RE: Schweden 2006

#1 von wolfgang ( gelöscht ) , 09.09.2006 14:35

Urlaubsbeginn war der 14.07.06. Wir sind mit unserem Gespann so um die Mittagszeit herum losgefahren und wollten eigentlich bis Soltau kommen. Daraus wurde allerdings nichts, da es bereits nach Frankfurt auf der Autobahn staute.

Wir haben dann die Autobahn verlassen und teilweise parallel dazu führende Bundesstraßen genutzt und reisten an diesem Tag rund 300 km bis Hannoversch-Münden.

Hier übernachteten wir auf dem Campingplatz "Grüne Insel Tanzwerder", der schön am Fluß gelegen ist. Vom CP aus ist man auch in ein paar Minuten in die Altstadt gelaufen. Dort läßt sich's in versch. Restaurants im Freien sitzen; beim alten Rathaus ist eine Hausbrauerei mit leckeren Speisen und trübem hellen oder dunklen Bier. Einem gemütlichen Abend stand also nichts entgegen.

Am nächsten Morgen ging es weiter bis auf Fehmarn. Dort verbrachten wir die Nacht auf dem CP Ostsee in Katharinenhof. Hier haben wir ein Landgasthaus mit Terrasse und schönem Ausblick auf die See in Richtung Dänemark vorgefunden und ließen den Abend ausklingen.

Mit den Scandline-Fähren setzten wir dann anderntags nach Rödbyhavn und anschließend nach Helsingborg in Schweden über. Über die E4 fuhren wir in Richtung Vätternsee, brachen in Värnamo aber ab und begaben uns westwärts in Richtung Gnosjö.

Unweit von diesem Ort haben wir am Härensee einen kleinen Campingplatz des schwedischen Campingclubs angetroffen..... und uns dort so wohl gefühlt, dass wir nicht nur übernachtet haben, sondern zwei Wochen stehengeblieben sind.
Der Stellplatz war wunderschön, mit direktem Ausblick auf den See.



Wir haben hier einfach die "Seele baumeln" lassen, gelesen und die Ruhe genossen.
Bootfahren auf dem See war natürlich ebenfalls angesagt und unsere beiden Söhne haben Zander und Barsch aus dem Gewässer geangelt.

Rad gefahren sind wir selbstverständlich auch. Nach Gnosjö zum Einkaufen und nur so zum Spaß in die herrliche Landschaft.
Einen lohnenswerten Radausflug in den Store-Mosse-Nationalpark bei Hillerstorp haben wir natürlich auch unternommen. Es handelt sich hierbei um das größte zusammenhängende Moorgebiet Südschwedens bzw. sogar südlich Lapplands. Die phantastischen Eindrücke wurden lediglich durch fliegendes und stechendes Getier, welches sofort beim Stillstand des Menschen angriff, leicht getrübt.

Die Gastfreundschaft der schwedischen Campingclubmitglieder ist ebenfalls erwähnenswert. Durch unseren längeren Aufenhalt auf dem Platz hatten wir einen guten Kontakt zu unseren Mitcampern. Sprachliche Barrieren konnten in Englisch und auch in Deutsch fast problemlos überwunden werden und wir haben schöne gemeinsame Abende zusammen verbracht.

Es war ein heisser, trockener Sommer in Südschweden mit bis 35 Grad um die Mittagszeit. Allerdings hat es abends ordentlich abgekühlt und die Temperaturen haben sich Nachts um die 10-12 Grad bewegt.

Sogenanntes "Ben-Wetter" hatten wir erst auf der Heimfahrt. Die ersten Regentropfen in diesem Urlaub fielen etwa eine halbe Stunde nach unserer Abreise von Himmel und das Ganze steigerte sich schließlich zu einem einzigen Wolkenbruch bis kurz vor Helsingborg.
Erst als es auf die Fähre ging, war uns der Wettergott wieder wohlgesonnen.

Wir sind dann durchgefahren bis Deutschland und haben in Malente auf dem CP "An der Schwentine" übernachtet. Von dort aus gings zurück nach Hause.
Dieses Mal problemlos und ohne Stau.

Euer Wolfgang,
den es mit seiner Familie wieder nach Skandinavien ziehen wird


wolfgang

RE: Schweden 2006

#2 von ben ( gelöscht ) , 09.09.2006 18:36

Hallo Wolfgang,

danke für deinen Reisebericht. In der Ecke waren wir vor vielen Jahren bereits. Nächstens Jahr steht Schweden erneut auf unserem Plan. Aber wir werden das natürlich vom Wetter abhängig machen, dafür hat man ja einen Wohnwagen und ist flexibel.

Gruß
ben


ben

RE: Schweden 2006

#3 von wombiroo ( gelöscht ) , 09.09.2006 19:17

An solch einem Plätzchen kann man es sich doch schön gut gehen lassen, Klasse... - denke mal die trockene Hitze hat auch die Stechviecher etwas eingedämmt, oder? Am schlimmsten sind ja immer diese kleinen "Gnitzen" oder "Kriebelmücken", die mehr beissen als stechen, aber überall durchkommen, so auch durchs Fliegengitter, ähnlich den Dingern in der Camargue, wie HD erzählte oder den "Sandflies" in Neuseeland. Da hat man wochenlang Freude an einem Stich/Biss...
Also nach Skandi müssen wir auch mal wieder, aber wann? Man müßte hundert Jahre alt werden und davon die Hälfte Urlaub haben...


wombiroo

   

Hvide Sande - DK - 2006
Reise nach Dänemark

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