RE: Ostern 2007: Der Jakobsweg in der Südeifel

#1 von Stephan ( gelöscht ) , 15.04.2007 22:58

Hallo Forum!

Eines vorab: Wir sind nicht wirklich am Pilgern
interessiert, sondern mehr an der Wanderung. Besichtigungen der Kirchen am Wege sind nicht geplant (was auch mit dem Hund nicht so einfach wäre).

Der Wohnwagen wurde bereits ein paar Tage vor der Ausfahrt aus dem Winterquartier geholt. Eine Außenreinigung sparte ich mir (es war draußen nass und kalt – so gar nicht einladend zum Wohnwagenwaschen). Innen war nur Staubwischen (minimal) angesagt, sowie Prüfung der elektrischen und Gasgeräte auf Funktion. Dann konnten wir einladen, was sich aber auf Gasflaschen, wenig Kleidung, etwas Wasser, ein paar Lebensmittel für das Frühstück, Getränke und das Hundefutter beschränkte. Die neue Caravan-Waage von Reich zeigte ein Totalgewicht von 745kg, also noch 155kg bis zur technisch zulässigen Gesamtmasse (Leergewicht angeblich 690kg). Campingstühle, Vordach (welches ich Anfangs des sogenannten Winters genäht hatte) und Vorzeltteppich sowie die Falls-es-doch-schon-matschig-unten-drunter-sein-sollte-Plane kamen, wie immer, in den Kofferraum. Da es mit öffentlichem Nahverkehr, bzw. Taxi/Mietwagen nicht so toll bestellt war, fuhren wir mit unseren beiden Autos: Yvonne mit dem Nissan Micra, ich mit dem Renault Kangoo und dem Wohnwagen hinten dran.

Samstag, 31. März: Abfahrt 13:00 Uhr, Ankunft gegen 14:30 Uhr. Die Fahrt dauerte auch nicht länger als die vom Routenplaner angegebene Solofahrt. Auf dem CP Eifel-Ferienpark Waxweiler fand eine freundliche Begrüßung statt. Wir waren erst die zweiten Gäste für diese Saison, die offiziell erst am 01. April begann. Da wir auch nur 3 Nächte bleiben wollten, gab es auch keine Probleme mit reservierten Plätzen. Der CP besteht aus 2 Teilen: Platz 1-53C (d.h. 54 Plätze) direkt hinter der Rezeption. Hier sind größere Parzellen mit 6 bzw. 4 Stellplätzen durch Hecken unterteilt. Platz 54-94(?) liegt hinter einer kleinen Brücke über die Prüm, zu Fuß auch nur 1 Minute von der Rezeption entfernt. Dieser zweite Teil ist eigentlich eine größere Wiese, wo lediglich eine schmale Straße asphaltiert ist, ohne Parzellierung. Da das dazu gehörende Sanitärgebäude renoviert wird, blieb dieser Platzteil geschlossen. Zu unserem Stellplatz (Nr. 9) erhielten wir einen Schlüssel für das Sanitärgebäude (einfach, aber sehr sauber) und die Information, den Strom einfach an den „Zapfsäulen“ zwischen den Stellplätzen zu nehmen. Während alle anderen Anschlüsse mit einem von Hand zu öffnenden Knebel verschlossen waren, war unserer mit einem Schloss (zu dem wir keinen Schlüssel hatten) abgeschlossen. Zum Glück ist unser Stromkabel 25m lang, so dass ich auch gegenüber die Stellplätze (welche bis zu unserer Abfahrt leer blieben) anzapfen konnte. Allerdings kam dort kein Strom aus der Steckdose, auch nicht von den anderen getesteten Steckdosen. Die freundliche Dame an der Rezeption versprach, dem Hausmeister sofort Bescheid zu geben. Derweil schaltete ich den Kühlschrank auf Gas...
Ich baute in wenigen Minuten fertig auf (Vorzeltteppich ohne Folie entfaltet, Vordach eingezogen und abgespannt) und kurz darauf begann es zu regnen. Der Regen hörte erst spät in der Nacht wieder auf. Der Hausmeister bekam das mit dem Strom auch nicht wirklich geregelt. Immerhin bekamen wir (und die anderen Gäste) über extra verlegte Kabel Strom zur Verfügung gestellt. Zum Abendessen fuhren wir ein paar Kilometer bis nach Krautscheid, wo wir im „Krautscheider Hof“ nicht nur sehr gut, sondern auch noch preiswert aßen. Auf dem CP war es düster. Nicht nur wir hatten keinen Strom, auch die Platzbeleuchtung ging nicht. Selbst das Sanitärgebäude war von außen dunkel. Ohne Taschenlampe war das Schlüsselloch nicht zu finden. In der Nacht blieb es bewölkt, die Temperaturen sanken auf 3-5 Grad. Die Heizung im Wohnwagen lief durch auf kleiner Stufe, wir froren nicht.

Sonntag, 01. April: Wir standen um 08:00 Uhr auf um beizeiten unsere erste offizielle Etappe unseres Jakobsweges zu beginnen. Dazu fuhren wir mit dem Micra von Waxweiler nach Prüm. 1. Hindernis: Prüm hatte verkaufsoffenen Sonntag. Wir konnten nicht direkt bei unserem Ausgangspunkt am Markt parken. Zu Fuß machten wir uns auf den Weg zum Markt und zur Kirche. Von dort führte der Jakobsweg schnell aus Prüm heraus in den Wald. Laut unserem Bildband „Jakobswege im Rheinland“ sei der Aufstieg von Prüm aus sehr steil. Die kann man nur bestätigen. Das war aber noch nicht alles. Der Weg war vom Regen der letzten Tage auch noch eine knöcheltiefe Matschpampe – unsere Schuhe waren bereits 15 Minuten nach dem Start total eingesaut. Das war aber immer noch nicht alles. Den Weg blockierten noch umgestürzte Bäume. Eigentlich war der Weg unpassierbar. Nach einer längeren Weile waren wir oben angekommen und hatten uns verlaufen! Grund: Der Hinweispfahl mit der Beschilderung des Weges war genau wie viele Bäume umgekippt. Also mussten wir etwas zurück gehen und blickten nun nach gut 45 Minuten hinunter auf Prüm, etwa 250m (geschätzte) Luftlinie von unserem Auto entfernt! Ausgerechnet diese erste Etappe war als eine der längsten geplant... Nun kamen wir weiter zügig voran. Das Wetter war wechselhaft (Sonne/Wolken), kühl, aber kein Regen. Kurz bevor wir in die „Schönecker Schweiz“ kamen, machten wir eine größere Rast. Danach ging es weiter. Nach etwa 1,25km wollte ich wissen, wie spät es ist und stellte fest, dass ich meine Armbanduhr verloren hatte. Bei der Rast hatte ich sie noch, denn da hatte ich noch kurz darauf geschaut. Wir waren gerade bei einer gemütlichen Bank angelangt, wo Yvonne mit Sam (dem Hund) wartete, während ich schnellen Schrittes wieder bis zum Rastplatz zurück ging. Dort lag meine Uhr. Ein Befestigungssteg des Armbandes hatte sich gelöst. Vermutlich, als ich den Rucksack anziehen wollte. Ebenso schnell ging ich wieder (jetzt zum 3. Mal) durch das schöne Tal der „Schönecker Schweiz“ und hatte meinen Energienachschub von der Rast schon wieder aufgebraucht. Der Rest der Tagesetappe verlief unspektakulär, bis auf die Tatsache, dass mal wieder an einer Stelle kein Hinweisschild mehr zu finden und später an einer Wegkreuzung nicht der richtige Weg auszumachen war. Wir verliefen uns noch einmal, befanden uns aber auf einem Parallelweg zum richtigen Weg. Später überquerten wir eine (leere) Kuhweide, kletterten durch Stacheldraht, stiegen über Bäche und durch Matsch und befanden uns wieder auf dem richtigen Weg. Danach stiegen wir in kurzer Zeit tief aus einem Tal unter der Autobahnbrücke hindurch um schließlich aus der Höhe auf die Autobahn (Rastplatz) hinab zu schauen. Zum Schluss kamen wir hoch über Waxweiler bei der Mariensäule an und mussten auf einem steilen Fußpfad hinabsteigen. Für die Tagesetappe von 24km brauchten wir 7,5 Stunden (mit Pausen, Verlaufen und Uhr-suchen). Wir gönnten uns eine kurze Erholungspause auf dem CP und machten uns mit dem Kangoo auf nach Prüm um dort den Micra abzuholen. Unterwegs bestellten wir bei einer Pizzaria noch etwas zum Abholen.
Fazit des ersten Tages: Es ist sehr anstrengend. Durch blockierte Wege, unkenntliche oder gar nicht vorhandene Wegzeichen besteht öfter die Gefahr des Verlaufens. Unser Stundenschnitt lag nur knapp über 3km. Die Wälder sind von den schweren Waldarbeiterfahrzeugen derart zerfurcht, dass sie jetzt total matschig und später wohl knüppelhart sind. Die Waldwege lassen sich nicht gut begehen. Die Pizza war exzellent und sehr preiswert!
Übrigens waren noch Gäste angereist: Ein niederländisches älteres Ehepaar, die mit ihrem dicken SUV einen noch viel dickeren Wohnwagen hinter sich her zogen.
Vor unserem Aufbruch am Morgen hatte ich noch in der Rezeption Bescheid gegeben, dass es nachts auf dem Platz und vor dem Sanitärgebäude stockdunkel sei. Man versprach Abhilfe. Und siehe da: Der Vollmond beschien die Szene ausreichend, denn auch am Sonntag hatte man das Elektrik-Problem nicht lösen können. In dieser Nacht wurde es viel kälter, als die Nacht zuvor. Es fror. Wir drehten die Heizung im Wohnwagen höher und froren auch fast – Erklärung siehe hier

Montag, 02. April: Ich bezahlte schon mal an der Rezeption, weil wir am nächsten Morgen beizeiten weiter reisen wollten. Wir wollten zwar auch heute früher aufbrechen, kamen aber erst gegen 10:00 Uhr „in die Puschen“. Mit beiden Autos fuhren wir etwas Proviant einkaufen und dann nach Neuerburg. Den Kangoo ließen wir dort stehen und fuhren mit dem Micra zurück nach Waxweiler. Dort begannen wir unsere zweite Tagesetappe, welche nur 16km lang war. Dafür ging es aber wie in einer Berg-und-Tal-Bahn ständig auf und ab. Wir verliefen uns zwar nicht, aber wir kamen trotzdem nicht viel schneller voran als gestern. Immerhin hatten wir von jedem Berg eine neue, andere Aussicht. Das kann man nicht wirklich beschreiben, und zu viele Bilder lassen den Beitrag lange laden .
Tagsüber schien zwar fast pausenlos die Sonne, aber es war schweinekalt! Wir brauchten gut 5 Stunden für diese Etappe und waren ziemlich geschafft. Immerhin hatten wir weder gestern noch heute mit Muskelkater oder Blasen zu kämpfen, lediglich die Beine waren etwas schwer. Wir fühlten uns gut!
Auf dem Weg zum CP kamen wir wieder in Krautscheid am „Krautscheider Hof“ vorbei, wo wir der Aufforderung „Wanderer willkommen“ folgten und zum Abendessen (wieder sehr gut und preiswert) einkehrten. Wieder auf dem CP angekommen, baute ich schon einmal das Vordach ab, weil es morgens vom Tau (noch dazu geforen) bedeckt war. Stühle, Vordach und Teppich kamen wieder in den Kangoo. Im Laufe des Tages war eine Elektro-Firma auf dem CP gewesen und hat die Sicherungen (die Schmelzsicherungen waren angeblich alle geklaut) getauscht. Jetzt funktionierten die Stromzapfsäulen zwischen den Stellplätzen endlich, allerdings war unsere immer noch abgesperrt. Doch ich hatte ja 25m Gummikabel...
Die Niederländer moverten ihren Wohnwagen einmal diagonal über die Großparzelle. Kurze Zeit später spannte sich vor dem Wohnwagen ein ebenso großes Vorzelt und eine Satelitenschüssel versperrte anderen Gästen die Zufahrt zur Großparzelle – anscheinend wollten sie unter sich bleiben. Übrigens hatten sie sowohl im Vorzelt, als auch im Wohnwagen einen Fernseher stehen. Vielleicht haben sie sich für längere Zeit einquartiert?
In der sternklaren Nacht sanken die Temperaturen wieder unter den Gefrierpunkt. Wohlweißlich stellte ich sofort eine höhere Stufe an der Heizung ein und dennoch war es nachts im Wohnwagen mit 14 Grad nicht wirklich kuschelig.

Dienstag, 03. April: Schon früh schien die Sonne und taute den Reif von den Autos. Um 09:00 Uhr spannten wir an und fuhren die gut 55km lange Strecke von Waxweiler nach Echternacherbrück. Dort angekommen, bauten wir rasch auf und beschlossen, einen Ruhetag einzulegen, d.h. nur etwas spazieren gehen in Echternach und ausruhen auf dem CP. Der CP Echternacherbrück ist größer als der in Waxweiler. Die Hälfte war allerdings gesperrt, weil dort das Sanitärgebäude und die Stromversorgung renoviert/ergänzt/erneuert wurde. Da aber noch nicht allzu viel Betrieb war, wählten wir einen Platz direkt am Ufer der Sauer. Dort gab es zwar auch keinen direkten Stromanschluss, aber unser Kabel langte über den Weg bis zum oberhalb liegenden Stromkasten. Im Laufe des Tages füllte sich der Platz schon etwas. Nicht weniger als 2 Camping-/Caravan-Clubs/Vereine veranstalteten dort ihr Ancampen oder Ostertreffen. Aber zunächst blieb noch alles ruhig und wir konnten noch eine Kuriosität bestaunen: Ein Westfalia Columbus mit aufgesetztem Klappcaravanteil (Rapido?) Wenn das Ding vor einem steht wirft es derart Schatten, dass man den Lauf der Sonne nur noch ahnen kann!

Mittwoch, 04. April: Wir brachen wieder beizeiten auf und fuhren den Kangoo nach Bollendorf (römische Villa) und dann weiter mit dem Micra nach Mettendorf. Übrigens sind Windräder ein sehr häufig anzutreffendes Fotomotiv: An diesem Tag wanderten wir unsere langweiligste und unsere schönste Strecke. Für die langweiligen km an einer schmalen Landstraße entlang (bei eiskaltem Wind und Sonnenschein) entschädigte nach kurzem steilem Aufstieg die Wanderung über das Ferschweiler Plateau. Dort im Wald auf Sandwegen lief es sich wunderbar und der kalte Wind kam nicht so an. Zum Abschluss ging es auf schmalen, teilweise von umgestürzten Bäumen blockierten und unkenntlichen Fußpfaden zwischen Sandsteinfelsen wieder hinab ins Tal nach Bollendorf. Ganz zum Schluss verließ uns wieder die Beschilderung, so dass wir zwar keinen Umweg aber doch nicht den richtigen Weg liefen. Zum Abendessen orderten wir in der nahe dem CP liegenden Pizzeria Pizza und Salat. Fazit des heutigen Tages: Wir fanden die knapp 5-stündige Wanderung nicht so anstrengend, wie es im Führer beschrieben stand, das Ferschweiler Plateau ist wunderschön zum Wandern und die Pizzeria ist erheblich teurer (aber nicht besser) als die in Waxweiler. Die am Treffen teilnehmenden Mitglieder der Campingvereine werden mehr. Die Nacht wurde wieder kalt.

Donnerstag, 05. April: Unsere letzte Etappe sollte eher einfach und nicht zu lang sein. Wir fuhren den Kangoo nach Minden und den Micra nach Bollendorferbrück (das ist die luxemburgische Seite Bollendorfs, dort kostete das Parken nichts, in Bollendorf nahm man großstadtverdächtige Summen). Dann wanderten wir auf der deutschen Seite an der Sauer entlang zunächst auf einem Betonweg. Nach einiger Zeit überquerten wir die Sauer auf einer hölzernen Fußgängerbrücke und wanderten auf der luxemburgischen Seite auf einem unbefestigten Pfad. Es war nicht so eisig wie am Tag zuvor, die Sonne schien. Die Besichtigung der Kirche in Echternach sparten wir aus, denn wir waren am Vortag schon kurz dort, dann gingen wir weiter (über den Campingplatz – dort rasteten wir) ein Stück an der Mindener Straße entlang. Kurz hinter Echternacherbrück verläuft der Weg hoch in einen ehemaligen Weinberg. Der Aufstieg war wieder kurz und heftig, aber daran waren wir ja inzwischen gewöhnt. Von oben hatten wir wieder schöne Ausblicke auf das Sauertal. Es blühten Veilchen und Himmelsschlüssel die Sonne schien warm, lediglich der Güllegestank eines frisch gedüngten Feldes störte ein wenig. Die Sträucher wuchsen teilweise laubenartig über den Pfad – es war sehr schön. Schließlich wieder ein kurzer steiler Abstieg, teilweise mit Treppen und wir waren in Minden. Von dort fuhren wir wieder zurück nach Bollendorf und in getrennten Autos fuhren wir direkt nach Hause (knapp 60 Minuten Fahrzeit). Die Strecke an der Sauer ist wunderschön, es gibt an beiden Ufern ein paar Campingplätze. Yvonne blieb mit dem Hund zuhause, dafür lud ich Simon und meinen Neffen, samt Gasgrill und Grillgut ins Auto und wir fuhren wieder nach Echternacherbrück. Dort war es inzwischen recht voll geworden, selbst der abgesperrte Platzteil war zum Teil geöffnet worden. Direkt oberhalb von uns hatte einer der Campervereine sein Gemeinschaftszelt aufgestellt. Der Abend verging mit Grillen, Unterhaltung, Lachen, Würfelspielen und als es zu kalt wurde gingen wir ins Bett. Auch in der letzten Nacht erreichten wir nur schlappe 14 Grad im Wohnwagen. Der Camperverein tagte (nicht geräuschlos) bis in die tiefe Nacht. Das hat mir am Losheim-Treffen entschieden besser gefallen: Dass wir andere nicht gestört haben!

Karfreitag, 06. April: Wir frühstückten bei herrlichem Sonnenschein, aber wegen der frischen Temperatur IM Wohnwagen. Später bauten wir ab und packten ein. Gegen 11:00 Uhr machten wir uns mit dem Wohnwagen auf die Heimfahrt, wo wir um 12:00 Uhr ankamen.
Es war eine schöne Woche gewesen. Die Wanderung hat uns Spaß gemacht
. Wir sind ohne Blasen und Muskelkater (allerdings auch ohne Stempel im Pilgerausweis) angekommen. Da wir bei dem Auf und Ab des Geländes nur einen geringen Stundenschnitt gehen konnten, haben wir eine Teiletappe (Neuerburg – Mettendorf) sowie die eigentliche Schlussetappe (Welschbillig – Trier) ausgelassen. Schließlich war das Ganze auch ein Erholungsurlaub und da wir nur eine kurze Anreise haben, werden wir diese Strecken noch nachholen. Geplant ist dies für die nächsten Wochen, noch vor den Sommerferien. Und für die Herbstferien haben wir schon weitere Etappen ins Auge gefasst: Die Strecke Tawern – Perl haben wir ein kleinen Einzeletappen schon „abgearbeitet“, deshalb wollen wir von Perl nach Frankreich weiter...
Noch ein Hinweis zu dem CP: Da wir in der Vorsaison unterwegs waren, kosteten beide CP für 2 Personen, Stellplatz + Strom etwa 17 EUR/Nacht, der Hund kam mit 2,50 EUR hinzu.

Gruß,
Stephan - ich könnte schon wieder

Stephan

RE: Ostern 2007: Der Jakobsweg in der Südeifel

#2 von Expat ( gelöscht ) , 15.04.2007 23:55

Super ausführlicher Bericht über eine wirklich tolle Wandergegend. :thum

Den umgebauten Columbus fand ich auch gigantisch (im wahrsten Sinne des Wortes); der Besitzer hat den "Esterel"-Klappi selbst oben aufgesattelt. Das bringt drei weitere Schlafplätze im Oberstübchen, wie er mir auf Nachfrage bestätigte.


Gruß, Holger

Expat

RE: Ostern 2007: Der Jakobsweg in der Südeifel

#3 von HD , 16.04.2007 09:49

Ja, Holger hat Recht - sehr schöner persönlich "gefärbter" Bericht von Stephan in schönster CF-Reiseberichttradition. Und dann noch ein Minitreffen - und keiner weiss von dem Anderen - da empfiehlt sich die Treffenteilnahme, da wird dann nicht nur nett geplauscht, dann wird schon eher gefeiert.
Ach ja, der Columbus - DIESER Columbus ist nach meinem Geschmack - wenn er denn "selbstgebastelt" ist - Chapeau!
Gruss HD

 
HD
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RE: Ostern 2007: Der Jakobsweg in der Südeifel

#4 von Michi ( gelöscht ) , 16.04.2007 10:50

Hallo Stephan,

sehr schöner Reisebericht.
Ich habe es leider letztes Jahr nicht geschafft mit bekannten auf dem Jakobsweg zu laufen.
Sie sind von mir aus (ca. 50 km südl. von Nürnberg) in Etappen bis nach Ulm gelaufen.
Ohne Campingausrüstung, da ja nur zu Fuß unterwegs.
Vielleicht schaff ich es auch mal ein Stück mitzulaufen, die Erfahrungen dazu, so wurde mir berichtet
sind sehr schön gewesen.
Auch meine Bekannten sind nicht im eigentlichen Sinne Pilger gewesen.

Achja Stephan, mach doch ein paar schöne Bilder auf deine Nickpage oder ins Album

Gruß Michi

Michi

RE: Ostern 2007: Der Jakobsweg in der Südeifel

#5 von Stephan ( gelöscht ) , 16.04.2007 12:10

@alle: Ein paar Bilder hatte ich schon für meinen Bericht vorgesehen. Aber zuerst hatte ich den Bericht der Wollfröschin lesen wollen und kam nicht 'rein. Da habe ich mir gedacht, dass ich die Bilder mal besser 'raus lasse. An meine Nickpage habe ich dabei überhaupt nicht gedacht... ops:

Gruß,
Stephan - wird nachgeholt

Stephan

   


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