Fahr- und Wohnbericht Trigano

Caravanbezogene, technische Fragen zum Camping

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Re: Fahr- und Wohnbericht Trigano

Beitragvon klappwohnwagen » 12/1/2014, 18:32

Hallo Camper,

so, ich glaube die Zeit für meine Fleurette Tamaris ist abgelaufen. Nicht, das sie defekt ist oder dass Seitenwände faulen würden, aber sie ist mir einfach zu klein geworden. Gott sei Dank sind bei der Fleurette weniger Holzteile verbaut als beim Rapido, denn auch die Rückwand ist aus GFK. So wie ich gesehen habe, sind die Klappteile auch aus Kunststoff. Da das Dach in eine Mulde versenkt wird, kann auch der Fahrtwind kein Wasser unter das geklappte Dach drücken.
Ich überlege, ob ich sie, für einen bei mobile.de üblichen Preis, verkaufen soll, um mir einen kleinen Wohnwagen, aber mit Festbett und gleichzeitig nutzbarer Sitzgelegenenheit, zu kaufen.
Ein Kastenwagen ist auch noch eine Alternative, die ich überdenke.
Noch ist Winter und ich will nicht wegfahren. Daher habe ich noch Zeit es mir zu überlegen.

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Re: Fahr- und Wohnbericht Trigano

Beitragvon Tscharlie » 12/8/2014, 17:14

So nachdem nun die vordere Aufstellwand langsam wegfault, wir die nun durch ein Leimholz-geölt ersetzt.
Materialpreis: Platte schon auf das richtige Maß zugeschnitten: 17,95 €, Öl haben wir ja hier.
Am Donnerstag ist dann der Tausch angesagt.

Fotos gibts dann beim arbeiten.

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Re: Fahr- und Wohnbericht Trigano

Beitragvon klappwohnwagen » 14/8/2014, 20:46

Hallo Tscharlie,

was ist denn an dem Trigano so grundlegend anders, als bei meiner alten Fleutette? Der Boden dort war, von unten sichtbar, aus Holzwerkstoff. Aber dort wurde in den 10 Jahren, in denen ich sie besaß, nichts gestrichen.
Nur einmal hatte ich Wasser im Staufach, oben rechts. Woher das kam kann ich nicht sagen. Es ist aber nie wieder aufgetaucht. Aber gefault ist da an keiner Stelle etwas!
Der Trigano ist doch viel moderner und vielleicht auch mit neuen Werkstoffen gebaut. Hattest du mal einen Unfall damit?

Ob Leimholz der richtige Werkstoff ist, wage ich zu bezweifeln! Kunststoffplatten, mit Alu beschichtet, wäre da meine Wahl.

Seitdem sich mein Carport (BJ 1988) langsam in Staub auflöst, nehme ich von Holz als Werkstoff für dem Aussenbereich größtmöglichen Abstand! Es sei denn, es ist Teak. Aber da missfällt mir der Raubbau.

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Re: Fahr- und Wohnbericht Trigano

Beitragvon Doris » 14/8/2014, 22:15

klappwohnwagen hat geschrieben:Der Trigano ist doch viel moderner und vielleicht auch mit neuen Werkstoffen gebaut. Hattest du mal einen Unfall damit?


Das wird der Grund sein, warum er auch schneller kaputt geht - diese modernen Sachen haben einfach keine gute Qualität mehr. Das haben wir ja beim Troll auch schon zu spüren bekommen, schlampige Arbeit, schlechtes Material. Wir haben z.B. im Bad an den Aufstellteilen 3 verschiedene Scharniere: ein weißes in Plastik, ein silbernes und ein goldenes aus Metall - alle an den beiden kleinen Aufstellwänden …… muß ich noch mehr erzählen? Allerdings so schlecht wie der Troll ist er doch nicht.

Nein, wir hatten keinen Unfall.

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Re: Fahr- und Wohnbericht Trigano

Beitragvon Killerdackel » 15/8/2014, 00:13

Mindestens teilweise OT: Elektrisches Hubdach
Trotzdem müssen die vier Seitenwände per Hand bedient werden - was bringts dann überhaupt ??
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Re: Fahr- und Wohnbericht Trigano

Beitragvon tomruevel » 15/8/2014, 09:47

Moin,

es müssen nur die beiden Längsseiten mit der Hand ausgeklappt werden.
Bug-/Heckseite laufen beim Anheben vom Dach mit. Die sind über Rollen und Schienen mit dem eigentlichen Dach verbunden. Wie bei der manuellen Variante.

Was bringt es?
Bei dem großen 420 ganz sicher eine enorme Bedienungserleichterung.
Die Unterstützung beim Anheben ist sehr schwach ausgefallen, beim Rapido halfen da starke Federn mit.
Und das Dach hat schon sein Gewicht und wenn man älter ist.......
Grüsse
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Re: Fahr- und Wohnbericht Trigano

Beitragvon Tscharlie » 15/8/2014, 11:45

So mit Hilfe des Nachbarn, Dach angehoben und nach hinten abgelegt, dann die Vorderwand seitlich aus der Führung geschoben.

Alle Teile abgebaut und gereinigt, nun beginnt der Aufbau der neuen Wand. Leider konnte ich die Wand im eingebauten Zustand nicht genau messen nun ist sie 1 cm zu hoch. Aber ok kann ich mit der Kreissäge ja zuschneiden und das wird auf alle Fälle besser als die Originalwand die ist unten als ob sie die mit einem stumpfen Messer abgewürgt hätten, aber dank dichtungsmasse wird das ausgeglichen und verschwindet ja im U-Profil, ist das typisch französisch?

Da es wieder nach Regen aussieht das Dach vorsichtshalber wieder an seinen Platz gelegt, sollte Sturm aufkommen muss ich das mit einem Gurt sichern.

So dann gehts weiter,

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Re: Fahr- und Wohnbericht Trigano

Beitragvon Killerdackel » 15/8/2014, 22:39

tomruevel hat geschrieben:...Und das Dach hat schon sein Gewicht und wenn man älter ist.......

OK - danke.
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Re: Fahr- und Wohnbericht Trigano

Beitragvon klappwohnwagen » 16/8/2014, 12:27

Hallo Camper,

bei der Fleurette war statt eines normalen Scharnieres, ein Klavierband verbaut. Dieses war mit einer Plastikschiene abgedeckt. Als das Dach, wegen einer Reparatur, abgenommen wurde, zersprang dieses Plastikband in viele Stücke und wurde durch einen Alustreifen ersetzt. Aber nur vorne. Auch im "Bad" sind dort nur Klavierbänder verbaut.

Dafür waren die Wasserhähne schnell defekt und die Fenster lösten sich nach 10 Jahren, vom Innenteil ab. Die Frontscheibe, aber nur das Außenteil, habe ich auf einer schwedischen Autobahn verloren. Es flog in den Gegenverkehr! :D

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Fleurette trotz des hohen Verkaufspreises, allenfalls Hobby- Qualität hat. Der Neupreis steht in keinem Verhältnis zur Qualität.

Zu meinem großen Ärger musste ich, vor einiger Zeit, auch dann noch die Aussage eines SPD - Politikers in der "FAZ am Sonntag" lesen. Der meinte doch tatsächlich die deutsche Industrie solle doch von ihren Qualitätsansprüchen ablassen, dann wären ihre Verkaufspreise wieder mehr wettbewerbsfähig. :?:

Bei Wohnmobilen und Wohnwagen bin ich bereit auf viele Spielereien zu verzichten, wenn der Rest eine vernünftige Qualität besitzt. Wer schon mal auf der "Boot" in Düsseldorf war, weiß, dass es auch anders geht! Trotz Leichtbauweise, was ja häufig als Argument für schlechte Qualität herangezogen wird.

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Re: Fahr- und Wohnbericht Trigano

Beitragvon tomruevel » 16/8/2014, 13:07

klappwohnwagen hat geschrieben:Wer schon mal auf der "Boot" in Düsseldorf war, weiß, dass es auch anders geht! Trotz Leichtbauweise, was ja häufig als Argument für schlechte Qualität herangezogen wird.


Moin,

wenn ich da in die richtigen Hallen gehe dann sieht man tatsächlich was man im Bootsbau für tolle Sachen bauen kann.
Es dann aber auch schnell klar, dass das alles nur ein Traum bleiben wird.

Und Leichtbau hat do nichts mit schlechter Qualität zu tun.
Sondern häufig mit Nachdenken und konstruktivem Aufwand. Und so ganz ohne auf das Gewicht zu achten konnte die Caravanindustrie eigentlich nur ganz kurze Zeit bauen. Nachdem die Zugwagen stärker geworden waren und man noch meinte der Verbrauch wäre egal.
Grüsse
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Re: Fahr- und Wohnbericht Trigano

Beitragvon Tscharlie » 16/8/2014, 14:32

Jetzt brauchts nur noch eine Regenpause, dann kann der Zusammenbau erfolgen.

Na morgen soll es schön werden.

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Re: Fahr- und Wohnbericht Trigano

Beitragvon Tscharlie » 16/8/2014, 19:02

Da es überraschend kurz nicht geregnet hat ist der Trigano jetzt fertig

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Damit ist der Trigano wieder einsatzfähig,

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Re: Fahr- und Wohnbericht Trigano

Beitragvon klappwohnwagen » 18/8/2014, 10:12

Hallo Tscharlie,

gibt es einen Grund, warum die eingesetzte Wand nicht weiß ist?

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Re: Fahr- und Wohnbericht Trigano

Beitragvon steyr » 18/8/2014, 11:51

Wahrscheinlich sollte das Naturholz nicht totgestrichen werden ;)
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Re: Fahr- und Wohnbericht Trigano

Beitragvon Doris » 18/8/2014, 14:23

steyr hat geschrieben:Wahrscheinlich sollte das Naturholz nicht totgestrichen werden ;)


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