Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Wohnmobilbezogene, technische Fragen zum Camping

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Re: Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Beitragvon Killerdackel » 17/12/2014, 23:51

tomruevel hat geschrieben:.... Und dass es zieht im Fahrerhaus.
Könnte es vielleicht sein, dass das daran liegt dass sich bei ausgebauten Fahrzeugen bzw. mit Wohnaufbauten ganz andere Druckverhältnisse im Fahrzeug bilden können. Die bei einem normalen Kastenwagen (ohne Ausbau) nicht auftreten.
Und dass deshalb ein Unterdruck anstelle eines Überdrucks im Fahrzeuginnern entsteht.
Durch die zusätzlichen Öffnungen (Zuluftöffnungen, Zwangentlüftungen, Kühlschrankentlüftung....) die für den Wohnbetrieb nötig kann sich das doch einiges geändert haben.
Wenn ich im PKW mit leicht geöffnetem Fenster fahren gerät das doch auch aus dem Gleichgewicht: Es zieht durch die Türgriffe, die Lautsprecheröffnungen. ,,,,

Gebläse ne Stufe höher schalten könnte Abhilfe schaffen, dadurch sollte sich der Unterdruck in Überdruck verwandeln.
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Re: Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Beitragvon HD » 18/12/2014, 10:14

Ja,,mache ich meist, hilft etwas, im Gegensatz zur Truma 3004 lässt sich bei der Truma Combi4 das Gebläse OHNE Heizung nicht betreiben, bleibt also nur das Fahrkabinengebläse. Im Sommer ist der Zug nicht schlimm, aber im Winter bekommt man leicht kalte Füße, wenn die Fahrzeugheizung die Scheiben sauber halten muss, bei trocken/kaltem Wetter kann man die Motorheizung ganz auf den Fußraum lenken, dann ist es auch auszuhalten. Ich habe einen Vorhang direkt hinter den Sitzen an einer Stange installiert aus 2 dicken Wolldecken, die bis auf den Biden reichen, in der Mitte geteilt, das bringt am meisten Abhilfe und hinten läuft die Truma nur auf kleiner Stufe mit, das reicht um hinten zu heizen im Winter während der Fahrt. Im Stand ist der Vorhang ganz leicht zur Seite zu schieben und nachts bleibt er geschlossen.
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Re: Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Beitragvon tomruevel » 18/12/2014, 11:22

Moin,

na jetzt sind wir über dei Allwetterreifen bei den kalten Füßen gelandet....

Am Rande, im Lodgy Forum beklagte sich vergangenen Winter jemand, dass der Diesel so schlecht heizen würde und es selbst nach einer längeren Autobahnfahrt drinnen nicht richtig warm würde.
Auf Nachfrage stellte sich dann heraus, dass das Gebläse ausgeschaltet war......
Ein Fahrzeg belüften ohne eingeschaltetes Gebläse klappt ja schon seit Ewigkeiten nicht mehr richtig. Das scheint ja manchem nicht auf zu fallen.

Ich denke, dass hier wohl doch so viel technische Einsicht vorhanden ist, dass man nicht glaubt es ginge ganz ohne Gebläse :D :D :D .
Grüsse
tomruevel

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Re: Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Beitragvon donalfredo » 18/12/2014, 12:09

Der hat ja nicht unrecht, obwohl meine Diesel schnell Betriebstemperatur haben, ist ihr Wirkungsgrad ja besser.
Daimler hilft dem ab, indem sie eine Standheizung (die sich nicht extern steuern lässt) montieren.
Ich hatte noch nie einen sich so schnell aufheizenden Benz wie den GLK, also nehme ich schon an, daß sich da bei der Konstruktion einiges regeln lässt.
Aber, genaugenommen muß mal mal nachdenken - die Italiener sehen Heizbedarf aus der Sicht eines in einem warmen Land operierenden Herstellers sicher anders als Volvo.
Die Volvo meiner Freund werden immer bullerwarm, völlig egal, was unter der Motorhaube schnurrt, und da ist alles vertreten von der DAF-Gurke bis zum sechszylindrigen Schluckspecht 760.
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Re: Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Beitragvon HD » 18/12/2014, 12:37

Ja klar, wenn ich die Fahrzeugheizung auf vollständig warm stelle und lasse das Gebläse nicht mindestens auf der nicht hörbaren Stufe 1 laufen, wird es es in der Fahrkabine kein bisschen warm.
So, angenommen, es nieselt draussen wie heute, es ist knapp über null und man fährt so mit 80-90
über eine Schnellstrasse, hat das Gebläse mit Klima auf 1 “oben auf Scheiben“ um die Feuchtigkeit herauszunehmen und die Scheiben freizuhalten die Heizung auf Mittel - dann kriegt man mit der Zeit kalte Reifen ähhhh Füße meinte ich.

Aber das ist ja nur ein Aspekt der ausgebauten Kastenwagen, für ein Fahrzeug das an oder über 3,5 Tonnen gefahren wird ist der Ducato nicht die ideale Basis, ich hätte, wenn es ihn gegeben hätte, auch für 10 Mille mehr, lieber einen zwillingsbereiften hinterachsgetriebenen IVECO DAILY genommen.
Gibt es zwar bei einigen Aufbauern, aber bei keinem Ausbauer.
FIAT macht ja viel was das Kabinendesign angeht um vom “Handwerkerautoimage“ wegzukommen, aber eben nur oberflächlich und nicht werthaltig. Meine Meinung.

Oberflächlich betrachtet sieht ein Hobby auch gut aus.
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Re: Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Beitragvon donalfredo » 18/12/2014, 13:12

Mein Freund, der alleine vier Dailys hat, stellt jetzt sukzessive auf Master um.
Die bekommt er, ganz nach Wunsch, mit verschiedenen Radständen und Aufbauhöhen, Gewichtsklassen und wahlweise Front- oder Heckantrieb.
Dazu kommt, daß Renault ganz tief in die Trickkiste greift mit Gewerberabatten von bis zu 35 !!! % - da frage ich mich, was das noch mit Kalkulation zu tun hat.
Trotzdem ist es so, er bekommt Master, mit denen er jetzt nach zwei Jahren noch hochzufrieden ist, als Gesamtkunstwerk mit Rücknahmegarantie, inklusive Wartungskosten, inklusive Reifengarantie und ich weiß nicht welchen Schnickschnack und das alles zu Preisen, die weit unter den Dailys liegen.
UND er fährt alle mit Ganzjahresreifen :lach: ...


Ach ja, a propos Zwillingsbereifung - er kauft grundsätzlich nur vierrädrige Fahrzeuge.
Seiner Aussage nach hat unsere "Trachtentruppe" ein besonderes Auge auf Zwillingsbereifte geworfen, da die grundsätzlich davon ausgehen, daß mehr als 3.5 to.
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Re: Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Beitragvon steyr » 18/12/2014, 13:18

Die von HD beschriebenen Probleme mit kalten Füssen gibts bei meinem Duc nicht genau wie die "Druckprobleme" auch die Heizung/Klima am Duc funktioniert einwandfrei. Wenn ich bei kaltem Wetter allein die Entlüftungen in den Türen mit einem Stück Tape überklebe fahr ich zugfrei.

Es gibt dutzende deutsche Firmen die einem einen Daily oder ähnliches ausbauen und man würde sich wundern was man für nur wenig mehr Geld bekommen kann. Wenn man überflüssiges Zeug weglässt und nach Absprache mit dem Ausbauer sinvolles Zeug einbaut bekommt man einen Wunschcamper für das gleiche Geld wie ein hochwertiges von der Stange und man hat am Ende genau das was man will und was man braucht. Man würde sich auch wundern was man selbst zustande bringt wenn man alles selbst macht. Im Steyr hab ich technisch das hochwertigste Zeug eingebaut was ich finden konnte, vieles aus dem Bootsbau, das Sterling b2b Ladegerät mit den AGM Fliessbatterien und der elektronischen Steuerung. Meine Gas/Wasseranlage in Haushaltsqualität, Heizung und Warmwasserboiler usw. Man kann hochwertiges Zeug verarbeiten und sich sein Wunschmobil bauen mit der Wunschbasis. Mit dem Steyr hat das als perfekte Basis noch nicht so geklappt aber für mich bleibt es immer eine Überlegung wert es nochmal mit einer ordentlichen Basis zu versuchen. Für um die 8tausend für den Ausbau und den Kosten eines guten Basisfahrzeuges kann man sich sein Traummobil locker selbstbauen.

Die neuen Renault bin ich auch schon mehrfach gefahren aber die Fahrerkabine kommt nicht an den Komfort einer Ducatokabine ran und die Beinfreiheit ist durch die Höhe der Gangschaltkulisse für mich extrem eingeschränkt. Beim Master wie beim Daily fährt man LKW und keinen Lieferwagen, da sind die Ducs bei weitem eleganter zu fahren, so meine Erfahrung. Aber ich mag dieses LKW-Feeling und hab damit keine Probleme, mit ständigen Druckstellen am rechten Knie aber schon. Die Master kommen aber auch innen sehr billig daher.
Zuletzt geändert von steyr am 18/12/2014, 16:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Beitragvon HD » 18/12/2014, 13:33

ICH WILL keinen Kasten ausbauen, begreift das mal. - und nenn mir mal für 50 Mille einen ausgebauten Daily.
Mein von Dethlefs ausgebauter Ducato MAXI hat 40 Mille neu gekostet und der MAXI IST schon ne andere Hausnummer als die Ducato light Fahrwerke, die bei 3,5 Tonnen verboten gehören, aber wegen ein paar billigeren Euros in der Anschaffung dann aufgelastet werden, die Halter können dann sehen wie sie einen Pass runterkommen. Da ist mein MAXI deinem Weinsberg um Längen überlegen.
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Re: Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Beitragvon steyr » 18/12/2014, 16:21

HD hat geschrieben: aber wegen ein paar billigeren Euros in der Anschaffung dann aufgelastet werden, die Halter können dann sehen wie sie einen Pass runterkommen. Da ist mein MAXI deinem Weinsberg um Längen überlegen.
HD


Fühl Dich doch nicht von mir angegriffen ich sag doch nichts gegen dein Auto und ich vergleich meinen Weinsberg schonmal gar nicht mit deinem Pössl, sind zwei komplett andere Autos. Denke mal nicht dass es dem Händler darum ging mit dem Lightfahrwerk Geld zu sparen. Der ist ewiger Wohnwagenhändler und der Weinsberg war eines der ersten Wohnmobile das der je verkauft hat. Der hatte und davon bin ich überzeugt, genauso wenig Ahnung von den Fahrwerken bei Fiat wie ich als ich den Weinsberg dann bei ihm kaufte. Schlauer ist man immer erst später. Der Weinsberg hatte einen Katalogpreis so wie er ihn bestellt und gekauft hat, von 74000 euro (die ich aber bei weitem nicht gezahlt habe), also von Geld sparen war da keine Rede, das zeigt auch die Ausstattung, der Motor usw. was er alles dazugeordert hat . Wie geschrieben, absolute Unwissenheit über diese komische Fahrwerkszusammenstellungen und man kann weder ihm noch mir einen Strick drausdrehen. Mir hat ein Fiat Proffessional Händler in Koblenz, einer der grössten Deutschlands, mal gezeigt und erzählt auf was die alles achten müssen wenn sie Ersatzteile bestellen für einen Ducato, allein einen Seitenspiegel zu bestellen und zu hoffen dass es der richtige ist, ist so einfach nicht. Alles typisch Italienchaos, aber sie haben es bei Fiat ja selbst gemerkt und ein wenig Abhilfe geschaffen.
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Re: Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Beitragvon HD » 18/12/2014, 17:10

Ich fühle mich nicht von Dir angegriffen. Ich will nur keinen selbst ausbauen, ich will kaufen und etwas bekommen, auf das ich mich verlassen kann, wie auf meinen kleinen Toyota, und der hat nur 10500 gekostet, der ist toll verarbeitet und hatte in 6 Jahren noch nie etwas.
Ein WOMO Händler sollte wissen WAS er verkauft, eine Fiat Light Basis passt einfach nicht auf einen 3,5 Tonner. DAS prangere an, der Kunde kann nachher sehen wo er bleibt.

Mein Maxi kann natürlich 3,5 Tonnen locker bewegen, er ist ja ein 4 Tonner. Wenn Weinsberg/Knaus
Mit dem Light DUCATO halt nicht hinkommt, müssen sie eben eine IVECI Basis nehmen um aufzubauen.
Dann würde der Wagen halt 10 Mille teurer, hätte aber mit Fahrwerk und Bremsen keine Probleme.
DAS WÄRE KUNDENGERECHT

Äh, ich nahm deinen Weinsberg nur als EIN Beispiel unter vielen.
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Re: Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Beitragvon steyr » 18/12/2014, 17:57

HD das Dilemma war undurchschaubar, auch für viele Händler wie man in meinem Fall sieht. Das Lightfahrwerk gibt es nämlich auch mit grösseren 16 Zoll Rädern und grösseren Bremsen. Wie geschrieben hat Fiat diese undurchsuchtige Geschichte bei den neuen Modellen ja selbst ein wenig entschärft indem es bestimmte fragwürdige Konstellationen nicht mehr zu kaufen gibt. Sagten sie mal, aber ob dem wirklich so ist möchte ich aber jetztmal einfach so glauben, wirklich trau ich dem Kuchen aber nicht. Du lernst durch dein geliebtes Ducforum ja auch ständig dazu von Sachen wo Du vorher nichts wusstest. Ein versierter Wohnwagenhändler blickt vielleicht bei alldem durch ein Anfänger nicht. Es sind ja laut Fiat die Hersteller selbst die diesen Lightscheiss bewusst ordern um die Preise zu drücken, es sind die Hersteller die aus Kostengründen immer noch Womos auf den Markt bringen an denen Sicherheitspakete fehlen, wo man um Airbags streiten muss, Antischlupfregelung, Fahrstabilitätssysteme usw. . Solange dem so ist und die Geräte so verkauft werden, braucht man sich wegen nichts zu wundern.

Der Gesetzgeber muss all diese Sachen regeln und dann müssen die Hersteller handeln. Wie soll ich als Laie der sein Womo nach Bauch und Herz aussucht bei all dem technischen Schnickschnack ob sinnvoll oder nicht, durchblicken. Auch jetzt wieder beim Subaru lern ich immer noch dazu und schau manchmal im Buch oder online nach ob sich dieses oder jenes was man mich mal fragt, an Bord ist. Und ich find ständig Dinge die es als Gesamtpacket dazu gab, die man wirklich gut gebrauchen kann oder auch nicht. Wir sind eben nicht die, die aus einem Autokauf ne Philosophie machen, wenn uns was gefällt dann kaufen wir es wenn wir es uns leisten können oder es brauchen. Gut, man wird ja auch gescheiter und beim nächsten Womo werd ich wohl etwas genauer hinschauen damit keine Überraschungen mehr drohen. Aber sonst hats bisher immer geklappt ;)
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Re: Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Beitragvon donalfredo » 18/12/2014, 18:27

Da wir so schön dabei sind, über die Duc-Leistung zu reden, die er ja MIT DEN GANZJAHRESREIFEN auf die Straße bringen muß - und wieder zurück - ich bin 16 Jahre lang Wohnwagen gefahren nach meinem letzten Hymer auf Duc-Basis 90/92.
Damals gabs das ganze Theater nicht, die Kiste hatte auch nur ein Zulässiges von 2.8 und war mit dem 2,5 Litermotor und 95 PS wunderbar motorisiert.
Dann kam 2008 unser Vorgängerhymer auf einem 3.85 Tonnenchassis, ob das Maxi war oder nicht, das weiß ich nicht mehr, jedenfalls habe ich den aus bekannten Gründen auf 3.5 abgelastet.
225er Reifen, 16 Zoll waren Serie beim drei Liter Diesel.
Von Beginn an war die Bremserei eine Katastrophe, die Krönung war der Simplon mit rauchender und stinkender Bremsanlage.
Mein Händler hat zwei/drei mal daran rumgebastelt, bei jeder Inspektion die Bremsflüssigkeit getauscht - kostenlos übrigens - phasenweise wurde es etwas besser aber das blieb nie lange.
Bergabfahrten haben mein Gesicht immer gerötet.
Und dann kam 2010 mein jetziger auf Maxi-Chassis und der neuen Vorderachsfederung.
Die Bremsen sind nicht perfekt aber um Klassen besser als beim Vorgänger, auch das Fahrwerk ist komfortabler und schlägt nicht mehr durch.
Ich habe damals schon Hymer den Vorwurf gemacht (das ging aus wie das Hornberger Schießen), so ein Fahrwerk in einem Wohnmobil zu verkaufen, das knapp hunderttausend €uro kostete.
Davon waren zwar gute 30 Zubehör, aber das spielt keine Rolle, ich sehe einen renommierten Hersteller da in der Verantwortung.
Um hier auf die allseits hochgeliebten Amis zu kommen - diese Fahrwerke hätte sich Fiat in den USA nicht einzubauen getraut, die hätten Fiat bis Timbuktu verklagt und garantiert auch Recht bekommen.
Gut, das ist Geschichte, ich habe das Wohnmobil nicht (nur) deswegen verkauft, sondern der Hauptgrund war, daß wir keine Lust mehr hatten, über eine blöde Hühnerleiter ins Hubbett zu steigen, und jede Nacht die Chance zu verspielen, uns den Hals zu brechen beim Pipi-Gang.
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Re: Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Beitragvon Winni » 18/12/2014, 19:47

Hmmm....wenn man das so liest :nein: :nein: :nein: :nein:
Ich habe ein paar Bekannte, die fahren auch Wohnmobile und die erzählen nur von ihren Touren, nicht von irgendwelchen Problemen. Der eine hat einen Ducato-Knaus, der ist 25 Jahre alt, hat 450.000 Km runter, noch so einer mit Lenkradschaltung und 75 PS Diesel, mit dem habe ich eben gesprochen, erster Motor und erste Kupplung!!!! Vom Aufbau war noch nie etwas kaputt außer der Trumatic. Er hat ihn damals neu gekauft, ab und zu zieht er einen Trailer mit Schlauchboot, auch bis Kroatien. Der ist vom Nordkapp bis Spanien alle Länder durch und fährt und fährt.
Also es muss auch Womos geben, die von Anfang an einfach topp sind.
Ein anderer Kumpel hat schon ewig einen Hymer, mit 65 PS Diesel und Automatik, eine Wanderdüne, aber extrem zuverlässig, den hätte ich fast ihm mal abgekauft. Der fährt damit alle Pässe und vor allem immer wieder Schweden und Finnland. Der würde sich am liebsten den gleichen nochmal in neu kaufen.

Ob die Ganzjahresreifen fahren, muss ich mal fragen :lach: :lach: :lach:
Irgendwas ist immer... .
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Re: Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Beitragvon ajuris » 18/12/2014, 20:01

:D
Zuletzt geändert von ajuris am 26/2/2015, 11:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Beitragvon steyr » 18/12/2014, 21:27

Winni hat geschrieben: Der fährt damit alle Pässe :


Winni lass Dir nicht immer jeden Mist erzählen, der fährt die Pässe nicht anders runter wie ich mit den Mistbremsen, sonst rauchts bei dem genau so wie auch bei uns. Der einzige Unterschied ist, dass ich diese alten Dieselrusser beim bergauffahren überholen muss weil sie auch da nur 25 km/h schaffen. Ich begegne hunderte solcher alten Kisten unterwegs und sehe was sie können und was nicht und bin auch immer froh diese alten guterhaltenen Kisten zu sehen die behaupte ich mal, auch damals besser gebaut wurden als die meisten neuen heute. Besonders die alten Hymer gefallen mir sehr gut, aber wenn sie dann an einer Steigung knapp 30 km/h draufbekommen und der Grobstaub einem an den Ohren vorbeifliegt, weiss ich doch mein neueres Teil zu schätzen. Und ich sags nochmal, am Duc gibts zwar viel auszusetzen was sich ein neues Teil einfach nicht leisten dürfte, aber er ist zuverlässig und hat mich noch nicht im Stich gelassen. Es gibt allerdings immer was das besser ist und wo der Hersteller andere "Pisten" verfolgt um die Kundschaft zu bedienen.
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