RE: Campingplatz Oberhof Camping in Thüringen

#1 von JoGa ( gelöscht ) , 07.03.2006 15:17

Vom 06. - 11.01.06 waren wir auf dem Campingplatz Oberhof Camping in Thüringen.

Das Jahr 2006 haben wir auch dieses Mal wieder mit einem Wintercamping begonnen.

Wir waren zum ersten Mal auf dem CP „Oberhof Camping“ in Frankenhain (Thüringen).
Im Vorfeld hatten wir bereits einmal mit dem CP telefoniert und es wurde uns sofort gesagt, dass wir es gar nicht erst ohne Schneeketten versuchen sollten. Die letzten 4 km zum CP wären vereist.

Genauso haben wir auch dann die Strecke vorgefunden....

Wir sind von der A4 kommend in Gotha (AS 42) abgefahren und dann die B247 bis Ohrdruf gefahren. Ab hier kann man einmal der B247 weiter folgend über Oberhof zum CP fahren, oder wie wir, ab Ohrdruf auf die B88 Richtung Frankenhain.

Die Anfahrt über Oberhof war allerdings für Gespanne und Wohnmobile gesperrt, was wir allerdings erst später merkten.

In Frankenhain wurde dann vorsorglich der PKW mit Schneeketten versehen und das war auch gut so.

Von Frankenhain bis zum CP muss man ca. 4,3 km durch Wald fahren. Für diese Strecke ist Winterausrüstung vorgeschrieben. Die Strasse ist mit dem Verkehrszeichen Nr. 268 StVO ausgeschildert.
Warum, das war uns dann auch schnell klar. Die Strasse ist bis auf die grösste Steigung weder geräumt, noch gestreut.
Das vor uns fahrende Gespann, ein Mercedes C220 mit einem Hobby (1300 kg), schaffte die erste Steigung direkt am Ortsausgang von Frankenhain noch ohne Probleme. Bei der nächsten Steigung ging aber trotz Schneeketten nichts mehr. Die Steigung war zwar mit Split versehen, aber unter dem Split war eine reine Eisdecke. Also wurde mit dem Handy der CP angerufen und von dort wurde jemand aus Frankenhain zum abschleppen verständigt. Der kam dann auch mit seinem Geländewagen recht schnell und kassierte für seinen „Dienst“ auch direkt 15 € ab.
Nachdem der Mercedes die Steigung wieder freigegeben hatte, konnten wir uns dann an der Steigung versuchen. Wir konnten uns die 15 € sparen, denn anscheinend hatten wir genügend Gewicht auf der Hinterachse. Ohne Probleme wurden die restlichen 3,5 km zum CP in Angriff genommen.

Am CP wurden wir dann durch Frau Jäger sehr freundlich begrüsst, die Anmeldeprozedur ging sehr schnell über die Bühne. Wir sollten uns einen Platz aussuchen, dieser wurde aber noch nicht einmal später angegeben. Man stellt sich einfach irgendwo hin und alles ist bestens.
Strom wird pauschal abgerechnet, man muss sich also auch keine Zählerstände merken.

Der Platz selbst gliedert sich in drei „Zonen“:
1 – die Zone am Stausee, hier stehen die durchreisenden Wohnwagen und Wohnmobile. Hier ist auch das neue Sanitärgebäude (sauber und warm).
2 – diese Zone gehört mehr den Dauercampern mit ihren Wohnwagen und den noch aus DDR- Zeiten stammenden „Wochenendhäusern“. Hier kann man einige urige „Behausungen“ bewundern.
3 – hier stehen wieder mehr die durchreisenden Camper. Dieser Platzteil verfügt noch über ein Sanitärgebäude aus DDR-Zeiten. Dieses Waschhaus ist nicht so schön, wohl auch deshalb gingen die meisten zum neuen Gebäude. Dort war zudem der Bereich für die Männer geschlossen. Männlein und Weiblein teilten sich dort Dusche und WC....

Bei der Rezeption ist zudem die Gaststätte des CP. Dort kann man wirklich gut und günstig essen.

Der CP liegt wirklich sehr ruhig in einem Tal direkt am Lütsche Stausee. Von hier aus kann man bequem bis Oberhof (ca. 5,5 km) durch dem Wald wandern.
Ein Highlight ist sicherlich das Rotwild, welches jeden Abend mit einsetzen der Dämmerung den Platz aufsucht. Einige Dauercamper haben die Tiere angefüttert und so kann man die Tiere über den Platz wandern sehen. Im oberen Platzteil (Zone 3) überquert das Rotwild zudem den Platz um von einem Waldstück ins nächste zu wechseln.

Es war ein schöner Urlaub auf diesen CP. Das Wetter meinte es gut, am ersten Tag herrschte zwar starker Nebel, was man ja im TV beim Biathlon bewundern konnte, aber danach war Sonnenschein pur.
Nachts gingen die Temperaturen auf -8 Grad zurück, da war es doch so richtig muckelig warm im Wohnwagen.

Bei der Abreise wurde dann nochmals die Schneeketten aufgezogen, denn die Strasse war durch die Sonne des Vortages angetaut und über Nacht wieder zu einer „Schlittschuhbahn“ geworden.

Wir waren mit Campingcheques auf dem Platz und haben also 13,50 € pro Tag bezahlt.

Und hier noch ein paar Bilder zum Abschluss:




Weitere Bilder sind auf unserer Homepage unter Urlaub 2006 zu sehen.

Gruss Gabi & Jörg mit Hoomer


JoGa

   


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