RE: Frankreich (mal wieder) nach Ostern 2011

#1 von HD , 20.05.2011 17:39

2 Wochen mit dem Ducato Campingbus nach Frankreich - ohne Ziel, etwas der Nase nach -

Mal wieder nach Frankreich - besprochen war die Cote d‘Azur (Zweitwunsch von Frau HD, ihr Erstwunsch die ital. Riviera von Ventemiglia bis Finale Ligure passte mir nicht so ins Konzept von wegen Osterferien der Italiener, Deutschen, Holländer)

Sonntag (Ostersonntag 2011) gings dann gegen 9 Uhr los - schon mit dem Touring-Gespann schaffte ich es am ersten Tag bis max. 19 Uhr, so ich denn wollte, immer bis nach Savoien Mit dem Bus war ich schon um 17 Uhr kurz vor Chambery. OK, 2 Stunden früher, aber auch nicht mehr.
Die Route kenn ich wie im Schlaf, A8 bis Schengen (Tankpause), dann auf die franz. A31 bis Nancy, dann die 4spur. N57 bis hinter Epinal, es folgt Vesoul, Bourg-en-Bresse, Belley ,bevor "es dunkel wird" in dem Tunnel du Chat und sich direkt dahinter ein wunderschöner Blick eröffnet auf den Lac de Bourget, kurz vor Chambery. (den Blick wollte ich aber erst am nächsten Morgen, daher kurz vor dem Tunnel einen günstigen und netten CP (Camping des Lacs) in St. Jean de Chevelu,(ich kenne und schätze ihn) direkt vor dem Dent du Chat und dem Tunnel hindurch. Und natürlich: bisher keinen Cent Maut, auch der Tunnel ist frei.

Übrigens, ich fuhr zum ersten Mal mit ACSI Card, teurer als 15 Euro (für alles incl. Hund und Strom) kostet es nicht, meist nur 11 oder 13 Euro - DIE Sache lohnt sich mit der ACSI Card.

Tag und erste Nacht waren nicht sehr warm, es war meist so 20 Grad, nachts so 10 Grad, morgens um 6 wurde wegen Frau HD die Heizung getestet.

Der Bus fuhr sich prima, meist lag so 110 auf den schnellen Strassen an,(was sich am Tacho mit 120 ablas, lt. Navi aber 110 war) Verkehr war minimal, der Tankcomputer zeigte als Anzeige durchschnittlich 10,5 Liter. Die Radarfallen blieben auch "stumm", es machte richtig Laune mit 110. Der Hund vertrug das Fahren auch gut, er liegt beim Fahren immer zwischen den beiden Vordersitzen, kann sich aber auch hochstellen und zur Frontscheibe rausschauen. - kein großes Problen, er steht dann mir der Brust direkt an der Mittelkonsole und hat gelernt, sich "in die Kurve zu legen" - nachts schläft er in seinem "Körbchen" unterm Tisch wie Flash, der steyr-Köter.
Nach einer etwas unruhigen Nacht (ich schlafe in der 1. Nacht nicht besonders gut auf der anderen Matratze, das war schon im Touring so - und der Köter ebenso) gingen wir es am 2. Tag spät und ruhig an. Erst so um 11Uhr kamen wir vom Platz. Bis Chambery gings flott, aber ab da - nun ja, wer die Landstasse durchs Iseretal von Chambery über le Trouvet nach Grenoble kennt, der weiss, dass man dafür ZEIT mitbringen muss, allein schon um bei le Trouvet mit einer der ältesten Seilzugbahnen Frankreichs hoch aufs Plateau -aber das ist eine andere Geschichte und wurde schon erzählt, jedenfalls lohnt es sich dort zu verweilen. Ist man in Eile, nimmt man die gebührenpflichtige Autobahn bis Grenoble, sonst verfährt man eine Menge Zeit - auch ohne das Trouvet-Plateau zu besuchen (man kann auch mit dem Auto hochfahren)

. - wo war ich? - ach ja, ich nahm also die Autobahn zwischen Chambery und Grenoble, löhnte 8 Euro, dafür gings dann mit 130 dahin. (kostet also doppelt, mehr Sprit UND Gebühr) aber, wir wollten ja ans Meer, und nicht zum Val d'Isere.
Es folgt dann die Route Napoleon, bzw. anfangs teilweise, da ich lieber die N75 über den Hochkreuzpass mit 1175m als die N85 nehme, egal, beide Routen treffen sich ja wieder in Sisteron, bischen dort durchgelatscht, es lohnt sich immer sich in Sisteron etwas die Beine zu vertreten - dann wurde es langsam Zeit für einen CP, den in Sisteron kannte ich, - ok, ich nahm den Muni in Digne-les-Bains, liegt etwas außerhalb bei den Thermalquellen. Grillen, Thermalspaziergang, chillen und lesen. Kein besonderer Platz, aber ok für einen Zwischenstop
Morgen aber sind wir dann am Meer (Imperativ)- meinte meine Liebste.
Anschliessend Matratzenhorchdient

in Digne wurde ich nachts wach - es regnete und der BUS war so schön sauber. Es regnete auch noch morgens, zwischendurch auch mal nicht, dann wieder - es ging über Castelane nach Draguinan - also nicht durch Haute Provence, sondern durchs Var. bei Cavallaire stiess ich auf die Küste - und erinnerte mch wieder - viele Leute, hohe Preise (auch für die CP‘s), stockender Verkehr auf der Küstenstrasse - ich zu meiner Liebsten: "Ich esse diese Suppe nicht, nein, diese Suppe ess ich nicht" - frei nach Hoffmann (Struwwelpeter) Aber wohin?
Frau HD schaute auf die Karte - Bandol, La Ciotat, dahin - wers kennt, weiss, auch dort ist es voll, wenn viele Leute frei haben - immerhin der CP nahm nur ne Stellplatzgebühr von 8 Euro, trotzdem wars ein normaler CP mit abgegrenzten Plätzen - aber, so 450m bis zum Meer, es gab ein paar Badebuchten, denn es ist keine topfebene Küstenlinie - da es leicht nieselte, sonst aber warm war, waren wir fast allein am Meer, der Köter merkte in seinem Leben das erstemal den Unterschied zwischen Salz- und Süsswasser. trotzdem, die sehr schöne Küste war doch zugebaut und meiner Liebsten gefiel der weite Weg zum Strand nicht - es gab auch einen anderen CP näher am Meer, bzw. direkt am Meer, gehörte zu einer Hotelanlage allerdings nicht für Hunde und viel teurer - mit sehr schönem Blick über die Bucht. hmm, so ohne Hund? - aber was solls, hätte, wäre, wenn - und überhaupt, die Plätze dort in der ersten Reihe waren auch besetzt.
Weiter oder dableiben äußerte ich - WEITER, meinte Madame HD - zu den heiligen Marias des Meeres, also durch Marseille (der Jux durch die Altstadt mit Maxi-Kasten steht unter den Tagesstammtischen der Kneipe) aha, Flamingos, weisse Pferde, schwarze Stiere, pfannkuchenflach und stechende Mücken (nicht immer),immerhin, das Örtchen Saintes Maries de la Mer ist recht hübsch - leider wars auch arg voll und ich bekam kaum einen Parkplatz -gibts Mücken fragte die Mechthilde - Ja, besonders abends bekam sie von Daseinern zur antwort -WEG!! sofort weg, meinte meine Liebste - und ich musste an Aigues Mortes vorbei Ziel Richtung Montpellier nehmen.

Bei Montpellier - es war ja nun nicht weit bis Spanien, ich befand mich schon fast an der Costa Brava - wusch ich erstmal für 3 Euro den DUC beim blauen Elephanten - ich sah mich auf der N7 nach Perpignan, dabei hasse ich die N7 von Montpellier bis Perpignan, keine sauberen Rastplätze, viele Gents de Voyage -
ABER, meine Frau dirigierte mich nach Sete, dort weiter nach Agde und nach dem Stadtteil La Tamarisiere an der Heraultmündung - auf den Muni mit dem Namen La Tamarisiere - mit VORkasse - dafür Platz, VIEL Platz -und direkt am Meer, ellenlanger Sandstrand, dafür niedrige Düne haufenweise Muscheln am Strand so 22 Grad, leichter Wind ,keine Mücken und man konnte prima mit der billigen Fähre nach Grau d‘Agde über den Herault einkaufen gehen und prima Fahrrad fahren - Ein netter Platz, ich kannte ihn schon - ich verdanke ihn IRIS - und preiswert direkt am Meer, ganz ordentliche Toiletten (zumindest teilweise, aber ich konnte mir ja das beste Sani aussuchen ) ein paar wenige Deutsche, meist so Raststatt rum mit VW-Bussen, 3-4 Wohnmobilen, keine Holländer (der Platz nahm weder Camping Cheques noch ACSI-Card) und halt Franzosen. - Ich fühlte mich auf Anhieb wohler als beim Letzenmal, weil viel weniger belegt - und wir blieben eine Woche, Meine Liebste schwamm im Meer -und ich im Wein -, der Köter liebte das Wassertreten und wälzte sich danach genüsslich im warmen, feinen Sand, interessierte sich sonst sehr für die vielen Eichhörnchen am Platz und die Karnickel hinter den Dünen - alles sehr entspannt und erholsam, mit rumlaufen am Strand, Fahrrad fahren, lesen, grillen, chillen.
- Ich hätte den Platz gleich ins Auge fassen sollen., so früh im Jahr ist er toll, Allerdings "frag nicht nach Blütenstaub", die Seekiefern pollten gelb und manchmal sah es aus wie Rauch. - Kein Problem, von uns ist keiner allergisch, lediglich der Tisch musste öfter gewischt werden.

Nun, die Woche ging schnell rum, irgendwie muss wir dann Richtung nach Hause - aber noch nicht direkt -erstmal fuhr ich in Bezier rum, mich interessiert die Altstadt, und bezier ist eine alte Stadt, leider auch dort mit schmalen Strassen und überkragenden 1.Stockwerken - unten ist es oft breit genug, aber bei 2,50m Höhe wirds enger - und der Duc misst so 2,70m, rechtwinkelige Strassenzüge - ich interessierte mich nun für die Strassenecken und die 1. Stockwerke - war trotz angenehmer Temperatur schweissgebadet, kurbelte am Lenkrad, bis vor mir ein Postauto und eine Postfrau stand. Ich machte mein Sonntagsgesicht, flirtete, gab mich betont höflich und fragte, ob sie mich rauslotsen könnte -konnte sie - sonst wäre ich immer noch da und Bezier müsste abgerissen werden um den DUC rauszukriegen.
Dann aber nix wie auf die schöne und kostenlose A 75 und mit teils 130 Sachen los ins Aveyron - Nant sparte ich mir, Yves hat mir lieberweise ja Pastis von dort mitgebracht - ich wollte an den Wolfssee, den Lac de Pareloup bei Rodez - dort nahm ich einen ACSI Platz mit der ACSI-Card - 13 Euro, alles incl., Strom, Hund, ein 4 Sterneplatz direkt am See., mit Wasserhahn am Stellplatz, Strom sowieso Prima Sani, abgegrenzte grosse Stellplätze
Dort runherum im Umkreis von 50km gibts viel anzusehen - der See? naja, er ist groß, er ist künstlich, er ist sauber - und gottseidank war garnix los - aber SONST DIE Gegend, das AVEYRON - DAS HAT WAS!!!!!!. (und das wissen nun auch hier die Luxer - zumindest um Nant und La Couvertoirade rum) - aber dort gibts VIEL mehr Lohnendes - nach Korsika meine Lieblingsecke - ok, mit der Dordogne, oder der Bretagne, der Provence, oder Savoien, dem Jura und, und.

Nun hat das Departement Aveyron seinen Namen nach dem gleichnamigen Fluss Aveyron - klingt das nicht nach einem mittelalterlichen Recken in Rüstung, er könnte zur Tafelrunde von Artus in England gehört haben, Namen wie Lancelot, Parcival, kommen mir ins Gedächtnis.
Sicher, die Provence ist schön, aber mehr so eine Schönheit, wie Frauen sie mögen, Blumendüfte, geistesgestörte Maler, die sich Ohren abschneiden, Blumen, Minnesang zur Laute und Flöte, lieblich eben, Garten der Lüste., Garten der lieblich-warmen nächtlichen Frauenträume.
Das Aveyron ist was für Männer, hart, wild, für ganze Kerle, die ständig den heiligen Gral suchen müssen, Kreuzfahrer, Recken, immer auf Abenteuer aus, und so auch das Land, mystisch, Mytisch, tief eingeschnittene Flusstäler ins weiche Kalkgestein der Causses, teils wilde Flüsse, steile Felsabhänge mit Bartgeiern, haufenweise Höhlen mit wundersamen Gebilden darin, uralte Örtchen mit Arkaden und Pferdeställen und Tränken, Hospize und Herbergen, Pilgerherbergen für St. Jakobspilger, wilde Wolfsbestien - alles fliesst im Aveyron, die Flüsse Tarn, Lot, Jonte, Dourbie und Aveyron - nur eines fliesst nicht, die Zeit, die steht dort still.
Und so solltet ihr Euch dort umsehen, in den Flusstälern, auf den Causses, in den Örtchen zB.. wie Saufterre de Ruergue, eine alte Bastide mit mittelalterlichem quadratischem Mittelplatz mit Arkaden - das wundersame Belcastel, ein Ort wie aus dem Märchen,(sogar mit einem billigen Muni am Ufer des Aveyron direkt neben der uralter Spitzbogensteinbrücke- und natürlich auch Conques, mit seiner himmelsstürmenden Klosterkirche, den Jakobspilgern dort - La Couvertoirade hat schin Yves erwähnt, Nant, La Cavallerie, Rodez mit seinen beiden Kirchen, die wie Wegmarken weithin zu sehen sind, Albi mit seiner roten Kathedrale und seiner Geschichte der Albigenser, auch Katharer genannt. das Gevaudan mit seiner Geschichte über Wolfsbestien - und zwischendurch uralte Orte, ohne dass man sich alle namen merken könnte, ein ganz besonderer Käse in den kellern von Roquefort, Laguoile und Abrac mit ihren Messerschmieden - altes Kunsthandwerk allüberall.
Das Aveyron gehört zum Midi - Südfrankreich, auch Okzetanien genannt, mit eigener Sprache.
Trotzdem dass ich die Gegend kenne komme ich immer wieder nicht aus dem Staunen raus, auch über neue Bauwerke wie die grandiose A75 und derm Viaduct von Millau.
Und eben von dort über die herrliche, kostenlose A75 über 3 Departements der Auvergne - Cantal, Haute Loire und Pui de Dome - ja sogar berührt man fast das 4., Allier, man fährt zumindest über den gleichnamigen Fluss. - über Clermont-Ferrant ins Burgund, genauer, das Maconais - zur letzen CP Etappe bei Tournus - genauer die Lacs von Laives und dem dortigen ACSI CP - Biber hats dort -leider hatte es auch Mücken und Autan kam zum Einsatz - und von dort ist es nur noch eine schnelle Heimfahrt über Schengen nach Hause - bei teilweise 30 Grad und laufender Klima -und ca. 1,5 Liter mehr Sprit. - aber mein Köter war mir der Mehrverbrauch wert.

ps.ach ja, Burgund, und u.A. das Maconais eine uralte und reiche Kulturlandschaft, geprägt vom Herzögen, Herrschern und reichen Klöstern, sehr fruchtbar und Wein vom Besten, von der Rebe Pinot noir - und NUR von dieser. - eine Region zum Geniessen - neben Kultur und Architektur.
HD

ps: hier die Homepage des Platzes in Agde, Vorort La Tamarisiere (auch Name des Gemeindeplatzes) ACHTUNG, der Platz ist in La Tamarisiere und NICHT in Cap d'Adge,(wie auf der Homepage genannt) das ist über die Strasse noch ca. 8km entfernt, gehört aber auch zur Stadt Agde - Cap d'Adge ist garantiert NICHT mein Geschmack.
http://www.camping-latama.com/

Das Foto entstand auf dem Platz.

 
HD
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RE: Frankreich (mal wieder) nach Ostern 2011

#2 von tomruevel , 20.05.2011 19:13

Moin,

ja, das war doch mal ein schöner Bericht.
Der Lust macht, aufs Reisen und Entdecken.
Wenn man(n) nicht gerade erst zurück gekommen wäre..........

 
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RE: Frankreich (mal wieder) nach Ostern 2011

#3 von sunshine , 20.05.2011 20:21

Danke, HD.
Mit deiner Sichtweise der Provence bin ich allerdings nicht ganz einverstanden - die hat auch ihre "Männerseiten".
Denk nur an den Grand Canyon.
Zumindest mein Mann lässt sich von mir immer wieder gerne dorthin lotsen.

La Tamarissiere verbinde ich immer mit alten Erinnerungen - in Sete habe ich zum ersten Mal das Meer gesehen und in La Tamarissiere habe ich zum ersten Mal gecampt.
Deshalb zieht es mich bzw. uns oft dorthin, wenn wir in der Gegend sind.

Hier noch zwei Bildchen vom Strand:

 
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RE: Frankreich (mal wieder) nach Ostern 2011

#4 von Gelöschtes Mitglied , 20.05.2011 20:26

Jo Saarlänna, sobald wir wieder runterfahren kommen wir auf Dich zurück um Dir auch noch die letzten Geheimnisse zu entlocken. Man müsste so'n HDnavi immer dabei haben.


RE: Frankreich (mal wieder) nach Ostern 2011

#5 von morgenröte , 20.05.2011 20:39

Hoffentlich bist du ohne Mückenstiche aber mit Ohren wieder zu Hause angekommen!

Viele Grüße Andrea

 
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RE: Frankreich (mal wieder) nach Ostern 2011

#6 von HD , 20.05.2011 22:49

Mit Mückonnais - ahh Mückenstichen aus dem Maconnais und Ohrensausen von der Klimaanlage am Heimreisetag. :/
nochmal zum CP la Tamarissiere: Der Platz ist ein 2-Sterneplatz und ich möchte nicht dort in der HS campen. Es gibt mehrere Sanigebäude, aber nur 2 davon sind etwas neueren Datums. Es gibt auch noch genügend franz. Stehtoiletten. der Platz war in noch annehmbarem Zustand, täglich wurde der Müll geleert, eigentlich müssen Hunde angeleint werden, "Tretminen" können mit aufgestellten Plastikbeutelspender entsorgt werden. - nun ja, eigentlich, denn die Franzosen lassen ihre meist kleinen Hunde auch rumlaufen, wobei die Rüden davon auch Reviere markieren. Für die Entsorgung der Häufchen ihrer Hunde sind die Franzosen allerdings meist nicht zuständig.
Einerseits verlangt man von den Gästen Vorkasse, andererseits lässt man zu, dass Hunde unangeleint rum"strollen". und ihre Fäkalien verrotten "natürlich".
Da der Platz nur max. zu 10% belegt war, konnte man sich die Sanianlage aussuchen und einen Bogen um gelegentliche Häufchen machen. Das Gelände ist recht naturbelassen, und es gibt ein paar Tore zum Strand, die abends gegen 23 Uhr abgesperrt werden, will man dann noch an den Strand, muss man dies an der Heraultmündung tun, oder etwas um den Platz rumlaufen zum Strand. Mit dieser Belegung war der Platz natürlich sehr ruhig und ich hatte meine Freude am allabendlichen Nachtigallgesang.
Trotzdem, ein 2 Sterneplatz für 15 Euro/Tag (Sonderpreis 7 Tage) und ein Strompreis pauschal für 4,30 ist für die vor-vorSaison auch nicht eben günstig - ich brauchte allerdings keinen Strom.
HD
ps die Tretminen meines Tretminenlegers entsorgte ich natürlich durch allüberall kostenlose Plastiksäckchen( auch in der Altstadt von Agde) und angeleint war der Köter auch immer. allerdings hab ich wohl bei der Erziehung versagt, dass der Köter auch in ein solches Säckchen pinkelt.

 
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RE: Frankreich (mal wieder) nach Ostern 2011

#7 von Kast , 26.09.2011 22:15

Danke für den schönen und ausführlichen Reisebericht, den ich leider erst jetzt entdeckt habe.
Im Mai waren wir ja unterwegs gewesen. So ist er mir entgangen.
Wenn alles klappt, dann möchten wir im kommenden Jahr mal wieder Frankreich ansteuern.
Die Gegend von Sète kennen wir von einem früheren Urlaub. Das Aveyron würde uns auch interessieren.
Mal sehen.

 
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RE: Frankreich (mal wieder) nach Ostern 2011

#8 von HD , 27.09.2011 16:30

Vom Aveyron ist es nur einen Steinwurf weit bis ans Meer - hier kann man wunderbar beides verbinden, ohne Zwischenaufenthalt.
Grüsse von HD

 
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RE: Frankreich (mal wieder) nach Ostern 2011

#9 von daf43 , 06.10.2011 09:38

Hallo,
wir kommen garade von "da unten" zurück und unseren zwischenzeitlichen "Badeurlaub" verbrachten wir in Vias Plage auf dem Farret. Sehr schöner Platz, nur noch zu 30 % belegt, direkt am Strand mit großen Stellplätzen, da Nebensaison, nur 17 €/Nacht.

Allerdings waren die Stellplätze in der ersten Meerreihe alle belegt (nur mit Vorbuchung und Zahlung auch bei früherer Abreise usw..). Da standen dann die die immer da stehen, meist mit Riesen-Womo und saßen regungslos ihre Wochen ab.

Warum soll man da über Marina die Venezia den Kopf schütteln?

 
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