Hahnbremse BA 230-5

Caravanbezogene, technische Fragen zum Camping

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Hahnbremse BA 230-5

Beitragvon schwinge » 29/5/2013, 09:36

Hallo in die Runde,

es ist mir ja schon was peinlich nach fast 2 Jahren Abstinenz auf diesen Seiten direkt mit nem Problem zu kommen.

Es schlagen eben mindestens zwei Herzen in meiner Brust. Das eine gehört dem Segeln mit "alten" Schiffen, das andere dem Fahren mit nem "alten" Wohni. Letzteres hatte längere zeit Pause, das rollende Feriendomziel steht seit 2 Jahre zu Hause. Nun gehöre ich nicht zu jenen Menschen, die ohne Probleme in mehreren Foren gleichzeitig präsent sein können. Schließlich gibbet ja noch eine wachsende Familie und gerade in den letzen 2 Jahren ne Menge zeitraubende angenehme und weniger angenehme Belastungen. Dieses Jahr soll es jedoch auf eigener Achse los gehen und da bin ich nun bei dem Problem.

Die Bremsanlage macht Schwierigkeiten. Soll heißen sie lässt sich nicht mehr richtig einstellen. Zu wenig Bremswirkung - oder eben heiße Trommeln..........
Zur bisherigen Fehlersuche:

- Bremsbeläge und Federn sind in Ordnung (2 Jahre alt), frisch gereinigt und leicht angeschliffen.
- Bremstrommel sieht gut aus
- Zugstange (dieses lange Ding zwischen Waage und Umlenkhebel Handbremse/Auflaufbremse) blieb auch im ausgebauten Zustand auf dem Boden liegend krumm (40 Jahre hinterlassen eben Spuren - wurde ausgetauscht)
- Bremszüge trotz abschmieren (haben noch Fettnippel) in ausgebautem Zustand deutschlicher Widerstand beim bewegen der Seile zu spüren (neue müßten heute kommen)

und nun meine Frage: Die Bremse hat auf jeder Seite des Rorhlagers? je eine Nachstellschraube. Die untere (in der Zeichnung ist es die linke - siehe Link) ist wesentlich länger als die obere. An die untere kommt man von außen (hinten) auch gut ran. An die obere nur mit einiger Verrenkung. In allen Anleitungen wird stets nur von einer Nachstellschraube gesprochen. Muß ich an beiden Rädchen drehen um die Beläge einzustellen, wenn ja wie mach ich das im richten Verhältnis. Wenn nein, wie merkt denn der obere Belag, dass er sich näher an die Trommel anschmiegen soll? Oder ist in dem "Rohrlager" so was wie eine Gleitbuchse (die dann festgefressen wäre)?

http://www.kuhnert-anhaenger.de/rephahnba.html

bis denne, Rainer
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Re: Hahnbremse BA 230-5

Beitragvon schwinge » 29/5/2013, 09:43

Ups - ist im falschen Unterforum. Könnt Ihr bitte verschieben?


Mod Daniel: Endlich mal was zu tun. ;)
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Re: Hahnbremse BA 230-5

Beitragvon Tscharlie » 29/5/2013, 11:48

Trommelbremsen werden am Nachsteller IN der Bremse eingestellt. Oft gibts von hinten ein Sichtfenster da kann man den Nachsteller einstellen.

Sonst, Trommeln runter einstellen, Trommeln drauf, versuchen obs gleichmäßig bremst, wenn nicht Trommeln wieder runter nachstellen, Trommeln wieder drauf, bis es passt.

Dabei müssen beide Räder in der Luft sein, dann merkt man wenn sie ohne bremsen schleifen oder ungleich ziehen.

Beim Panda so gemacht, war dann auf dem Prüßstand beim TÜV, zog genau gleich HA!

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Re: Hahnbremse BA 230-5

Beitragvon schwinge » 29/5/2013, 13:07

Tscharlie hat geschrieben:Trommelbremsen werden am Nachsteller IN der Bremse eingestellt. Oft gibts von hinten ein Sichtfenster da kann man den Nachsteller einstellen.


so wirds ja auch gemacht - nur sieht das so aus, als ob da 2 Nachsteller sind....... (beide durch ein Loch von hinten außen zu erreichen).

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Re: Hahnbremse BA 230-5

Beitragvon Tscharlie » 29/5/2013, 13:48

Kann das eine Duplexbremse sein? Dann hätte die pro Seite 2 Einsteller. Oder je einen für Handbremse und für Auflaufbremse, auch eine Möglichkeit,

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Re: Hahnbremse BA 230-5

Beitragvon schwinge » 29/5/2013, 16:00

Nö - nix Duplex. Spreizschloß - Bremsbelag unten - Einstellerrädchen-An Ankerplatte angeschweißtes Rohr/Buchse - Einstellerrädchen - Bremsbelag oben und wir haben den Kreis mit dem Spreizschloß geschlossen.

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Re: Hahnbremse BA 230-5

Beitragvon Tscharlie » 29/5/2013, 16:14

Gibts irgend ein Foto?

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Re: Hahnbremse BA 230-5

Beitragvon schwinge » 29/5/2013, 16:24

Bin zur Zeit ein Weichei - wenn der Regen aufhört mach ich eins. Ist allerdings auf der Zeichnung (siehe Link im ersten Beitrag) auch zu erkennen. Dort befindet sich das Nachstelldingens unten.

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Re: Hahnbremse BA 230-5

Beitragvon Tscharlie » 29/5/2013, 16:31

Ah ich beginne zu verstehen. Die beiden Bremsbacken sind seperat einstellbar, das macht die Sache nicht wirklich einfacher.

Ich würde das so machen:

Ganze "Chose" in die Luft, dann jeden Backen so einstellen dass er ganz leicht streift, wenn die Bremse nicht angezogen ist. Also je Seite 2 Einstellungen.

Jetzt sollten sie bei betätigung der Bremse (Hand- oder Auflaufbremse gleichmäßig anziehen.

Vorausgesetzt die Seile/Gestänge/Umlenkungen sind gangbar.

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Re: Hahnbremse BA 230-5

Beitragvon schwinge » 31/5/2013, 07:53

Sch..... Einstellerei, werd mal Nico anrufen, vielleicht erschließt sich denen das 2. Einstellrädchen........ Hab das zwar so gemacht wie Du meinst Tscharlie - mein Bauch will aber nicht so recht dran glauben (Im Umgang mit Menschen hat er meist recht - wird sich also rausstellen ob Wohnis eine Seele haben......)

Auf jeden Fall sind jetzt neu

die Zugstange (das lange Dingens unterm Wohni)
die Seile

Außerdem war, sofern die Zeichnung im Link stimmt (mein erster Beitrag) das eine Spreizschloss verkehrt herum eingebaut (Hebel/Keil gegen die ablaufende Backe) - ob das was zu sagen hatt.......

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Re: Hahnbremse BA 230-5

Beitragvon schwinge » 31/5/2013, 08:11

So Fa. Nico angerufen. Die Antwort war "kann, muß aber nicht" - was soll ich jetzt davon halten?

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Re: Hahnbremse BA 230-5

Beitragvon Winni » 31/5/2013, 13:30

Natürlich haben Wohnies eine "Seele", und Autos auch :top: :top: warum halten sie sonst bei dem einen 30 Jahre und länger ohne Panne, und andere haben nur Probleme???
Wenn ich nach langer Fahrt ankomme, handele ich immer nach dem Prinzip " erst die Pferde versorgen", also Auto und Wohnie.....und sie lohnen es mir.... :top:
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Re: Hahnbremse BA 230-5

Beitragvon Tscharlie » 31/5/2013, 21:23

Sind die beiden "Lenkpunkte" starr? oder ist da einer beweglich.

Wenn die Bremse 2 starre Punkte hat dann muss das mit 2 Einstellmöglichkeiten haben. Denn sonst würde nur ein Bremsbelag richtog bremsen, das meint wahrscheinlich "Nico" auch, wenn dann der eine Belag weiter abgefahren ist dann bremst der 2. mit. Und sooo toll bremsen die eh nicht, denkt er sich, das reicht allemal.

So stelle ich mir das vor.

Bei der Pandabremse ist nur oben (hydraulische Bremse), ein starrer Srehdunkt, der untere ist nicht festgelegt, der kann sich frei anpassen. Und die Handbremse wirkt auch nur auf einen Backen, durch das lose "Ende" unten bremsen aber beide praktisch gleich, ein wenig Reibung verschiebt das wahrscheinlich nur minimal.

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Re: Hahnbremse BA 230-5

Beitragvon schwinge » 1/6/2013, 08:48

Wenn Du mit Lenkpunkte das Spreizschloss und das Rohrlager für die Einstellerrädchen meinst dann "nein". Nur das Rohrlager ist fest. Das Spreizschloss wird lediglich durch die Beläge und das Bremsseil gehalten.

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Re: Hahnbremse BA 230-5

Beitragvon Tscharlie » 1/6/2013, 09:19

Dann macht meiner Meinung nach die doppelte Einstellung nur noch Sinn, dass mehr Verstellbereich da ist, sollte eine Seite am Anschlag sein, so gesehen sit es egal wo man dreht.

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