RE: HD's Tour ins Perigord und zur Dordogne

#1 von HD , 06.03.2006 11:21

HD’s Tour ins Perigord und zur Dordogne.

Diesmal führt HD’s Tour auch zu besonderen „Franzosen“, führt weit in die Vergangenheit zurüch – bis zu 25000 Jahren, zu unseren direkten Vorfahren Homo sapiens sapiens – der „weise bewusste Mensch“ – dem Cro-Magnon Menschen, so benannt nach dem Ort ihrer Entdeckung,
dem Abri Pataud – eine offene Höhle unter einem vorkragenden Felsen, direkt hinter dem Hotel „Cro-Magnon“ im Ortsteil Cor-Magnon im Städtchen les Eyzies-de-Tayac im Departm. Dordogne am Unterlauf der Vezere. Man sollte das Städtchen mit dem Prähistorischen Museum und die Höhlen der näheren Umgebung mal besuchen.
Näheres dazu hier: http://www.frankreich-sued.de/les-eyzies-de-tayac-server/
Soviel zu unseren Vorfahren, dem schon modernen Menschen und keineswegs mit dem Neandertaler gleichzusetzen – sie werden uns auch noch in der Grotte von Lascaux II und in der Grotte de Villars (hier aber noch mit ORIGINAL-Felszeichnungen) begegnen. Lascaux II ist eine Nachbildung für Touristen, - wenn auch eine sehr gute – die Original Höhle Lascaux I ist für Besucher gesperrt, damit die Zeichnungen nicht zerstört werden.
Die Höhlen sind Kalksteinhöhlen, wie auch schon im Aveyron, der wasserdurchlässige Kalksandstein bildet Stalagtiten (herabhängende) und Stalagmiten (hinaufwachsende) Kalktropfsteine durch Aussinterung, also Herauslösung des Kalkes aus dem Wasser.

Gegenüber dem Aveyron ist jedoch die Landschaft ganz anders, Es gibt nicht mehr die tief eingeschnittenen Flusstäler der Cevennes, die kaarstigen Hochtäler der Causses, HIER ist die Landschaft sanfter, hügelig, die Flusstäler breiter, die Flüsse fliessen langsamer, der Atlantik ist nicht mehr weit, nur ca. 120-150km bis Bordeaux. Aber auch das Mittelmeer ist schnell erreichbar, ein Landstrich also, der sich gut mit einem Strandurlaub verbinden lässt, etwas Kultur nach dem Strandleben. Auch ist der Landstrich fruchtbar , Wein gedeiht gut am Ufer der Dordogne. Hier kommt sie her, die berühmte foie gras truffe, die getrüffelte Gänseleberpastete – wenn HD sie auch verschmäht, nicht wegen des unvergleichlichen Geschmacks, sondern den gequälten Gänsen zuliebe. Das Perigord, das Land der Höhlen und Schlösser, der mittelalterlichen Orte und Städtchen, der sanften Flusstäler.
Und bei Bordeaux mündet die Dordogne in die Garonne und bildet zusammen mit ihr den kurzen Flusslauf der Gironde, die bei Royan ins Meer mündet.
Frankreichs grösster Fluss, die Rhone, mündet ins Mittelmeer, aber Frankreichs schönste Flüsse münden in den Atlantik.

Das Departement Dordogne ist das größte Departement Frankreichs, das seinen Namen – wie meist in Frankreich – nach dem gleichnamigen Fluss hat.
Wenn wir Wikipedia bemühen, wird klar, warum HD die Tour Perigord und Dordogne genannt hat. Hier ist auch die Geschichte des Landstriches nachlesbar.
http://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A9rigord

Beginnen wir wie immer mit der Anreise.
Es kommt darauf an, wo man in Deutschland beginnt. Eine Möglichkeit wäre über Paris, dann entlang der Loire nach Portiers, dann die 4-spurig ausgebaute N10 bis Angouleme, von dort die D939 über Brantomme bis Perigueux. Die Autobahnen auf dieser Strecke kosten alle Maut bis
Portiers.
Für HD bietet sich eine andere, kostenlose Strecke, mit einem Teil kostenloser Autobahnen an.
Die A8 bis zum Dreiländereck Deutschland/Lothringen/Luxembourg – wie bereits in HD’s anderen Touren beschrieben, vor Thionville die A31 über Metz, Nancy, Toul. Weiter die 4-spurig ausgebaute N4 bis St. Dizier, sodann die D900 nach Troyes, es folgt die N77 nach Auxerre, die N151 über Clemency , über Bourges, Issoudun nach Chateauroux – Auffahrt auf die kostenlose A20 bis Limoges. Sodann die N21 bis Perigueux.
HD hat diese Strecke bereits früher einmal von Saarland aus über Tag in einem Tag gefahren, es sind so 900km. So 15 Stunden sind hierfür anzurechnen – ein „Schmarren“ fand HD hernach.
Nehmt Euch also 2 Tage Zeit für die Anreise. Campingplätze und Municipals gibt es unterwegs zu hauf.
Kommen wir zu unserem Standort im Perigord, unserem Campingplatz, den wir als Basis für unsere Erkundungen benützen wollen. Es ist ein Campingplatz auf dem Lande, ruhig, beschaulich, ein 3-Sterne-Platz mit einem Pool – und mit deutscher Platzleitung. In diesem Falle gar nicht so unwichtig.
Der Platz heisst: Camping Maisonneuve“ und liegt in 24800- St. Jory-de-Chalais, kurz vor Perigeux, von Limoges aus kommend.
Hier seine Web-Site: http://www.camping-maisonneuve.com/
Der Platz ist das Gelände eines alten Bauernhofes und gehört Doris u. Stefan Calimba, ursprünglich aus Siegen, die sich mit dem Bauernhof und dem Platz einen Lebenstraum erfüllten.
Der Bauernhof wurde zum Restaurant und Kneipe sowie Wohnhaus umgebaut, die Sanitäranlagen und die E-Installation auf dem Platz errichtet. Stefan ist Musiker, manchmal gibt es life Jazz oder Swing- und Rockkonzerte in der Musikscheune – die ansonst auch Restaurant und Kneipe ist. Einen Pool gibt es auch, Kinderspielplatz, Hunde sind willkommen, die Calimbas haben auch einen. Natürlich kann man den Platz telefonisch erreichen die Calimba’s sprechen ja deutsch –UND, das ist auch wichtig, sie sind hervorragende Kenner des ganzen Perigords. Außerdem kann man am Platz Kanus bei den Calimbas mieten. Einen Reiseführer braucht ihr nicht, die Calimba’s haben welche zum Ausleihen.
Zum Ort: St. Jory-de-Chalais ist ein Dörfchen mitten auf dem Lande. Eine Möbelschreinerei, mehrere kleine Handwerksbetriebe, eine Metzgerei, eine Grundschule, eine Kirche, ein Restaurant und ein Lebensmittelgeschäft, wo es auch Brot gibt – rundherum Bauernhöfe – das wars denn auch schon. Jeder kennt Jeden und jeder kennt anschliessend auch Euch. Die Leute sind freundlich und etwas neugierig, wer denn alles so in ihr Örtchen auf den Campingplatz kommt und woher er kommt. Mit etwas Französischkenntnissen kommt man leicht mit ihnen ins Gespräch. Man grüsst und wird gegrüsst. Abends laufen die Fernseher und der Ort „schläft“ quasi. Zu Stefan in die Kneipe kommen auch Einheimische und dort kanns noch abends recht lustig hergehen. Auf diesem Platz, Ort kann man also mit Franzosen durchaus näher in Kontakt kommen, wenn man es will. Und deswegen empfiehlt Euch HD, auch besonders denen, die wenig Französisch sprechen, diesen Platz. Ist jemand krank, braucht jemand Hilfe, z.B. Werkstatt, kein Problem, Calimba’s kümmern sich darum und um Euch
Es ist auch DER ideale Platz, um überhaupt mal mit Frankreich anzufangen, eine Weiterreise zum Atlantik oder zum Mittelmeer ist kein Problem. Nach Bordeaux sind es knapp 150km, ans Mittelmeer etwas weiter.
Wir kuppeln ab und richten uns ein. Vorzelt oder Sonnensegel bauen wir auf – es kann hin und wieder auch schon mal regnen. Das Klima ist aber recht warm. Immerhin hat HD den Platz schon bei Temp. knapp über 0 Grad nachts erlebt, bei Regen und bei schönem Wetter. Es war im Oktober.

HD wird jetzt nur noch Ausflugsziele benennen ohne auf die Strassen die hinführen einzugehen, Wie Ihr sie in Eure Ausflugstouren einbaut, sei Euch überlassen. Calimba’s kennen auch jedes lohnende Ausflugsziel. Vielleicht wollt Ihr ja auch mal eine Kanufahrt machen. Dies können auch Anfänger z.B. auf der gemächlich und langsam fliessenden verträumten Dronne bei Brantomme.
Stefan hat Boote die man mieten kann, Gepäckträger auch, kann Euch zu einer Tour raten – kein Problem.

Wir beginnen damit, die nähere Umgebung zu erkunden:
Das Perigord verte
Brantomme „das Venedig des Nordens“ genannt, an der Dronne. Ein hübsches mittelalterliches Städtchen an der langsam fliessenden Dronne, viele schöne Brücken über die Dronne, überall schöne Gärten mit Bäumen und Bootssteg am Ufer der Dronne, Wassermühlen, hübsche kleine Restaurant, einer großen Benedictinerabtei mit großer Promenade davor direkt an einen Kalkfelsen gebaut –zwischen diesem Palast und dem Marktplatz mit hübschen Restaurants fliesst die Dronne – linker Hand durch ein Wehr mit Kanurutsche gestaut. Direkt dabei ein hübsches Restaurant mit Pavillion und ein kleiner Park. In den Gassen hübsche Auslagen. Zwei kleine Ausflugsboote mit Elektroantrieb fahren die Touristen etwas auf der Dronne auf und ab. Wenn nicht gerade zu viele Touristen da sind, kann man schön relaxen.

Nicht weit von Brantomme und unserem Campingplatz liegt eines der schönsten Dörfer Frankreichs , das mittelalterliche St. Jean de Côle. Bei der Kirche die alte Halle aus Holz, eine schöne Brücke, überall Blumen Es ist nur klein, besucht es einmal, es lohnt sich.

Ebenfalls ein wunderschönes Dorf am Ufer der Dronne ist Bourdailles mit seinem Schloss und mittelalterlichem Bergfried. Auch hier liegen die Häuser des Dorfes sehr romantisch am Flusslauf der stillen Dronne.
Überhaupt, die stille, sanfte Dronne, HD liebt dieses Flüsschen besonders, die Dronne scheint der Zeit zu trotzen, Weiden lassen ihre Äste ins Wasser hängen, als streichelten sie den Fluss, Enten
bevölkern ihn und man kann die Fische sehen. Sanft, nicht tief und ruhig fliesst der Fluss, ab und an unterbrochen vom Rauschen eines Stauwehres, hier und da eine Ableitung auf ein Mühlrad.
Die Dronne hat nichts spektakuläres, wie das Toben des Tarn oder der Verziere, man kann dieses Flüsschen mit allen Sinnen geniessen, das Auge erfreut sich an Romantik und Lieblichkeit, das Ohr vermag den Lauten der Vögel zu lauschen, man vergisst die Zeit, kann sich von der Alltagshektik erholen und träumen. Die Zeit fliesst, wie der Fluss, langsam. Ihn mit dem Kanu zu befahren hat einen anderen Reiz, als Wildwasser zu befahren. Die Ruhe, Abgeklärtheit und Beschaulichkeit mach diesen Fluss aus.

Nontron, liegt auf einem Berghang ca. 200m hoch. . Früher war das Städtchen bedeutender als heute, immerhin hiess das Perigord verte früher Nontronnaise. Sehr schöne alte Häuser, ein schöner innerstädtischer Platz, ein schönes Palais mit einem jardin des art – Aus Nontron kommen auch heute noch begehrte Messer, sowohl für Tischtafel, Handwerk und Freizeit. Nontron ist neben Logoile im Avayron die bekannteste Messerschmiede, ein Handwerk mit alter Tradition.

Die Hauptstadt Perigueux. Eine hübsche Stadt, etwas mittelalterlich mit schönen Gassen, wo man die schönen Geschäfte und Auslagen bewundern kann, Die Kathedrale lohnt einen Besuch, allein der Eingang ist ungewöhnlich. Schöne Plätze laden zum Verweilen ein.

Die Grotte de Villars liegt unweit von unserem Campingplatz. Sie ist nicht so spektakulär wie die noch folgenden Höhlen, aber sie hat einen Vorzug, die Höhlenmalereien sind noch im Original zu besichtigen, während z.B. die weltbekannte Höhle von Lascaux nur ein touristischer „Nachbau“ ist – wenn auch gut gemacht. Lascaux I – das Original bleibt dem Tourismus verschlossen.

Wir wenden uns nun dem Perigord noir und dem Tal der Verziere zu.
DAS Highlight überhaupt: Sarlat-le-Caneda
Die mittelalterlichen Gassen laden zum Flanieren und Schauen ein. Markt ist Samstags.
Aber schaut selbst
Quasi direkt nebenan liegt Les Eyziers-de-Tayac Als Zentrum der Vor- und Frühgeschichte. Hier im Vézère-Tal. Unweit, etwas nördlich liegt die berühmte Höhle von Lascaux. Sie ist eigentlich ein „Muss“ beim Besuch des Perigord. Die Originalhöhle, Lascaux I genannt, ist dem Tourismus nicht mehr zugänglich, um die Originalmalereien zu schützen. Man baute die Höhle nicht weit davon nach, Lascaux II genannt, und hier wälzt sich nun, besonders im Juli, August der Besucherstrom durch. Man hat die Zeichnungen und den Höhlenaufbau originalgetreu reproduziert, stimmige Beleuchtung angebracht und überhaupt für den Tourismus „aufgearbeitet“ – Manchmal muss man sich regelrecht zu den Führungen anstellen. Weiterhin kann man noch eine Menge Höhlen und Grotten besichtigen, z.B. das Cap Blanc mit seinen 15.000 Jahre alten Tierskulpturen. Zwischen Les Eyzies und Sarlat liegt auch das Chateau Puymartin . Macht mal eine Stipvisite hin.. Von hier aus ist es nur noch ein Katzensprung zur Garrigue Haute, einer „Ferme-Auberge“ oder zum Chateau des Milandes, dem ehemaligen Schloss von Josephine Baker.
Und – natürlich – St. Leon-sur-Verzere, auch ein zauberhaftes Dorf am Flusslauf der Verzere loht ebenfalls einen Besuch, sowie die Stadt Montignac oder das Chateau Losse.

Kommen wir nun zum Tal der Dordogne. Das Perigord pourpre
Die Dordogne macht im Perogord 3 schöne Flusschleifen. Die Cingle de Trémolat, die Cingle de Montfort und die Cingle de Limoeuil. Oberhalb dieser Flussschleifen sind Aussichtsplattformen, wo man sehr schön auf das Dordognetal hinabblicken kann.
Die Städte, die Dörfer und Bastiden (Wehrdörfer) Nun ja, Bergerac natürlich, der im Gebiet erzeugte Wein, der Bergerac kann durchaus mit dem Bordelais mithalten. Im „Maison de vin de Bergerac“ in der Altstadt kann man viel über den Weinanbau des Gebietes erfahren. Man kann in den Gassen Frauen beim Klöppeln zusehen, das traditionell „vor der Tür“ geschieht, allein schon der Unterhaltung der Damen wegen. Auch sonst sieht man in den Gassen recht viel Kunsthandwerk.
Das Dorf Beynac-et-Casenac am Ufer der Dordogne mit schönen, blumengeschmückten Häusern, oben, über dem Dorf das Schloss, das auf die Dordologne herabblickt. Geniesst einen Spaziergang durch das Dorf, lasst Euch verzaubern.
Kommen wir zu den alten, mittelalterlichen Bastiden, ehemalige Wehrdörfer, der Name Bastide leitet sich von Bastion ab, - die da wären Montpazier erbaut im 13. Jahrhundert - mit seinem wunderschönen Platz und den Arkaden – dazu eine alte Holzhalle – die Häuser geschmückt mit Kletterrosen - im Sommer eine Erholung.
Weiter Domme, hoch auf einem Felsen über dem Tag der Dordogne liegend – mit Höhlen und einem wunderschönen Spazierweg an den Felsen entlang, von dem man eine schöne Aussicht auf das Tal hat. Auch hier wieder die obligatorische Halle.
Sodann das Dorf La Roque-Gageac unten an der Dordogne mit seinen Höhlenforts und seiner tropischen Vegetation.
Von der N20 beim Örtchen Payrac zweigt die D 673 nach Rocamadur ab. Dieser Ort ist in jeder Besichtigungstour des Perigord enthalten. Eng liegen die Häuser an einen hohen Felsen geschmiegt – der Ort ist wirklich sehenswert, Ihr werdet staunen – nur ein paar km davon entfernt liegen die Grattes de Lacave – Höhlen mit schönen Steinbildungen, welche man mit einer Bahn und Lift besichtigen kann.
Wir fahren die D673 weiter über Alvinac, nach ein paar km kommen wir zu einer erneuten Sehenswürdigkeit, dem Gouffre de Padirac. - Gouffre bedeutet Schlund, Loch.-
Le Gouffre de Padirac ist eine der größten geologischen Sehenswürdigkeiten Frankreichs.
Nach einer Kahnfahrt von 500 m gelangt man zu Fuß zu den Hallen des Lac de la Pluie (Regensee), der Grands Gours (unterirdische Seen), des Grand Dôme (großer Dom) und zu anderen, weiträumigen Höhlengalerien.

Hier ein paar Bilder dazu:
http://www.hoefo.de/gouffre-de-padirac/index.html
Sehet und staunt.
Die Schlösser? – unmöglich sie alle zu nennen, stellvertretend ein paar sehr schöne:
Chateau Losse, Chateau Milandes, Chateau Monbazillac, Chateau Montfort, Chateau Pulguihem,
Schloss Puymartin. Eines solltet Ihr Euch unbedingt anschauen – auch mit Kindern –
Chateau de Castelnaud 10km von Salat, zwischen den Dörfern Domme und dem mittelalterlichen Dorf Baynac, auf dem Gipfel eines Felsens. Hier gibt es Rüstungen, Waffen und Kriegsmaschinen (Belagerungsgerät) zu sehen. Filme und Videos über die Waffen des Mittelalters, von der Albigenserverfolgung (Catharer) bis zum hundertjährigen Krieg mit England. Auch die Kinder werden ihre Freude daran haben.

So langsam kommen wir zum Ende unserer Tour ins Perigord und in Tal der Dordogne. Einen Genuss solltet Ihr Euch jedoch nicht entgehen lassen, den Genuss eines Trüffelmahles (truffe) Im Perigord verte werdet ihr in Gärten Wellblechhütten sehen, in den Schweine hausen. Sie tragen viel zum Familieneinkommen bei und werden gehegt und gepflegt wie Hunde, welche übrigens auch zum Trüffelsuchen abgerichtet werden. Die Diskussionen, wer es denn nun besser kann, die Schweine oder die Hunde, haben bislang zu keinem Ergebnis geführt.
Trüffel sind Pilze, die in der Erde wachsen und einen unnachahmlichen Geschmack haben. Es gibt weisse Trüffel – sehr teuer – und schwarze Trüffel – auch teuer. Mit ihnen kann man viele Speisen und Saucen verfeinern. Ein recht preiswertes Essen, wo der Geschmack des Trüffels voll zur Geltung kommt, ist ein einfaches Omelett mit Trüffeln – probiert es einmal.
In Sorges gibt es ein Trüffelmuseum und einen Trüffelmarkt, dort könnt Ihr die Trüffel auch kosten.
Weiterhin wird viel Confit im Metzgereien oder Touristikläden angeboten. Gänse oder Entenfleisch in Dosen oder Gläsern.
Das Perigord ist Frankreichs bekannteste Gourmetregion. Wir sind am Ende unserer Tour durch das Perigord und das Tal der Dordogne.
Campingplätze gibt es jede Menge in jeder Güte und Ausstattung.
Ihr habt mehrer Wege um zurückzufahren – über Bordeaux oder wieder über Limoges, wo das berühmte Limoger Porzellan herkommt. Limoges im Departement Haute-Viennes, mit seiner schönen Altstadt oben über dem Fluss Vienne.
Salut et bonne route mes ami’s sagt Euch HD
Und wenn Ihr Lust habt mal mit HD ---- na ja, mal sehen?


 
HD
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