RE: Südfrankreich zu Pfingsten

#1 von sunshine , 01.09.2013 21:04

Südfrankreich zu Pfingsten - oder auf der Suche nach dem Frühling

Anreise und Zwischenstopp am Doubs

Der Wetterbericht für das Pfingstwochenende bzw. die Großwetterlage für die kommenden Tage sieht bescheiden aus, und zwar für ganz Europa!
Wir überlegen noch kurz, eventuell nach Kroatien zu fahren, aber eine Anfrage nach einem Meerplatz beim CP „Glavotok“ auf Krk verlief negativ – und die Temperaturen waren kaum höher vorhergesagt als in Südfrankreich.

Am Pfingstsamstag ist das Wetter wunderschön, so dass man Lust auf Reisen bekommt, aber der Pfingstsonntag startet dann kühl und regnerisch.
Am 19. Mai, am Pfingstsonntag geht es los.
Erst um kurz nach zehn fahren wir weg, weil wir einen Zwischenstopp eingeplant haben, eventuell wieder im „Val de Bonall“, wo unsere Bekannten ein paar Tage verbringen.
Wir fahren gleich auf die andere Rheinseite, um auf der Route National in Richtung Besancon zu fahren. Bis Belfort regnet es, aber dann werden die Wolken lockerer bei 13 -15 Grad – brrr!
Wir verwerfen den Plan mit dem „Val de Bonall“ und fahren weiter am Doubs entlang. Vereinzelt sieht man sogar noch blühende Apfelbäume, aber es leuchten auch schon die blühenden Rapsfelder.

Urplötzlich biegt Wolfgang ab und folgt einem Schild, auf dem „Camping Municipal“ steht, und zwar im Ort Fraisans.
Es ist ein winziger Platz (30 Einheiten) direkt am Ufer des Doubs. An der Rezeption steht ein Schild „Komme gleich wieder!“, also suchen wir uns schon mal einen Platz und stellen uns hin. Später bezahlen wir gleich (15 € und spazieren in den kleinen Ort.
Hier liegt nicht nur der sprichwörtliche Hund begraben, nein, es müssen ganze Hundegenerationen sein. Wir machen uns auf die Suche nach einem Restaurant fürs Abendessen, finden aber nichts. Eine „Pizza a Emporter“ wäre uns auch genehm gewesen, aber auch diese Örtlichkeit hat heute geschlossen.
Nach dem Spaziergang setzen wir uns sogar ins Auto, um die nähere Umgebung abzuklappern, finden aber auch dort nichts, was uns zusagt.
Na gut, dann ist wohl oder übel Kochen mit den wenigen, mitgebrachten Vorräten angesagt. Ein Regenschauer lässt uns in den Wohnwagen flüchten.
Wolfgang kocht „Spaghetti a la Doubs“, während im Wohnwagen die Truma bullert.
Sind wir schon jemals so in den Pfingsturlaub gestartet?
Auch der Pfingstmontag beginnt mit Regen. Wir frühstücken rasch und spannen im Regen an.
20. Mai und 10 Grad! Richtig übel!
Wir beschließen, in einem Rutsch ans Meer runter zu fahren.

Zuerst tanken wir an einem Supermarkt und fahren dann durchs verregnete Burgund in Richtung Clermont-Ferrand.
Hier stoßen wir auf erste Wolkenlücken - und auf Wolfgangs heißgeliebte A 75, die mautfrei von Clermont-Ferrand bis Beziers führt – nur für das „Viaduc du Millau“ muss man bezahlen.
In der Auvergne ist es sonnig, aber kühl und im Zentralmassiv ist der Frühling gerade erst eingekehrt. Aber langsam beginnt die Fahrt Spaß zu machen.
Die Abfahrt von den Cevennen ans Meer hinunter empfinde ich jedes Mal spektakulär – 7,5 % Gefälle und LKWs und Wohnwagen werden auf 50 km/h herunter gebremst. Schön, dass heute keine Laster unterwegs sind.

Als wir unten am Meer ankommen scheint die Sonne und es ist 21 Grad warm.
Ich schlage Gruissan vor, den CP „Les Ayguades“, wenn es einen Meerplatz gibt.
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sunshine
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RE: Südfrankreich zu Pfingsten

#2 von sunshine , 01.09.2013 21:09

Sturmtage in Gruissan Plage
Es gibt tatsächlich einen Platz in der ersten Reihe und wir genießen dort die letzten Abendsonnenstrahlen. Anschließend essen wir im CP-Restaurant eine Pizza. Wir sitzen sogar draußen, frösteln aber gegen Ende dann doch.
Beim Zubettgehen bemerken wir, dass Wasser eingedrungen ist, denn der Rand unserer Matratze ist feucht. Das hatten wir schon Mal nach einer extremen Regenfahrt.

Am Dienstag werden wir von der Morgensonne geweckt und frühstücken draußen mit Meerblick – einfach herrlich!
Der Dienstag sollte aber der vorerst letzte milde Tag bleiben – aber das wissen wir zu diesem Zeitpunkt zum Glück noch nicht.
Wir verbringen ihn lesend und sonnenbadend – welche Wohltat nach dem langen Winter und dem nasskalten Frühlingsstart.
Nur zum Einkauf in Gruissan verlassen wir den Platz.
Abends frischt der Wind auf und bringt die angedrohte Kälte mit sich.

Nun folgen kühle bis kalte Tage mit eisigem Wind, teilweise mit Böen in Sturmstärke.
In einer Nacht rüttelt der Sturm so heftig am Wohnwagen, dass Wolfgang gegen Mitternacht aufsteht und unseren S-MAX als Windpuffer hinter den Wohnwagen stellt. Er trifft unsere Nachbarn, die mit ihrem Womo den Platz verlassen und sich für den Rest der Nacht weiter hinten auf dem Campingplatz niederlassen, um noch etwas schlafen zu können.
Die Tage sind aber allesamt sonnig, wobei die Jacke unser ständiger Begleiter ist.

Wir erkunden ein wenig die Umgebung und feiern am 24. Mai Wolfgangs Geburtstag.

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RE: Südfrankreich zu Pfingsten

#3 von sunshine , 01.09.2013 21:17

Etang de Bages et de Sigean
An diesem Tag fahren wir auf Wunsch des Geburtstagskinds auf kleinen Sträßchen zum Etang de Bages und zum Etang du Doul, wo die Landschaft an die Camargue erinnert – sogar Flamingos sehen wir dort.
Wir schlendern durch die herrlich verschlafenen Weiler Bages und Peiriac und staunen wie so oft, wo die Wohnmobilisten mit ihren Dickschiffen überall versuchen, hinzukommen.

Wir fahren noch weiter nach Sigean, am Safaripark vorbei, den wir mit unseren Kindern früher einmal besuchten.
Es wird stets ein unvergessliches Erlebnis bleiben, wie wir damals im Hochsommer bei 35 Grad mit vorschriftsmäßig geschlossenen Fenstern (ohne Klimaanlage selbstverständlich!) mit unserem Campingbus durch die Tiergehege fuhren und wie Wolfgang im Bärenareal den Motor abwürgte und wir verbotenerweise unfreiwillig stehenblieben und wie ein Kragenbär auf unser Auto zu tapste und mit einem Handstreich den Außenspiegel am Bus abriss - und wie ein brüllender, mit einem Gewehr fuchtelnder Wärter auf uns zu rannte und den Bären verscheuchte, während es Wolfgang endlich gelang, den Motor wieder zu starten. Bei der Ausfahrt bekamen wir dann mit strengen Blicken unseren abgerissenen Spiegel wieder überreicht.
Ich weiß nicht, ob wir damals auch den Ort Sigean besuchten, auf jeden Fall ist es mir nicht im Gedächtnis geblieben. Und es gibt dort auch wirklich nicht sehr viel zu sehen.

Abends gibt es gegrillte Steaks mit Salat und wir verbringen den kühlen Abend drinnen, wie die Abende zuvor auch.

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RE: Südfrankreich zu Pfingsten

#4 von sunshine , 01.09.2013 21:34

Wanderung im Montagne de la Clape
Am Samstag gibt es morgens sogar Regenschauer.
Als der Himmel aufklart, schnüren wir die Wanderschuhe und fahren in die „Montagne de la Clape“, ein mit Pinien und Eichen bewachsenes Kalkplateau, wo wir ein wenig wandern wollen.

Mit dem Auto fahren wir zum Parkplatz beim Aufstieg zur „Chapelle des Auzils“, den wir schon vor ein paar Tagen entdeckt hatten.
Ein Fußweg führt in einer Viertelstunde vom Parkplatz hoch zur Kapelle. Er ist rechts und links gesäumt von Gedenksteinen, die an auf See verschollene Seeleute erinnern.
Auch das Innere der Kapelle ist den Schiffbrüchigen gewidmet, viele Schiffsmodelle sind zu sehen, vom kleinen Segelboot bis zum U-Boot der Marine.
Von der Kapelle aus hat man einen herrlichen Blick auf die Küste hinunter.

Wir laufen dann einen Rundweg rund um die Garrigue de Figuieres - unfreiwillig, da wir die angesteuerte Abkürzung verpassen.
Das ist aber nicht weiter schlimm, denn es ist eine schöne Tour, obwohl der Wind auf dem Hochplateau ordentlich pfeift.
Nur zweimal treffen wir unterwegs Menschen und sind immer wieder hingerissen von den herrlichen Ausblicken und vom Blütenmeer in der Garrigue. Überall duftet es nach wildem Geißblatt, das hier wächs. Auch Rosmarin und Cistrosen blühen, ebenso viele andere Pflanzen, die wir nicht kennen. Ein wildes Löwenmäulchen in Purpurrot lenkt die Blicke auf sich.

Abends essen wir im Restaurant am Campingplatz, denn dort wird das Champions-League-Finale Bayern München gegen Borussia Dortmund übertragen.
Wie erwartet gewinnen die Bayern, auch wenn Wolfgang und ich es eher den Dortmundern gegönnt hätten, weil die Bayern ja schon Meister sind.
Wir unterhalten uns nett mit unserem Tischnachbarn, einem Bayern mit Sohn, die im Zelt unterwegs sind und wegen der Kälte aus der Auvergne hierher ans Meer geflüchtet sind.

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RE: Südfrankreich zu Pfingsten

#5 von sunshine , 01.09.2013 21:41

Narbonne Plage, Saint Pierre und Canal du Midi
Am Sonntag den 26. Mai gibt es dann mal wieder einen sonnigen und milden Morgen mit einem lauen Lüftchen – das sieht nach einem schönen Tag aus.
So wie es eigentlich hier sein sollte zu dieser Jahreszeit.
Frühstück in der Sonne – schön!

Heute ist der Strand belebt mit Sonnenanbetern und jede Menge Segelboote sind auf dem Meer zu sehen.
Auch wir genießen die Sonne und die Wärme und machen mittags dann eine Radtour an der Küste entlang nach Narbonne Plage und weiter ins
ca. 8 Kilometer von „Les Ayguades“ entfernte Saint Pierre.
Man radelt hier auf komfortablen, durchgängig zweispurigen Radwegen. Viel zu sehen gibt es nicht in diesen beiden Orten, beides sind reine Feriensiedlungen am Strand. Die Strände sind jedoch richtig schön- breit, feinsandig und gepflegt. Hunde sind allerdings durchgängig verboten – und Drachen steigen lassen auch.
Wir radeln, bis hinter Saint Pierre, wo der Radweg endet.
Der Rückweg ist dann anstrengend, weil Wind aufgekommen ist, Gegenwind natürlich!
Abends ist es wieder frisch.

Am nächsten Morgen ist wieder bedeckt.
Nachmittags fahren wir an den Canal du Midi, um ein wenig Hausboote zu gucken.
Wir parken in Capestang mit seiner Kathedrale, die für den kleinen Ort eine Nummer zu groß geraten scheint. Zwischen der alten Steinbrücke und der neuen Eisenbahnbrücke haben auf beiden Seiten die Boote angelegt.
Wir spazieren am Treidelpfad entlang, schauen die Hausboote an und schwelgen ein wenig in Erinnerungen an unsere Hausboottouren auf dem Canal du Midi.
In Narbonne kaufen wir auf dem Rückweg für das Abendessen ein.

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RE: Südfrankreich zu Pfingsten

#6 von sunshine , 01.09.2013 21:57

Heimreise mit Zwischenstopp in Charlieu
Am Dienstag, 28. Mai bezahlen wir (18,20 € und fahren gegen halb elf los.
Es ist wieder bedeckt und leicht windig bei 18 Grad. Wir fahren Richtung Beziers auf der Landstraße.
Heute haben die „Bordsteinschwalben“, die hier in der freien Natur, weit entfernt von den Ortschaften die Landstraße säumen, ihre knappen Minis und Hot Paints gegen hautenge Hosen getauscht.

Nach Beziers geht es wieder auf die A 75, die mein Mann so liebt.
In vielen Kurven windet sie sich hoch in die Cevennen. Es regnet und ist 10 Grad kühler als unten an der Küste.

Als wir die Brücke von Millau erreichen, zeigt das Thermometer nur noch 4 Grad an!
Vor genau einem Jahr haben wir hier ein paar wunderschöne Tage bei Temperaturen zwischen 25 und 28 Grad verbracht. Verrückt! Es ist heuer schon ein seltsamer Frühling, auch in Frankreichs Süden.

Bei Clermond-Ferrand verlassen wir die A 75 und fahren auf der Landstraße weiter. In Thiers geht es steil den Berg hoch in die Monts du Forez.
Wir fahren in Richtung Roanne und von dort aus nach einem Tankstopp am Supermarkt weiter in Richtung Charlieu, wo wir Station machen wollen. Charlieu ist bekannt für seine Kunstschätze aus der Romanik.
Wir steuern den Municipal an, der im Städtchen bzw. am Stadtrand liegt und sind dort so ziemlich die einzigen Gäste. Es hat aufgehört zu regnen und wir suchen uns einen Platz inmitten des Geländes. Das Gras ist frisch gemäht und alle Hecken sind auf Kniehöhe gestutzt. Alles wirkt sehr gepflegt, auch die Sanis, die etwas älteren Datums sind.
Rasch kaufen wir noch etwas ein für das Abendessen, bevor der Supermarkt seine Pforten schließt.

Tatsächlich weckt uns am Mittwochmorgen die Sonne.
Nach dem Frühstück erkunden wir das Städtchen. Viele alte Häuser schmücken die Straßen der Altstadt, manche im Zustand des stetigen Verfalls, manche liebevoll restauriert. Vor der Kirche Saint Philibert wird ein kleiner Wochenmarkt abgehalten.

Wir spazieren weiter zur Benediktinerabtei Abbaye de Saint Fortunat, die 872 gegründet wurde. Besonders schön ist das Tympanon, ein Meisterwerk Romanischer Baukunst.
Wir besichtigen die Anlagen und lösen gleich ein Ticket für das Franziskanerkloster „Convent des Cordeliers“ mit, das wir dann am Nachmittag (nach der Mittagspause) besuchen wollen. Das warme Gelb der alten Gemäuer der Abtei wirkt sehr reizvoll im Sonnenlicht.
Das Franziskanerkloster liegt etwas außerhalb der Altstadt und ist auch aus diesem ockerfarbenen Stein gebaut. Besonders schön sind hier die Kapitelle im Kreuzgang, die die Laster und die Tugenden darstellen.

Nach der Besichtigung genießen wir noch ein paar Sonnenstrahlen, grillen und essen sogar draußen.
Wenn die Sonne verschwindet, wird es aber rasch kühl.

Und nach Sonnenuntergang beginnt es zu regnen - und regnet die ganze Nacht und auch noch am Morgen.
Meine Bedenken, dass wir in der Wiese steckenbleiben, sind trotzdem unbegründet.
Gegen zehn verlassen wir den Municipal von Charlieu, der sich als netter Etappenplatz erwiesen hat. Wen altertümliche Sanis nicht schrecken, der ist hier gut aufgehoben und bezahlt gerade mal 12,80 € für zwei Personen plus Strom.
Am Donnerstag, den 30. Mai machen wir uns also auf den Heimweg – und wieder zeigt das Thermometer 10 Grad an!
In Besancon regnet es, dann gibt es Sonne und lockere Wolken bei 15-17 Grad.
Die Rapsfelder sind verblüht, aber im Jura sieht man immer noch vereinzelte blühende Apfelbäume und Fliederbüsche.

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RE: Südfrankreich zu Pfingsten

#7 von sunshine , 01.09.2013 22:08

Gegen 18 Uhr kommen wir zu Hause an und räumen in Anbetracht der Wettervorhersage gleich noch den Wohnwagen komplett aus.

Anschließend bestellen wir eine Pizza bei unserem Lieblingsitaliener, die wir zusammen mit einem Gläschen Rosé aus dem Roannaise auf unserer Terrasse genießen.
Nicht einen einzigen, warmen „Draußen-sitz-Abend“ hat uns dieser Pfingsturlaub beschert – das hatten wir in dieser Form noch nie!
Und zu Hause sitzen wir dann draußen – verkehrte Welt!

Schön war er aber trotzdem, unser Pfingsturlaub, wenn auch ein bisschen kühl!










 
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RE: Südfrankreich zu Pfingsten

#8 von HD , 02.09.2013 09:53

Komisch, ich hatte gestern spät abends noch eine Antwort dazu geschrieben und heute morgen ist sie verschwunden.

Danke, Iris fürs Mitnehmen, kühle Witterung macht mir weniger aus, Nässe aber mag ich nicht. Ich durfte ja schon 2x Südfrankreich im Winter erleben, aber da schien meist die Sonne, aber auch in dieser Jahreszeit hat Südfrankreich seinen Reiz.
Und die A75, für die schönste Autobahn Frankreichs fahr ich oftmals sogar einen Umweg. Aber davon hab ich ja schon öfter geschrieben obwohl, auch heute noch meide ich meist die Brücke, sondern fahr hinunter nach Millau und dann durch die Täler von Tarn und Dourbie.
LG HD

 
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RE: Südfrankreich zu Pfingsten

#9 von Kast , 02.09.2013 10:37

Danke für den ausführlichen Reisebericht! Die schönen Bilder lassen kaum vermuten, dass es sooo kühl war. Nur die wärmende Jacke lässt dies erkennen.

 
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RE: Südfrankreich zu Pfingsten

#10 von sunshine , 02.09.2013 13:39

Zitat von HD
Komisch, ich hatte gestern spät abends noch eine Antwort dazu geschrieben und heute morgen ist sie verschwunden.


Du hattest mir gestern im Tagefred geantwortet, HD, nachdem ich dort schrieb, dass ich während dem Politiker-Duell Frankreichfotos sortiert hatte...

Karin, wir hatten noch selten so einen durchgängig kühlen Urlaub in Südfrankreich zu Pfingsten.
Aber Regen finde ich auch viel schlimmer - und warme Sachen hatten wir ja dabei.
Eigentlich hatte ich die selben Klamotten gebraucht wie im Osterurlaub.

 
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RE: Südfrankreich zu Pfingsten

#11 von morgenröte , 02.09.2013 22:05

Eine bessere Ablenkung kann ich mir heute nicht denken. Herrliche bilder und eine reisebeschreibung, die Lust auf Frankreich macht. Da steckt viel Arbeit drin. Vielen Dank

Gruß Andrea

 
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RE: Südfrankreich zu Pfingsten

#12 von bieber , 03.09.2013 11:21

Jetzt hab ich es auch endlich geschafft, vielen Dank für die Arbeit! Ja, macht echt Lust wieder hinzufahren. Insgesamt habe ich den Eindruck, das Wetter war diesen Sommer in Deutschland fast besser als im Süden. Noch immer sind für nächste Woche die Temperaturen um ca 3 ° höher gemeldet in Koblenz als in Toulouse...

 
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RE: Südfrankreich zu Pfingsten

#13 von Winni , 03.09.2013 12:49

So Schöne bilder. Toll. Irgendwann werden wir auch mal ausserhalb der hochsaison reisen
Können. Dann möchte ich auch dahin. In 8 jahren geht meine frau in rente....

 
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