RE: Herbst 2012

#26 von Winni , 05.12.2012 23:01

Glaubenskirmes trifft es ganz gut, bei mir war es genau dieser Rummel, das Brimborium, das mich als noch jungen Mann aus der (katholischen) Kirche trieb, in der ich aufgewachsen war, Kommunion erlebte, als Messdiener "diente", und dann konnte ich diese "show" einfach nicht mehr ertragen.
Ich war dann 25 Jahre "nichts", irgendwas fehlte in meinem Leben, aber ich wusste nicht was. Erst mit über 50 fand ich dann durch Zufälle zurück zu einer Kirche, wenn auch die prostestantische. Sie ist völlig rummelfrei, sehr sachlich, sehr wesentlich. Das gefällt mir. Und da schliesst sich auch eine Lücke, die ich immer verspürte.

An einen Gott glauben? Hm, schon schwierig, so personifiziert als eine Person im "Himmel" kann ich das nicht. Für mich ist das mehr etwas Geistiges, in uns selber, vielleicht die Seele? Ich kann mir vorstellen, dass nach dem Tod ein Gedanke, eine Idee, etwas Körperloses, in einer möglichen Parallelwelt von uns bleibt, während der Körper vermodert Ich lese gerne im neuen Testament, für mich eine irre Sammlung an Lebensweisheit. Aber dazu braucht man auch keinen Glauben, mehr einfach nur Interesse.

Ich reduziere oft unser Leben auf eine kurze Gleichung: Das leben hat irgendeinen Sinn, sonst wäre es SINN-LOS

Und ich denke, dieser Sinn hat nichts mit Wachstum, Besitz, Geld usw. zu tun, jeder muss ihn für sich finden. Ich denke oft, dass alte Leute das schon in sich spüren! ;Manche haben eigentlich nichts, aber sie sind unsagbar zufrieden, lieb und freundlich, sie haben einen sinnvolen Weg hinter sich, andere sind verbittert, alterstur, knökerig und immer unzufrieden, obwohl es ihnen gut geht, und sie wissen, dass es möglicherwiese nicht mehr zu ändern ist. Manche kommen dann auf einmal wieder in die Kirche, oder spenden, oder machen bei einer Stiftung mit, als könne man sich Seelenheil kaufen. Das hat schon Luther erkannt, dass das nicht geht, es wäre zu einfach


Ein Mönch hat mir mal in diesem Zusammenhang das "Fegefeuer/ Hölle" beschrieben:
Wenn du stirbst, dann läuft in deinem Kopf ein Lebensfilm ab, du drehst dich nochmal um, siehst deinen Weg im Zeitraffer. Bist du zufrieden mir dir, erkennst du eine Furche, die du hinterlassen hast, dann produziert dein Körper Endorphine/ Hormone und du schläfst in Frieden ein. Wenn nicht, dann stirbst du voller Qualen, du kannst dich nicht trennen, du willst noch schnell was erreichen, aber es ist zu spät. Und genau dieses Gefühl ist die HÖLLE!!!


Gestern hat sich bei uns eine 44 jährige Frau mit ihrer Tochter (1 totgefahren, sie war 4 Jahre lang meine Schülerin.
Man fragt warum, aber ich glaube nicht an eine "Fügung", da war einfach die Physik schuld, Geschwindigkeit und Kurve....ich glaube nicht an einen Gott der sowas steuert. Dann wären wir nur Marionetten! Und Gott wäre auch nur eine, denn wir sind ja "nach seinem Ebenbild" geschaffen... Er macht keine Unwetter und keinen Krebs. Das ist alles Natur, Darwinismus, Leben halt.

Mir ist egal, ob jemand Christ ist, oder Heide, oder Moslem, oder Jude, oder nichts.....solange er sein leben mit einem gemeinschaftlichen Sinn erfüllt

Ich für mich habe einen Sinn gefunden und ich bin mit mir im Einklang, und wenn ich in der Kirche bei einem Gottesdienst sitze´, dann spüre ich eine spirituelle Wärme, die mir Kraft und Mut gibt, und ich weiß, es kommt eigenlich nur alles aus einem selbst. Und wenn der Pastor sagt, Gott ist in uns, dann meint er das ganz anders als ich es verstehe, aber das ist ja auch egal, oder?

Ach herrjeh, und bloß, weil der Tom in Lourdes war, so ein text...
Winni

 
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RE: Herbst 2012

#27 von tomruevel , 05.12.2012 23:15

Moin,

mit dem Glauben an sich haben wir absolut kein Problem, wie ich oben schon schrieb.

Was aber das große Problem ausmacht ist dieses verlogene und bigotte Bodenpersonal.
Die meinen sich in urpersönlichste Dinge einmischen zu müssen, anderen Menschen sagen zu müssen wie sie zu leben haben.
Und selber ganz und gar nicht so leben wie sie es anderen Menschen versuchen vorzuschreiben.
Oder Menschen die dringenst Hilfe bedürfen, diese aus irgendwelchen angeblich religiösen Gründen versagen.
In Momenten wo Hilfe gelebter Glaube und Barmherzigkeit in Reinkultur wäre.

 
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RE: Herbst 2012

#28 von Rolf ( gelöscht ) , 05.12.2012 23:34

Ich bin so frei und kehre noch mal zurück zum Reisebericht

Zitat von Rolf
Allerdings glaube ich, dass mir das zu viel Fahrerei gewesen wäre. Wie viele km habt ihr in welcher Zeit absolviert?


Zitat von tomruevel
Es ist viel Fahrerei gewesen, aber in kleinen Häppchen.
Weil wir über 5 Wochen unterwegs waren.
Die längsten Strecken waren die 2 Fahrtage von Vienne nach Hause, insg. 1000km.
Und der Tag von Nimwgen in die Südeifel.
Die restlichen Tage waren meist nicht weiter als 250km, oft sogar kürzer.


Mich hätte ja auch die Gesamt-Fahrstrecke interessiert, aber verteilt auf über 5 Wochen (ich hatte so an 3 gedacht) ist das o.k.! Obwohl . . . wir hätten wohl 3 Urlaube daraus gemacht!

Gruß
Rolf

Rolf

RE: Herbst 2012

#29 von tomruevel , 06.12.2012 00:20

Moin,

hallo Rolf.

Es waren 3900km mit Caravan.
Und vielleicht ein paar hundert solo mit dem PKW.
Das verteilt über 5 Wochen ist bekömmlich.

Vor allem wenn man bedenkt dass ein Viertel (zwangsweise) innerhlab von 2 Tagen gefahren wurden.
Bleiben also 2900km für die restliche Zeit.

 
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RE: Herbst 2012

#30 von Killerdackel , 06.12.2012 00:25

Zitat von tomruevel
....Mittwoch kam dann der Leihwagen mit AHK.
Den Überbringer des Leihwagen zum Bahnhof bringen, das andere Auto wieder zum Verleiher, mitsamt Caravan zum Renaulthändler, den Scenic leergeräumt und Heimreise.........


Wieso hat ADAC keinen Abschlepper aus D runtergeschickt zur Abholung in EINER Fahrt von Zugwagen & WW & Euch Touris im "Paket" = Scenic per Huckepack aufm Abschlepper, WW am Haken vom Abschlepper und Ihr beifahrend im Führerhaus vom Abschlepper ?

Identische Frage an Steyr:
Wieso seid auch Ihr nicht per Huckepack mit Abschlepper nach Lux gekarrt worden ?

 
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RE: Herbst 2012

#31 von Gelöschtes Mitglied , 06.12.2012 00:47

Zitat von tomruevel
Moin,

mit dem Glauben an sich haben wir absolut kein Problem, wie ich oben schon schrieb.

Was aber das große Problem ausmacht ist dieses verlogene und bigotte Bodenpersonal.
Die meinen sich in urpersönlichste Dinge einmischen zu müssen, anderen Menschen sagen zu müssen wie sie zu leben haben.
Und selber ganz und gar nicht so leben wie sie es anderen Menschen versuchen vorzuschreiben.
Oder Menschen die dringenst Hilfe bedürfen, diese aus irgendwelchen angeblich religiösen Gründen versagen.
In Momenten wo Hilfe gelebter Glaube und Barmherzigkeit in Reinkultur wäre.



Dem ist nichts hinzuzufügen und so empfinde ich das auch. Die Kirche hat sich zu sehr vom Glauben abgehoben und die Lehre Christi verfälscht, da ist nix mehr zu retten und es bleibt einem nur noch den eigenen Platz selbst zu finden.


RE: Herbst 2012

#32 von Gelöschtes Mitglied , 06.12.2012 00:53

Die Tomruevels sind nicht beim ADAC ausserdem wird ne Rückholaktion für den Automobilclub per Laster schweineteuer und beim Lastertransport wird rückgeführt wenn eine Leerfahrt beim Spediteur vorhanden ist weil es so für den Auftraggeber billiger wird als Rücktransport auf direkten Auftrag. Wir fuhren gleich nach Hause, Steyr kam einen Monat später mit einem österreichischen Spediteur der gerade noch einen Platz auf einer Rückfahrt von Frankreich frei hatte.


RE: Herbst 2012

#33 von Gelöschtes Mitglied , 06.12.2012 01:02

Ich habs eben mal so aus der Erinnerung "überschlagen". Wenn ich vor Jahren eine solche Rückholaktion mit meinem Abschlepplaster gefahren wäre mit Auto drauf und Womo am Haken, wäre ich auf Kosten von um die 4000 euro gekommen, abgerechnet nach den üblichen Tarifen hier in Lux. Die hätte mir dann der ADAC zahlen müssen oder der jeweilige Automobilclub. Eine Leerfahrt die für einen Spediteur keine zu sein braucht weil er trotzdem was laden und in Rechnung stellen kann kostet den Kunden einen winzigen Bruchteil dieser Kosten so dass er wenigstens nicht auf den Spritkosten sitzen bleibt. Aber dann muss man halt warten bis sich eine Gelegenheit bietet, das kann schnell gehn oder etwas dauern. Für ADAC und Konsorten rechnet sich das aber sonst wären solche Leistungen wie sie geboten werden nicht finanzierbar.


RE: Herbst 2012

#34 von Killerdackel , 06.12.2012 01:13

@ Steyr:
Danke für die Info.
Dann müssen Dackels wohl nen Vetter im Himmel oder der Hölle haben, bei Dackels wars jedenfalls wie in der Fragestellung beschrieben.

 
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RE: Herbst 2012

#35 von Gelöschtes Mitglied , 06.12.2012 01:26

Zitat von Killerdackel
@ Steyr:
Danke für die Info.
Dann müssen Dackels wohl nen Vetter im Himmel oder der Hölle haben, bei Dackels wars jedenfalls wie in der Fragestellung beschrieben.



Da spielen viele Faktoren mit. Die Distanz, ein Partner zufällig gerade vor Ort mit dem man eventuel auf Pauschalpreisbasis fährt, ein guter Tag beim Sachbearbeiter/in usw. usf. . Was zum Beispiel mit unserem Steyr ging ist bei vielen anderen Bekannten daran gescheitert dass es keinen Zeitwert mehr für das FAhrzeug gab und der Automobilclub keinen Sinn darin sah alten Schrott nach Hause zu bringen, andere wiederum mussten sich an der Hälfte der Kosten beteiligen. Es ist kein Fall mit einem anderen zu vergleichen, habe ich z.b. hier in Lux für eine normale Fahrt so um die 150euro berechnet, kam ein ADAC-Partner aus Trier für einen Fixpreis von 49 euro pro Transport zurecht, keine Ahnung wie die das berechnet haben aber das deckte bei uns nichtmal die Spritkosten.

Allerdings hab ich auch schonmal US Soldaten für Umme nach Rammstein gefahren oder einen alten Opa mitsamt havariertem Auto nach Koblenz einfach nur weil sie mir leid taten oder ich ihnen einen Gefallen tun wollte. Pino hat sich jedesmal die Haare gerauft, aber so läuft es bei vielen, die Abrechnungen und Leistungen sind oft wie die Franzosen sagen "à la tête du client" singemäss übersetzt "wie's halt grad passt". Mittlerweile gibts aber wenigstens feste Tarife für Mitglieder weil die Automobilclubs einfach nicht mehr bezahlen als den festgelegten Tarif. Bei Nichtmitgliedern siehts allerdings wieder anders aus. Ist ne reine Haifischbranche wo die meisten von der Misere anderer profitieren und am schlimmsten ist es in Frankreich wo Polizeifunk abgehört wird und man sich regelrecht um die Kunden prügelt. Deshalb immer mein Rat auch wenn man es nie braucht. Mitglied bei ADAC und Konsorten und man ist auf der sicheren Seite.


RE: Herbst 2012

#36 von Tscharlie , 06.12.2012 06:40

Zitat von tomruevel
...
Was aber das große Problem ausmacht ist dieses verlogene und bigotte Bodenpersonal.
Die meinen sich in urpersönlichste Dinge einmischen zu müssen, anderen Menschen sagen zu müssen wie sie zu leben haben.
Und selber ganz und gar nicht so leben wie sie es anderen Menschen versuchen vorzuschreiben.
Oder Menschen die dringenst Hilfe bedürfen, diese aus irgendwelchen angeblich religiösen Gründen versagen.
In Momenten wo Hilfe gelebter Glaube und Barmherzigkeit in Reinkultur wäre.



Natürlich gibt es diese Mneschen, aber eben auch viele Pater-Ordensschwestern-Priester die mit ganzem Herzen ihren Glauben leben und für andere da sind, ohne missionarisch zu sein. Ich kenn viele solche und denengegenüber ist es nicht fäir solche pauschalen Urteile zu fällen.

Tscharlie

 
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RE: Herbst 2012

#37 von Mephisto , 06.12.2012 10:49

Zitat von Tscharlie

Zitat von tomruevel
...
Was aber das große Problem ausmacht ist dieses verlogene und bigotte Bodenpersonal.
Die meinen sich in urpersönlichste Dinge einmischen zu müssen, anderen Menschen sagen zu müssen wie sie zu leben haben.
Und selber ganz und gar nicht so leben wie sie es anderen Menschen versuchen vorzuschreiben.
Oder Menschen die dringenst Hilfe bedürfen, diese aus irgendwelchen angeblich religiösen Gründen versagen.
In Momenten wo Hilfe gelebter Glaube und Barmherzigkeit in Reinkultur wäre.



Natürlich gibt es diese Mneschen, aber eben auch viele Pater-Ordensschwestern-Priester die mit ganzem Herzen ihren Glauben leben und für andere da sind, ohne missionarisch zu sein. Ich kenn viele solche und denengegenüber ist es nicht fäir solche pauschalen Urteile zu fällen.

Tscharlie




Ich denke mal, daß ihr da beide Recht habt. Wenn ich die Äußerungen unseres Kardinals Meißner so höre, zu Glaubensfragen aber auch zu Alltagsdingen wie den Richterfenstern im Kölner Dom und dann "unseren" Monsignore sehe, da sind Welten zwischen. Wenn Monsignore Messe hat, ist die "Bude" voll, ist sein Vertreter da, kommen nur die, bei denen die Knieschoner schon eingewachsen sind. Auch diese Institution ist nur so gut wie die Menschen, die sie mit Leben erfüllen.

 
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RE: Herbst 2012

#38 von Gelöschtes Mitglied , 06.12.2012 10:54

Zitat von Tscharlie


Natürlich gibt es diese Mneschen, aber eben auch viele Pater-Ordensschwestern-Priester die mit ganzem Herzen ihren Glauben leben und für andere da sind, ohne missionarisch zu sein. Ich kenn viele solche und denengegenüber ist es nicht fäir solche pauschalen Urteile zu fällen.Tscharlie



Das stimmt schon Tscharlie aber diese Alltagsheiligen zu finden wird zunehmends schwerer. Wenn man allein wieder in den letzten Monaten diese Kreuz.net-Geschichte betrachtet und wie die katholische Kirche darin verstrickt ist wird mir übel und ich muss wieder mal schwer an meiner Kirche würgen. Erst eine meist aus schwulen Mitgliedern (und mir ) bestehende Facebookgruppe hat es geschafft diese Bastion der Dummheit und Menschenunwürdigkeit zu stürzen, die Kirche deren Mitglieder darin verstrickt und sogar die Hauptautoren sind, hat es erst geschafft zu reagieren als die FB-Gruppe längst aktiv dagegen gearbeitet hat. Die Basis ist in der Tat eine andere, aber ab einer bestimmten Hirarchie ist alles beim alten und wird es auch bleiben und am Ende kuscht die Basis immer vor den Oberen. Die Religion und die Kirche haben grosse bewunderungs und anbetungswürdige Personen hervorgebracht und an denen halte ich mich immer noch fest, aktuelle Vorbilder muss man aber wirklich suchen. Aber es gibt sie noch. Aktuel lese ich den zweiten Teil der Biografie über den Bischof Gerhard Schaffran (erster Teil "solo dios basta" zweiter Teil "soli deo" ) Eine wirklich grosse und beachtenswerte Person der katholischen Kirche der mich beim lesen jeder Textzeile des Buches zutiefst berührt. Es sind immer wieder solche Persönlichkeiten die mich wieder mit meiner Religion versöhnen.


RE: Herbst 2012

#39 von tomruevel , 06.12.2012 11:34

Moin,

vielleicht was zur Fairness.
Menschen die dringend der Hilfe benötigen diese zu versagen, Menschen zu kriminalisieren, alles aus Glaubensgründen.
Das ist dann fair???

Vieles was zu unserer Ablehnung geführt hat sind teilweise selbst erlebte Dinge, Dinge aus der Geschichte und Gegenwart.
Diese Nähe zu den Faschischten im frühen 20. Jahrhundert oder die Segnung der Waffen als man gegen Falkland zog.
Das Herabwürdigen von Beziehungen die außerhalb der Ehe und Mann/Frau existieren.
Das ist unakzeptabel.
Und wie viele Menschen haben wir inzwischen schätzen und lieben gelernt, die rein gar nichts mit Kirche und wenig mit Glauben zu tun haben.
Aber einfach großartige Persönlichkeiten sind, deren Leben wirklich gelebte Humanität und Nächstenliebe ist.
Wenn ich dann sehe, dass sich liebenswerte Bekannte im Bereich "Kirche von unten" verschleißen. Diese Zeit die dort aufgewendet wird direkt jemandem, einem Sportverein o.ä. zukommen zu lassen würde sofort wirken. Und nicht vielleicht Generationen später, wenn überhaupt.

 
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RE: Herbst 2012

#40 von Winni , 06.12.2012 14:52

Da hast du sicher recht, Tom. Ich bin auch nur Mitglied der Kirche in meinem Ort und im Kirchenvorstand mit DIESEM Pastor und mit DIESEN Leuten. In einer anderen Stadt würde ich mich sicher nicht engagieren. Unser Chorleiter ist schwul und er lebt mit seinem Mann bei uns im Ort, und es ist okay, alle lieben ihn ( er ist auch ein bekannter Minnesänger) Die Kirche leistet hier noch echte Hilfe, und man kann sich gut einbringen, losgelöst von Frömmigkeit oder so. Schade, dass es nicht überall so sein kann.

 
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RE: Herbst 2012

#41 von Susanne , 06.12.2012 16:52

das ist der vorteil einer kleineren gemeinschaft, schon bei uns, in unserer kleinstadt, funktioniert das so nicht mehr :/

 
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RE: Herbst 2012

#42 von Doris ( gelöscht ) , 06.12.2012 17:13

Zu diesem Thema sicher lesenswert:

http://www.amazon.de/Der-heilige-Schein-...d=I8ZM32PBHXDFD

Grüße, Doris

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RE: Herbst 2012

#43 von Gelöschtes Mitglied , 06.12.2012 19:35

Hey, David Berger ist der Initiator der STOPPT-Kreuz.net-Bewegung und sein grosser Verdienst ist es dass dieses katholische Rattenpack momentan offline ist. Aber alle befürchten dass sie demnächst wieder unter anderem Namen weitermachen.


RE: Herbst 2012

#44 von daf43 , 07.12.2012 10:35

Zitat von Winni
Da hast du sicher recht, Tom. Ich bin auch nur Mitglied der Kirche in meinem Ort und im Kirchenvorstand mit DIESEM Pastor und mit DIESEN Leuten. In einer anderen Stadt würde ich mich sicher nicht engagieren. Unser Chorleiter ist schwul und er lebt mit seinem Mann bei uns im Ort, und es ist okay, alle lieben ihn ( er ist auch ein bekannter Minnesänger) Die Kirche leistet hier noch echte Hilfe, und man kann sich gut einbringen, losgelöst von Frömmigkeit oder so. Schade, dass es nicht überall so sein kann.




Hallo Winni,
ich glaube unser Zorn richtet sich nur gegen die dogmatischen Frechheiten der Jungs in Rom und ihre Konsorten (auch die Konsorten der anderen "Sekten").

Gute Menschen vor Ort, ob religiös gut oder nur gut, vor denen habe ich größten Respekt.

 
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RE: Herbst 2012

#45 von bieber , 07.12.2012 12:45

Genau, daf43! Deshalb war ich ja immer froh, zufällig protestantisch geboren worden zu sein. Das ersparte mir die Mühe, aus dem katholischen Verein auszutreten. Mit den Jungs in Rom und ihrem weltfremden Häuptling bin ich überhaupt nicht einverstanden. Und darum hat es mich auch ziemlich enttäuscht, als die protestantischen Funktionäre hier der Präses in den Rücken fielen von wegen Familienbegriff. Aber es gibt doch offensichtlich eine breite Kirche von unten hier, die sich auch nicht den Mund verbieten läßt, das läßt hoffen.

War das nicht mal ein Reisebericht hier? Interessante Ausschweifungen.

 
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RE: Herbst 2012

#46 von tomruevel , 07.12.2012 13:23

Moin,

war ja immerhin eine Reise in ein katholisch geprägtes Land.

Und Kirchen schauen wir uns durchaus an.
Als Bauwerk und vor allem als Leistung derer die die Steine geschleppt haben (freiwillig oder unfreiwillig).
Den Menschen gilt dann auch unsere Bewunderung.

 
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