Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Wohnmobilbezogene, technische Fragen zum Camping

Moderatoren: sunshine, Daniel

Re: Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Beitragvon klappwohnwagen » 16/12/2014, 18:01

Hallo Tscharlie,

du hast völlig recht, früher fuhr man bei weitem nicht so weite Strecken. Bei über 80km/h meinte man schon, der Käfer hebe gleich ab. :D
40PS und 1300cm³ Hubraum, das gibt es heute auch nicht mehr.
Was die lange Nutzung der Reifen anbetrifft, war das bei mir auch Unwissenheit. Bei mir im Bekanntenkreis kaufte man nur neue Reifen, wenn das Profil zu gering war. Die bäuerliche Verwandtschaft meiner Frau war dann noch so verwegen und schnitt (/ schneidet?) das Profil nach. Ein Onkel hat dafür extra eine Maschine.

Viele Grüße aus Münster
Unterwegs mit einem Eura 580LS
Benutzeravatar
klappwohnwagen
Mitglied
 
Beiträge: 1808
Registriert: 4/3/2006, 12:51
Wohnort: Münster

Re: Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Beitragvon Winni » 16/12/2014, 23:06

also das mit den langen Stecken verstehe ich nicht :nein: :nein:
Ich bin als Schüler/Student am Wochenende oft an die Küste gefahren, auch einfach mal nach Paris, Rom oder Kopenhagen. Ob mit Käfer ( 34 PS) , R4 ( 34 PS) oder den diversen anderen Kisten, wir sind immer viel gefahren. Auch mit dem VW Bus T1 mit 44 PS bis Sizilien, nach Jugoslawien,, nach Schweden usw. Und die Reifen fuhr man, bis man kein Profil mehr hatte.
Ich glaube, die Pferde (PS) waren früher einfach größer :D :D :D :D :D :D :D :D 30.000 km privat im Jahr waren doch gar nichts....


Ich hatte als Student einen Job, da bin ich zweimal die Woche nach Hamburg und zurück gefahren, um wichtige Druckunterlagen für eine Zeitung zu holen. Ich bin die gut 250 km ( eine strecke) immer in genau 2 Stunden und 5 Minuten gefahren, konnte man die Uhr nach stellen. Ich habe das ein paar Jahre lang gemacht, also gut 500 mal diese Strecke bin ich sicher gefahren, die zwei stunden und 5 Minuten waren mein Markenzeichen :lach: :lach: :lach: Und das mit einem VW Passat Diesel mit 54 PS. Das waren rund 250.000 km in wenigen Jahren.....ich bekam für jede Tour 50,- Mark, das waren 400,- Mark im Monat, für nur im Auto sitzen, ich fand es cool....und ich durfte sogar wen mitnehmen :top: :top:
Heute träumt man von dieser Fahrzeit nur noch!!! Auch mit 200 PS absolut nicht mehr zu machen :top:

Es ist einfach absolut nicht so, dass wir heute mit den PS ohne Grenzen viel schneller sind. Ich war mit ganz unterschiedlichen Autos über 35 Jahre immer wieder mal in Paris, man fährt von mir hier ziemlich genau 10 Stunden ( ohne Wohnie) ,ich fuhr das mit dem Käfer , mit dem R16, mit dem NSU 1000, mit dem Peugeot 504, mit dem BMW 525, mit diversen Bullis, mit /8 Mercedes mit dem 380 SE genauso wie mit dem Audi Cabrio oder mit dem DKW 1000 S Coupe, diversen Volvos, und letztes Jahr noch mit dem 190 E , es geht einfach nicht schneller.... :cool: :cool: :cool: :cool: :cool: ich habe es noch nie unter 9 Stunden geschafft, und noch nie mehr als 11 gebraucht.


PS:
Silvester 1987 haben wir überlegt, dass wir uns eigentlich mal verloben könnten, und wenn, dann unter dem Eifelturm!!!!! Also sind wir um ca. 14.00 Uhr spontan losgefahren, waren wirklich Mitternacht unter dem Eiffelturm ( " bon annee") , haben uns dort Treue für immer versprochen, sind dann zum CP im Bois de Bologne ins Igluzelt ( minus 7 Grad) und am 1. Januar wieder zurück, weil meine Liebste am 2. arbeiten musste...............die Liebe hat gehalten, das Campen auch....und es waren rund 1500 km in zwei Tagen.....BMW 518
Irgendwas ist immer... .
Benutzeravatar
Winni
Mitglied
 
Beiträge: 13488
Registriert: 4/3/2006, 14:27

Re: Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Beitragvon Tscharlie » 17/12/2014, 07:00

Wir fuhren vorletzen Sonntag zum Vater meier Frau, das sind so 250 km Autobahn. Ich fahre ja normal nicht schnell, also hin so 110-120 Tacho. Da die gesamte Strecke 3 spurig ist, ist man auch kein Hindernis. Auf der gesamten Stecke wurden wir von hunderten Autos überholt, aber ich selbst habe nur einen überholt, einen VW Golf Plus!, dessen Fahrer rechts unten im Auto irgendwas gesucht hat. 110-120 das ist die Geschwindigkeit die ein 1300er Käfer mit angelegten Ohren gerademal so lief, wenns denn gerade dahin ging, die meisten hatten 1200 ccm und 34 PS, da waren die 110 schon super. Mit einem Käfer, wegen der Berge nicht unter gut 3 Stunden zu fahren. Mit meinem damaligen Stilo 140 PS auch in gut 1 1/2 Stunden zu schaffen. Z, B, der Hinberg, nach Nürnberg Richtung Berlin, auf der alten Streckenführung lief der Käfer so um die 50, wenn 2 leichte Insassen drin waren, heute mit der neuen Streckenführung, schalte ich beim Musa in den 3. 110-120 bleiben, beim Stilo wäre nicht mal das nötig der fährt das einfach durch.

Dann kommt noch dazu dass die Autobahnen heute mehr und besser geworden sind. Ich kann mich noch erinnern wie die Brennerautobahn bei Matrei zu ende war und man den Rest Landstraße fuhr. Oder wir von München über Regensburg nach Marktredwitz gefahren sind, das war eine Tagesfahrt, weil nur ganz wenige Stücke als Autobahn ausgebaut waren. Heute wäre ich in knapp 3 Stunden dort.

So verrückte Dinge wie Winni haben wir auch gemacht, aber heute kann ein normaler Sonntagsausflug schon mal über 200 km weit gehen, früher fuhr man die 60 km Richtung Berge und gut wars.

Ach ja damals gabs noch keine Ganzjahresreifen, deshalb kommen die nicht vor :D

Tscharlie
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M. Ghandi
Benutzeravatar
Tscharlie
Mitglied
 
Beiträge: 10641
Registriert: 4/3/2006, 08:43

Re: Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Beitragvon daf43 » 17/12/2014, 09:36

Hallo,

ich denke, die früheren Reifen z.B. für den VW-Käfer waren mit den heutigen Ganzjahresreifen irgendwie vergleichbar: Es waren die SR-Reifen, die auf viel niedrigere Höchstgeschwindigkeiten eingestellt waren und weichere Gummimischungen hatten.

Mit etwas zärterem Gasfuß kam man (zwangsläufig) recht gut durch den Schnee, Winterreifen hatten mehr oder weniger die gleiche Gummimischung, jedoch ein stark ausgeprägtes Stollenprofil (welches heute wegen des Verschleißes, der Geräusche und hohen Geschwindigkeiten auch nicht mehr gewählt wird.

Erst die höheren Geschwindigkeiten (und natürlich steifere Karkassen usw.) erforderten eine stärkere Differenzierung der Gummimischung zwischen Winter- und Sommerreifen, wie es heute üblich ist. Der Ganzjahresreifen versucht, über die Gummimischung den früher vorhandenen Spagat zwischen Winter- und Sommerreifen zu vereinen, was für meine Ansprüche mit den Goodyear- und Hankook-GJR ganz gut gelingt.


Da die Autobahnen heute fast durchgängig stark befahren sind, findet man nur noch selten Abschnitte, wo man 140 kmh und mehr andauernd fahren kann.
Ich weiß noch von einem Freund, der mit einem damals aktuellen Opel Commodore GSE die Strecke von Ludwigshafen bis nach Wien (750 Autobahnkilometer) in der Nacht in 4,5 h gefahren (gerast) ist. Das schafft man heute nicht mit einem Porsche.
Dieter

"Lieber verreisen als vergreisen".
daf43
Mitglied
 
Beiträge: 2154
Registriert: 5/3/2006, 17:56
Wohnort: Kurpfalz

Re: Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Beitragvon steyr » 17/12/2014, 09:49

Ich hab auch immer gedacht dass Mehrpferdchen keinen Sinn machen, weiss es aber heute besser. Die PS braucht man nicht um hohe Geschwindigkeiten zu fahren, das schafft man heute mit jeder Möhre die erlaubten Geschwindigkeiten problemlos zu fahren. Aber bei unserem Neuen merke ich durch die Stärke des Motors schon einen unheimlichen Unterschied. Ich wohne in einer Region wo viel LKW Verkehr unterwegs ist und es immer nur kurze Strecken gibt wo man diese überholen kann, wo es viele gefährliche Kreuzungen gibt wo man oft minutenlang steht weil man nur fix raus kann bei dem meist hohen Verkehrsaufkommen. Da macht das schon ein Riesenunterschied deutlich mehr Bumms zu haben und man kann anders reagieren. Der X-Trail, so treue Dienste er uns fast 10 Jahre geleistet hat, hatte eine ganz grosse Schwäche, nämliche eine Antriebsschwäche.Er brauchte unendlich Zeit um auf Touren zu kommen, zwischen 0-50 gibt es bei dem Auto ein schreckliches "Loch" und erst danach bringt ihn der Turbo dermassen auf Touren dass was geht.

Beim Subaru entscheid ich mich zu fahren oder zu überholen und er nimmt mit dem Gaspedal das Kommando so dermassen brutal an dass ich schon vorbei bin oder über eine Kreuzung eh ich beim Nissan überhaupt mal eine Entscheidung hätte treffen können. Da gibts keine gefährlichen Situationen mehr oder ein minutenlanges Herumstehen weil man keine Lücke findet. Per Knopfdruck kann man diesen "Bumms" nochmal verstärken und so regeln wie man ihn in der Sekunde braucht. Wie gesagt um hohe Geschwindigkeiten zu fahren dienen mir diese Mehr PS nicht, aber um ein grosses Mehr an Sicherheit beim Überholen oder von gefährlichen Verkehrspunkten wegzukommen schon. Wir fahren ja öfters zu IKEA nach Arlon und da muss ich ein paar Km Autobahn fahren und da fährt ein LKW an den anderen gereiht. Wie oft es mir dort schon passiert ist dass ich am überholen von einer Reihe LKW war und plötzlich ein LKW Winker setzte und gleich zum überholen rauszog weil ich wahrscheinlich in dem Moment in seinem toten Winkel nicht zu sehen war. Das gab mit allen Autos vorher immer brenzlige Bremsaktionen wo viele Hintermänner ans straucheln kamen. Letztens auf dem Weg nach Strassbourg hatten wir wieder so eine Situation, da wurde dann abernicht gebremst sondern im Gegenteil, ein Gastoss und ich war an der Zugemaschine vorbei ohne dass sich überhaupt jemand erschrecken brauchte. Auch wenn so eine Situation nur einmal im Jahr auftaucht, macht ein gescheiter Motor mit ordentlich Antrieb schon was aus.
Benutzeravatar
steyr
Mitglied
 
Beiträge: 3633
Registriert: 31/1/2009, 17:59

Re: Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Beitragvon Tscharlie » 17/12/2014, 10:28

Hallo Yves,

wenn Du überholen willst dann nimm eine Yamaha FZ 750, da geht das praktisch immer, auch Beschleunigungen bei Einfahrten brauchen nur einen Wimpernschlag :cool: .

Sonst, bei meinen Geschäftstouren überhole ich nicht, lohnt nicht, denn 200 m weiter fährt der nächste LKW.

Tscharlie
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M. Ghandi
Benutzeravatar
Tscharlie
Mitglied
 
Beiträge: 10641
Registriert: 4/3/2006, 08:43

Re: Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Beitragvon donalfredo » 17/12/2014, 10:50

Tscharlie hat geschrieben:Hallo Yves,

wenn Du überholen willst dann nimm eine Yamaha FZ 750, da geht das praktisch immer, auch Beschleunigungen bei Einfahrten brauchen nur einen Wimpernschlag :cool: .

Sonst, bei meinen Geschäftstouren überhole ich nicht, lohnt nicht, denn 200 m weiter fährt der nächste LKW.

Tscharlie



Stimmt.
An denen, bei denen das "praktisch immer ging" fahre ich regelmäßig vorbei mit ihren Kreuzchen und Blumenschmuck am Straßenrand.
Das funzt alles nur, wenn der Verstand eingeschaltet bleibt, und wenn ich das so beobachte, was während der Fahrt alles gelesen oder geschrieben wird, wundert mich nichts mehr ...
Wolfgang -aka- donalfredo


"Wir grillen jetzt Oma"
.....Satzzeichen können Leben retten
Benutzeravatar
donalfredo
Mitglied
 
Beiträge: 4377
Registriert: 10/1/2009, 14:00
Wohnort: Stuttgart

Re: Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Beitragvon Tscharlie » 17/12/2014, 11:37

Wenn man bei der 101 PS starken Yamaha am Kabel zieht, liest man nebenbei nix mehr :ja:

Aber sonst bin ich Deiner Meinung, ein Käfer oder jedes andere Auto bis ca. 1970, lief nur solange geradeaus wie man aufpasste dass er das auch macht, ein modernes Auto macht das von allein, bis es eben nicht mehr geradeaus geht.

Tscharlie
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M. Ghandi
Benutzeravatar
Tscharlie
Mitglied
 
Beiträge: 10641
Registriert: 4/3/2006, 08:43

Re: Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Beitragvon HD » 17/12/2014, 12:48

Nur Beiträge die genau das begründen sollen, was man gerade hat, sonst hätte man ja was Falsches. :lach:
Nur ich sage, ich hätte ne Mist DUCATO Karre, obwohl die noch nie liegenblieb innerhalb 80 Tausend Kilometer, und jetzt erst für 350 Euro ne Reparatur anstand, außer Verschleiß und Service.
Aber allein schon wenn ich die Spaltmasse sehe, auch in der Fahrkabine, der ständige Luftzug durch den Lenkstangenkardan im Fußbereich (außer den Schlitzen in den Türen, die natürlich zugeklebt sind, )
Ein Fernlichtschalter der beim Aufblenden den Blinker betätigt, eine Schiebetür die immer etwas schief ist, Scheinwerfer die zu hoch sitzen, ein Resrverad an das man im Plattfussfall hinten gar nicht rankommt, Lampenwechsel nur mit Frauenarzthänden, ein Motorraum der bei Regen geduscht wird und dabei die Injektoren festrosten und Massepunkte verrotten, eine Handbremse die kaum bremst -
Das sind SEVEL, egal ob DUCATO, Pöhschoh oder Ziehdröhn, alles Zitronen
HD
Benutzeravatar
HD
Mitglied
 
Beiträge: 11337
Registriert: 4/3/2006, 13:19
Wohnort: Saarland

Re: Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Beitragvon donalfredo » 17/12/2014, 14:15

Hast ja im Prinzip vollkommen recht, aber - wenn ich mir überlege, wie lange Daimler schon ein Rostproblem hat.
Ist es denn so schwer, wie Audi die Karosserie zu verzinken, oder ist es wirklich so, daß das heute keine Rolle mehr spielt?
Sind wir derart auf neues, aufregendes gepolt, daß Haltbarkeit keine Rolle mehr spielt?
Das lässt sich doch alles ausweiten -
Daimlers ML-Klasse hat 15 harte Jahre hinter sich, bis sie den Amis beigebracht haben, daß man SUV auch ordentlich verarbeiten kann.
BMW, fast identisch, haben mit der X-Serie Riesenprobleme gehabt, und, was spielt es für eine Rolle - keine, verkauft sich wie geschnitten Brot, allen voran dieses X-Coupé für Behinderte.
Und dem setzt Audi jetzt die Krone auf, alsdaß demnächst sämtliche Qs in Mexico zusammengeflickt werden.
Und das bei den Preisen.
So gesehen glaube ich, Daß wir alt werden, und unsere Denke überarbeiten müssen, um für den Rest unserer Tage in dieser Welt zurechtzukommen ...
Wolfgang -aka- donalfredo


"Wir grillen jetzt Oma"
.....Satzzeichen können Leben retten
Benutzeravatar
donalfredo
Mitglied
 
Beiträge: 4377
Registriert: 10/1/2009, 14:00
Wohnort: Stuttgart

Re: Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Beitragvon steyr » 17/12/2014, 17:05

HD hat geschrieben:Ein Fernlichtschalter der beim Aufblenden den Blinker betätigt,


Das Problem hab ich nicht, im Gegenteil, ich liebe es am Hebel zu ziehen und dann wird per Relais das Fernlicht geschaltet, das ist so schön Old School. Bei mir ziehts auch nicht am Lenkradkardan, oder ich habs noch nicht gemerkt. All die anderen Sachen mögen schon stimmen, aber da sind auch Sachen dabei die mich nicht stören oder die ich nichtmal bemerke und mir keinen Kopf drüber mache. Wenn ich einen Platten habe steck ich die Kurbel hinten aud die Schraube und lass das Reserverad runter und wenn nicht ich, kann sich der ADAC-Mann damit abmühen. Ich muss es immer wieder sagen, liegt wahrscheinlich an meiner automobilen Vorgeschichte. Wenn man jahrelang nur rappelige 2CV, klapprige Geländewagen, Steyr oder sonstwelchen alten Schrott gefahren ist, dann ist schon so ein Ducato der absolute Luxus. Mein Wohnmobil ist für mich aber nicht unbedingt ein Luxusgut das perfekt sein muss, der Weinsberg jedenfalls noch nicht, bei dem zählt nur der Spassfaktor den er bringt, da kann man sich mit allem arrangieren. Wenn ich dann mal soweit bin dass ich mir unser Traumwomo kaufe und das bis auf die letzte Option alles mit Rita zusammen abstimme, dann werde ich vielleicht pingelig und genervt wenn was nicht so ist wie erhofft.

Du hast Dir ja aber doch den Pössel wunschbestellt oder ging es Dir mit dem so wie mir mit dem Weinsberg, man hat einfach was gekauft was grad da war und nicht vorher überlegt und darüber nachgedacht? Dass wir blind reingelaufen sind und nach Herz und Bauch kaufen ist für uns eher typisch.
Benutzeravatar
steyr
Mitglied
 
Beiträge: 3633
Registriert: 31/1/2009, 17:59

Re: Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Beitragvon tomruevel » 17/12/2014, 17:34

Moin,

wie kann sich eine solches Fahrzeug jahrzehntlang als Basisfahrzeug dauerhaft einen so großen Marktanteil sichern???
Wenn es so viele konstruktive Macken hat.
Und obwohl andere Hersteller bezüglich des Angebots an Radständen, Triebköpfen usw. zumindest teilweise nachgezogen haben.

Und waren es nicht mal die ersten Sprinter mit Bremsanlagen und Fahrwerken die nicht für die Fahrumstände gemacht waren die mit diesen Fahrzeugen möglich sind?
Zu der Zeit gab es keine ähnlichen Klagen über Ducato&Co.
Sprinter&Co werden ja wohl inzwischen nachgebessert worden sein.

Und dass es zieht im Fahrerhaus.
Könnte es vielleicht sein, dass das daran liegt dass sich bei ausgebauten Fahrzeugen bzw. mit Wohnaufbauten ganz andere Druckverhältnisse im Fahrzeug bilden können. Die bei einem normalen Kastenwagen (ohne Ausbau) nicht auftreten.
Und dass deshalb ein Unterdruck anstelle eines Überdrucks im Fahrzeuginnern entsteht.
Durch die zusätzlichen Öffnungen (Zuluftöffnungen, Zwangentlüftungen, Kühlschrankentlüftung....) die für den Wohnbetrieb nötig kann sich das doch einiges geändert haben.
Wenn ich im PKW mit leicht geöffnetem Fenster fahren gerät das doch auch aus dem Gleichgewicht: Es zieht durch die Türgriffe, die Lautsprecheröffnungen.
Grüsse
tomruevel

Wir reisen mit einem Dacia Duster 1,5 dCi EDC, 2018, und einem Trigano Silver 420, 2009.
Bild
tomruevel
Mitglied
 
Beiträge: 1311
Registriert: 9/12/2008, 21:20

Re: Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Beitragvon HD » 17/12/2014, 18:45

Ja, Thomas, es liegt genau daran, die Zwangslüftung der Hekis, die Kühlschrank Be- und Entlüftung,
die vorgehängten Fenster während der Fahrt durch den Fahrtwind, das gibt einen Unterdruck in der Kabine, die ja auch noch zur Wohnkabine offen ist. Ich rede auch nur von Kastenwagen.
Auch die vormalige Serie bis 2006 des Ducatos, der Typ 240 war zwar nicht so durchzugsstark, aber die Maschine war einfacher konstruiert und haltbarer und rep.-freundlicher. (Dafür hatte das Getriebe Schwächen).
Der DUCATO hat hat den Vorteil der 2,05m Breite ohne Spiegel und des tragfähigen Fiat Rahmens bis 4,2 Tonnen beim MAXI und der größeren 16“ Scheibenbrensen vorne und hinten., des 4m Radstandes
bei 6,38m Länge, das bietet Mercedes, Renault, VW nicht.
Der Fiat Camper Service ist ja ok, aber das Auto ist halt ein Transportfahrzeug, man least es 3-4 Jahre als Transporter, dann weg in den Ostblock, die reparieren für ein Viertel.
Man hat einfach nichts Vergleichbares für DEN Preis, außer IVECO, der Daily ist sicher robuster, aber wesentlich teurer und ein Leicht LKW ist er auch.

Möglich, dass der DUCATO als Windlauf ohne Kabine was die obigen Nachteile betrifft als Vollintegrierter
besser ist, aber ALS Kasten oder Teilintegrierter kann man mit ihm nicht glücklich werden, nun ja, er kostet halt die Ausbauer oder Aufbauer nicht viel, und nach der Garantie, für manche noch inmitten
Juckt das die Aufbauer, Händler nicht mehr.
Wie war es denn mit dem Touring, da glauben heute noch viele sie hätten was ganz Tolles.
HD
Benutzeravatar
HD
Mitglied
 
Beiträge: 11337
Registriert: 4/3/2006, 13:19
Wohnort: Saarland

Re: Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Beitragvon Winni » 17/12/2014, 19:17

Jau HD, der Touring ist doch auch was Tolles :lach: :lach: Meiner wird 32 Jahre alt, alles ist heile, nicht ist bisher ausgetauscht. Alle Schränke schließen, er ist dicht, alles perfekt. Das alles ohne Wertverlust, ich weiß gar nicht, was du hast?
Irgendwas ist immer... .
Benutzeravatar
Winni
Mitglied
 
Beiträge: 13488
Registriert: 4/3/2006, 14:27

Re: Ganzjahresreifen - eine Alternative?

Beitragvon donalfredo » 17/12/2014, 19:22

Unterdruck in zu dichten Fahrzeugen, da sagste was.
Damit im Gegensatz zum Vorgängerwohnmobil die Stufe in unser Bad nicht so hoch ist (was nie ein Problem war, die geschätzten 15 Zentimeter) hat Hymer schlauerweise die Syphons in der Duschwanne weggelassen, mit dem Erfolg, daß wenn die Duschtassenstöpsel nicht richtig reingesteckt sind, daß es dann aus dem Abwassertank ins Wohnmobil stinkt.
Nur während der Fahrt, wohlgemerkt und nur, wenn die Stöpsel vergessen wurden.
Hat aber auch was gutes - so wird der Abwassertank öfter gereinigt, nämlich mindestens drei mal im Jahr ...
Wolfgang -aka- donalfredo


"Wir grillen jetzt Oma"
.....Satzzeichen können Leben retten
Benutzeravatar
donalfredo
Mitglied
 
Beiträge: 4377
Registriert: 10/1/2009, 14:00
Wohnort: Stuttgart

VorherigeNächste

Zurück zu Wohnmobil Technik

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast