen wir uns, um ein Familienmitglied reduziert, wieder auf den Weg. Unser Hündchen Lucy, immerhin eine 33Kg Berner Senne Hunddame, darf ihren Urlaub bei der Familie meiner Schwester verbringen. So bleibt ihr viel langweiliges Sitzen im Auto erspart.
Von D-Dorf geht es relativ ereignislos durch Belgien nach Frankreich. Nach ca. 6 Stunden erreichen wir die Stadt Le Treport. Vor lauter Vorfreude auf das Meer verpassen wir doch glatt die richtige Straße zum Camping Municipal. Dem Troll sei Dank konnte ich meinen Fehler schnell korrigieren. Der einfache aber nette Platz liegt ca. 1,5 Km vom Strand. Die Einfahrt ist direkt neben dem Wohnmobilstellplatz, wer das weiß kann einfach der Beschilderung folgen. Schnell ist der Troll abgekuppelt und keine 10 Minuten später sitzen wir auf unseren Rädern und fahren in Richtung Strand. Der Weg führt immer am Hafenbecken entlang und endet praktisch erst am Leuchtfeuer der Hafeneinfahrt. Ich bestaune den erstaunlichen Höhenunterschied zwischen Ebbe und Flut, unglaubliche 12 Meter sollen es hier sein! Die Sonne versinkt langsam am Horizont und wir genießen den Anblick der vielen Lichter unterhalb der Klippe. Mit Einbruch der Nacht zuckeln wir wieder zum Wohnwagen und kuscheln uns in Betten.





Nach einer gemütlichen und ruhigen Nacht, frischen Croissants, Kakao bzw. einem schwarzen Kaffee verlassen wir den Ort in westlicher Richtung. Möglichst über kleine, auf der Karte gelb gezeichnete Straßen bummeln wir an der wilden und romantischen Küste entlang und hängen unseren Gedanken nach. Der Anblick der Landschaft hinterlässt bei uns eine Gänsehaut und wir beschließen die Normandie in einem eigenen Urlaub zu bereisen.

Unser heutiges Ziel aber heißt Mont Saint Michel. Viel haben wir schon über dieses Bauwerk gelesen und auch unzählige Bilder gesehen, all das konnte uns nicht auf das vorbereiten was kommen würde. Erst sehen wir in der Ferne eine Kirchturmspitze. Mit jedem Kilometer und jeder Kurve sehen wir dann mehr und mehr der Abtei Saint Michel aus dem etwas nebeligen Watt aufsteigen. Ein Wahnsinn!







In dem ‚Ort’ am Begin des Dammes, der eigentlich nur aus überteuerten Restaurants, einem Hotel und Souvenirläden besteht, beziehen wir auf dem Campingplatz ‚ Camping Mont Saint Michel’ Quartier. Es ist erst 17:00 Uhr und von unserem Platz sehen wir die nicht enden wollenden Touristenströme die, für uns super, die Abtei verlassen. Also planen wir um und ziehen unser Abendbrot zeitlich vor. Immerhin müssen wir noch den letzten Reisekartoffel- salat meiner Mutter verzehren. Ohne diese Verpflegung starten wir nie in den Urlaub.
Nach dem meine Tochter und ich vom Spülen wieder da sind, diese Aufgabe wird traditionsgemäß von meiner Frau auf uns übertragen, satteln wir die Räder und machen uns auf den Weg. Je mehr wir uns diesem imposante Bauwerk nähern desto größer wird meine Bewunderung für dessen Erbauer. Mit angehaltenem Atem gehen wir durch das Stadttor und bestaunen die alten Gemäuer. Durch die schon recht ‚späte Stunde’ und einem leichten Nieselregen ist es in den Gassen relativ ruhig. Der Regen unterstreicht die etwas düstere Atmosphäre. Wie durch Zufall finden wir ein sehr romantisches Fleckchen an der Stadtmauer und beobachten wie die Flut mit enormer Geschwindigkeit in die Bucht strömt. Ein wahnsinniges Schauspiel, das schon allein einen Besuch wert ist. Mit Einbruch der Dunkelheit fahren wir zurück zum Wohnwagen. Nach einer erholsamen Nacht und einem Petit-Dejourny beeilen wir uns, um mit als Erste die Abtei zu besichtigen. Unser Plan geht auf und praktisch ohne Wartezeit zahlen wir den Eintritt und mieten uns einen dieser elektrischen Touristenführer. Den ganzen Vormittag bestaunen wir die Anlage. Noch auf dem Rückweg zum Campingplatz sind wir sehr beeindruckt und beschließen, dass wir noch öfter kommen werden.








Nach einer kleinen Mittagspause geht es dann weiter. Unser nächstes Ziel heißt … ?
Wir haben keine Ahnung. Erst mal weiter Richtung Westen oder ist es Norden? Auf jeden Fall erst mal an der Nordküste entlang. Die im Reiseführer empfohlenen Städte und Dörfer, wie z.B. St. Malo, lassen wir links oder besser rechts liegen. Uns steht der Sinn nach Ruhe und langen Strandspaziergängen.
Im Campingcheques-Katalog entdeckt meine Frau den Platz Camping Port-l’epine in der Nähe von Trelevern. Ein kleiner Pool und ein großer Spielplatz geben dann den Ausschlag.
Der Platz liegt traumhaft in einer kleinen Bucht, bei Flut plätschert das Wasser bis an die Strandbefestigung. Wir beziehen unseren Stellplatz und wieder einmal vermisse ich die Auffahrkeile die ich immer schon mal kaufen wollte. Die Plätze sind teilweise sehr schräg haben dafür aber alle Meerblick, mal mehr Mal weniger. Den sich hier anbietenden Kalauer erspare ich mir.






Mit dem Einsetzen der Flut, die auch hier schnell aufläuft, starten wir unsere Entdeckungstour ans Meer. Für die bei Kindern so beliebte und obligatorische Muschelsuche klettern wir über die hier reichlich vorhandenen Felsen. Leider ist die Ausbeute in dieser Ecke
der Küste recht mager und gerade als ich mich entnervt abwende, finden wir eine ca. 15cm große Jakobsmuschel. Leider liegt diese aber schon so tief im Wasser, dass eine Bergung nicht mehr möglich ist. Animiert durch die tränenfeuchten Augen der stolzen Finderin markieren wir die Fundstelle mit einem Steinmännchen und einer ungefähren Peilung zwischen zwei Landmarken die ich auch bei Dunkelheit sehen müsste. Die Wartezeit auf die Ebbe versüßen wir uns mit Trampolinhüpforgien, auf dem Spielplatz und unzähligen Uno-Runden. Als es schon ganz dunkel ist starten wir die Meeresbodenexpedition. Elina ist ganz aufgeregt und ich mache manches Bohei um die Spannung noch zu erhöhen. An der markierten Stelle suchen wir ‚unseren Schatz’ finden ihn aber leider nicht. Erstaunlich abgeklärt erklärt mir meine Tochter, dass die Muschel wohl wieder weiter ins Meer geschwommen sei, wahrscheinlich auf der Suche nach einem netten Muschelmann, was ich als Erklärung gerne akzeptiere.
Am nächsten Morgen satteln wir die Räder und fahren über die gemütliche Küstenstraße nach Peros-Guirec. Die Stadt selbst bietet, zumindest für uns, keine Höhepunkte. Einzig die Yachten im Hafen finden unser Interesse. Nach einem schnellen Eis fahren wir zurück Richtung Port l’epine. Wir folgen wieder der D788 in Richtung Trelevern bis zum Camping Municipal. Dort biegen wir ab, da ein Stück des gesuchten Schmugglerwegs genau über den Platz führt. Am letzten Strandzugang beginnt der Pfad. Der erste Teil ist etwas steil und holperig, so dass wir die Räder schieben. Nach ein paar Metern wird der Weg besser und tatsächlich können wir bald wieder in die Pedale treten. So erleben wir eine landschaftlich sehr schöne aber auch spannende Rückfahrt bei der wir nebenbei noch einen einsamen Sandstrand finden.






In den nächsten Tagen machen wir diverse Ausflüge in die nähere Umgebung.
Nach insgesamt 4 Tagen zieht es uns weiter. Es geht Richtung Cote d’ Abers. Bei bedecktem Himmel durchqueren wir das Land, halten immer mal wieder an und bestaunen manche Sehenswürdigkeit.

Darunter auch die Kirche in Saint-Thégonnec mit einem schönen Kalvarienberg.
Wenn man von der RN kommt befindet sich gleich zu Anfang des Dorfes ein begrünter Parkplatz mit extra langen Stellplätzen in die ich unser Gespann mühelos einparken kann. Doch für eine Übernachtung ist es noch zu früh und so fahren wir weiter in Richtung Küste. Je einsamer die Gegend wird desto schlechter wird auch das Wetter. Etwas enttäuscht erreichen wir, den vielfach empfohlenen, Camping des Albers.
Bei leichten Nieselregen ergattern wir einen der erhöhten Stellplätze mit Meerblick. Rechtschaffen müde essen wir eine Kleinigkeit, kuscheln uns zu Dritt in das große Trollbett
und gönnen uns ein paar Folgen ‚Michel aus Lönneberger’. Die ganze Nacht pfeift der Meereswind, gelegentlich durch Regen begleitet, um den Wohnwagen.
Wider erwartend scheint am Morgen die Sonne, so dass wir draußen frühstücken. Der Platz gefällt uns plötzlich sehr gut und so bleiben wir für länger als geplant. Was ein paar Sonnenstrahlen so ausmachen. Ausflüge per Rad und per Auto versüßen uns die sowieso schon tollen Tage an der Alabasterküste. Stundelang sehen wir Kite-Surfen zu, die in dem flachen Stehrevier ideale Bedingungen vorfinden.
Alles in Allem kann ich den Platz wirklich empfehlen, zumindest in der Nebensession wenn man gute Chancen auf einen der sehr schönen Terrassenplätze hat.






Veros erste Auster

Mit viel Willenskraft schaffen wir es dann doch noch uns aufzuraffen um den Standort noch mal zu verlagern. Schließlich soll die französische Kultur ja auch nicht zu kurz kommen und so einigen wir uns, dass wir uns an der Loire entlang wieder Richtung Heimat kämpfen.

Einige Kilometer vor Quimper beschließen wir spontan, die Stadt zu besichtigen. Wir fahren der Beschilderung folgend bis in das Stadtzentrum und stehen bald vor einem Parkplatz mit einer Breitenbegrenzung für Fahrzeuge. Grob geschätzt ist die Einfahrt ungefähr 2 Meter breit. Hier kommt wieder mal der Vorteil eines Tourings zu Gute. Schnell ist meine Frau ausgestiegen und bestätigt mir mit einem Nicken, das wir auch mit Wohnwagen die Einfahrt passieren können. Als wir von der Stadtbesichtigung wiederkehren sind wir noch immer das einzige Gespann auf dem doch recht großen Parkplatz.





Die Stadt Quimper ist wirklich einen Besuch wert. Schöne Häuser, ein großer Marktplatz und eine besonders beeindruckende Kirche hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Leider haben wir die, von vielen Bretagnereisenden, empfohlene Bootsfahrt auf dem Fluss Odet verpasst. Je nach Wasserstand fährt das Boot entlang herrschaftlicher Villen und schönen Gärten bis zum Meer.

Auf dem Weg Richtung Süden heißt unser nächstes Etappenzeil Carnac wo wir uns die weltbekannten Dolmenfelder ansehen möchten. Nach einiger Suche finden wir einen Campingplatz und beziehen unser Quartier. Wie immer sitzen wir schon 30 Minuten später auf unseren Drahteseln und radeln an den Megalithalleen entlang in das Städtchen, welches deutlich touristisch erschlossen ist. Recht enttäuscht radeln wir zurück zum Campingplatz. Abends sitzen wir zusammen vor dem Wohnwagen. Animiert durch die stetig fallenden Blätter und früh einsetzende Kühle, stellt sich das erste Mal eine herbstliche Stimmung ein.

Schon am nächsten Morgen verlassen wir die Bretagne und fahren über die Loirebrücke bei Brest. Von dort an folgen wir der Loire ins Landesinnere. Das Delta des Flusses ist zunächst einmal wenig spektakulär. Je weiter wir ins Hinterland kommen desto hügeliger wird es. Die Landschaft erinnert nun auch schon an die vielen Bilder der Loire die wir in den Reiseführern gesehen haben. Die erste Station ist Saumur. Der dortige Campingplatz liegt auf einer Insel in der Mitte des Flusses. Wenn man Glück hat ergattert man einen Stellplatz am, leider durch einen Zaun abgeteiltes, Ufer. Von hier genießt man einen herrlichen Blich auf die Stadt.
Auch hier haben wir viele Touren mit dem Fahrrad unternommen. Samur hat einiges zu bieten. Ein nettes Plätzchen an der Loire. Für meinen Geschmack schon fast etwas zu groß.





Wir bleiben ein paar Tage. Besuchen das in Saumur stationierte Gestüt der französischen Armee, das Panzermuseum und einige Schlösser in der Umgebung.

Leider wechselten wir nur noch einmal den Standort. Während der Anfahrt zum ausgesuchten Campingplatz geraten wir plötzlich in eine Straßensperre der Gendarmerie. Vor der Sperre steht gut ein Dutzend Sinti bzw. Roma mit ihren Gespannen und werden mit vorgehaltener Maschinenpistole an der Weiterfahrt gehindert. Mir wird flau im Magen. Ich hätte nie gedacht, dass so etwas mitten in Europa noch möglich ist. Die Polizei erkennt unser deutsches Nummernschild und lässt uns, Gott sei dank, schnell passieren.

Ohne weitere Zwischenfälle erreichen wir den Platz Domaine de Dugny. Der Platz liegt schön abseits, macht im Ganzen aber eher einen ungepflegten Eindruck. Das mag aber auch an der Nachsaison liegen. Zur Freude meiner Damen hat der Pool noch geöffnet. Von hier wollen wir die Stadt Tours und das Schloss Chambord besichtigen.
Die Stadt Tour hat uns leider enttäuscht. Durch den starken Straßenverkehr und die vielen Autos kommt uns die Stadt sehr hektisch vor. Der Blick vom Vorplatz des Schlosses, welches mit zahlreichen Balkonen beeindruckt, entschädigt dann aber doch.






Abends wird es nun schon erheblich kühler, das Licht verändert sich und auch die Blätter der Bäume nehmen langsam eine herbstliche Farbe an. Wir verkriechen uns recht früh in den Wohnwagen und lesen.






Ein touristisches Highlight haben wir uns bis zum Schluss aufgehoben. Einen Tag nehmen wir uns Zeit das Schloss Chambord und die Außenanlagen zu erkunden. Wir haben Glück und erwischen eine Tag mit blauem Himmel und sehr angenehmen Temperaturen.
Die architektonischen Besonderheiten, die vielen kleine Figuren und Ornamente versetzten uns in staunen. Der schöne Eindruck wird lediglich durch das komplette Fehlen von Möbeln
Getrübt. Das haben wir schon anders erlebt.
Ohne weitere Umwege machen wir uns auf den Nachhauseweg. Es war ein schöner und unvergesslicher Urlaub. Bisher der schönste. Die Kombination von Meer und Kultur war gut gewählt. Wie viele Kilometer wir gefahren sind weiß ich nicht.
Auf der Rückfahrt kommen uns nach einem Kommentar von Elina aber doch Bedenken.
„Papa“ sagt sie“ das war ja ein schöner Urlaub, aber können wir das nächste Mal nicht nur im Auto sitzen?“. Ja beschlissen wir, nächstes Jahr machen wir St(r)andcampig.
Elina war jetzt 5 Jahre mit uns auf Achse, hat nie gejammert und war immer gut drauf.
Jetzt ist sie dran!

Tenere

RE: Eine Bretagnetour

#2 von HD , 19.02.2008 21:19

Schöner Bericht, Ulf - danke dafür, ich konnte etwas gedanklich mitfahren - außer, dass ich von Süden kam - und in Trelevern trafen wir dann (fast) aufeinander - nur dass ich, wie Iris, auf den Municipal Le Palud war, der ja quasi "nebenan" liegt.
Ach ja, ich fand schon eine Muschelmahlzeit, die Miesmuscheln und die Herzmuscheln musste man etwas suchen - ich ziehe geschmacklich die Herzmuscheln vor. Eine coquille st. jaques - eine lebende - fand ich leider nicht. Ein Leckerbissen.
Grüsse von HD

 
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RE: Eine Bretagnetour

#3 von sunshine , 19.02.2008 23:24

Danke, Ulf. Du hast mir den Tag versüßt!
Ich konnte schön in meiner Phantasie mitreisen, da ich schon an allen erwähnten Orten war. Allerdings in verschiedenen Urlauben.
Im letzten in Trelevern auf dem schönen Municipal, wie HD schon schrieb.
In Saumur waren wir noch im Champignonmuseum und abends gab es dann frisch geerntete Champignons.

Solche "Zigeunerurlaube" sind wegen der langen Fahrstrecken für Kinder nicht immer das wahre Vergnügen, das war bei unseren genauso.
Da haben wir dann auch immer mal wieder einen Strandurlaub für sie gemacht.

 
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RE: Eine Bretagnetour

#4 von Taubi , 19.02.2008 23:35

Moin Ulf,
danke das ich mitfahren durfte.
In einigen Ecken war ich auch schon und dieses Jahr zieht es uns wieder hin.

 
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RE: Eine Bretagnetour

#5 von Killerdackel , 19.02.2008 23:41

Toller Bericht - Dackel kennt die Atlantikküste überhaupt nicht - war hochinteressant !

 
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RE: Eine Bretagnetour

#6 von Camper94 ( gelöscht ) , 20.02.2008 00:10

Hallo Ulf,

danke für deinen schönen Reisebericht.

Wir waren auch schon in der Bretagne, sind die Strecke aber von Süden Richtung Norden gefahren. Die Rundreise in der Bretagne hat es uns auch sehr gut gefallen, wir waren damals allerdings noch zu zweit. Unser Junior mag auch lieber St(r)andurlaube.

Camper94

RE: Eine Bretagnetour

#7 von Campino ( gelöscht ) , 20.02.2008 11:38

Ein doppeltes Danke, Tenere, Trugurez!
zum Einen, dass Du uns in dieser unfreundlichen Jahreszeit wieder auf andere Gedanken bringst – selbst hier im Forum hab ich mich in den letzten Tagen nicht so recht wohl gefühlt – .

Da tauchen zu Deinen schönen Bildern vor dem inneren Auge gleich eigene erlebte Eindrücke dieser traumhaften Region wieder auf;
und auch ein kleines Denkmal für Trollis letzte Tour, um einen Landschaftsraum in seiner Vielfalt zu erfahren eben das ideale Gefährt:
- von den majestätischen Kreidefelsen der normannischen Steilküste
- Erleben der springflutartigen Rückkehr des Meeres bei Mont S. Michel
- die geheimnisvollen Aber-Trichter
- bis durch die engsten Einfahrten zu alten Städten –
da möchte man gleich wieder los. Doch das versparen wir uns für die mildere Sommerzeit. Kenavo!

Salud!
Campino

Campino

RE: Eine Bretagnetour

#8 von piefke ( gelöscht ) , 20.02.2008 11:51

Danke, Tenere, für den schönen Reisebericht. Bei dem trüben Wetter draußen gerade die richtige Aufmunterung. Bei unserem Besuch in der Bretagne vor ein paar Jahren haben wir uns in die Mitte der Halbinsel an einen Stausee gesetzt und wollten sie von dort sternförmig erkunden. Aber die Bretagne ist doch größer , als wir dachten. Also dürfen wir irgendwann noch einmal hin (und dann werden deine Angaben gnadenlos ausgebeutet).
Mit reiselustigen Grüßen
piefke

piefke

RE: Eine Bretagnetour

#9 von morgenröte , 20.02.2008 12:32

Klasse ein netter Reisebericht, schöne Bilder, genau das was man braucht um sich auf das Campen einzustimmen. Dafür ist ein Camperforum da.

So etwas liest man lieber als das Rumgekrittel mancher User, die selber zum Reisen wenig schreiben.

Vielleicht sollten wir alle einige Reiseberichte für die reisearme Zeit aufheben, um so dankbarer sind die interessierten Leser.

Viele Grüße Andrea

 
morgenröte
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RE: Eine Bretagnetour

#10 von Rolf ( gelöscht ) , 20.02.2008 23:51

Hallo Ulf,

vielen Dank für für deinen schönen Reisebericht. Gerade in dieser Jahreszeit tut es besonders gut, mitfahren zu dürfen. Dabei wurde mir klar, dass es schon 20 Jahre her ist, seit wir dort waren - trotzdem sind viele Erinnerungen wieder direkt lebendig. Nur bei den Hinkelsteinen von Carnac sind wir später nochmal gewesen - was waren wir enttäuscht, dass das ganze Feld eingezäunt war und wir die Steine nicht mehr berühren konnten.

Gruß
Rolf

Rolf

   

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