(fast) alles geht mit wowa am haken

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Re: (fast) alles geht mit wowa am haken

Beitragvon Mephisto » 11/7/2014, 10:58

Dachzelt, so richtig oben auf dem Autodach, da würde ich Dir abraten.
Selbst eins von Autocamp mit "Terrasse" , wir hatten so eins wie das heutige Marco Polo, es gibt noch die größeren Family, ist mit allem Verlaub für euch zwei Schmalrehe nicht geeignet. Das fängt schon mit der Leiter an die gleichzeitig die Stütze für den ausgeklappten Bettteil ist und geht mit der Stützlast der Dachträger weiter...
Wir haben tolle Reisen mit dem Dachzelt durch Island gemacht, das hat Winden mit 11 Bft und Fallböen stand gehalten, es hat nicht durchgeregnet. Aber wenns regnet, auf der Schlaffläche ist im Grunde kein Platz um sich an- oder auszuziehen, die Terasse bei unserem Zelt war etwa 180 cm zum Quadrat UND mit einem zusätzlichen Schutzstreifen ziemlich winddicht zum Fahrzeug (Nissan Patrol GR) abgedichtet. Dadurch konnten wir sehr trocken von der Terrasse in den Kofferraum als Erweiterung für die Küche etc.
Wenn nochmal so was, dann nur als Faltzeltanhänger. :ja: :ja: :ja: :ja:
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Re: (fast) alles geht mit wowa am haken

Beitragvon Winni » 11/7/2014, 11:13

Falsch Yves,
ich behaupte nie dass Pensionäre ein langweiliges Leben führen, sondern dass sie so eine komisch Macke haben, dass sie nun partout einen auf alt machen, und "sich dies oder das nicht mehr antun", und viele dabei über all jene lästern, die halt auch im Alter noch voller Aktivitäten sind und völlig verrückte Dinge tun. :lach: :lach: :lach:

Du bist zwar Pensionär, aber noch in einem Alter, da bin ich nochmal zur Uni gegangen :lach: also außen vor....


Ich kann da bei der Wahl des Wohnwagens nicht mitreden, den Touring haben wir, weil er mit dem Klappdach noch so ein bischen nostalgisch und wie ein Zelt ist, einen "richtigen" Wohnwagen würden wir sicher nicht kaufen. Ich mache irgendwie auch eine ganze andere Erfahrung in diesem Leben, als die Masse:lach: Je älter ich werde, je weniger Luxus und Bequemlichkeit brauche ich. Meiner Frau geht es auch so. Wir scheinen da völlig aus dem "Mainstream" zu fallen, warum das so ist weiß ich aber nicht. :ja: Ich merke nur, dass ich mich von dem ganzen Luxus- und Bequemlichkeits-Anspruch meiner Altersgenossen immer mehr entferne, bzw. sie sich von mir :D

Wir waren jetzt schon mal wieder zelten, ganz einfach, mit 26 PS Fiat zum Ziel, nur Isomatte und keinen Komfort, und es tut uns gut, es macht total Spaß, der Rücken macht es mit und wir fühlen uns sauwohl dabei. Es ist eine ganz andere Art in der Natur zu hocken und die Zweisamkeit ist auch nochmal intensiver. Es entschleunigt die Seele und die fördert absolut die Nähe in einer Partnerschaft, wir mögen das sehr :top:

Unsere derzeitige Idee geht neben dem Zelten deshalb wieder in Richtung eines Klappfixes (Faltzeltanhänger) Der könnte auch hinter das Polo-Coupe ( also ein kleines Auto/ oder Oldtimer) ist leicht zu händeln und bietet auch bei Regen mal genug Platz. Und mehr brauchen wir irgendwie auch gar nicht. Wenn nur die kleinen Details stimmen :lach: :lach: :lach:
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Re: (fast) alles geht mit wowa am haken

Beitragvon steyr » 11/7/2014, 11:18

Winni hat geschrieben:Unsere derzeitige Idee geht neben dem Zelten deshalb wieder in Richtung eines Klappfixes (Faltzeltanhänger) :


Ja ein bisschen weiterentwickelt ist das was ich das gepostet habe ja das Gleiche.
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Re: (fast) alles geht mit wowa am haken

Beitragvon Winni » 11/7/2014, 12:10

genau :top:

Also bei uns ist es auch so, dass der Touring Troll bleibt, mit Zelt als Alte Naive und einem Faltzeltanhänger als Ergänzung, das ist der Plan.
Der Touring ist jetzt 31 Jahre alt, super in Schuss, der hält unsere Camping-Fahrten in diesem leben sich noch aus. :lach: :lach: Meine Frau muss noch rund 8 Jahre arbeiten, da bin ich dann fast 70....also soooviel zeit zum Campen haben wir ja auch gar nicht :lach: :lach: :lach:

Bei uns geht es aber weniger in Richtung Island oder Expedition, ich bin überhaupt nicht so der Geländewagentyp, sondern mehr in Richtung Oldtimer als Zugfahrzeug, und da ist man doch vom Gewicht ziemlich eingeschränkt.
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Re: (fast) alles geht mit wowa am haken

Beitragvon steyr » 11/7/2014, 12:24

Winni um es nochmal zu schreiben, "ich werde auch keine Expedition machen". Keine Ahnung warum das Zeug immer so heisst, ist wahrscheinlich wegen dem Coolnessfaktor :D Mein erstes Fahrzeug zum Campen war auch ein Militärfahrzeug mit Beschusssicherung, hab damit aber keinen Krieg angezettelt und auch keinen geführt. (nur ein paar cf-kriege miterlebt ;) )

Ich werde auch nicht zum Trialfahrer werden. Es könnte nur sein dass ich manchmal wieder Lust auf freies Camping in freier Wildbahn innerhalb Europas habe und dann nicht auf dem einfachsten Feldweg oder Waldweg steckenbleiben möchte. Ich weiss was für Material ich bräuchte um das zu fahren was ich früher bei richtigem Offroad benutzt habe. Aber den Subi will und werde ich nicht an seine Grenzen bringen, dafür ist er mir zu schade. Ich lieb allerdings in solchen Sachen den etwas prolligen optischen Auftritt und deshalb greiffe ich lieber zum Militärlook als zu dem zivileren. ;)
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Re: (fast) alles geht mit wowa am haken

Beitragvon Winni » 11/7/2014, 13:47

Ja, so ist das Yves....was bei dir die Flecktarnfarbe und das fette Optik, sind dasbei mir eher geschwungene Formen in Pastellfarben und Weisswandreifen... :lach: :lach: jeder hat seinen Geschmack und seine Prägung.

Am Faltcaravan finden wir schön, dass man noch mehr draußen ist, an der Luft, es ist irgendwie uriger und saugemütlich. Wenn man gutes Bettzeug hat, kann es draußen auch ruhig mal nachts kalt sein, wir sind ja auch nicht aus Zucker, oder? Und es ist halt dieses tolle Zeltgefühl, dass ich im Wohnwagen/Womo nicht mehr habe.
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Re: (fast) alles geht mit wowa am haken

Beitragvon tomruevel » 11/7/2014, 14:16

Moin,

wenn ich es richtig verstanden habe, dann soll auch gerne mal über die Dörfer und kleine Sträßchen getingelt werden.

Damit ist doch im Prinzip ein Sache von vorne herein klar: Der Caravan sollte nicht allzu breit sein.

Und schmale (normale) Caravans, gibt es insbesondere bei den französischen Herstellern.
Ein Zeit lang baute Caravelair/Sterckeman/Gruau/La Mancelle sogar ein Modell mit freistehendem Bett im Bug bei einer Außenbreite von nur 2,10m
Im Prinzip also ein superkomfortabler Caravan für 2 Personen mit dem man auch über kleine Straßen rollen kann.
Und weit entfernt von gigantischen Gewichten. Es werden sehr viele Caravans mit Gewichten bis 1300kg (bei Zuladungen die für 2 Personen immer reichen) angeboten, einfach weil dei dort beliebten Fahrzeug oft nicht mehr ziehen dürfen.

Und Du kannst sicher sein, genau diese Caravans findet man auch weit abseits der üblichen großen Reiserouten.
Die Reiserlebnisse werden bestimmt nicht mit steigenden Gewichten eindrucksvoller.
Grüsse
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Re: (fast) alles geht mit wowa am haken

Beitragvon Winni » 11/7/2014, 15:07

D hast natürlich recht, Tom, entscheidend ist absolut die Caravanbreite., die Länge ist fast egal.
:ja: :ja: Das ist für mich persönlich auch der echte Vorteil vom Touring, der nicht breiter ist, als das Zugfahrzeug mit Rückspiegeln. D.h. wo das Auto durchkommt, kommt auch immer der Caravan durch, der ja mit eingeklapptem Dach auch nur 2,08 m hoch ist, weniger als ein VW Bus.
der passt durch alle Einfahrten, Unterführungen und man kann oft noch wohin, wo breitere Fahrzeuge scheitern, egal ob Wohnwagen oder Womo.

noch was an den Yves;
oft sind bestimmte Straßen für Wohnwagen gesperrt, mit Womo darf man aber. Ich frage dann oft in den Touristbüros nach, zeige den kleinen netten Touring ( oder schicke ein Bild) und dann darf man auf einmal doch. Und mit so einem Klappi darf man auch, man muss nur fragen :lach: :cool:
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Re: (fast) alles geht mit wowa am haken

Beitragvon bieber » 11/7/2014, 15:32

Never ever hat ein Touribüro die Befugnis Straßenverkehrsverordnungen außer Kraft zu setzen für wen auch immer. Wenn die Polizei dich anhält, kannst du noch so laut beteuern, das Touribüro hätte es Dir erlaubt, die lachen Dich nur aus.
In die Berge fahren wir mit dem Auto, der Wohni steht dann auf dem CP. Und die Reiserouten über die Pässe auch durch die französischen Alpen nach Nizza und in die italienische Grenzregion waren nirgends für Wohnis gesperrt. Wenn man nichts Unmögliches machen will, kommt man mit dem Wohni überall durch.
Man kann alles fragen. Aber mit der Antwort muss man dann auch leben. (Frei nach D.Hansen)
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Re: (fast) alles geht mit wowa am haken

Beitragvon tomruevel » 11/7/2014, 15:42

bieber hat geschrieben:Und die Reiserouten über die Pässe auch durch die französischen Alpen nach Nizza und in die italienische Grenzregion waren nirgends für Wohnis gesperrt. Wenn man nichts Unmögliches machen will, kommt man mit dem Wohni überall durch.


Moin,

ganz sicher weiß ich, das der Galibier explizit für Caravans gesperrt ist.

Sperren kann man auch anders: Über die Länge.
Das gibts z.B. für alle kleinen Strecken aus dem Tarn-Tal hinauf auf die Causses eine Längenbeschränkung ab 6m.
In den Seealpen weiß ich, dass Col de Brouis und Col de Braus eine Längenbeschränkung ab 10m haben (die man erst dann zu sehen kriegt wenn man eh nicht mehr umkehren kann).

Und, schmale Straßen wo die Caravanbreite eine Rolle spielt in der Form ob man komfortabel durchfahren kann oder sich dauernd arrangieren muß, gibt es doch nicht nur in den Bergen.
Grüsse
tomruevel

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Re: (fast) alles geht mit wowa am haken

Beitragvon Doris » 11/7/2014, 15:56

Unser Trigano hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 1000 kg, die neuen habe inzwischen 1200 kg. Das Leergewicht ist, glaub ich 750 kg, bei den Neuen 880 kg. Die Länge icl. Deichsel ist 5,85 m. Das ist der größte Wohnwagen, den es von Trigano gibt und wir finden ihn sehr geräumig und auch das Bad ist deutlich größer als im Troll.

Aber sowas hast Du ja wohl auch nicht gemeint, oder?

Grüße, Doris
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Re: (fast) alles geht mit wowa am haken

Beitragvon steyr » 11/7/2014, 16:29

Doris hat geschrieben:Aber sowas hast Du ja wohl auch nicht gemeint, oder?Grüße, Doris


Ich denke in jede Richtung nach :ja:
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Re: (fast) alles geht mit wowa am haken

Beitragvon Winni » 11/7/2014, 16:40

Hi hi,
nein, die Touristbüros geben nicht die Erlaubnis, die arrangieren das dann aber mit der Gendarmerie. Ich bin z.b. die Silvretta Hochalpenstraße gefahren, bekam eine Erlaubnis und eine bestimmte Uhrzeit, zu der ich dann fahren musste ( früh morgens) ähnlich war es am Arlberg oder am Flexenpass.
Und man braucht natürlich auch einen Grund, warum man da hoch will. Da muss man sich was ausdenken :lach: :lach:

Beim Silvretta hatte ich eine Buchung auch dem CP am Zeinissee, ist eigentlich nur für Womos, oder man fährt einen Riesenumweg über Tirol, aber auch da braucht eine Erlaubnis, da haben aber auch größere Wohnwagen eine Chance :top: Silvretta sicher nicht.

Toller Platz ohne alles ganz weit oben, man kann direkt aus der Kiste loswandern....
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Re: (fast) alles geht mit wowa am haken

Beitragvon Killerdackel » 11/7/2014, 20:41

bieber hat geschrieben:Never ever hat ein Touribüro die Befugnis Straßenverkehrsverordnungen außer Kraft zu setzen für wen auch immer. ....

Bei im Privatbesitz befindlichen Mautstrecken wärs evtl. vorstellbar, weil Besitzer der Strecke die Sperrung womöglich selbst verfügt hat und diese dann ausnahmsweise aufheben könnte.
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Re: (fast) alles geht mit wowa am haken

Beitragvon Winni » 11/7/2014, 20:54

Ne, wie schon oben gepostet, fragen die bei den Gendarmen nach. Ich habe auch immer was "offizielles Schriftliches" gehabt, sonst wäre ich nicht gefahren :top: :top:

Mache ich bei Stellplätzen für Womos auch so, wenn ich in eine bestimmte Stadt muss, und es gibt keinen CP. Dann frage ich da an, ob ich mit Wowa darf und lasse mir das zumailen. In Brunsbüttel haben sich mal ein paar Womofahrer dermaßen aufgeregt, dass ich da mit dem Touring auf ihrem heiligen Womoplatz einparkte, die waren richtig bedrohlich :lach: :lach: :lach: :lach: Denen habe ich so einen Wisch unter die Nase gehalten, da war Ruhe, und der eine musste keinen Infarkt nehmen :lach: :cool: :cool: :cool: :D :D :D
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