Fahr- und Wohnbericht Trigano

Caravanbezogene, technische Fragen zum Camping

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Re: Fahr- und Wohnbericht Trigano

Beitragvon Mephisto » 21/8/2014, 09:48

Das Hubdach beim Touring war zu Zeiten aus französischer Produktion mit einem ziemlich billigen und offenporigen Schaumstoff "isoliert". Der war dann bei der liederlichen Herstellung des GFK mit häufig folgender Osmose feuchtigkeitsdurchtränkt, nachzulesen beim ETC unter verschiedenen Retaurierungen.
Wie das bei denen aus neuerer Bad Waldsee-Produktion aussieht weiß ich nicht.
Wäre das Dach nicht isoliert gewesen so wäre uns das beim Wintercamping durch großflächige Kondensatbildung aufgefallen. Kondensat hat sich aber nur an der Alueinfassung des Hubdachstoffes gebildet.
Et hät noch immer jot jejange!
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Re: Fahr- und Wohnbericht Trigano

Beitragvon steyr » 21/8/2014, 09:49

tomruevel hat geschrieben:Und wenn sich nun Kondesnwasser an der Holzplatte niederschlägt, das macht so lange nichts bis es runter läuft.
Dann ergibt sich ein neues Problem..


Das habe ich in meinem ganzen "Holz"-Leben noch nicht erlebt dass Holz mit Kondenswasser beschlägt. Im Steyr war nur ein kleiner Teil in der Dusche und im Eingang nicht aus Holz sondern da blieben die Alusandwichplatten sichtbar und genau da hat sich Kondenswasser gesammelt und ist auf die Duschwanne auf den Boden getropft. Auf dem Holz nie weil Holz einfach keine Kälte annimmt oder sagen wir mal keine solche die Kondenswasser bilden lässt. Im Haus bei uns auch so, der Raum den ich gerade renoviere, ist an den Wänden zu 90% verfliesst, im Sommer wenn es draussen warm ist und die heisse Luft sich an den Fliesen beschlägt und das Wasser nur so die Wände runter läuft, sind Decke und der Holzwandteil immer trocken. Ich glaub um das Material Holz ranken sich so viele "urban legends" wie um schlechte Gasinstallationen.
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Re: Fahr- und Wohnbericht Trigano

Beitragvon steyr » 21/8/2014, 09:55

Doris hat geschrieben:
wir haben inzwischen 2 Wände ausgebaut, nachdem die Kanten nicht kunststoffverkleidet sind sondern offen, sieht man sehr genau, was da drin ist.


Wenn man aber bedenkt wie einfach es bei der Produktion gewesen wäre diese Kanten schnell und billig zu schliessen, ähnlich wie es bei Ausschnitten an Bad-Küchenmöbeln aus Spanplatten praktiziert wurde/wird. Einfach Finger mit einem kleinen Klumpen Sanitärsilikon oder Acryl bestreichen, damit über die Schnittkante fahren und das Zeug satt in die offenen Poren drücken und fertig. Danach braucht man sich nur noch mit einer feinen Pinzette die Holzsplitter aus dem Finger zu popeln und gut iss :D
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Re: Fahr- und Wohnbericht Trigano

Beitragvon tomruevel » 21/8/2014, 10:13

Moin,

Mephisto hat geschrieben:Das Hubdach beim Touring war zu Zeiten aus französischer Produktion mit einem ziemlich billigen und offenporigen Schaumstoff "isoliert".

Teils teils.

Der feste Teil vom Dach war mit Schaumstoff isoliert.
Das Hubdach selbst war nur bei den kleinen Hubdächer mit Schaumstoff isoliert.
Die großen Hubdächer ab Anfang der 90er hatten eine Sandwichplatte gegen die Hubdachschale geklebt. Deren Klebung sich manchmal löste und das Hubdach dann auf der Straße lag.

Eigentlich sind doch die Stellen im Caravan, wo man den Holzrahmen hat, also die Ecken, die Fensteröffnungen genau die Stellen wo sich unter schwierigen Bedingungen als erstes Kondeswaser niederschlägt.......
Nach Euren Einlassungen müßte das eigentlich nicht so sein.
Diese Stellen sind zwischen Blech außen und Verkleidung innen komplett als Holzrahmen ausgebildet.
Und eben nicht isoliert.

Und, Doris, um welche ausgetauschten Wände geht es denn?
Grüsse
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Re: Fahr- und Wohnbericht Trigano

Beitragvon Doris » 21/8/2014, 12:43

Ich rede nicht vom Dach, sondern von den Seitenwänden des Klappdaches, also die, die man aufstellt. Betroffen sind hier die rechte Wand mit dem Fensterchen und die vordere Wand.

Doris
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Re: Fahr- und Wohnbericht Trigano

Beitragvon tomruevel » 21/8/2014, 19:12

Moin,

also bei unserem Silver sind die Seitenpanele isoliert.

Wenn man die Panele abklopft dann hört man genau, wo Holz ist und wo nur Isolierung. Wie bei den anderen Seitenwänden weiter unten auch.
Und auch ist kein Pressspan verwendet worden, z.B. rund um die Fensterausschnitte. Sondern ebensolches Holz wie beim Rest des Aufbaus auch.
Grüsse
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Re: Fahr- und Wohnbericht Trigano

Beitragvon klappwohnwagen » 21/8/2014, 22:25

Geöltes Holz wird einfach nur wieder neu geölt.

Hallo Camper,

dann habe ich mit meinem Schrank für das Porta P... in meinem T5 alles richtig gemacht. Das Sperrholzschränckchen ist nämlich auch nur geölt.
Ich hatte dieses Produkt verwendet:
http://www.auro-online.de/Auro-Leinoelfirnis-Nr-143

Viele Grüße aus Münster
Unterwegs mit einem Eura 580LS
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Re: Fahr- und Wohnbericht Trigano

Beitragvon tomruevel » 6/10/2014, 16:41

tomruevel hat geschrieben:also bei unserem Silver sind die Seitenpanele isoliert.


Moin,

dazu 2 Bilder.
Dort wo der Holzrahmen sitzt und keine Isolierung vorhanden ist, fehlt der Feuchtigkeitsniederschlag der Nacht.
Iso_01.jpg
Iso_02.jpg
Grüsse
tomruevel

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