RE: Unser Wanderwochenende auf dem Alpencamping in Nenzing

#1 von jooo** , 02.09.2007 01:32

Wanderwochenende vom 24. bis 27. August in Nenzing auf dem Alpencamping

Freitag 24.8.07


Heute geht es mal wieder zum Wandern in die Berge. Ich mache früh Schluss im Geschäft, Bine hat schon alles gepackt, und so können wir schon um 14.40 Uhr starten. Die 150 km fahren wir in 2 Stunden 20 Minuten. Wir steuern den Alpencamping in Nenzing an. Schon zum dritten mal geht es auf diesen Platz. Nun bin ich ja nicht derjenige der immer wieder auf den gleichen Platz geht, aber bei diesem Platz machen wir eine Ausnahme. Normalerweise bevorzugen wir die südliche Sonne und das Meer und trotzdem zieht es uns immer wieder mal in das schöne Nenzing auf den komfortablem Alpencamping zum Josef Morik. Ein kleiner schnuckeliger Campingplatz, sehr ruhig gelegen, mitten im Wald. Es ist immer wieder schön hierher zu kommen. Eigentlich sage ich ja immer wer dreimal auf den gleichen Platz fährt ist Dauercamper und das ist ja nun gar nicht mein Ding. Doch diese schöne Umgebung mit unerschöpflichen Möglichkeiten ausgedehnte Wanderungen zu unternehmen hat es uns genau so angetan wie der schöne familiäre Campingplatz.
Bei einem kurzen Anruf am Morgen wurde uns ein Platz für unsere zwei Gespanne zugesagt. Gegen 17 Uhr sind wir dann vor Ort und stellen unseren Wagen auf der ersten Terrasse ab. Noch bevor wir das Sonnenvordach anbringen trinken wir eine schöne Tasse Kaffee und genießen ein lecker Stück Apfelkuchen das wir von zuhause mitgebracht haben. Nachdem das Sonnenvordach steht habe ich mir ein kühles Weizen redlich verdient.



Andreas und Waltraud fahren erst später los und es wird fast 21 Uhr bis sie am Campingplatz ankommen. Doch das ist auf diesem Platz kein Problem. Der Chef Josef Morik ist immer irgendwo um den Weg und völlig unbürokratisch können sie nach ihrer Ankunft einchecken. Da ich ja den Stellplatz wusste konnten wir den Wagen hochziehen und eine schriftliche Anmeldung konnte auf den nächsten Abend vertagt werden.

Samstag 25.8.07

Nachdem wir am Vorabend noch ausgedehnt gespeist, reichlich getrunken und auch noch Karten gespielt haben, sind wir am Morgen ein wenig zu spät aus den Federn gekrochen. Um 9 Uhr war ich unten im kleinen Laden um die vorbestellten Brötchen abzuholen. Da habe ich mich dann auch mit dem Josef Morik dem Chef unterhalten. Und er fragte was denn heute auf dem Programm stünde. Voll des Mutes verkündete ich dass wir auf die Schesaplana wollten. Oh, meinte er da nur. Da seid ihr aber spät dran. Da sollte man schon um 9 Uhr los. Na super dachte ich, holte mir dann im Laden schnell noch einen kleinen Wanderführer und eine Tourenkarte. So konnten wir während des Frühstückes noch mal ein wenig blättern und nach Alternativen Ausschau halten. Wir entschlossen uns dann mit dem Auto in das Brandner Tal bis zur Talstation der Lünersee Bahn zu fahren. Und es kam wie es kommen musste, wir waren einfach viel zu spät dran. Um 11.05 Uhr waren wir oben am Lünersee angekommen. Das Studium der dort angeschlagenen Wandertouren machte es deutlich, für die Schesaplana war es spät genug. Der Aufstieg von dem 1970 m hochgelegenen Lünersee zur 2965 m hohen Schesaplana wird mit 3 Stunden angegeben und die gleiche Zeit für den Abstieg. Da wir ja nun keine große Zeit mehr hatten zu diskutieren war es schnell entschieden. Wir machten uns auf den Weg zur Schesaplana. Mit 6 Stunden Gehzeit können wir die letzte Bahn zur Talstation um 17 Uhr gerade noch erreichen. Aber viel Pausen dürfen wir dann nicht machen. Sollten wir die letzte Bahn in das Tal nicht mehr schaffen, dann gilt Plan B, der da heißt wir machen den einstündigen Abstieg .
Und so machten wir uns auf den Weg. Es geht dem Lünersee entlang hoch bis zur Totalphütte. Neidisch schauen wir auf die großen Biergläser mit dem frischen Schaum drauf, schluchz schluchz. Aber das Einkehren ist Zeitlich nicht drin, naja das haben wir uns selbst zuzuschreiben. So geht es dann weiter in Richtung Schesaplana. Die Schesaplana ist mit einer Höhe von 2.965 m ü. A. (nach Schweizer Messung 2'964,3 m ü. M.) der höchste Berg im Rätikon. Sie liegt direkt an der österreichisch-schweizerischen Grenze. Am Nordhang befindet sich der Brandner Gletscher, am Ostfuß liegt der Lünersee, einer der größten Bergseen der Alpen.


Hier ein Blick auf den wunderschönen Lünersee.

Ich marschiere vorraus und keiner glaubt mir das wir hier hoch müssen .

Für die Frauen ist dieser Anstieg kein großes Problem.

Wir erinnern uns zurück an das Vorjahr als wir eine geführte Bergtour gemacht haben. Und da sagte Wilfried unser Bergführer. In den Bergen muss man sich Zeit nehmen, man darf sich nicht treiben lassen. Man muss Zeit haben um die Schönheit der Berge zu genießen. Und so lassen wir es uns nicht nehmen und machen eine Pause mit einer ordentlichen Brotzeit. Um uns herum die Berggipfel, es ist eine fantastische Aussicht die wir genießen dürfen. Man möchte eigentlich gar nicht mehr weg hier.
Nach dem wir uns gestärkt haben geht es weiter in Richtung Gipfel.
So ca. 10 Gehminuten unterhalb des Gipfelkreuzes passieren wir die Ländergrenze, wir verlassen Österreich und sind nun in der Schweiz. Wir haben es fast geschafft. Das letzte Stück ist echt einfach und kurz vor dem Ziel wird man geradezu getragen. Es geht wie von alleine. Nun kommt es uns doch noch zu gute das wir heute so spät aufgestiegen sind, denn auf dem Gipfel sind nur ein paar Leute. Und das ist schön. Wir sind auf dem höchsten Punkt angelangt und haben eine wunderschöne Aussicht. Ringsherum sind die Berggipfel zu sehen und wir stehen auf dem Höchsten. Unter uns zieht ein Segelflugzeug seine Kreise. Da kommt schon der Gedanke in einem hoch, ach könnte ich doch mit dem runter fliegen. Wir genießen es da oben und wir nehmen uns Zeit. Zuerst trinken wir einen „Gipfelschnaps“ ich denke den haben wir uns verdient. Ein lecker Himbeergeist hatte ich in meinem Rucksack, da war die Freude groß als ich den ausgepackt habe. Ich trage uns im Gipfelbuch ein und schreibe einen Gruß an die Camperfriends rein. Die sind jetzt verewigt im Gipfelbuch der Schesaplana.



Hier überschreiten wir die Grenze und verlassen Österreich, es geht weiter auf Schweizer Boden.

Bine vor dem mächtigen Gipfelkreuz der 2965 m hohen Schesaplana.



oben angekommen muß ich mir erst mal einen kleinen Gipfelschnaps genehmigen.


Nach dem ich den Schnaps getrunken habe habe ich uns erst mal im Gipfelbuch verewigt
Hier mein Eintrag ins Gipfelbuch


Wir sitzen noch eine ganze Weile mit stolzgeschwellter Brust unter dem Gipfelkreuz und genießen die Aussicht und die Umgebung. Das sind Eindrücke die sich weder in Fotos noch in Worten wiedergeben lassen. Das sind Dinge die man selbst erlebt haben muss. Ein letztes mal lassen wir die Blicke schweifen und versuchen diese Bilder im Kopf zu speichern. Und so machen wir uns wieder an den Abstieg. Ein wenig Muffesausen haben wir schon, denn es waren ein paar steile Passagen drin. Aber wir schaffen den Abstieg problemlos. Der „Südanstieg“ vom Lünersee, den wir genommen haben gilt als mittelschwer und ist bei Schwindelfreiheit und Trittsicherheit ohne weiteres zu bewältigen.


Hier beim Abstieg an einer steilen Stelle. Es ist lange nicht so gefährlich wie es auf diesem Bild erscheint.
Pünktlich um 17 Uhr sind wir unten an der Bahn und wir ersparen uns somit den einstündigen Abstieg zur Talstation. Das ist auch gut so. Denn es zieht uns zum Campingplatz. Der erste Gang ist in die Gartenwirtschaft um den Tag mit einem kühlen Weizen zu begießen. Alle sind Happy angesichts des Pensums das wir heute geleistet haben.


Abends sitzen wir vor dem Wohnwagen und plaudern ein wenig. Wir stellen fest wie schön wir eigentlich wohnen. In 2 Stunden sind wir in den Bergen um hochalpine Touren zu machen. In 6 Stunden am Gardasee und in 7 Stunden am Mittelmeer. Was will man mehr. Manchmal ist es einem gar nicht bewusst wie schön wir es doch haben.

Sonntag 26.8.07 Heute geht es zum Nenzinger Himmel

Heute wollen wir eine Tour in den Nenzinger Himmel unternehmen. Natürlich sind wir mal wieder etwas spät dran. Andreas macht sich beim Campingplatzbesitzer kundig wie das denn läuft mit dem Nenzinger Himmel. Der Nenzinger Himmel ist nur durch eine Privatstraße zu erreichen. Hier dürfen nur Einheimische fahren. Nicht mal mit dem Fahrrad darf man da rein. Ein örtlicher Busunternehmer fährt die schmale Straße hoch in das Gamperdonatal. Der Josef Morik ist so freundlich und meldet uns an. Um 11 Uhr werden wir vorne am Campingplatz abgeholt. Es sind ca. 14 km Anfahrt von Nenzing aus. Allein die Anfahrt lohnt sich schon.
Das Gamperdonatal liegt im Gemeindegebiet von Nenzing, Bezirk Bludenz, im österreichischen Bundesland Vorarlberg, an den Wildbächen Meng und Schalanza. Das Tal ist von drei Seiten durch Gebirgszüge des Rätikon abgeschlossen und grenzt im Westen an das Fürstentum Liechtenstein, im Süden an die Schweiz und im Osten an das österreichische Brandnertal. Höchster Berggipfel ist der Panüelerkopf mit 2.859 m Höhe. Auf dem Gipfel des Naafkopf (2.570 m) treffen die Staatsgrenzen von Österreich, Liechtenstein und der Schweiz aufeinander.


Angekommen im Nenzinger Himmel heißt es erstmal den Fahrpreis zahlen. Die 8 Euro für die einfache Fahrt sind nicht ohne, aber es lohnt sich. Am Abend fahren dann wieder ein paar Kleinbusse raus aus dem Tal. Und man kann sich anmelden mit welchem Bus man zurück will. Wir wählen den letzten Bus um 18.15 Uhr.


Wo es genau hingehen soll wissen wir noch nicht. So orientieren wir uns erst mal an den ganzen Schildern. Unser erster Weg führt uns hoch zum Hirschsee. Das ist ungefähr eine Stunde Gehzeit. Heute wollen wir es etwas langsamer angehen lassen und haben uns vorgenommen etwas weniger zu wandern. Hier ein Bild kurz bevor wir den Hirschsee erreichen.

Von hier aus sehen wir auch die andere Seite der Schesaplana die wir am Tag zuvor erklommen haben. Ist schon ein tolles Gefühl wenn man sagen „ dort waren wir oben „ . Nach einer kräftigen Brotzeit entschließen wir uns weiter zur Panüelalpe zu marschieren. Nun stehen wir vor der Wahl einkehren oder weiter marschieren in Richtung Große Furka. Der Blick auf die Tische mit den vielen schönen Bierchen macht uns die Entscheidung nun wirklich nicht leicht. Aber es ist eingetreten was keiner für möglich hält - wir sind weiter gewandert !!! Von der 1780 M hohen Panüel Alpe machen wir uns auf den Weg in Richtung der 2359 m hohen Großen Furka.


Vorbei an Österreichischen Bergkühen und steil abfallenden Abhängen marschieren wir der Sonne entgegen. Es ist wunderschön zu wandern und hier kommt einem die Abgelegenheit dieses Hochtales entgegen. Man begegnet kaum Leuten es ist richtig ruhig im Gamperdonatal. Die Busse haben nur die Kapazität von 120 Personen pro Tag, so wurde uns gesagt. Das ist der Grund warum man hier so herrliche Ruhe hat. Kurz vor wir die Große Furka erreichen machen wir eine Pause.




Der Blick ist hochgerichtet zum 2571 m Naafkopf. Leider wird uns die Zeit etwas zu knapp. Und so entschließen wir uns kurz vor dem Gipfel zur Umkehr, schließlich wollen wir den letzten Bus um 18.15 Uhr nicht verpassen, denn der Rückweg nach Nenzing ist mit ca. 4 Stunden Fußmarsch angegeben. Mit etwas Wehmut machen wir uns an den Abstieg.

Es war auch gut das wir nicht mehr ganz nach oben sind, so waren wir um 17.45 Uhr an der Bushaltestelle und konnten endlich das langersehnte frische Bierchen genießen. Bis zum Gipfel hätte es wohl nicht mehr gereicht. Denn ohne Rücksicht auf Verluste startete der Bus pünktlich um 18.15 Uhr. Zwei gemeldete Personen haben es nicht mehr rechtzeitig bis zum Bus geschafft.


So geht unser schönes Wanderwoche schon wieder dem Ende entgegen. In einem sind wir uns alle einig, es war super schön und es verlangt nach einer Wiederholung.

Montag 27.8.07 Abreisetag

Leider müssen wir heute schon wieder die Heimreise antreten. Aber der leicht verhangene Himmel macht uns den Abschied nicht ganz so schwer. Da der Platzbesitzer mit vielen neuen Gästen rechnet, wäre er froh wenn wir gegen 11 Uhr die Heimreise antreten würden. Nach einem guten Frühstück machen wir uns an die Arbeit und sind rasch abreisefertig.


Die 150 km bis nach Hause schaffen wir bei dem wenigen Verkehr in genau 2 Stunden. Es war ein schönes Wochenende und wir fragten was unsere 3 Jungs wohl so über das Wochenende getrieben haben. Wir haben Glück, alle sind daheim und das Haus steht auch noch. Auf ein neues in 2008 ).


So dies war unser Bericht vom Wandern. auf meiner Hompage sind noch ein paar mehr Bildchen drin. Wer die Ladezeit nicht scheut geht einfach auf http://www.hochdorfers.de/Nenzing%202007_1.htm

 
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RE: Unser Wanderwochenende auf dem Alpencamping in Nenzing

#2 von Hugo21 ( gelöscht ) , 02.09.2007 01:51

#

Hugo21

RE: Unser Wanderwochenende auf dem Alpencamping in Nenzing

#3 von Ritchie ( gelöscht ) , 02.09.2007 10:46

Hallo Jooo**

Einen schönen Bericht hast Du da geschrieben und ich kann euren Spaß richtig nachvollziehen. Es ist auch eine traumhafte Gegend.
Aber den CP habe ich in anderer Erinnerung.
Terassen mit viel zu kleinen Stellplätzen- Autos müssen mangels Platz woanders abgestellt werden und das kostet extra
Unübersichtliche Preisgestaltung, alles wird extra berechnet- zu teuer
Unfreundliche Bedienung im Kiosk
Enge, steile Anfahrt
Z.T. sehr kleine Toiletten, schlecht belüftet
Wasser und Abwasser jwd.

Sorry : Ritchie

Ritchie

RE: Unser Wanderwochenende auf dem Alpencamping in Nenzing

#4 von jooo** , 02.09.2007 11:40

@ Hugo, schön wenn Dir Bilder und Bericht gefallen haben. Doch in einem muss ich Dir widersprechen, man muss nicht dazu geboren sein. Wir machen das erst seit ein paar Jahren. Und man kommt nicht mehr davon los. Kann es jedem nur mal empfehlen. Man muss ja nicht gleich mit der Mördertour beginnen . In meinem richtigen Leben bin ich auch der "Strandcamper" , aber für ein paar Tage geht es seit 4 Jahren immer in die Berge.

geh doch mal auf die Homepage vom Platz http://www.alpencamping.at und geh auf den Beitrag ( rechts oben ) Portrait 89 Jähriger Bergführer. Das ist der Seniorchef. Mittlerweile 90 Jahre und gießt noch jeden Morgen um 7 Uhr die Blumen auf dem Campingplatz. Bergluft muss gesund sein . Hut ab vor diesem Mann.


@ Ritchie, In einigen Punkten muss ich Dir recht geben. Es ist gut wenn jeder seine Eindrücke wiedergibt. Da können sich die anderen einfach ein besseres Bild machen.

Zitat
Aber den CP habe ich in anderer Erinnerung.
Terassen mit viel zu kleinen Stellplätzen- Autos müssen mangels Platz woanders abgestellt werden und das kostet extra



In der Tat die Stellplätze sind klein. Als wir diesesmal dort waren hat ein älterer Herr mit dem Heck des Wohnis einem Wohnmobil das Sonnenvordach abgeräumt . Aber der hatte seine Stange auch fast auf dem Weg abgestellt. Wer nen großen Wagen und ein Vorzelt hat bei dem wird es schon eng. Bei 3 Tagen nur mit Sonnenvordach war das für uns kein Problem. Das Auto mussten wir in den Vorjahren auch schon mal an einem anderen Platz abstellen, aber da war es kein Aufpreis.

Zitat
Unübersichtliche Preisgestaltung, alles wird extra berechnet- zu teuer



Bei der Preisgestaltung blick ich auch nicht immer durch. Wir haben jetzt für 3 Nächte mit 2 Erwachsenen mit Strom usw. 72 Euro bezahlt. Das war für mich noch ok. Ist aber schon an der Obergrenze.

Zitat
Unfreundliche Bedienung im Kiosk



Das kann ich in keiner Weise bestätigen. Wir waren 3 mal dort und würden jedes mal sehr freundlich empfangen und bedient. Letztes Jahr bin ich erst nach 21 Uhr auf den Platz gekommen und der Chef ist schon beim gemütlichen Bierchen am Tresen gesessen. Es war für gar kein Thema den Schlepper zu holen und meinen Wohni persönlich auf die oberste Terrasse zu ziehen. Dabei war er sehr freundlich. Vielleicht hatte er damals nen schlechten Tag. Das gibt es schon mal. Aber bei unseren bisherigen 3 Besuchen kann ich die Unfreundlichkeit nicht bestätigen.

Zitat
Enge, steile Anfahrt



] stimmt wann warst du denn dort ?? es gibt jetzt zwei Zufahrten und eine ist "Einbahn" für Caravans, die ist recht schmal. Die andere geht über Gurtis, die find ich ok. Da ist Begegnungsverkehr in meinen Augen kein Problem. Deswegen möchte ich auch keinen 2,50 breiten Wagen. Die 2,30 reichen mir. Bei zwei Wagen mit 2,50 breite könnte es hier auch mal eng werden.

Zitat
Z.T. sehr kleine Toiletten, schlecht belüftet



Es gibt jetzt ein neues Bäderhaus, das sehr komfortabel ist, da trifft dies nicht mehr zu.

Zitat
Wasser und Abwasser jwd.



ja auch das stimmt. Wenn man die oberen Terrassenplätze hat dann ist es weit bis zu den Anschlüssen. Ich habe dieses mal extra zu Hause schon einen 20 l Kanister gefüllt. Doch dieses mal sind wir weiter untern auf den "Komfortplätzen" gestanden. Da war Wasser und Abwasser mit auf dem Stellplatz. Aber wie gesagt bei den oberen Terrassen trifft Deine Aussage ins schwarze.

Ich denke 2 Wochen wollte ich auf diesem Platz auch nicht verbringen weil ich große und weite Stellplätze bevorzuge, aber für 3 bis 4 Nächte find ich ihn echt super, da kann ich mit der einen oder anderen kleinen Einschränkung, weil für mich nicht ganz so wichtig, gut leben.

Grüße jooo**

 
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RE: Unser Wanderwochenende auf dem Alpencamping in Nenzing

#5 von sunshine , 02.09.2007 12:11

Hallo Bruderherz,
schöner Bericht und tolle Fotos!
Wie man sieht, hattet ihr super Wanderwetter.

Im "Nenzinger Himmel" sind wir auch schon rumgekraxelt, es ist aber schon ein paar Jährchen her.
Wir haben damals oben im Gasthaus übernachtet. Die Autos hatten wir unten geparkt und wurden vom Kleinbus des Gasthofs abgeholt. Wir haben einen Gipfel mit Gipfelkreuz erklommen (Wolfgang meint, es war der Augstenberg) und waren abends ziemlich fertig.

Auf jeden Fall erinnere ich mich an die Vesperpause an der "Pfälzer Hütte" und an einen Gratweg, der rechts und links so steil abfiel, dass Wolfgang eine nicht ganz schwindelfreie Mitwanderin an der Hand nahm... - das war aber nicht ich...

Da will ich auch mal wieder hin!

 
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RE: Unser Wanderwochenende auf dem Alpencamping in Nenzing

#6 von jooo** , 02.09.2007 18:17

Hi Schwesterle,

wir werden sicher auch wieder hinfahren. Vielleicht lässt es sich mal einrichten das wir gemeinsam dort hingehen. Das wär doch auch nicht schlecht. Wir waren 3 mal dort, immer das letzte oder vorletzte Wochenende in den Ferien.
Und dieses mal hatten wir wieder Kaiserwetter

Grüße jooo**

 
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RE: Unser Wanderwochenende auf dem Alpencamping in Nenzing

#7 von Winni , 02.09.2007 20:16

Hi Joooo,
vor vielen Jahren habe ich meinen damals zweijährigen Sohn genau euren Weg auf die Schesaplana in der Rückentrage hochgeschleppt, ein hartes Stück Arbeit!! Später war ich nochmal oben mit meiner Frau, mit langer Pause in der Totalphütte. Ja, ein schönes Stück Erde.
Beim Nenzing waren wir noch nicht, letztes mal waren wir direkt in Brand auf einem Mini-CP, müsst ihr dran vorbeigefahren sein, letzte Kaff vor der Seilbahn zum Lünersee hoch.
Winni ( der für einen Bergurlaub jedes Meer wegschmeißt)

 
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RE: Unser Wanderwochenende auf dem Alpencamping in Nenzing

#8 von jooo** , 02.09.2007 20:37

Hi Winni

Respekt :huld: . Da zieh ich meinen nicht vorhandenen Hut vor Dir. Ich weiß was es heißt so nen Knirps die Berge hoch zu tragen, das ist Schwerstarbeit. Die Aussicht oben hat aber sicher entschädigt.
Den Platz in Brand kenne ich, da sind wir vorbeigefahren. Besucht haben wir ihn noch nicht. Wenn Du mal wieder in die Ecke kommst dann lass Dich mal auf dem Alpencamp nieder. Uns hat es da immer sehr gut gefallen.

Grüße jooo** der in 2 Stunden in Nenzing ist ops:

 
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RE: Unser Wanderwochenende auf dem Alpencamping in Nenzing

#9 von Mehari ( gelöscht ) , 02.09.2007 21:43

Grüezi jooo
Sehr schöner Wanderbericht, habe gleich auf der Karte nachschauen müssen, wo es ist.
Ich freue mich schon, in einer Woche, für 2 Wochen ins Puschlav zu fahren und hoffentlich auch bei so schönem Wetter, die Bergwelt ,zu erwandern. Danke für diesen Beitrag.
Liebe Grüsse Roli

Mehari

RE: Unser Wanderwochenende auf dem Alpencamping in Nenzing

#10 von Winni , 02.09.2007 21:49

Hi Joo,
wir sind öfter mal in der Gegend. Eine meiner Schwestern hat in Vorarlberg ein Häuschen und für mich ist die ganze Ecke irgendwie zweite Heimat. Ich habe alle drei Söhne immer auf die Berge getragen und die frühkindliche Prägung hat wohl gewirkt. Sie wandern und klettern alle sehr gerne und finden das auch mit 25 / 17 und 14 noch "cool"....
Winni

 
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RE: Unser Wanderwochenende auf dem Alpencamping in Nenzing

#11 von jooo** , 02.09.2007 22:15

@ Mehari, freut mich das Dir der Bericht gefallen hat. Mir geht es wie Dir. Musste auch erst schauen wo das Puschlav ist. Da hast ja was vor Dir. Ich drücke Dir die Daumen dass Du so ein Wetter hast wie wir.

@ Winni, super wenn Deine Jungs immer mit gegangen sind. Wir waren ja alleine ohne unsere 3 Jungs, aber wir mussten oft sagen "schade dass sie das nicht sehen und erleben". Hoffentlich können wir sie das nächste mal zum Mitgehen motivieren.

Grüße jooo**

 
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RE: Unser Wanderwochenende auf dem Alpencamping in Nenzing

#12 von morgenröte , 03.09.2007 11:16

Wandern in den Bergen hat schon was. Supertolle Bilder hat du eingefügt, da bekommt man auch gleich Lust.

Für uns sind die Alpen eine Tagesreise weg, da begnügen wir uns dann oft mit dem Harz.

Gruß Andrea

 
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