RE: Eine Woche Nordfrankreich

#1 von oceanline , 16.09.2007 14:21

Hallo zusammen,

gestern Abend erst zurück aus dem Kurzurlaub und heute schon ein kleiner Bericht mit Bildern.

In der letzten Woche haben wir mal ein paar Tage zum ausspannen und zum tanken von frischer Seeluft genutzt.
Wir waren in der Picardie und Normandie.
Gesamtfahrstrecke fast 1400km.
Da wir immer erst Samstags mittags losfahren, ist in dieser Richtung unser erster Anlaufpunkt der Campingplatz Waux Hall in Mons / Belgien.
Wir empfinden diesen Campingplatz als idealen Zwischenpunkt für eine Übernachtung. Ruhig in der Innenstadt gelegen mit einem weitläufigen Park herum.
In Mons war allerdings der "Teufel" los. Es fand gerade eine Parade ähnlich der Love Parade statt. Riesige Menschenmengen und fast geanu so viel Polizei.
Nach einem gemütlichen Frühstück gings am nächsten Tag dann an die französische Küste. Unser erstes Ziel war Quend-Plage.
Übernachtet haben wir auf dem dortigen Stellplatz direkt hinter der Dünen..
Ein wirklich toller Platz direkt am weitläufigen Strand.

Ein idealer Platz, damit sich Hund und Familie ausruhen können.

Allerdings sind dort die Versorgungskosten mit Frischwasser bzw. Strom schon fast unverschämt. Stellplatzgebühr 7 Euro 24 Stunden.

Unser nächstes Ziel sollte Le Crotoy sein. Wir wollten eigendlich auf den Campingplatz Les Dunes direkt am Meer. In den aktuellen Verzeichnissen ist dieser Campingplatz noch vorhanden.
Allerdings hat die Gemeinde den Platz breiets vollständig abgerissen. Der angrenzende Wohnmobilstellplatz exestiert noch, ist aber eher ein wildes Baugelände aber kostenpflichtig.
Ein neuer Stellplatz ist bereits in den Stadtplänen vorhanden, aber nur in den Plänen.
Daraufhin sind wir weiter gefahren in die nahe gelegene Normandie. Unsere Übernachtung haben wir dann in Le Treport auf dem städischen Wohnmobilstellplatz gemacht. Gerade noch rechtzeitig angekommen, dann war der Platz mit über 50 Mobilen voll belegt.
Als nächstes Ziel für den nächsten Tag hatten wir den Camping La Plage ***, einen städtischen Campingplatz direkt am Meer.

Der Campingplatz war recht gut besucht. Die Anmeldung war nicht besetzt, so dass jeder sich seinen Stellplatz aussuchen konnte. Bezahlt wurde per Geldeinwurf in den Briefkasten.
.
Auch waren sehr interessante Campingfahrzeuge zu bewundern:

Auch Schwimmen im Meer war möglich und entgegen den Erwartungen nicht mal besonders kalt.
Nach 2 Übernchtungen mussten wir leider wieder die Heimreise antreten.
Die letzte Übernachtung haben wir dann wieder in Le Treport gemacht. Auch diesmal war der Stellplatz wieder überfüllt. Die städischen Bediensteten waren bis spät abends damit beschäftigt den ankommenden Wohnmobilen Ausweichstellplätze zuzuweisen.

Eine schöne Woche, die leider mal wieder viel zu schnell vorbei war.

 
oceanline
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RE: Eine Woche Nordfrankreich

#2 von sunshine , 16.09.2007 14:43

Hallo Oceanline,
danke für deinen Bericht und die tollen Fotos.
So viel blauen Himmel gab es diesen Sommer selten zu sehen, da habt ihr wohl noch ein Stückchen Spätsommer erwischt.

Was kosten denn eigentlich so im Durchschnitt die Womostellplätze?

 
sunshine
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RE: Eine Woche Nordfrankreich

#3 von oceanline , 16.09.2007 15:13

Zitat von sunshine
...
Was kosten denn eigentlich so im Durchschnitt die Womostellplätze?



Hallo,

die Preise für Wohnmobilstellplätze sind recht verschieden.
Die Preise muss man wohl auch recht spezifisch mit den gebotenen Leistungen und den üblichen Preisen in der Region sehen.

Hier mal eine kleine Übersicht:
Quend Plage: WoMo-Platz 7 Euro, Frischwasser 2 Euro - Campingplatz ab 14 Euro AI
Le Crotoy: WoMo Platz 5 Euro, Frischwasser 2 Euro ( Platz war ein Haufen Müll ) - Campingplatz ab 16 Euro AI
Le Treport: WoMo-Platz 6,40 Euro, Frischwasser und Strom inkl., benachbarter Campingplatz 13,50 Euro
Der Aufenthalt ist normalerweise auf 48h begrenzt.
Nachteil der Campingplätze ist, dass man dort in dieser Saisonzeit nicht einmal Frühstück kaufen kann. Die WoMo Stellplätze sind ortsnäher, bzw. werden von den örtlichen Bäckern beliefert.
Auch sind die Stellplätze ruhiger, da nicht ständig Fahrzeuge kommen und direkt wieder wegfahren. Dies ist mir besonders auf dem Campingplatz in Quiberville aufgefallen. Zeitweise war es wie auf einer Hauptverkehrsstrasse. Die Wohnwagencamper nutzen halt ihre Mobilität vor Ort voll aus.
Da die WoMo-Stellplätze die ich in der Normandie kenne, von den Gemeinden betrieben werden, achten diese allerdings sehr genau darauf, dass keine Wohnwagen auf den Stellplätzen stehen.
In Le Treport habe ich eine Diskussion mit einem NL-WoWa-Fahrer und einer städtischen Angestellten mitbekommen. Da der WoWa-Fahrer den Stellplatz nicht sofort räumen wollte, sollte schon ein Abschleppwagen gerufen werden und mit Polizeiunterstützung der Wohnwagen entfernt werden. Auch ein deutscher WoWa-Camper wurde recht unsanft aufgefordert den Stellplatz auf dem kürzesten Weg zu verlassen.

Gruss Uwe

 
oceanline
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RE: Eine Woche Nordfrankreich

#4 von Camper94 ( gelöscht ) , 16.09.2007 21:29

Hallo oceanline,

danke für den Reisebericht! Das sind ja tolle Fotos und Ihr hattet, wie es aussieht, super Wetter. Die Normandie würde uns auch mal interessieren, ist wegen der Entfernung von uns aus leider nicht für einen Wochenendausflug geeignet.

Camper94

   

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