Führerscheinerleichterung für E- Transporter

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Re: Führerscheinerleichterung für E- Transporter

Beitragvon JaH » 16/6/2017, 14:45

Klasse Antwort :nein: so reden Politiker :lach:
Was eine Wärmepumpe ist und wie sie grundsätzlich funktioniert, das weiß ich schon.
Ich kann mir nur nicht vorstellen, wo bei einem E-Auto die notwendigen Temperaturdifferenzen herkommen sollen.
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Re: Führerscheinerleichterung für E- Transporter

Beitragvon Tscharlie » 16/6/2017, 15:17

Du bist der Politiker :lach: , das funktioniert längst. Warum? Keine Ahnung ist auch nicht das Problem, Hauptsache es geht.
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Re: Führerscheinerleichterung für E- Transporter

Beitragvon JaH » 16/6/2017, 15:42

Ziemlich armselige Replik
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Re: Führerscheinerleichterung für E- Transporter

Beitragvon Tscharlie » 16/6/2017, 15:49

Geh einfach zu einem Hyundeihändler und schau Dir das an.
Wieso etwas in Frage stellen, was funktioniert?
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Re: Führerscheinerleichterung für E- Transporter

Beitragvon JaH » 16/6/2017, 17:04

Naja, ich erlaube mir schon, auch Verfahren zu hinterfragen, von denen andere behaupten, sie würden funktionieren, wenn mein technisches Verständnis zum Verständnis der Technik nicht ausreicht.
Ich habe beispielsweise meinen VW-Händler gefragt, wie die in einem Prospekt beschriebene Rekuperationvon elektrischer Energie beim Bremsen funktionieren kann, wenn die Bremswirkung über Bremsscheiben erfolgt und nicht über einen - nach meinem Verständnis in diesem Fall dafür notwendigen-Generator. Beim Schubbetrieb wäre es mir erklärlich, weil dabei die Lichtmaschine angetrieben wird. Das ist aber ein alter Hut und von der Energiemenge her eher vernachlässigbar. Beim Bremsen wird die Energie durch die Reibung jedoch in Wärme umgewandelt und verfliegt. Daraus kann man dann keine elektrische Energie mehr gewinnen.
Auf die Antwort, die der Händler beim Werk einholen wollte, warte ich übrigens noch heute :lach:

Und so richtig funktioniert wohl die Wärmepumpe auch noch nicht. Diesen Eindruck kann man zumindest gewinnen, wenn man sich die Kommentare (ganz runterscrollen) auf einer Renault-Werbeseiteansieht.

Renault erklärt auch nicht, wo die Wärme herkommen soll. Dafür soll innerhalb einer (!) Minute der kalte Wagen mollig warm sein.... und man kann ja beim Laden den Wagen schon mal vorheizen :lach:
Wenn man sich etwas tiefer in die Materie einliest, dann kann man finden, dass prinzipiell als einzige im E-Auto betriebsbedingt vorhandene und von der anfallenden Wärmemenge her nutzbare Wärmequelle, die Abwärme der Batterien bei der Entladung genutzt werden kann.
Allerdings reicht die Wärmepumpe im Winter offenbar nicht aus, sodass zumeist noch ein "normaler" Heizlüfter mit eingebaut wird.
Und eine Wärmepumpe läuft ja auch nicht zum Nulltarif. Man muß dort erst Energie reinstecken, die natürlich aus der Batterie kommt. In der Renault Werbung wird genannt "bis zu 2 kW Heizleistung – der hierzu benötigte Energieaufwand beträgt jedoch lediglich 1 kW." 2kW sind allerdings nicht viel für ein Auto. Man muß ja nur mal an die ersten modernen Diesel denken, die später alle ab Werk eine Zusatzheizung erhalten haben, weil die Abwärme des Motors nicht ausreichte und die Fahrgäste im Winter froren.
Da Batterien bei Kälte stark an Leistung verlieren, müssen sie sogar aufgeheizt werden, damit die Energie auch in der gewünschten Menge entnommen werden kann.

Also mein Fazit: ich glaube nicht, dass das Problem der Heizung bei E-Autos schon gelöst ist.
Die Energiedichte von Diesel/Benzin ist einfach immer noch wesentlich höher als die von Batterien.
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Re: Führerscheinerleichterung für E- Transporter

Beitragvon Tscharlie » 16/6/2017, 17:33

Jeder LKW macht zum Beispiel das mit der Bremse und der elektrischen Energie schon seit Jahrzehnten. Nennt sich Retarder (Wirbelstrombremse) man müßte die Energie nur noch speichern. Da LKW aber extrem sparsam sind, der Diesel billig, lohnt das nicht.

Klar braucht die Wärmepumpe Strom, aber eben nur ca 1/3 der Heizung. Klar wird der E-PKW an der Stromquelle vorgeheizt.
Ich sage damit nicht, dass E-Autos besser sind als andere. Nur viel Technik gibt es schon und funktioniert.

Ein Problem ist die Gefährlichkeit der Akkus, da ist richtig Schmackes dahinter.
Habe ich schon mal beschrieben. Unser damaliger Hausakku, hat bei unvorsichtiger Handlung durch mich einen Gabelschlüssel 19-21 in "Luft" aufgelöst, der 21er Kopf ist komplett weg und das waren nur 24 Volt.
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Re: Führerscheinerleichterung für E- Transporter

Beitragvon HD » 16/6/2017, 18:39

Kleine Truma Heizung mit 12v Lüfter, kleine Gasflasche und schon wird es im Winter warm. Geht ja auch beim WOMO.
Irre ich?
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Re: Führerscheinerleichterung für E- Transporter

Beitragvon Tscharlie » 16/6/2017, 18:42

Widerspricht aber der "Elektroidee". Auch das machen die LKW schon vor. Vorwärts gehts mit Diesel, der Hänger gekühlt oder das Führerhaus im Stand geheizt wird mit LPG.
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Re: Führerscheinerleichterung für E- Transporter

Beitragvon HD » 16/6/2017, 19:26

Und? man geht den einfachen Weg und verwendet Bewährtes.
Ok, etwas CO2 wird ausgestossen (macht jeder Mensch mit dem Atem)aber immerhin kein schädliches NOx.
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Re: Führerscheinerleichterung für E- Transporter

Beitragvon Killerdackel » 16/6/2017, 20:41

Einzig "gscheite" Alte Naive ist die Brennstoffzellentechnik:
Wasserstoff ausm Tank wird mit Sauerstoff aus der Luft "verstromt".
Alles andere ist PILLEPALLE !!


Link 1

Link 2
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Re: Führerscheinerleichterung für E- Transporter

Beitragvon Tscharlie » 17/6/2017, 08:53

Kein Grund hier rumzuschreien.
Jede moderne Technik hat auch ihre eigenen Tücken, die gibts bei Wasserstoff auch zuhauf.
Wenn Strom schon mal entstanden ist, verwendet man ihn am Besten sofort.
Z.B. die Bahn kann das nutzen oder "Oberleitungsfahrzeuge", das ist am günstigesten, nicht speichern sondern gleich verbrauchen.
Wenn irgendwas umgewandelt (Wasserstoff) oder gespeichert (Akku) werden muss, sind die Verluste hoch.
Ein reines Wasserstoffauto könnte auch Bremsenergie nicht zurückgewinnen.

Doris hat gerade ein Perpetuum mobile bestellt: vello bike, man tritt etwas mehr als man auf der Geraden braucht und kauft sich damit Energie ein wenns mal bergan geht.

Auch Autos gabs schon: Wenns nur darum geht Menschen von A nach B zu bringen. Twike
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Re: Führerscheinerleichterung für E- Transporter

Beitragvon JaH » 17/6/2017, 09:33

Tscharlie hat geschrieben:......Jeder LKW macht zum Beispiel das mit der Bremse und der elektrischen Energie schon seit Jahrzehnten. Nennt sich Retarder (Wirbelstrombremse) man müßte die Energie nur noch speichern. Da LKW aber extrem sparsam sind, der Diesel billig, lohnt das nicht.
.......


Das ist doch genau das, was ich beschrieben habe. Ein Retarder ist vom physikalischen Wirkprinzip her auch nichts anderes als ein Generator. Und genau die Umwandlung in Strom habe ich als fehlend moniert. Es gibt aber funktionierende und auch sinnvolle Rekuperationssysteme bei E- oder Hybrid-Bussen im ÖPNV, die ständig anfahren und abbremsen. Weil das Abbremsen häufig im Fahrzyklus erfolgt und die bewegte Masse so groß ist, kommen dort wirklich verwertbare Strommengen zusammen. Für einen PKW im üblichen Fahrzyklus ist das unsinnig, weil zu selten gebremst wird.

Tscharlie hat geschrieben:.....Klar braucht die Wärmepumpe Strom, aber eben nur ca 1/3 der Heizung. Klar wird der E-PKW an der Stromquelle vorgeheizt.
Ich sage damit nicht, dass E-Autos besser sind als andere. Nur viel Technik gibt es schon und funktioniert.
.......


Also, wenn man 1 KW reinsteckt und 2 KW rausbekommt, dann ist das nicht 1/3. Das ist im Übrigen im Vergleich zu Wärmepumpen im häuslichen Bereich eine mickrige Ausbeute. Dort liegt der Faktor im Schnitt deutlich über 3.
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Re: Führerscheinerleichterung für E- Transporter

Beitragvon MacMike » 26/8/2017, 18:19

JaH hat geschrieben:Naja, ich erlaube mir schon, auch Verfahren zu hinterfragen, von denen andere behaupten, sie würden funktionieren, wenn mein technisches Verständnis zum Verständnis der Technik nicht ausreicht.
Ich habe beispielsweise meinen VW-Händler gefragt, wie die in einem Prospekt beschriebene Rekuperationvon elektrischer Energie beim Bremsen funktionieren kann, wenn die Bremswirkung über Bremsscheiben erfolgt und nicht über einen - nach meinem Verständnis in diesem Fall dafür notwendigen-Generator. Beim Schubbetrieb wäre es mir erklärlich, weil dabei die Lichtmaschine angetrieben wird. Das ist aber ein alter Hut und von der Energiemenge her eher vernachlässigbar. Beim Bremsen wird die Energie durch die Reibung jedoch in Wärme umgewandelt und verfliegt. Daraus kann man dann keine elektrische Energie mehr gewinnen.
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Und so richtig funktioniert wohl die Wärmepumpe auch noch nicht. Diesen Eindruck kann man zumindest gewinnen, wenn man sich die Kommentare (ganz runterscrollen) auf einer Renault-Werbeseiteansieht.

Renault erklärt auch nicht, wo die Wärme herkommen soll. Dafür soll innerhalb einer (!) Minute der kalte Wagen mollig warm sein.... und man kann ja beim Laden den Wagen schon mal vorheizen :lach:
Wenn man sich etwas tiefer in die Materie einliest, dann kann man finden, dass prinzipiell als einzige im E-Auto betriebsbedingt vorhandene und von der anfallenden Wärmemenge her nutzbare Wärmequelle, die Abwärme der Batterien bei der Entladung genutzt werden kann.
Allerdings reicht die Wärmepumpe im Winter offenbar nicht aus, sodass zumeist noch ein "normaler" Heizlüfter mit eingebaut wird.
Und eine Wärmepumpe läuft ja auch nicht zum Nulltarif. Man muß dort erst Energie reinstecken, die natürlich aus der Batterie kommt. In der Renault Werbung wird genannt "bis zu 2 kW Heizleistung – der hierzu benötigte Energieaufwand beträgt jedoch lediglich 1 kW." 2kW sind allerdings nicht viel für ein Auto. Man muß ja nur mal an die ersten modernen Diesel denken, die später alle ab Werk eine Zusatzheizung erhalten haben, weil die Abwärme des Motors nicht ausreichte und die Fahrgäste im Winter froren.
Da Batterien bei Kälte stark an Leistung verlieren, müssen sie sogar aufgeheizt werden, damit die Energie auch in der gewünschten Menge entnommen werden kann.

Also mein Fazit: ich glaube nicht, dass das Problem der Heizung bei E-Autos schon gelöst ist.
Die Energiedichte von Diesel/Benzin ist einfach immer noch wesentlich höher als die von Batterien.


Das sehe ich momentan genauso. Ich glaube aber, dass die E-Autohersteller in Zukunft derart starke Batterien herstellen werden, dass die Energiedichte von einem 70 Liter Benzintank aufgeholt werden kann. Langfristig sollte das im Bereich des Möglichen liegen
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Re: Führerscheinerleichterung für E- Transporter

Beitragvon HD » 26/8/2017, 19:51

Warum denke ich gerade an den 2 CV, den ich im Winter mit Parker und Handschuhen fuhr?
Aber Hauptsache ich fuhr.
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Re: Führerscheinerleichterung für E- Transporter

Beitragvon Winni » 26/8/2017, 19:54

Jo.
ich hatte mehrere R4....wasserkühlung....warme füsse
Irgendwas ist immer... .
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