Rollendes Bett für Motorradfahrer

Caravanbezogene, technische Fragen zum Camping

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Re: Rollendes Bett für Motorradfahrer

Beitragvon tomruevel » 5/11/2014, 16:13

HD hat geschrieben:Mich aber haben noch zu meiner Berufszeit die manchmal einfachen aber effektiven Lösungen so mancher amerikanischen Produkte, u.A. zB Tektronix oder Hewlett-Packard, begeistert.


Moin,

in der Datenübermittlung der 80er wurden bei den Bundespost Gerätschaften Nordamerikanische udn Kanadischer Hersteller genutzt. I.d.R. für die Verbindungen ins Ausland.
Im Gegensatz zu den europäischen waren diese Geräte wirklich rustikal aufgebaut.
Nervtötend wurde es dann wenn man Prüfarbeiten machte. Während Europäische Hersteller Prüfungen mittels verschiedener Schalterstellung schnell und einfach ermöglichten mußte bei den Nordamerikanischen Gegenstücken mit dem Lötkolben gearbeitet werden. D.h. Drähte lösen, Brücken einlöten. Für immer wiederkehrende Prüfungen.
Das ganze gepaart mit grottenschlechten Anleitungen.........

Auf der Caravan RAI (der Niederländische Caravansalon) stellt eine Niederländischer Importeur 5th Wheeler aus.
Kosten gut 100.000 Gulden.
Die elektrische Anlage eher amateurhaft aufgebaut. Wirklich ein Drahtverhau loser Einzeladern, in keiner Weise geordnet und gar vernünftig befestigt, offen Kontaktstellen usw.
Also weit vom dem entfernt was man hier als gewisses Mindestmaß erwartet.
Grüsse
tomruevel

Wir reisen mit einem Dacia Duster 1,5 dCi EDC, 2018, und einem Trigano Silver 420, 2009.
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Re: Rollendes Bett für Motorradfahrer

Beitragvon klappwohnwagen » 6/11/2014, 12:49

Hallo Camper,

ich habe ein schönes Beispiel für die amerikanische Handwerksausbildung:
Ein Bekannter von mir hat als Steinmetz für eine amerikanische Werft Kücharbeitsplatten und Badezimmerfliesen in einer teueren Yacht verlegt.Die Amis können das nicht, da die Platten ziemlich dünn sein müssen! Mit ihm arbeitet noch ein 25 jähriger Elektriker und ein 42 jähriger Tischler an Bord. Aus mir nicht genannten Gründen wurde der Tischler aufeinmal gekündigt. Einen Täg später lief dieser als Kofferträger und Handlanger mit dem Elektriker mit. Nach drei Tagen wurde er auch als Elektriker angestellt und verkabelte einzelne Kabinen selbstständig. :eek:

Aber ganz doof sind die amerikanischen Handwerker auch nicht! Als in diesem Schiff die Schraube, auf Grund von Montagefehlern, nicht lief, wurde der vordere Teil der Yacht geflutet, so das die Schraube trocken zugänglich war :D .
Nicht bedacht hatte man, das alle Möbel und Innenverkleidungen aus teurem Holz und nicht wasserfest waren! Also mussten die deutschen Raumausstatter, für viel Geld untätig warten bis alles wieder trocken war. Der Tischler hatte jetzt natürlich wieder viel Arbeit! :D
Aber jetzt kam der russische Auftraggeber zum Zuge! ;D
Vermutlich auf Grund der schlechte Wirtschaftslage hatte er kein Interesse mehr an der 50 Mill. Yacht. Daher trat er vom Vertrag zurück, da die Amerikaner um 14 Tage den Fertigungstermin überschritten hatten. Aber auch die Werft war auch nicht dumm. Jetzt wird die Yacht für einige 1000€ pro Tag vermietet und das Geschäft brummt.

Viele Grüße aus Münster
Unterwegs mit einem Eura 580LS
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