RE: Die Provence - immer wieder eine Reise wert

#1 von sunshine , 28.06.2006 17:08

Hallo Camperfriends,

mein Reisebericht ( vom 28. Mai bis 9. Juni 2006) ist endlich fertig geworden. Leider ist er ziemlich lang, aber es gab sooo viel zu sehen:

1. Luberon – farbenprächtige Ockerbrüche und pittoreske Bergdörfer

Am frühen Sonntagmorgen starten wir bei wolkenbruchartigen Regenfällen. Das Thermometer zeigt 18 Grad. Die ersten Stunden fahren wir durch Regenschauer und Windböen aber bei Lyon lockert der Himmel auf und das Thermometer ist auf 29 Grad geklettert.
Bei Avignon verlassen wir die Autobahn und ein Geduldspiel beginnt. Wir suchen die N 100 nach Apt – aber kein Wegweiser verunsichert den ratlosen Reisenden. Um 19.30 Uhr erreichen wir den Campingplatz „Le Luberon“, der hoch über Apt liegt und können gerade noch in der Rezeption einchecken. Der Platz liegt weit oben am Berg über Apt, bietet naturbelassene Stellplätze, einen Pool, saubere Sanitärs, aber bis auf das morgendliche Bäckerauto keine Einkaufsmöglichkeit.
Wir holen eine Pizza am Stand bei der Schranke und trinken ein Gläschen Prosecco aus der Heimat dazu, während wir den lauen Sommerabend genießen und in den Sternenhimmel gucken.

Am nächsten Morgen ziehen wir wegen der schönen Wandermöglichkeiten um auf den Campingplatz „Colorado“, der bei Rustrel direkt am „Colorado Provencal“ liegt. Auch dieser Platz bietet Naturstellplätze mit viel Schatten. Der Pool wird gerade renoviert. Im Eingangsbereich gibt es ein kleines Restaurant und morgens um acht bringt das Bäckerauto Baguette und Croissants.
Als dort alles an Ort und Stelle ist, fahren wir zurück ins elf Kilometer entfernte Apt und decken uns mit den landestypischen Spezialitäten ein: Pates und Käse, Wein und Pastis, Oliven, Marmelade, Melonen, Pfirsiche und natürlich Baguette. Wir essen recht früh, weil wir noch ein wenig im Colorado wandern wollen. Mehrere Wanderwege beginnen direkt im Campingplatz. Wir entscheiden uns für eine zweistündige Tour, die ganz oben im Campingplatz beginnt. Dort oben liegen noch schöne Zeltplätze mit tollem Blick auf die leuchtendroten Ockerfelsen im Colorado. Es gibt sogar ein eigenes kleines Sanitärgebäude dort oben, die Zufahrt zu diesem Platzteil ist allerdings ziemlich steil. Im milden Abendlicht laufen wir unsere kleine Tour und können uns kaum satt sehen an den leuchtenden Farben. Wieder genießen wir einen lauen Abend und einen wunderschönen Sternenhimmel.

Als am nächsten Morgen um acht Uhr das Bäckerauto hupt, bläst ein heftiger Mistral und die Temperatur ist um mindestens 10 Grad gefallen. Also tragen wir den Frühstückstisch in die Sonne. Später brechen wir auf zur Fontaine de Vaucluse. Das Thermometer zeigt 18 Grad, aber die Sonne strahlt vom tiefblauen, provencalischen Himmel. In Vaucluse stellen wir das Auto am Parkplatz ab und spazieren bis zur Quelle. Jetzt sind nur wenige Menschen hier, aber im Sommer sind es wohl Menschenmassen. Davon kündet zumindest der große Parkplatz vor dem Ort. Die Fontaine de Vaucluse ist die tiefste Quellhöhle der Welt. Den Quelltopf selbst fand ich eigentlich eher enttäuschend, faszinierend ist aber, wie einige Meter weiter plötzlich überall zwischen Felsblöcken und Geröll Wasser hervorsprudelt und sich zur kristallklaren Sorgue vereinigt, die dann mitten durch den Ort fließt. Die vielen Wasserpflanzen lassen das klare Wasser smaragdgrün schimmern. Die Papierfabrik mit der alten Mühle an der Sorgue hat leider gerade Mittagspause. So schlendern wir zurück über den Platanenbestandenen Dorfplatz und fahren dann weiter nach Gordes. Diese Stadt thront hoch auf den Felsen und bietet mit ihren hellen Steinhäusern schon von weitem einen schönen Anblick. Wir schlendern ein wenig durch die verwinkelten Gässchen und genießen die Ausblicke ins Tal. Der große Parkplatz vor dem Ort lässt auch hier erahnen, mit welchen Besuchermassen man im Sommer zu rechnen hat.

Von Gordes aus fahren wir weiter auf das Plateau de Vaucluse zur Abtei von Senanque, die im Tal, umgeben von Lavendelfeldern liegt. Jeder kennt wohl ihren Anblick von Fotos und trotzdem strahlt dieser Ort einen besonderen Zauber aus.

Unser Ausflug führt weiter nach Roussillion, das auch auf einer Bergkuppe liegt, allerdings ist es von Ockerbrüchen umgeben und seine bunt getünchten Häuser leuchten in den Farben des Ockers. Wir spazieren durch den reizvollen Ort in Richtung der Ockerfelsen. Dort kaufen wir für 2 Euro pro Person Eintrittskarten für „Les Sentiers des Ocriers“, die Wanderwege durch die Steinbrüche. Es ist inzwischen 17 Uhr und im Abendlicht strahlen die Felsen in unglaublich intensiven Farben. Das Licht lässt die helle Kleidung der Spaziergänger in einem unwirklichen, blauen Licht erstrahlen. Ab und zu wirbelt der Mistral den feinen Ockerstaub auf. Es ist ein eindrucksvolles Erlebnis und man ist versucht, ein Foto nach dem anderen zu schießen von den magentaroten oder currygelben Felsnadeln mit dem unglaublich blauen Himmel darüber. Der Rundgang dauert ungefähr eine halbe Stunde und ist gerade im Abendlicht unbedingt empfehlenswert.

Der Hunger meldet sich und so fahren wir zum Campingplatz zurück. Wir essen noch draußen, aber dann verzieht sich mein Mann in den Wohnwagen. Ich trotze mit zwei Fleecepullis Gitarre spielend noch ein wenig der Kälte, aber dann verziehe ich mich auch in den Wohnwagen.

Am nächsten Morgen ist es noch kühler, so dass wir (auf Wunsch meines Mannes) sogar im Wohnwagen frühstücken und ich ihn deshalb ein wenig als „Weicheiwohnwagencamper“ verspotte… Um die Mittagszeit brechen wir auf zum Städchen L’ Isle- sur- La- Sorgue, das von mehreren Flussarmen umflossen wird. Im Hochsommer sitzt man sicher schön im Schatten der Platanen in einem der vielen Straßencafes direkt am Wasser. Heute ist es uns zu kühl, trotzdem sind die Cafes aber belebt.

Unser nächstes Ziel ist Sault, ein Städtchen auf dem Hochplateau des Vaucluse, das für seine Produktion von Lavendel, Honig und Nougat berühmt ist. Wir wählen die Strecke durch die Gorges de la Nesque. Hier ist mein Mann absolut in seinem Element, liebt er doch Bergstraßen über alles – je enger und kurviger, desto besser. Der Fluss hat sich hier tief in das Kalkplateau eingefressen und die Straße windet sich hoch über dem Flusslauf 20 Kilometer an der Schlucht entlang. Rechts und links der Straße blüht der Ginster und andere Macchia- Pflanzen – die Landschaft erinnert mich an Korsika. Ein riesiger Raubvogel zieht seine Kreise über der Schlucht. Ein Adler? Bis wir das Fernglas rausgekramt haben, ist er leider weg. Vom Roche du Cire hat man einen grandiosen Blick, aber der Mistral pfeift hier oben dermaßen heftig und das Thermometer zeigt nur 12 Grad an, dass man nicht lange stehen bleiben mag. Vorbei an endlosen Lavendelfeldern fahren wir von Sault weiter nach Rustrel. Schon von weit oben kann man die Ockerfelsen im Tal sehen. Auch heute treibt uns ein kühler Abend schnell in den Wohnwagen.

Am nächsten Morgen zeigt das Thermometer sogar nur 7,5 Grad, aber der Wind hat sich gelegt, so dass wir in der wärmenden Morgensonne frühstücken. Gegen 11 Uhr starten wir zu einer größeren Tour in den „Colorado de Rustrel“. Die Tour beginnt am Campingplatz direkt hinter dem Swimming Pool. Zuerst geht es stetig bergauf, später wandern wir am Kamm entlang und genießen immer wieder schöne Ausblicke. Die ersten zwei Stunden folgen wir einem markierten Sentier. Aber mein Mann hat natürlich auf seiner tischtuchgroßen topographischen Karte schon verschiedene kleine Wanderwege abseits der markierten Wege ausgekundschaftet. Es kommt, wie es kommen muss: Mehrmals müssen wir wieder umkehren oder aber verschüttete Passagen überqueren, bevor wir wieder einen markierten Weg erreichen. Nichts desto trotz ist es eine wunderschöne Wanderung bei angenehm warmen Temperaturen und wir entdecken sogar den kleinen Wasserfall, der angeblich schwer zu finden ist. Gegen halb vier erreichen wir wieder unseren Campingplatz. Hier im Schatten der hohen Bäume ist es merklich kühler. Nach einer kleinen Siesta fahren wir nach Apt und schlendern ein wenig durch die Gässchen. Außer der Basilika und dem Uhrturm gibt es nicht viel zu bewundern in der etwas schmuddeligen Altstadt.
Wir kaufen für das Abendessen ein und essen (in Pulli und Jacke gehüllt) draußen. Morgen wollen wir weiterfahren an den Gardon.


Blick von den oberen Zeltplätzen in den "Colorado Provencal"


Unser Plätzchen im "Camping Colorado"


Wanderung im Colorado


Die Sorgue bei der Fontaine de Vaucluse


Roussillion mit seinen Ockerfelsen


Der Mont Ventoux hüllt sich in Wolken


2. Garrigues – auf den Spuren der Römer

Das Thermometer zeigt heute früh 8,5 Grad – es geht aufwärts! Nach einem gemütlichen Frühstück in der Morgensonne packen wir zusammen und fahren über Cavaillon, Saint Remy, Tarascon und Beaucaire in Richtung Remoulins/ Uzes. Es ist eine schöne Fahrt, vor allem um Saint Remy, wo wir kilometerlange Platanen- Alleen durchfahren. Der Mistral versucht, unser Gespann von der Straße zu pusten, aber es gelingt ihm nicht.

Zuerst schauen wir den „Camping Gorges de Gardon“ an. Er liegt sehr schön am Flussufer, allerdings sind gerade die Uferplätze sehr schattig und wir wollen doch jetzt SONNE! In Collias im „Le Barralet“ bleiben wir. Der Platz liegt oben am Berg mit schönem Blick auf den Fluss hinunter und auf die gegenüberliegenden Bergzüge. Unser Platz ist groß und sehr sonnig. Es gibt ein Restaurant sowie einen schönen Pool, aber auch hier keine Einkaufsmöglichkeit. Man kann jedoch Brot für den nächsten Morgen vorbestellen und in der Bar abholen. Collias liegt jedoch auch in Fahrradnähe. Die Sanitäranlagen sind modern, hätten aber besser gepflegt sein können. Oben im Gebälk nisteten die Schwalben, so dass man während der Toilettensitzung der Schwalbenmama beim Füttern der Jungen zuschauen konnte.
Nachdem alles an Ort und Stelle ist, fahren wir nach Uzes, um einzukaufen. Auf dem Rückweg sehen wir, dass der Wald brennt. Auf dem Hinweg war noch nichts davon zu sehen gewesen. Als wir am Campingplatz ankommen, überfliegen schon vier Löschflugzeuge den Platz und beginnen, den Brand (ca. 5 km) entfernt zu löschen. Im Zehnminutentakt überfliegen die Löschflugzeuge den Platz, werfen ihre Wassermassen auf die Flammen und fliegen zurück, um (vermutlich in der Rhone) neues Wasser aufzunehmen. Nach eineinhalb Stunden scheint das Feuer gelöscht zu sein.
Wir essen trotz unseres wunderschönen sonnigen Platzes drinnen, denn der Mistral fegt uns alles vom Tisch, was wir draufstellen. Danach sitzen wir noch in der Abendsonne, die bis halb neun auf unseren Platz scheint.

Am nächsten Morgen ist es viel wärmer geworden. So genießen wir die Morgensonne lesend und faulenzend an unserem schönen Platz. Nachmittags gehen wir den kleinen Fußweg hinunter zum Fluss, setzen uns auf die großen Steine und schauen den Kajakfahrern zu.
Abends radeln wir zum Pont du Gard, der eine halbe Radfahrstunde von unserem Campingplatz entfernt ist. Wunderschön sieht das alte römische Bauwerk im Abendlicht aus und es sind kaum noch Menschen da. Der riesige Besucherparkplatz lässt jedoch erahnen, was hier im Hochsommer los ist – heute Abend stehen nur drei einsame Wohnmobile darauf. Auf dem Rückweg schauen wir uns noch den Campingplatz „La Sousta“ (ganz nahe am Pont du Gard) an, auf dem wir vor 15 Jahren schon einmal waren. Auch hier hätte es schöne Plätze direkt am Flussufer gegeben.
Endlich wieder ein lauer Abend! Wir sitzen bei einem Gläschen Wein lange draußen und schauen in die Sterne.
Der nächste Tag – Pfingstsonntag- ist hochsommerlich warm; wir genießen ihn lesend und faulenzend.

Am Pfingstmontag machen wir wieder einen Ausflug. Zuerst fahren wir über Collias am Gardon entlang und dann in Serpentinen die Schlucht hoch. Dieser Weg ist leider falsch, aber sehr schön. Den von Wolfgang angesteuerten Ort mit der Mühle, wo man Olivenöl kaufen kann, finden wir dann schließlich doch, aber natürlich ist am Pfingstmontag alles geschlossen. Auf dem Rückweg machen wir Halt in St. Quentin Le Poterie, der Töpferstadt. Ein hübsches Örtchen mit schmalen Gässchen, aber völlig ausgestorben. Wir besichtigen eine kleine Ausstellung moderner, französischer Künstler und fahren dann weiter nach Uzes, der Stadt mit den drei Türmen. Platanenbestandene Boulevards und hübsche Plätze mit Straßencafes sowie eine schöne Altstadt erwarten uns. Wir essen ein leckeres Eis und schauen dem südfranzösischen Alltagsleben zu.
Abends, bei Blattsalaten mit süß-scharf eingelegter, gebratener Entenbrust und einem Gläschen kühlen Rose` beschließen wir, die letzten Tage an der Ceze zu verbringen und von dort aus einen Ausflug ans Meer zu machen.


am Gardon


Blick vom Campingplatz auf den Gardon


Uzes - ich steh da, um den Mülleimer zu verdecken...


Uzes


3. An der Ceze - ein Wiedersehen

Der nächste Morgen zeigt: Eine gute Entscheidung! Ein riesiger Reisebus bringt eine große Ladung französischer Schulkinder, die das leer stehende Zeltlager neben unserem Platz mit Lärm und Leben füllen. (Bitte nicht falsch verstehen: Ich habe wirklich nichts gegen Kinderlärm – schließlich habe ich bei der Arbeit jeden Tag 26 Kinder um mich herum- aber im Urlaub genieße ich einfach gerne die Ruhe). Also starten wir ins 22 Kilometer entfernte Bagnols und sind schon um 12 Uhr an unserem Lieblingsplatz an der Ceze, dem „Camping La Plage“ nahe St. Andre de Roquepertuis. Dort haben wir wieder die freie Wahl, nur 5 oder 6 Camper sind auf dem schönen Platz am Fluss. Eine angenehme Überraschung erwartet uns: Die Sanitäranlagen sind komplett neu renoviert und sehr gepflegt- es gibt einen neuen Pächter. Das Restaurant hat noch geschlossen, aber die Bar ist geöffnet und dort kann man morgens das bestellte Baguette abholen. Im Halbschatten verbringen wir den heißen Tag und fahren erst gegen Abend nach Gouadargues. Später kocht Wolfgang leckere „Spaghetti Provencal“ mit Anchovis und Oliven. Danach genießen wir den lauen Abend, lauschen Johnny Cash und dem vielstimmigen Froschkonzert, trinken den leckeren Wein aus dem Val de Ceze und ich spiele noch ein bisschen Gitarre unter dem Sternenhimmel.

Am nächsten Tag wollen wir ans Meer. Wir fahren in Bagnols auf die Autobahn bis nach Montpellier und von dort aus bis Sete. Am Meer entlang geht es weiter nach Agde. Die Küstenstraße verläuft direkt am Strand entlang und ist von unzähligen Wohnmobilen gesäumt. In Agde biegt Wolfgang natürlich gleich ab zur Hausbootanlegestelle am Canal du Midi. Und tatsächlich – die „SGLIDDY GUIDLY“ liegt dort am Ufer vertäut, das Boot, mit dem wir vor einigen Jahren unsere erste Hausboottour machten.
Nun fahren wir am linken Herault- Ufer entlang nach Le Grau d’ Agde. Hier fließt der Herault ins Meer, malerisch von zwei Leuchttürmen flankiert. Wer hier an das andere Ufer nach Le Tamarissiere will, muss für ein paar Cent mit einem der kleinen Taxi- Boote über den Herault fahren, denn die Brücke liegt weit im Landesinneren. Es ist nicht viel los am Strand, allerdings ist es auch kühler, als im Landesinneren, denn es weht ein frischer Wind vom Meer her. Wir laufen auf der Mole bis zum Leuchtturm vor, schauen ein wenig den Fischern zu, essen ein Eis und fahren dann weiter nach Beziers. Hier führt der Canal du Midi in einem Äquadukt über den Fluss Orb und erreicht dann die Schleusentreppe von Foncerannes, wo die Boote über sechs Staustufen 13 Meter höher geschleust werden müssen, bevor sie auf dem Canal du Midi weiterfahren können. Gerade werden drei große Boote abwärts geschleust, während unten am Canal vier Hausboote warten, denn ab 16 Uhr wird dann nach oben geschleust. Wir schauen eine Weile beim Schleusen zu, schwelgen in Erinnerungen und schmunzeln über die Anfänger, zu denen wir nach drei Hausboottouren natürlich nicht mehr gehören. Später fahren wir wieder zurück nach Bagnols und auf unseren schönen Platz, wo das Thermometer wieder 29 Grad anzeigt.

Am nächsten Tag ist schon unser letzter Urlaubstag. Abends fahren wir hoch nach Bernas, um in der „Magnanerie“ zu speisen und Gitarrenklängen zu lauschen. Donnerstags ist dort im Sommer meistens Konzert des jeweiligen Lehrers, der gerade den wöchentlich wechselnden Gitarrenworkshop leitet. So sitzen wir im malerischen Innenhof beim Abendessen, genießen das Konzert und plaudern ein wenig mit alten Bekannten.


An der Ceze


Hausboote an der Schleusentreppe bei Beziers


Am Meer

Am nächsten Tag fahren wir zurück und kommen kurz nach sechs Uhr vor unserem Haus an, gerade als Deutschland mit 2:1 gegen Costa Rica in Führung geht. Schade, dass der Urlaub schon zu Ende ist, aber wenigstens haben wir den Sommer nach Deutschland mitbringen können.

Manche wird es vielleicht interessieren: Auf allen besuchten Campingplätzen haben wir pro Übernachtung für zwei Personen (mit Strom) ungefähr 15 Euro bezahlt. Auf meiner Nickpage gibt es übrigens auch noch ein paar Fotos vom Pont du Gard, von den Ockerfelsen... - die habe ich jetzt nicht noch einmal hier reingestellt.


 
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RE: Die Provence - immer wieder eine Reise wert

#2 von ben ( gelöscht ) , 28.06.2006 17:40

Hallo sunshine,
schönen Dank für deinen Reisebericht. Da unten werden wir uns sicherlich auch noch mal umsehen. Aber es ist eben so fürchterlich weit. Ihr seid schon fast in der Provence, wenn wir im Schwarzwald sind. Ich beneide manchmal die Bewohner im Süden Deutschlands wegen der Nähe zu Italien und Südfrankreich.
Gruß
ben


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RE: Die Provence - immer wieder eine Reise wert

#3 von Wintercamper , 28.06.2006 17:41

Wirklich eine schöne Geschichte! Dadurch, dass du in der Gegenwartsform schreibst, könnte man am liebsten ankuppeln und sofort hinterherfahren!

Die Provence wäre für uns auch mal ein interessantes Ziel. Wenn ich dann berichte, fängt der Artikel dann vielleicht mit den Worten an: ...aufrgrund der suuuuuperschönen Reiseberichte, wie z.B. dem von Iris aus dem Schwarzwald, hieß unser Ziel diesmal......


 
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RE: Die Provence - immer wieder eine Reise wert

#4 von morgenröte , 28.06.2006 18:04

Noch so ein toller Bericht. Ich habe mir eure Seiten in eine Ordner gepackt zum Vorbereiten einer neuer Reise.
Ich schreibe mein Reisetagebuch noch altmodisch in eine Kladde von Hand und bin viel zu faul das abzuschreiben.

Aber wo ich das gerade lese kennt ihr die Bücer von Peter Mayle?
Der beschreibt in einem Buch wie er in die Provence zieht und im nächsten Buch wie er wegzieht, weil ihm die Leute seine Bude einrennen mit dem von ihm geschriebenen Toujour Provence als Reiseführer. Köstlich zu lesen.

Gruß Andrea


 
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RE: Die Provence - immer wieder eine Reise wert

#5 von Wintercamper , 28.06.2006 20:09

Zitat von morgenröte
...wie er wegzieht, weil ihm die Leute seine Bude einrennen mit dem von ihm geschriebenen Toujour Provence als Reiseführer...



*lach* DESHALB schreibst DU also deine Reiseberichte diskret in eine Kladde, statt sie hier zu veröffentlichen!!!!


 
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RE: Die Provence - immer wieder eine Reise wert

#6 von sunshine , 28.06.2006 20:33

@ Ben,
ja, wir Süddeutschen haben es gut. In 4 bis 5 Fahrstunden sind wir schon an der "Porte du soleil" in Lyon oder auch am San Gottardo... So fahren wir eben gerne in den Süden. Aber dafür habe ich es bisher noch nie geschafft, Deutschlands Küste zu besuchen ops: ...
Mach doch auf deiner nächstn Fahrt in den Süden einfach Zwischenstation im Schwarzwald. Bei uns ist das Wetter meist schön (wenig REGEN!) und guter Wein wächst hier auch...

@ Wintercamper,
HD hat es ja schon treffend ausgedrückt. Von mir auch ein Herzliches Willkommen im Kreis der Frankreichliebhaber! Schön, dass wir durch unsere Berichte dazu beitragen konnten.

@ Andrea,
die Bücher von Peter Mayle sind wirklich zu empfehlen, um sich auf die Provence einzustimmen.
Kennst du denn auch die von Marcel Pagnol? Wenn nicht, schau mal in den Buchtipps nach... (Sorry, Ben... ).


 
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RE: Die Provence - immer wieder eine Reise wert

#7 von HD , 28.06.2006 22:57

Perfectement, ma cher Ines, ich bin da viel schludriger bei Reiseberichten.
Du bringst Gefühl, Begeisterung und die Freude, Frankreich mit allen Sinnen zu geniessen schön rüber, verbunden mit dem Blick auch aufs Detail.
Ich hab mal irgendwo geschrieben: "Korsika, ein Fest für die Sinne" - es gilt aber auch für ganz Frankreich und so benenne ich es um: La France, ein Fest für alle Sinne - im Übrigen ist der Artikel "la" weiblich, und das sagt doch vielleicht schon etwas über das Land aus.
HD dankt und sagt bon soir.


 
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RE: Die Provence - immer wieder eine Reise wert

#8 von sunshine , 29.06.2006 07:21

Bonjour, ma cher HD,
ich stelle fest: Kaum bist du 3 Wochen auf Korsika in Urlaub, schon hast du meinen Namen vergessen... Aber deine netten Worte zu meinem Reisebericht haben mich schnell darüber weggetröstet.

Ja, La France ist wirklich ein Fest für die Sinne: Der Duft, die Farben - einfach unvergleichlich. Ebenso natürlich der Geschmack von trockenem Rotwein mit knusprigem Baguette und einem Stückchen Käse - das Zirpen der Zikaden...
Frankreich ist ein Land für Genießer.

Aber du musst hier nicht tiefstapeln - die Liebe zu Frankreich spricht ebenfalls aus jeder Zeile von dir.
Hast du eigentlich noch Neues auf Calliste entdeckt? (Neue schöne Bilder habe ich auf jeden Fall in deiner Galerie entdeckt.)
Ich wünsche dir und allen Camperfriends einen schönen Tag!


 
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RE: Die Provence - immer wieder eine Reise wert

#9 von HD , 29.06.2006 09:00

Pardon, excusez moi, ma cher Iris. - Neues auf Calliste? - ja, z.B. die Ruine des Couvent San Francesco in Montifao in der Nähe des ASCO, aber im Grunde nicht viel Neues, eher eine Auffrischung von Bekanntem.
Viele Grüsse von HD


 
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RE: Die Provence - immer wieder eine Reise wert

#10 von anrape ( gelöscht ) , 29.06.2006 09:25

Moin Iris e,

ein wirklich seeeehr schöner Bericht und traumhafte Fotos!

Verleitet zur sofortigen Abreise Richtung Süden, aber wie ben schon schrieb, leider so sehr weit für uns Norddeutsche Unter 3 Wochen Urlaub geht da nix!

Zitat
Mach doch auf deiner nächstn Fahrt in den Süden einfach Zwischenstation im Schwarzwald. Bei uns ist das Wetter meist schön (wenig REGEN!)



Bei den Nachrichten soeben im Radio "Unwetter in Ba-Wü mit etlichen Verletzten durch Tennisball große Hagelkörner" verkneife ich mir das lieber

Schöne Grüße von der Ostsee und vielen Dank für den mühevollen Bericht,


anrape

RE: Die Provence - immer wieder eine Reise wert

#11 von daf43 , 29.06.2006 11:16

Hallo Iris,
zuerst mal Kompliment für den netten Bericht. In diesem Frühsommer gab es bis nach Südspanien runter 7 Wochen lang diesen kalten Nordwind, so extrem ist es üblicherweise nicht.
Übrigens, ich kenne eine schöne Definition vom Wetter in der Provence:
Entweder ist es zu kalt oder zu warm
entweder es stürmt oder es ist stickig warm
entweder es ist staubtrocken oder es ist klatschnass.
Normales Wetter gibt es dort nie. Ich frage mich nur, warum wir (also ihr alle und auch ich) immer wieder da hin gehen.
Gruß von Dieter aus der Pfalz


 
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RE: Die Provence - immer wieder eine Reise wert

#12 von sunshine , 29.06.2006 13:33

@ Dieter,
du schriebst:

Zitat
Ich frage mich nur, warum wir (also ihr alle und auch ich) immer wieder da hin gehen.

Die Antwort ist ganz einfach: Weil es dort so schön ist und das gute Wetter deutlich überwiegt... Und du selbst hast ja in deinen 7 Wochen im Süden auch viele schöne Tage gehabt - ich habe nämlich deinen ausführlichen Reisebericht bei den Basicampern gelesen. (Magst du ihn übrigens nicht auch hier einstellen? Manche können dort nicht mehr alles lesen... )

@ Peter,
du schriebst:

Zitat
Bei den Nachrichten soeben im Radio "Unwetter in Ba-Wü mit etlichen Verletzten durch Tennisball große Hagelkörner" verkneife ich mir das lieber...


Wir haben hier im Renchtal noch einmal Glück gehabt, es gab nur einen Regenschauer... das Nachbartal, das Kinzigtal, war betroffen.

@ HD,
du schriebst:

Zitat
Pardon, excusez moi, ma cher Iris...


Es sei dir hiermit verziehen..


 
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RE: Die Provence - immer wieder eine Reise wert

#13 von ben ( gelöscht ) , 29.06.2006 16:02

Hallo,
@HD
"Pardon, excusez moi" - müsste es nicht excuse moi heissen, oder?
@daf43
"Entweder ist es zu kalt oder zu warm
entweder es stürmt oder es ist stickig warm
entweder es ist staubtrocken oder es ist klatschnass."

- also praktisch so wie bei uns, oder?

Gruß
ben


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RE: Die Provence - immer wieder eine Reise wert

#14 von HD , 29.06.2006 16:58

immer diese Kritiker
Hab ich jemals behauptet, dass ich perfekt Französisch kann??? - ich kann ja noch nichtmal richtig Deutsch.
Sucht Euch die richtige Schreibweise selbst im Wörterbuch. :
Bei der Aussprache ist es (fast) egal - jeder Franzose versteht es, es ist sowieso lediglich eine Höflichkeitsfloskel - aber darauf legen sie nun mal etwas Wert, die Franzen.
Gruss HD


 
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RE: Die Provence - immer wieder eine Reise wert

#15 von ben ( gelöscht ) , 29.06.2006 21:59

"immer diese Kritiker"
Hallo HD,
ja, gebe zu, war total kleinlich von mir. Kommt nicht wieder vor, wobei mir aufgefallen ist, dass es ma chère heißen muss. Nur für den Fall, dass du mal wieder Komplimente machst.
Gruß
ben


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RE: Die Provence - immer wieder eine Reise wert

#16 von Camper94 ( gelöscht ) , 29.06.2006 22:12

Hallo Iris,

danke für den tollen Reisebericht. Ihr habt ja wirklich wunderschöne Ecken in Frankreich gefunden :thum , die wir noch nicht alle besucht haben. Da möchte man am liebsten sofort dorthin fahren, aber leider müssen wir noch einige Wochen warten, bis wir wieder nach Frankreich kommen. Dein schöner Reisebericht verkürzt uns die Wartezeit bis zum Urlaub. Manche der Orte kennen wir von eigenen Urlauben.


Camper94

RE: Die Provence - immer wieder eine Reise wert

#17 von HD , 29.06.2006 22:55

Tja, ben, die Damen interessiert wohl mehr das Kompliment als die Schreibweise. In Deutsch bin ich sicherer - aber in Französisch klingt es eben besser. Bei Komplimenten kommt es etwas auf die Spontanität an, sie vorher durch einen Lektor redigieren zu lassen würde die HD'sche Spontanität arg verstümmeln. Man muss hier schon mit meinen Fehlern leben. Immerhin, Dank für die Korrektur! : Schon die Römer sagten: "In großen Dingen genügt es, sie gewollt zu haben" oder "In magnae et voluisse sat est".
Gruss HD


 
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RE: Die Provence - immer wieder eine Reise wert

#18 von jost2207 ( gelöscht ) , 03.07.2006 17:47

Hallo Iris,

ein toller Reisebericht aus meiner Lieblingsecke ank: ! Ich stelle fest, dass man den Luberon auf immer wieder neue Art und Weise entdecken kann. Das Heimweh nach "meiner" Provence macht sich wieder breit, waren wir doch schon drei Jahre nicht mehr in dieser unnachahmlich schönen Gegend.

Gruß,
Jochen

P.S. Peter Mayle und die von ihm angelockten englischen Reisebusse würde ich manchmal gerne auf den Mond schießen...


jost2207

RE: Die Provence - immer wieder eine Reise wert

#19 von sunshine , 03.07.2006 18:02

Hallo Jochen,
ja, von der Provence kann man immer träumen- vorher und nachher.
Du hast ja auch einige schöne Fotos vom Luberon bzw. den Orten, die wir dieses Mal besucht haben, in deiner Galerie.

Gestern fragte meine Tochter: "Wo fahrt ihr eigentlich im August hin?" Als sie hörte, dass es in die Bretagne gehen soll, meinte sie:" Schon wieder nach Frankreich! Dort habt ihr doch inzwischen bestimmt schon alles gesehen. Warum fahrt ihr nicht mal woanders hin?" Mein Mann und ich antworteten wie aus einem Mund: "Wir haben noch lange nicht alles gesehen!"
Auch wenn wir schon drei oder vier Mal in der Provence oder in der Bretagne waren, gibt es immer noch Orte, wo wir noch nicht waren.

Und manches ist so schön, das will man sogar mehrmals anschauen...

P.S.: Lies mal etwas von Marcel Pagnol. Der hat keine Reisebusse in die Provence gelockt, nur mich...


 
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RE: Die Provence - immer wieder eine Reise wert

#20 von beisl01 , 03.10.2006 23:44

Hallo sunshine,

Du weckst in mir Erinnerungen...

Danke für Deinen Bericht über den Lüberon. Unseren Beisl hatten wir gerade mal 3 Wochen, da ging es im September 1996 auf Jungfernfahrt in die Provence. Der Campingplatz Le Luberon oberhalb Apt an der Straße nach Saignon war für eine Woche unser Standquartier. Von hier aus unternahmen wir viele Exkursionen ins Luberon-Massiv, ins Durance-Tal, zu den Ockerbrüchen und auch nach Avigion.

Als wir dort waren, fing es gerade an mit dem Einfall der englischen Besucher, um die Lokalitäten zu sehen, die Peter Mayle so treffend beschrieb.

Übrigens haben mich mich die Romane von Marcel Pagnol schon immer mehr interesiert....


 
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RE: Die Provence - immer wieder eine Reise wert

#21 von sunshine , 04.10.2006 13:25

Hallo beisl,
ja, die Provence ist auch eine alte Liebe von mir.

Während wir früher mit unseren kleinen Kindern öfters ein paar Tage auf dem Weg ans Meer dort Station machten, ist es inzwischen so, dass die Provence das eigentliche Ziel ist und wir von dort aus gelegentlich einen kleinen Abstecher ans Meer machen.

Überfüllte Campingplätze meiden wir inzwischen - und Ruhe findet man in der Provence noch etwas leichter, als an der Küste. Aber wie zu Marcel Pagnols Zeiten ist es natürlich auch dort nicht mehr...


 
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RE: Die Provence - immer wieder eine Reise wert

#22 von pagestin ( gelöscht ) , 04.10.2006 13:49

Hallo Iris,

also ich finde deinen Bericht "grausam" - uns so anschaulich zu quälen !

Am liebsten würde ich jetzt sofort losfahren, eure Erlebnisse als Anregung nehmen und ...

Aber nun stehen diese elend langen, nasskalten Monate vor uns, und da hast du uns zum Glück etwas Sonne und einiges vom Savoir Vivre nahe gebracht - danke !

Schöne Grüße


pagestin


pagestin

RE: Die Provence - immer wieder eine Reise wert

#23 von beisl01 , 04.10.2006 17:33

Hallo sunshine,

immer wieder bin ich in La Motte du Caire. Das ist ungefähr 20 km östlich von Sisteron. Hier ist die etwas rauere Seite der Province zu finden. Noch nicht die Lavendelfelder wie bei Valensole, sondern eher die Kargheit der Berge und der Täler. Dafür aber garantiert touristenfrei.

In einem Reisebericht hier im forum mit dem Titel "Zwischen Alpen und Provence" sind Hinweise auf sehr ruhige Campingplätze enthalten. Und wenn Anfang Juni die Bergwiesen mit rotem Mohn überzogen sind, dann fühlt man sich auch schon fast im Paradies...


 
beisl01
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RE: Die Provence - immer wieder eine Reise wert

#24 von sunshine , 04.10.2006 17:59

@ beisl:
Deinen Reisebericht "Zwischen Alpen und Provence" habe ich natürlich schon längst gelesen. Die Campingplatztipps wurden schon in meinem Reiseführer vermerkt. Diese Gegend um Sisteron kenne ich bisher nur von der Durchfahrt. Ganz bestimmt werden wir dort einmal für längere Zeit "unsere Zelte" aufschlagen.
Hast du auch schon meine Berichte entdeckt, wo ich vom Chassezac und von der Ceze erzählt habe? Dort würde es dir vielleicht auch gefallen.

@ pagestin:
Wie soll man denn durch die langen, elenden, nasskalten Monate kommen, ohne in Erinnerungen zu schwelgen oder die nächste Tour zu planen?


 
sunshine
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RE: Die Provence - immer wieder eine Reise wert

#25 von Rolf ( gelöscht ) , 21.01.2007 21:36

Hallo Iris!

Eine reichlich verspätete Antwort, aber da ich noch nicht so lange hier im Forum bin, "kämpfe" ich mich erst langsam durch die älteren Beiträge durch.
In den vergangenen 20 Jahren waren wir mindestens 10mal in der Provence - wir wissen warum! Insofern benötigen wir ganz bestimmt keinen Appetizer, um wieder dorthin zu wollen. Und doch löst dein Bericht (vor allem in der jetzigen Jahreszeit) genau das gleiche aus wie das Riechen an einer frisch aufgeschnittenen Zitrone: SABBERN! Danke für deinen Reisebericht!

Gruß
Rolf


Rolf

   

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