Netzteil im neuen alten Wohnwagen

Caravanbezogene, technische Fragen zum Camping

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Netzteil im neuen alten Wohnwagen

Beitragvon Winni » 18/1/2020, 17:54

Im Chateau ist ein Netzteil verbaut, das versorgt die komplette Beleuchtung und die Pumpen. Die Umluft der Heizung läuft nur mit Landstrom. Ich habe das Netzteil mal ausgebaut, um es besser zu begutachten.

So, Frage:
Aus dem Netzteil kommt ein rotes und ein schwarzes Kabel , beide ab-isoliert. Ich gehe jetzt davon aus, dass das zum Anschluss einer Batterie im 12 Volt Stromnetz dient.( schon mal diente?) Denkt Ihr das auch? Einfach eine Batterie anschließen und testen?

Auf dem Typenschild des Netzteiles steht : DC Charging 13,8 V und DC Service 12 Volt

13,8 v ist doch Ladeleistung für eine Batterie? Ist in solchen Netzteilen eine Laderegler verbaut, damit die Batterie nicht überladen wird?


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Re: Netzteil im neuen alten Wohnwagen

Beitragvon HD » 18/1/2020, 18:35

Also, die Heizung hat einen 230Volt Umluftlüfter

Das mit dem Netztteil könnte so sein. (Nein, wohl nicht) Ich glaube aber nicht dass der WW jemals eine Batterie hatte. Das Netzteil eher Spannungswandler)dürfte einen ziemlich ungeregelten Gleichstrom abgeben. Batterien lassen sich zwar auch
mit Wechselstrom laden, aber sollte eine Batterie ziemlich leer sein würde sie von diem “Netzteil“ einen sehr hohen Strom ziehen, was das Netzteil(ist wohl ein Spannungswandlef) wohl nicht überleben würde. Da ist keine Regelung zur Batterieladung verbaut.

Wenn du eine Batterie im WW haben willst hol dir eine Gel und ein vernünftiges Netzteil. Lidl hatte einen Calira Nachbau für 14,90 im Angebot, prozessorgesteuert mit mehreren Ladeprogrammen. Günstig für das Geld. Das wäre gut geeignet auch für eine Hel, da es verschiedene Ladespannungen kann.
Dann lädst du die Batterie eben über eine Landstromsteckdose im WW.
Es geht auch anders, dafür muß aber ein geregeltes Netzteil her.
Und 12 Volt Umluftlüfter für die Heizung gibt es auch zum Nachrüsten der Heizung.
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Re: Netzteil im neuen alten Wohnwagen

Beitragvon donalfredo » 18/1/2020, 18:41

ICH würde das alte Netzteil in jedem Fall entsorgen.
Alte Technik, Brummmmmwahrscheinlichkeit, Brandgefahr, mit 230 Volt ist nicht zu spaßen.
Würdest du es behalten wollen, hätte ICH an deiner Stelle mindestens das Starkstromkabel erneuert, aber das steht ja eigentlich gar nicht zur Diskussion.
So ein Netzteil kostet nicht die Welt, mir wäre die Sicherheit wichtiger ...
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Re: Netzteil im neuen alten Wohnwagen

Beitragvon HD » 18/1/2020, 18:46

Ich würde auch ein geregeltes Netzteil einbauen mit etwas Ausgangspower (Ampere)
Das ist aber nicht unbedingt zur Batterieladung geeignet, da es nur eine STÄNDIGE geregelte Ausgangsspannung abgibt und das meistens Max 13 Volt, zu wenig um Batterien zu laden. Da sind extra Laderäte dazu geeignet.
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Re: Netzteil im neuen alten Wohnwagen

Beitragvon Winni » 18/1/2020, 19:05

Jo HD, im Touring hatte ich die Umluft auf 12 V umgebaut, habe es aber eigentlich nie gebraucht. In so kleinen Wohnwagen ist die Heizung ohne Umluft mal zum Heizen ausreichend, und im Winter fahren wir eh nicht.

Ich denke mal, Deine Lösung mit der Batterie und einem separaten Ladegerät gefällt mir am besten. Ich habe sogar vom Fiat noch ein Ladegerät mit Erhaltungsladung/ Entladung rumliegen. Ich schmeiße das alte Brummnetzteil ( jo, Wolfgang, da ist sogar noch ein Lüfter drin, der wahrscheinlich brummt) ganz raus, und stelle statt dessen eine Batterie rein und das Ladegerät.
Dann läuft der 12 Volt Kreislauf komplett von der Batterie, und ab und zu lade ich sie auf.

Die Leitungen von dem alten Netzteil gehen in einen Sicherungsblock, von da zu den Verbrauchern. Also einfach zu verbauen.

Ich habe heute LEDs bestellt, die besorgt mein Sohn, dann ist der Stromverbrauch nur noch gering.
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Re: Netzteil im neuen alten Wohnwagen

Beitragvon donalfredo » 18/1/2020, 19:07

Das sind genaugenommen zwei Teile.
Ein Netzteil, für das, was eingebaut ist und ein Ladegerät.

Was ist denn eigentlich eingebaut, wenn winni auf LED umrüstet?
Pro LED 3 Watt, und ein paar für die Tauchpumpe.
Wenn es eine hochwertige von Reiff ist, dann sind das ca. 75 Watt.
Das isses doch schon.
So, und jetzt ist die Frage aller Fragen - was mich persönlich sehr jucken würde:
Lässt sich die Trumaheizung auf ein 12Volt Gebläse umrüsten?
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Re: Netzteil im neuen alten Wohnwagen

Beitragvon HD » 18/1/2020, 19:11

Ja, hab ich im Touring gemacht. Es gibt für die Truma 3001 Heizungen auch ein 12 V Umluftlüfter. Ich glaube so knapp 50 Watt Max. Ich habe ein gebrauchtes Teil von EBay gekauft.
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Re: Netzteil im neuen alten Wohnwagen

Beitragvon Winni » 18/1/2020, 19:14

Wolfgang , das alte Netzteil dient ja nur dazu, den 230 Landstrom in 12 Volt umzuwandeln. Wenn man den ganzen 12 Volt Kram an eine Batterie anschließt, braucht man das Netzteil nicht mehr. Also weg mit dem alten Risikoteil.
Ladegerät an die Batterie, und ab und zu in die Steckdose, wenn man mal Strom hat, alternativ später ein Solarpanell.

Die Truma gibts auch mit 12 V Gebläse, hatte ich auch im Touring, brauche ich aber nicht. Sie läuft auch ohne Umluft .
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Re: Netzteil im neuen alten Wohnwagen

Beitragvon donalfredo » 18/1/2020, 19:24

Ich habe dich schon verstanden.
Da du ja jetzt 1800 €uronen Spielraum hast - leiste dir was ordentliches.
In Fachkreisen werden die Ladegeräte von CTEK empfohlen.
Sagt mein Doppel-Ing von gegenüber.
Kannst du dauerhaft dranlassen, natürlich mit eigenen Anschlüssen, nicht mit Klemmen ...

(Die Diskussion hatten wir vor zwei Wochen, als die siebeneinhalb Jahre alte Batt meines GLK aufgeamselt ist)
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Re: Netzteil im neuen alten Wohnwagen

Beitragvon Winni » 18/1/2020, 19:46

Ich habe noch ein Ladegerät von Einhell. Das lädt und entlädt automatisch die Batterie. Diente dazu, eine Autobatterie vom Oldie über 5 Monate Winterpause ständig zu laden und zu entladen, um sie aktiv zu halten. Das Ding kann ständig angeschlossen bleiben.

Ihr habt mich aber überzeugt, gar nicht mit dem alten Netzteil zu testen, das fliegt raus und gut.
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Re: Netzteil im neuen alten Wohnwagen

Beitragvon donalfredo » 18/1/2020, 20:43

Das würde ich machen.
Aber - was hat das für einen Ladestrom?
10 Ampère sollten es schon sein, sonst kriegst du die Batt nicht voll ...
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Re: Netzteil im neuen alten Wohnwagen

Beitragvon Winni » 18/1/2020, 20:54

jo, hat 10 Ampere.
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Re: Netzteil im neuen alten Wohnwagen

Beitragvon donalfredo » 18/1/2020, 20:58

Perfekt.
Einfach Batt kaufen und ausprobieren.
Auf die Batt gibt's ja ein Jahr Garantie ...
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Re: Netzteil im neuen alten Wohnwagen

Beitragvon Winni » 18/1/2020, 21:06

jo, montag :lach:
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Re: Netzteil im neuen alten Wohnwagen

Beitragvon Winni » 21/1/2020, 16:51

So, ich habe das alte Netzteil und das ganze Gelumpe rausgeschmissen. Dann eine Batterie eingebaut, ein schlaues Netzteil fest an die Batterie verkabelt, und alles läuft wunderbar. Nun fehlen noch die LEDs ( sind unterwegs) , denn mit den verbauten klassischen Glühbirnen wäre die Batterie schnell leer :lach:
Die Umluftanlage läuft auch mit 12 Volt, genauso wie die Dunstabzugshaube, die waren schon richtig fortschrittlich anno 1993 scheint mir.
Auf dem 220 V Netz läuft nur der Kühlschrank und drei Steckdosen.

Ich denke mal, wir testen erstmal, wie lange die Batterie so reicht. Wäre uns das auf Dauer zu wenig, kommt halt eine Solaranlage dazu. Aber ein paar Tage wird das reichen, und dann steuert man ja auch spätestens wieder einen CP an . Wahrscheinlich reicht das aber sogar so für unsere Bedürfnisse.

Das waren gute Tipps hier im Forum, merci :top:
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