RE: Die Freuden und Leiden des Winters - Mayrhofen 2007

#1 von Wintercamper , 02.02.2008 13:44

Den Wirt vom Camping „Langwieder See“ im Nordwesten von München muss man nicht auf Anhieb mögen. Gut jedenfalls, dass man für eine Zwischenübernachtung so arg viele Informationen nicht braucht – der Chef mit der Optik „Unaufgeklärter Altachtundsechziger“ gibt sich nämlich wortkarg. Was man ihn nicht fragt, erfährt man auch nicht. Die Verweigerung, für eine Nacht Strom bei ihm zu kaufen, quittiert er mit grimmigem Blick. Dafür bölkt er vernehmlich, wenn man seine Stellplatzorder nicht unmittelbar durchschaut und das Gespann einen halben Meter zu nah oder zu weit vom Nachbarn platziert. Gespann? Das Auto muss hinterher wieder vor den Schlagbaum – ziemlich dämlich, gerade für eine Zwischenübernachtung…

„Langwieder See“ und „Obermenzig“ sind die beiden stadtnahen Plätze, die in München ganzjährig geöffnet haben. Die Auswahl des erstgenannten erfolgte aufgrund seiner verkehrsgünstigen Autobahnnähe. Falls dies sein Vorteil sein sollte, so ist die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel sein Nachteil: Es ist der 23. Dezember und die Bordfrau nebst Tochter haben unterwegs beschlossen, den Münchner Christkindlmarkt zu besuchen.
Mit dem eigenen Auto geht es abends in die Innenstadt. Alle Achtung, dass die Münchner am Vorabend des 24. Dezember noch einen voll funktionierenden Weihnachtsmarkt aufrecht erhalten! Der Vorteil einer erwachsenen Tochter spiegelt sich im Glühweinkonsum wieder und – obwohl ich zunächst gegen diese Art von Zwischenstopp war – ja, selbst ich finde die Atmosphäre richtig toll! Ein Abendessen im geliebten „Hacker Pschorr Brauhaus“ fällt wegen „geschlossener Gesellschaft“ aus, dafür wird die Alternative im benachbarten Wirtshaus (den Namen hat mein Gedächtnis aus gutem Grund gelöscht) der Reinfall des Tages: Zu viele betrunkene Preuß´n und fettiges Essen…

Die Sanitäranlagen des CP Langwied sind erstklassig sauber und warm, der Platz liegt trotz Autobahnnähe ruhig wie ein Friedhof. Manchmal habe ich das Gefühl, genau dieser erste Zwischenübernachtungs-Abend im Wohnwagen ist das schönste Glück beim Wintercamping. Wenn draußen minus 5 Grad und Dunkelheit herrschen und es im Wohnwagen so richtig gemütlich warm wird… Dieses Glück wird noch bei einem Fläschchen Roten zu dritt genossen und dann geht es, mit der Vorfreude auf 7 kommende Skitage, in die „Falle“.

Am nächsten Morgen signalisiert mein Batteriewächter „Rot“ – ein böses Omen für meine 6 Monate alte Batterie, die im Sommer noch für 4 Tage gereicht hatte…

In gleißendem Weiß erreichen wir problemlos das „Alpenparadies“ in Mayrhofen. Mein Herz klopft, denn ich erinnere mich noch gut an die Enge unseres Stellplatzes im vergangenen Jahr und ich habe eine realistische Einschätzung, wie es um meine armseligen Rangierkünste bestellt ist…

Diesmal wird mir von der netten Frau Kröll (Inhaberfamilie) aber Hilfestellung zur Seite gestellt! Der neue Campingplatzbedienstete heißt Franz und ist Mädchen für Alles. Jemand hat seinen Hund nicht angeleint? Franz macht freundlich darauf aufmerksam. Es fehlt Gas? Franz weist den Weg. Du spielst eine Sekunde mit dem Gedanken, deinen Müll einfach nicht zu trennen? Denk dran: Franz sieht ALLES!

Franz hilft uns, unser schweres Biest auf unseren Stellplatz zu bugsieren. Ich überlege, woher sein breiter "österreichischer" Dialekt stammen mag – Wanne Eickel? Nein, Franz kommt aus Ben-Q-City Kamp-Lintfort und hat einen beneidenswerten Frührentner-Job!

Franz kommandiert, dass der Wohnwagen ganz weit hinten an den Stromkasten gestellt werden muss – mit dem Rad genau in die Kuhle davor – zwecklos mit Franz zu diskutieren. Das Ganze auf abschüssigem Gelände, es ist das erste mal, dass wir es am Ende nicht schaffen werden, unseren Wohnwagen 100%ig auszurichten. Aufgrund der Ecklage haben wir jedoch eine unverbaubare Sicht auf die sonnenbeschienenen Berge, die in der Sonne vor dem blauen Himmel strahlen, es KANN keine Missstimmung aufkommen unter solchen Wetterbedingungen…

Der Skiverleih vorm Campingplatz wurde inzwischen geschlossen und abgerissen. Die gewonnene Fläche vor dem Sani-Gebäude wurde zu weiteren Wohnmobilplätzen umfunktioniert. Die direkte Nähe zur Straße (man kann JEDERZEIT abfahren) kommt dem Freiheitsbedürfnis dieser Klientel entgegen und bietet dem „Alpenparadies“ Gelegenheit, dem Weltrekord an Stellplätzen pro Hektar CP-Fläche immer näher zu kommen…

Ein großer Vorteil des Campingplatzes ist die fußläufige Nähe zu Mayrhofen. Wir mögen abends gern mal durchs „Städtchen“ laufen und Mayrhofen bietet eine schöne Infrastruktur mit kleinen Geschäften, Kneipen und Restaurants. Auch ein preiswerter Sport-Discounter findet sich auf dem Weg in die Stadt. Als wir später die Angebote vergleichen, stellt sich heraus, dass man für die Leihgebühr fast eine einfache komplette Ausrüstung bekommen kann…

Die Skiverleiher haben Heiligabend geöffnet, und so können wir alle „Formalitäten“ inklusive Skipasskauf erledigen. Wir wählen einen Skipass „6 in 7“, das heißt, man kann innerhalb von 7 Tagen an 6 Tagen fahren. Die Pässe gelten im gesamten Zillertal Skigebiet. Für 2 Ausrüstungen (Ski/Snowboard) und 3 Pässe zahlen wir zusammen stattliche Eur 590,- *SCHLUCK*

Zu Hause wird das kleine DWT Wintervorzelt aufgebaut. Dann wird es langsam dunkel und diese unglaubliche Ruhe, die es irgendwie nur am Heiligabend gibt, legt sich nach und nach über die verschneite Landschaft…
Im Innern unseres Wohnwagens wird der Tisch mit einem Fondue gedeckt. Zum Beheizen haben wir von meinem Vater seinen flachen Gasbrenner vom Discounter geliehen, der mit einer Art liegender Spraydose befeuert wird. Das Ding ist dem original Spiritus-Stövchen haushoch überlegen und entpuppt sich als DER Geheimtipp für unser Fondue. Anstelle von Fett wird das Fondue mit Brühe betrieben, die die Bordfrau nachmittags noch gekocht hat. Es gibt gekochte Ochsenbrust (von der Brühe) mit selbstgemachter Meerrettichsauce, Rinder-, Puten- und Schweinefilet, dazu ein paar mitgebrachte Saucen und Salate.
Zusammen mit einem guten Tempranillo sitzen wir bis spät in die Nacht und stellen wieder mal fest, was für ein familienfreundliches Hobby wir da haben…

Die nächsten drei Tage können ganz einfach mit dem Stichwort „Sonnenskilauf“ beschrieben werden. Die Bedingungen sind infolge der diesjährigen Schneereserven optimal. Die Bordfrau, die sich schon aufgrund „schlechter Erfahrungen“ vor Jahren weitgehend vom Alpinski innerlich verabschiedet hatte, läuft zur Bestform auf. Ich kann es nicht oft genug sagen: Mayrhofen ist ein prima Familienskigebiet!

Zum ersten Mal in den vielen Jahren erleben wir in Österreich, dass ein Hüttenwirt uns übel anmacht, weil wir es wagen, an SEINEN Tischen unsere mitgebrachte Brotzeit zu verzehren. Es sollte mich schwer wundern, wenn wir nicht in den nächsten Jahren zu den 590,- Eur „Einstiegsgebühr“ zunehmend weitere Kosten für Hüttenwirte einkalkulieren müssten… In diesem Jahr können wir jedenfalls noch GUT auf „Hildes Skihütte“ verzichten!

Am vierten Tag lassen wir uns vom kostenlosen Skibus zum Hintertuxer Gletscher fahren. Uns erwartet ebenfalls ein traumhafter Tag in hochalpinem Gebiet. Die Aussicht ist ehrfurchteinflößend.

An Tag 5 setzen wir mit Skifahren aus. Eine Campingplatz-Besichtigungs-Rundreise ist angesagt: Nach zwei Jahren Mayrhofen soll mal wieder etwas Neues her.

Die erste Etappe führt uns zunächst wieder aus dem Zillertal heraus, dann nördlich bis zum Knoten Wörgl und von dort nach Kitzbühel.
Das „Camping Schwarzsee“ in Kitzbühel hat eine geniale Lage! Direkt am zugefrorenen See, halb in den Wald hinein gebaut, präsentiert es sich als romantisch und ungezwungen. Parzellen gibt es nicht – leider auch keine winterfesten Wasserzapfstellen. Die Wege sind spiegelglatt und ich sehe mich in meinem geistigen Auge mit meinen Wasserkannen weite Wege übers Eis schlittern. Die Sanitärs spiegeln den Charme einer Jugendherberge in den frühen 70ern wieder und können uns kaum überzeugen. Da ändert dann auch das große Schwimmbad nichts, das den Campinggästen kostenlos zur Verfügung steht. Trotzdem – der Platz „hat was“ und wir haben immer wieder überlegt, ob wir nicht DOCH hinfahren sollen. Am Ende hat uns der Preis abgeschreckt: Für uns drei würde der Platz Eur 399,- pro Woche kosten (Vergleich Mayrhofen: Eur 228,-).

Zum nächsten Ziel, Fieberbrunn, geht es an Skt. Johann vorbei ca. 30 km ostwärts. Die Schneehöhe nimmt nun jeden Kilometer zu und die Landschaft wird immer winterlicher. An den Zweigen der Bäume hängen dicke Schneekristalle – man kann sich dem Charme dieser Winterlandschaft kaum entziehen.
Wir erreichen Fieberbrunn „pünktlich“ zur Mittagspause. Kein Prospekt, kein Ansprechpartner – Pause! Der Platz liegt herrlich über Terrassen verteilt am Nordhang, unmittelbar neben der Liftstation. Einen Skibus braucht es hier nicht! Von einem angesprochenen Camper erfahren wir, dass der Platz an Weihnachten bereits über mehrere Jahre ausgebucht sei. Er selbst habe soeben für 2010 abgeschlossen. Ein großer Nachteil dieser Reisezeit im Vergleich zu Ostern (auch hier muss man angeblich lange vorbuchen) sei die Nordhanglage. Die Sonne verschwindet bereits um 14:30 hinter dem Berg. Tatsächlich stehen wir im Moment (13:00) noch in strahlendem Sonnenschein, können die Nähe der Sonne zum Gipfel aber bereits ausmachen.
Wir besichtigen noch das kleine Schwimmbad und die Sanitärgebäude – alles in exzellentem Zustand. Fieberbrunn würde Weihnachten auf Eur 364,- kommen. Trotz des Preises denken wir daran, irgendwann mal zu Ostern her zu kommen. Ein ganz großer Vorteil des CP ist, dass der Wohnwagen mittels Traktor auf den ausgesuchten Platz hin- und später wieder vors Tor gebracht wird. Im Winter ein überaus zu begrüßender Service!

Durch das Tal geht es weiter östlich nach Saalfelden, dann südlich bis Zell am See. Das „Seecamp“ hat ebenfalls noch Mittagspause aber ein Informationsständer versorgt uns mit aussagekräftigen Unterlagen. Schließlich werden wir von einer Mitarbeiterin bemerkt und trotz Pause überaus freundlich empfangen.
Das Seecamp wäre eigentlich genau nach unserem Geschmack: Wenig Stellplätze, allesamt auf riesigen Flächen und ausreichend winterfeste Wasserbrunnen.
Als Manko empfinden wir die unmittelbare Nähe zur Seeumfahrung auf der einen Seite und dem Fußgängerweg auf der anderen Seite.
Die Aussicht auf den zugefrorenen See ist herrlich. Ein Hinweisschild der Kommune weist darauf hin, dass der Fußweg über den vereisten See nach Zell-Altstadt noch nicht freigegeben ist. Wir stellen uns vor, wie toll es sein muss, wenn man vom Wohnwagen aus auf Schlittschuhen zum Einkaufen fahren kann… Das Seecamp würde uns Eur 264,- kosten. Akzeptabel!

Richtung Mittersill geht es wieder westlich Richtung Heimat. Am Gerlospass erklärt uns ein Schild, dass die Umfahrung mautpflichtig sei. Kurzentschlossen wähle ich den Weg über den winterlich "beeinträchtigten" Pass. Trotz des kurz darauf einsetzenden und (!) anhaltenden Protestes der Bordfrau wird MIR diese wunderschöne winterliche Passfahrt noch lange in positiver Erinnerung bleiben: Geiz ist manchmal DOCH geil!!!

Den nächsten Skitag beginnen wir auf der Ahornbahn, einem neugeschaffenen Anfängerskigebiet, das ebenfalls direkt an Mayrhofen angebunden ist. Hier oben gibt es ein Iglu-Dorf, in das man sich über Nacht einmieten kann. Wir besichtigen die angeschlossenen Lounge, ebenfalls komplett aus Eis gebaut, nebst Modell-Iglu und sind begeistert… Also, FALLS noch jemand eine WIRKLICH romantische Überraschung für seine(n) Liebste(n) sucht….. (Eine gewisse "innerliche Grundhitze" sollte allerdings trotz Lammfellen und gestellten Spezialschlafsäcken vorhanden sein *g*...)

Den Silvestertag nutzen wir noch einmal für eine Fahrt nach Hintertux. Wir reisen schon früh zurück, denn Schneefall hat eingesetzt. Verdorben von den vormals optimalen Bedingungen sind wir wohl zu Schönwetter-Skiläufern geworden…

Wie ich das Vorzelt abbaue, überfällt mich eine gewisse Melancholie… Zu schön waren die gemeinsamen Stunden im winterlichen Zillertal. Hoffentlich ist an der winterlichen Natur in den nächsten Jahren noch was zu retten – mit der Klimamanipulation versündigt der moderne Mensch sich an sich selbst!
Infolge des anhaltenden Schneefalls muss ich das Zelt nass in den Kofferraum legen und werde es zu Hause trocknen.

Die Silvesternacht präsentiert sich wieder mit einem gigantischen Feuerwerk zwischen den Bergen. Frau Holle mischt kräftig mit und es schneit unaufhörlich. Mein Gott, wie lange habe ich so eine schöne Silvesternacht nicht gesehen…

Neujahrsmorgen, 7:00 Uhr. 20 cm Neuschnee.
Zunächst sagt mal die Batterie keinen Mucks mehr. Den Strom haben wir gestern Mittag bei der Platzabrechnung abgeschlagen. Was nun? Die dämliche Satellitenschüssel muss eingefahren werden… Da meine Elektroversorgung keinen Strom aus der Autosteckdose einspeist, gibt’s nur eins: Den Stecker vom Nachbarn mucksmäuschenstill rausziehen, bei mir rein, *schwitz*, Antenne runter, Stecker wieder rein - „Guten Morgen! Ist Ihnen das Geld für Strom ausgegangen???“ – Er hat´s zum Glück verstanden und nimmt es mit Humor…

Das sollte aber nur der Auftakt für ein richtiges Desaster sein! Die an der Toleranzgrenze operierenden Winterreifen meines BMW sind nicht mal in der Lage, den Solo-PKW auf der leichten Steigung zu bewegen. Den Wohnwagen von Hand aus der „Franz-ösischen“ Kuhle herauszuzerren, gelingt uns nicht. Drehen kann man ihn nicht – er musste ja so nah am Stromkasten stehen!

Die Rezeption hat zum Glück geöffnet. Nur… der Platz besitzt keinen Traktor (DAS habe ich in der Tat bei jahrelangem Wintercamping noch NIE erlebt!)
Der Wirt begleitet uns zu unserem Platz und stellt mit uns gemeinsam fest, dass „nichts geht“. Außerdem erzählt er uns, dass der Neuschnee eine „verfluchte Kristall-Konsistenz“ hätte und ein regelrechtes Verkehrschaos in ganz Tirol die Folge wäre.

Da kommt „Killerdackel“ auf den Plan! Unser dritter Nachbar hatte diesen Spitznamen, weil eine unglaubliche optische Ähnlichkeit mit unserem Killerdackel aus dem Camperforum bestand…
Sich unserem Wohnwagen nähernd, kräht das knorrige Kerlchen (am Neujahrsmorgen!) lautstark über den Platz: „Was SEID ihr denn alles für Camper!!!??? Ich sehe schon die ganze Zeit eure neugierigen Gardinen wackeln!!! Dann helfe ICH – alter Mann – eben an EURER Stelle!!!“ – Stellt sich an den Wohnwagen und ruft: „Hau Ruck- Hau Ruck!“. Das MUSS ein Bruder vom Killerdackel sein…

In weniger als einer Minute helfen 7 oder 8 kräftige Männer, den Wohnwagen rauszuschieben. Er muss noch bis um die Ecke geschoben werden, denn die Wege im Camp sind SO eng, dass wir mit Auto nicht um die Ecke kommen würden. Der "Killerdackel" ruft unentwegt weiter: "ZU-GLEICH, ZU-GLEICH!!!" - Inzwischen muss auch der letzte Gast des Camps Notiz von unserer Aktion genommen haben...

Das „Alpenparadies“ hat eine hervorragende Lage, hat eine ausgeklügelte Winter-Wasser/Abwasserversorgung an jedem Platz, ist freundlich, preiswert und hat sogar ein Schwimmbad. Aber uns wird es wohl nie, nie mehr wieder sehen. Auch frage ich mich, wie der ADAC zu den Parzellengrößenangaben in seinem Führer kommt.

Die Hauptstraßen sind am Neujahrsmorgen geräumt und wir kommen so gut durch, dass wir, abgesehen von einer ausgiebigen Mittagspause, in einem Rutsch nach Hause fahren.

That´s all folks!

 
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RE: Die Freuden und Leiden des Winters - Mayrhofen 2007

#2 von sunshine , 02.02.2008 15:30

Hallo Wintercamper,
obwohl ich weder ein Wintersportler noch ein Wintercamper bin, hat mir dein stimmungsvoller Reisebericht sehr gut gefallen.
Du hast alles so plastisch beschrieben, dass ich es mir gut vorstellen konnte.

Ein paar Fotos wären natürlich trotzdem noch schön.
Vielleicht eins von einer traumhaften Winterlandschaft und das andere von Killerdackels Bruder in Aktion...

 
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RE: Die Freuden und Leiden des Winters - Mayrhofen 2007

#3 von Wintercamper , 02.02.2008 15:46

Danke! *lach* Bei der morgendlichen Aktion war mir leider nicht nach Fotografieren....!

 
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RE: Die Freuden und Leiden des Winters - Mayrhofen 2007

#4 von GSB ( gelöscht ) , 02.02.2008 16:44

Schöner Bericht Wintercamper, wieder mal hervorragend beschrieben.
Danke fürs "mitnehmen"

GSB

RE: Die Freuden und Leiden des Winters - Mayrhofen 2007

#5 von jooo** , 02.02.2008 17:59

Super Bericht Wintercamper,

da bekommt man immer wieder Lust, ich bin leider umgeben von lauter Wintercampingverweigerern .
Aber irgendwann pack ich es auch an. Das ist sicher !! Maßgeblichen Anteil haben deine Winterberichte .

Grüße jooo

 
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RE: Die Freuden und Leiden des Winters - Mayrhofen 2007

#6 von ben ( gelöscht ) , 02.02.2008 18:08

Hallo Wintercamper,

danke für deinen Reisebericht. Frag doch mal einen von der grünen Fifa hier, wie man Bilder zeitlos einstellt.

Gruß
ben

ben

RE: Die Freuden und Leiden des Winters - Mayrhofen 2007

#7 von r.fuller ( gelöscht ) , 02.02.2008 18:14

Ein toller Bericht, Wintercamper.

Ich verbringe den Winter eher im Bett, da freue ich mich über Berichte dieser Art.

Vielen Dank!

r.fuller

RE: Die Freuden und Leiden des Winters - Mayrhofen 2007

#8 von Killerdackel , 02.02.2008 19:29

*grins* Dackel freut sich, so nen "Edlen Retter" zum Bruder zu haben ! *grins*

 
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RE: Die Freuden und Leiden des Winters - Mayrhofen 2007

#9 von Tenere ( gelöscht ) , 02.02.2008 20:58

Tausend Dank. Aber das nächste Mal will ich nicht wieder so lange warten

Gruß Ulf

Tenere

RE: Die Freuden und Leiden des Winters - Mayrhofen 2007

#10 von wombiroo ( gelöscht ) , 02.02.2008 21:48

Ein sehr schöner Reisebericht, vor allem hervorragend und kurzweilig geschrieben - Kompliment!

Man spürt richtig Euren "gemütlich-romantischen Hüttenzauber" im Knausi...

Was macht eigentlich die Batterie?

wombiroo

RE: Die Freuden und Leiden des Winters - Mayrhofen 2007

#11 von Wintercamper , 02.02.2008 22:08

Zitat von wombiroo
Was macht eigentlich die Batterie?



Habe gestern eine abschließende E-Mail vom Händler bekommen: Die eingeschickte AGM-Batterie hatte einen irreparablen Defekt - "vermutlich werkseitig"...

Die neue Batterie, eine 120 AH GEL-Batterie, ist bereits unterwegs. Die 200,- Eur Neupreis für die vor 7 Monaten gekaufte wurden angerechnet. Ich hätte die gleiche kostenfrei bekommen können oder die o.g. Gel für einen Aufpreis von 130,- Eur.

Das klingt viel (330,- in Summe), dafür gibt es aber eine Profi-Batterie für den Einsatz in Industrie-Fahrzeugen.

Ich hoffe, dass ich mir nun ein paar Jahre keine Gedanken über meine Batterie machen muss...

 
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RE: Die Freuden und Leiden des Winters - Mayrhofen 2007

#12 von wombiroo ( gelöscht ) , 02.02.2008 22:20

Zitat von Wintercamper
Das klingt viel (330,- in Summe), dafür gibt es aber eine Profi-Batterie für den Einsatz in Industrie-Fahrzeugen.



Na das kommt doch Deiner Nutzung entgegen, wenn ich so an manchen CP oder "Übernachtungen im Dienst" bei Dir denke... *lach*

Ich drück mal die Daumen, obwohl man bei "diesem Preis" eigentlich auch ohne "Daumen-Orakel" etwas vernünftiges erwarten darf!

wombiroo

RE: Die Freuden und Leiden des Winters - Mayrhofen 2007

#13 von Quasselmienchen ( gelöscht ) , 03.02.2008 08:45

du schreibst sehr schön, wintercamper.

schon mal dran gedacht, ein camperbuch draus zu machen? davon gibt's viel zu wenige.

gruß aus st. augustin

Quasselmienchen

RE: Die Freuden und Leiden des Winters - Mayrhofen 2007

#14 von Susanne , 04.02.2008 10:31

hallo wintercampers,

schöner bericht, da merk ich, wie sehr es mir fehlt, dass wir dieses jahr nicht im schnee waren.

kennt ihr den cp mautendorf: http://www.camping-mauterndorf.at/ ?

grüßle susanne

 
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RE: Die Freuden und Leiden des Winters - Mayrhofen 2007

#15 von Wintercamper , 04.02.2008 10:37

Zitat von Susanne
kennt ihr den cp mautendorf: http://www.camping-mauterndorf.at/ ?



Dort fahren wir Ostern hin, in der "Kar-Woche"... Ich war auch schon mal für zwei kurze Tage dort - siehe Reisebericht. Schöner Platz! Hoffentlich bleiben die Schneebedingungen so toll wie sie zur Zeit sind!

 
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RE: Die Freuden und Leiden des Winters - Mayrhofen 2007

#16 von Susanne , 04.02.2008 10:43

Zitat von Wintercamper
Dort fahren wir Ostern hin, in der "Kar-Woche"... Ich war auch schon mal für zwei kurze Tage dort - siehe Reisebericht. Schöner Platz! Hoffentlich bleiben die Schneebedingungen so toll wie sie zur Zeit sind!



oh schande, schon wieder vergessen, entschuldige

grüßle susanne

 
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RE: Die Freuden und Leiden des Winters - Mayrhofen 2007

#17 von campolino ( gelöscht ) , 07.08.2008 13:32

Herrlich! Gratulation zu diesem kurzweiligen, unterhaltsamen Reisebericht. Schöner Mix aus hilfreichen Infos und humorvollen Gedanken. Habe mich gerade köstlich amüsiert.

campolino

RE: Die Freuden und Leiden des Winters - Mayrhofen 2007

#18 von Wintercamper , 08.08.2008 08:24

Danke Campolino! Und DAS, mitten im SOMMER... Hätt´ ich doch nur schon den Korsika-Bericht fertig!!!

 
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RE: Die Freuden und Leiden des Winters - Mayrhofen 2007

#19 von campolino ( gelöscht ) , 08.08.2008 08:49

Ich dachte, einem Wintercamper müsse man das Sommerloch irgendwie versüssen.

Ich bin gespannt auf weitere Berichte. Mit vielen Bildern. Hoffentlich.

campolino

RE: Die Freuden und Leiden des Winters - Mayrhofen 2007

#20 von Wintercamper , 08.08.2008 10:52

Ja... die BILDER sind ja das Problem! Ich habe irgendwie keine Lust mehr, mir die Arbeit zu machen, Bilder zu verkleinern, aufwändigst (!) ins Forum zu kopieren und dann festzustellen, dass sie ohnehin alle paar Monate auf "irgendwelche Weise" verschwinden....

Somit werde ich meine Berichte alle mal neu überarbeiten und in ein anderes Forum (reines Reiseberichtsforum) stellen, wo ich die Bilder auch voeher nicht bearbeiten muss (das macht das Programm selbst). Hier stelle ich dann nur noch den Link ein.

 
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