Leben auf dem Campingplatz

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Leben auf dem Campingplatz

Beitragvon Ruediger » 14/7/2018, 08:58

Hallo,

ich heiße Rüdiger und ich lebe seit ca. fünf Jahren im Odenwald mit Erstwohnsitz auf einem kleinen Campingplatz. Ich habe einen älteren Tabbert Wohnwagen mit Holzvorbau in dem sich meine Küche befindet. Ich finde das Leben auf einem Dauercampingplatz hat Vor und Nachteile. Was meint ihr dazu?
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Re: Leben auf dem Campingplatz

Beitragvon Tscharlie » 14/7/2018, 09:29

Diese Frage kann, noch, stehenbleiben.
Den Hinweis auf ein Buch habe ich gelöscht.
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Re: Leben auf dem Campingplatz

Beitragvon donalfredo » 14/7/2018, 10:46

Ich würde sofort auf einen Campingplatz ziehen, wenn die Infrastruktur stimmen würde, das heißt - dauerhaft fließend Wasser und Abwasser am Fahrzeug.
Dazu kommt, daß die Ersparnis, in einem Wohnwagen zu leben, großenteils wieder aufgezehrt wird durch die immensen Heizkosten, vergleichbar mit meinem Einfamilienhaus.
Mit einem großen Gastank in der Nähe des Fahrzeugs wäre ich sofort dabei (oder einem Holzöfchen im Vorzelt, Campertraum) ...
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Re: Leben auf dem Campingplatz

Beitragvon Winni » 14/7/2018, 12:29

Moin,
wir träumen da immer noch von, mal für eine Zeit lang. Fließend Wasser/Abwasser bräuchten wir nicht. Da gibts ja die Sanitäranlagen für. Das finden wir gerade so einfach, man muss kein Klo putzen und keine dusche.
Aktuell haben wir auch keine Dusche im Wohnie, klo wird nur benutzt, wenn man nachts mal Pippi muss, und nicht zum haus laufen will, also eher selten, wir dackeln dann zu zweit übern Platz.
Und Wasser für Kaffee oder zum kochen, holen wir frisch am zapfhahn. Wir haben einen 30 liter tank unterm wohnie, der reicht fast den ganzen urlaub.
Die nutzung von Waschmaschine/ küche/ Tiefkühler vom platz usw vom platz spart eigene mühe, sich darum kümmern zu müssen, muss man alles nicht haben. Alles was man nicht hat empfinden wir als Freiheit.
Wir werden das testen, wenn wir nicht mehr arbeiten.
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Re: Leben auf dem Campingplatz

Beitragvon bieber » 14/7/2018, 15:13

Wir flögen vermutlich ziemlich rasch runter vom Platz. Niemand hält lange mein Gebratsche und Biebermans Stereoanlage aus. Sein Musikgeschmack ist nicht so recht mainstream. Schalldichte Wohnis sind selten bis unmöglich.
Und außerdem, wie soll ich dann Urlaub machen, wenn ich das ganze Jahr auf dem CP bin?
Man kann alles fragen. Aber mit der Antwort muss man dann auch leben. (Frei nach D.Hansen)
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Re: Leben auf dem Campingplatz

Beitragvon tomruevel » 14/7/2018, 18:47

Moin,

wir hatten mal erwogen in ein Mobilheim zu ziehen und dort eben als erstem Wohnsitz das ganze Jahr zu leben.

Dagegen sprach der nicht ganz kleine Preis für eine solches Mobilheim.
Und die teilweise unsichere Lage bzgl. Erstwohnsitz dort wo man sich für einen Stellplatz einmieten muß.
Grüsse
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Re: Leben auf dem Campingplatz

Beitragvon Winni » 15/7/2018, 20:18

Mit dem 1. Wohnsitz ist leichter geworden. Und mobilheim ist schon recht teuer. Da muss ein wohnie mit vorzelt reichen.
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Re: Leben auf dem Campingplatz

Beitragvon tomruevel » 15/7/2018, 21:42

Moin,

ob das tatsächlich leichter geworden ist..

Inzwischen achten die Gemeinden darauf, dass in Ferien-/Erholungsgebieten niemand dauerhaft wohnt.
Das gibt allerhand Theater weil manchereiner dort schon seit Jahrzehnten wohnt.
Grüsse
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Re: Leben auf dem Campingplatz

Beitragvon zeltfex » 16/7/2018, 08:30

Tach auch,
also, wenn ich nicht dauerhaft, also das ganze Jahr über, Strom, Wasser und Kanalanschluss
am Wohnwagen oder ausgebauten und gut isolierten Vorzelt habe, ist das ein absolutes "NO GO"
für mich.
Außerdem hat das mit Camping nichts mehr zu tun. Dann werden die Parzellen gepflegt,
Rosenbeete angelegt, Freisitze mit Markisen gebaut - und im Winterhalbjahr werden
so um die 25 bis 30 Gasflaschen geholt, soll ja auch warm sein im "Haus". Außerdem sind unsere
Wohnwagen normalerweise nur bedingt Wintertauglich, außer den sehr teueren Wagen.
Und ohne Wassser und Kanalanschluss im Winter renne ich dann mitten in der Nacht in Schnee
und Eiseskälte durch den halben Campingplatz zum Sani-Haus um nicht ich die Hosen zu machen?
Ja ich weiss, es gibt auch Kassetten-Klos, die aber auch einfrieren können.
Ne, das ist nix für mich.
Im Sonner geh ich campen, mal hier hin, mal dort hin. Im Winter geh ich ins Hotel oder mache
eine Flugreise und den Rest vom Jahr bleibe ich schön in meinem fest gemauerten Häuschen sitzen.

Gruss vom zeltfex
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Re: Leben auf dem Campingplatz

Beitragvon Winni » 16/7/2018, 09:06

Jo, alles gut, Zeltfix :top: must du ja auch nicht.

Wir finden das als alternative Lebensform zumindest denkbar. Wobei genau der Verzicht auf soviel luxus den Reiz ausmacht. Aber wir würden auch eine Holzhütte in den Bergen nehmen, mit plumsklo und solarstrom und holzofen.
Also wir machen die Erfahrung, dass wir im Alter immer weniger Ansprüche an Ausstattung und Bequemlichkeit haben. Reduce to the max :lach:

Wir mögen diesen ganzen Hotelkram nicht mehr. War mal, aber einfach nicht unsere Welt.
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Re: Leben auf dem Campingplatz

Beitragvon donalfredo » 16/7/2018, 09:23

Wir haben das in Ansätzen schon praktiziert.
Wir standen jahrelang im Winterhalbjahr im Schwarzwald direkt unter dem Belchen, haben dort im Schnitt mindestens fünf Monate verbracht.

Erste Feststellung - Wohnwagenhersteller unterscheiden sich wie Feuer und Wasser.
Die einen bezeichnen ihre Wohnwagen als winterfest mit guter Isolierung. Nach zwei/drei kalten Nächten weiß man, was daran richtig (oder falsch) ist.
Unser Hymerwohnwagen beispielsweise hat das nicht gepackt wegen der fehlerhaften Verlegung der Wasserleitungen.
Für den anschließenden Fendt war das ein Kinderspiel, weil man im voraus gedacht hat - alle Wasserröhrchen waren AUF den Heizungsrohren liegend verlegt, es gab niemals - auch bei mehr als 20 Grad minus nicht - eingefrorene Leitungen. Das gleiche Spielchen mit der Gebläseheizung - falsch verlegte Rohre machten das Wohnen zur Qual.
Was den Gasverbrauch anbelangt, verhält es sich ähnlich wie mit dem Wasser. Heute würde ich nur noch einen Wohnwagen mit Alde-Heizung kaufen, aber auch die mit Gebläse waren sehr brauchbar, ich lobe erneut den Fendt.
Mit ihm haben uns (ich habe die Liste heute noch) von den Herbstferien bis Ostern sechs bis sieben Flaschen (33 kg) ausgereicht, was zwar sehr sparsam war, ökonomisch aber trotzdem eine Katastrophe darstellt.
Ein gutes, aus Holz aufgebautes Mobilheim mit Isolierglasfenstern und guten Türen braucht einen Bruchteil davon (Fläche hochgerechnet).

Da gibt es ein paar Dinge, die ich vor dem Kauf überprüfen würde und einer schönen Optik vorziehen. Wie sich das aktuell verhält, kann ich nicht beurteilen, aber die ehemals renommierte Firma Tabbert hatte sich mit unseren zwei Wohnwagen nicht mit Ruhm bekleckert, Hymer war nicht viel besser.

Um aber auf das Wesentliche zurückzukommen - es gibt kaum eine schönere Zeit für Camping als den Winter (meine Meinung).
Ein gutes Vorzelt (Isabella) vorausgesetzt, lässt es sich prima aushalten, wir haben das von 1982 bis 1990 und von 1999 bis 2008 praktiziert, und denken heute noch wehmütig an diese tollen Zeiten zurück ...


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Re: Leben auf dem Campingplatz

Beitragvon Winni » 16/7/2018, 09:39

Hört sich gut an. Mit womo gehts nicht???
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Re: Leben auf dem Campingplatz

Beitragvon donalfredo » 16/7/2018, 09:45

Natürlich.
Besser sogar.
Die einzige Schwachstelle an meinem Wohnmobil ist die Windschutzscheibe, weil einglasig.
Ich habe das Arktispaket, das besteht aus isolierten Seitenscheiben, der Warmwasserheizung und einer Isoliermatte für die Frontscheibe, ca. 2 cm dick.
Wesentlicher Unterschied zum Wohnwagen ist der ca. 40 cm hohe Keller, der mit Warmluft leicht durchströmt wird.
Obwohl ich im letzten Wohnwagen eine elektrische Fußbodenheizung hatte, funktioniert der erwärmte Keller viel besser und kostengünstiger.

Ich würde trotzdem kein Dauercamping mit dem Wohnmobil machen, es sei denn, ich fahre wie beim letzten mal mit dem Flixbus (8 €uro für 240 km) nachhause und hole den Pkw ...
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Re: Leben auf dem Campingplatz

Beitragvon sebbarca » 16/7/2018, 12:22

Hola, buenos dias!

donalfredo hat geschrieben:Wir haben das in Ansätzen schon praktiziert.
Wir standen jahrelang im Winterhalbjahr im Schwarzwald direkt unter dem Belchen, haben dort im Schnitt mindestens fünf Monate verbracht.

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Wenn ich den Herrn in Bademantel sehe, weiß ich warum wir kein Wintercampen machen :lach:

hasta luego!
Klaus
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Re: Leben auf dem Campingplatz

Beitragvon Winni » 16/7/2018, 12:38

Die Bademantel diskussion hatten wir schon mal :lach: :lach:
Ich besitze gar keinen :cool:
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