Das leidige Putzthema, heute das Dach vom Wohnwagen

Caravanbezogene, technische Fragen zum Camping

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Re: Das leidige Putzthema, heute das Dach vom Wohnwagen

Beitragvon donalfredo » 29. Jun 2020, 19:02

Tja, polieren, da sagst du was.
Ich bin ein Regenstreifenhasser.
Wenn das Fahrzeug grundgereinigt ist und dann gewachst wird, dann lassen sich diese Umweltspuren viel leichter beseitigen und schonender für's Blech isses auch noch ...
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Re: Das leidige Putzthema, heute das Dach vom Wohnwagen

Beitragvon ben2018 » 29. Jun 2020, 19:13

Ach du Schreck,

wenn ich das hier lese, wird mir ganz anders. Unser Womo wird so alle ein bis zwei Jahre mit dem Hochdruckreiniger gesäubert. Damit geht sogar der Grünspan vom Dach ab. Das mache ich übrigens nicht selbst. Der kommt zur Handwäsche in eine Lkw-Firma. Kostet so um die 50 Euro und zehn Euro Trinkgeld für die Jungs, die die Arbeit machen. Dann ist wieder monatelang Ruhe.

Gruß ben
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Re: Das leidige Putzthema, heute das Dach vom Wohnwagen

Beitragvon donalfredo » 29. Jun 2020, 19:17

Klasse Sache das.
Mit dem Hochdruckreiniger auf Fensterdichtungen und Oberlichter.
Dann kannst du sicher bald bei jedem Regenschauer duschen ...
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Re: Das leidige Putzthema, heute das Dach vom Wohnwagen

Beitragvon Winni » 29. Jun 2020, 20:22

Ach Du meine Güte, von wem Anders das Fahrzeug putzen lassen. Soweit kommt es noch, eins meiner Hobbies von wem anders machen lassen. Ich bezahle ja auch niemanden, damit er für mich ein Handballspiel guckt , oder für mich ins Kino geht:lach:

Es gibt so ein paar Leute, die kokettieren geradezu mit ihrer Nichtpflege von Fahrzeugen, man ist absolut cool, mit der Dreckkiste, die nur alle paar Jahre gewaschen wird, weil der Dreck ja die eigene Einstellung positiv unterstreicht. Bloß nicht spießig rüberkommen, und ein Fahrzeug pflegen, geht gar nicht, ist doch ein reiner Gebrauchsgegenstand :lach: :lach: :lach: Geld? Wertverlust? Fensterdichtungen? Nachhaltigkeit? Ressourcen schonen? Dinge lange bewahren? spielt doch alles gar keine Rolle. Alles nur hohles Gerede.
Ein neues Fahrzeug verbraucht Ressourcen ohne Ende, sollte langfristig genutzt werden, bewahrt und gepflegt werden, der Umwelt zu Liebe. Von Co² labern, Kreuzfahrern und Flugreisen verdammen, aber ein Fahrzeug verloddern lassen, aus reiner Faulheit und Bequemlichkeit, wie passt das zusammen? Normal kann man doch so ein Fahrzeug 20 Jahre oder länger nutzen. Wäre natürlich spießig.

Und man muss das auch immer wieder betonen, weil die Angst, ein Spießer zu sein , alltäglich existieren zu scheinen :lach: :lach: und abends heimlich ins Beißholz die ( ungeputzten?) Zähne hauen :D :D

. da habe ich es leichter :D Meine Fahrzeuge sind immer alle spiegel sauber, und keiner, der mich kennt, hält mich auch nur im Entferntesten für einen Spießer. :lach:

Ich mag saubere Fahrzeuge, ich mag auch saubere Zelte, saubere Töpfe oder saubere Kleidung, selbst saubere Fenster finde ich schöner, als verdreckte. Sogar saubere und gepflegte Zähne finden mein Gefallen. Ich habe auch keinerlei Probleme damit, diesen Status zu halten, weil ich es kann. :top: :top: :top: Natürlich ist das oft viel Aufwand. Aber die Dinge werden langfristig und nachhaltig genutzt. Man kann Nachhaltigkeit auch leben, statt immer nur zu labern und bei Anderen zu kritisieren. Und ich denke nicht, dass ich wegen Fahrzeugpflege weniger lese, als Andere :lach:

Übrigens, ein paar Socken oder eine Unterhose sind auch reine Gebrauchsgegenstände :lach: :lach: :lach: :lach: aber auch die können lange halten :lach:

Aber wenn einem die 30.000 Euro Karre egal ist, wirds der 5 Euro Schlüppi erst recht sein. :flop:
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Re: Das leidige Putzthema, heute das Dach vom Wohnwagen

Beitragvon donalfredo » 29. Jun 2020, 20:41

Nix 30.000 €uro.
Dafür gibt's keinen Pössl mehr.
Da kannste eher noch mal 20 aufschlagen ...
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Re: Das leidige Putzthema, heute das Dach vom Wohnwagen

Beitragvon Winni » 29. Jun 2020, 20:52

Ja stimmt, sicher um die 50.000. Wahnsinn! :ja:

Aber Geld ist ja nur eine Seite, der Ressourcenverbrauch zur Produktion ist immens. Wenn man es wirklich ernst meint, mit Co², mit Nachhaltigkeit, mit langer Nutzungsdauer , mit einem Umweltgedanken usw. dann bewegt man einfach mal seinen Hintern, um so ein Produkt, wie einen Pössl zum Beispiel, so lange wie möglich am Leben zu erhalten. Entweder für einen selber, oder aber für einen späteren Nutzer. Man muss nur bei den Händlern ältere Fahrzeuge anschauen, ich würde immer den Gepflegten vom Spießer nehmen :lach: :lach: :lach:

Und siehe da, da ist dann der Spießer auf einmal der Umweltaktivist, der seine Dinge hegt und pflegt, ganz im Sinne von Greta, der Vergessenen. :top:


Von Nachhaltigkeit reden ist immer eine Sache, man muss es auch tun :ja: :ja:
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Re: Das leidige Putzthema, heute das Dach vom Wohnwagen

Beitragvon Lofottroll » 29. Jun 2020, 21:58

Mein Gott, nun wird schon aus der Pflege von Autos und Freizeitfahrzeugen eine Ideologie gemacht.
Laßt es doch jeden so machen, wie er es für sich als richtig erachtet.
schöne Grüße von der Elbe

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Re: Das leidige Putzthema, heute das Dach vom Wohnwagen

Beitragvon Winni » 29. Jun 2020, 22:04

Ha ha, Loffo, mir ist das doch alles völlig egal :lach: Jeder geht seinen Weg. Die Ideologie machen doch die " Gebrauchsgegenstandsfanatiker" davon, Du hast die Ironie auch nicht verstanden :lach: :lach: :lach:
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Re: Das leidige Putzthema, heute das Dach vom Wohnwagen

Beitragvon Killerdackel » 29. Jun 2020, 23:36

Herr schmeiß a weng Hiare ra !!
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Re: Das leidige Putzthema, heute das Dach vom Wohnwagen

Beitragvon ben2018 » 30. Jun 2020, 08:30

"Klasse Sache das.
Mit dem Hochdruckreiniger auf Fensterdichtungen und Oberlichter.
Dann kannst du sicher bald bei jedem Regenschauer duschen ..."


Hallo,

Donalfredo, ich gestehe, ich habe das gestern Abend etwas verkürzt dargestellt. Der Hochdruckreiniger kommt zum Einsatz, um das Fahrzeug einzuweichen und zum Schluss, um den Dreck abzuspülen. Dazwischen liegt die händische Reinigung mit ihrend einem Schaumreiniger. An die Fensterdichtungen kommt der Hochdruckreiniger nicht dran. Die vorgehängten Fenster sind deutlich größer als die reinen Fensterausschnitte und schützen diese Dichtungen zuverlässig. Bei den Dachfenstern sieht es ähnlich aus.

Gruß ben
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Re: Das leidige Putzthema, heute das Dach vom Wohnwagen

Beitragvon donalfredo » 30. Jun 2020, 12:20

Ben,

der Strahl eines HundertBar-Hochdruckreinigers ist derart agressiv, daß du sogar bei viel stabileren Autotür- und Fensterdichtungen einen Respektabstand einhalten mußt.
Ich will jetzt nicht besserwisserisch klingen, aber stell dir folgendes vor:

die Außenhaut des Wohnmobils ist lackiertes Stahlblech oder Alublech.
Die Rahmen der (Seitz?)Fenster sind aus Plastik.
Alleine hier gibt es schon Probleme mit den Ausdehnungskoiffizienten, die Materialien arbeiten unterschiedlich bei Hitze/Kälte.
Selbst wenn dein Bushersteller hochklassiges Dichtmaterial verwendet hat, dann unterliegt das erstens Alterungsprozessen und zweitens - wird manuell aufgetragen.
Ist die Klebewurscht dick, dünn, gleichmäßig, keiner weiß es, denn keiner sieht hin.
Heute wird das versteckt gemacht im Gegensatz zu früher, wo der Kleber hervorquoll.
Und genau diese Kunstritze zu Beginn des Rahmens ist es, die Probleme verursachen kann.
Du bist doch nicht vor Ort, wenn so ein Bursche dein Fahrzeug abstrahlt, du weißt nicht, wie gut ist er drauf, wieviel Ahnung hat er oder wieviel Zeit gibt man ihm.

Ganz ehrlich gesagt - ich weiß schon, warum ich das selber mache, das hat mit Sparsamkeit nichts zu tun sondern mit Vorsicht.
Obwohl ich einen guten Kärcher besitze, käme ich im Leben nicht auf die Idee, ihn bei der Fahrzeugreinigung einzusetzen ...
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Re: Das leidige Putzthema, heute das Dach vom Wohnwagen

Beitragvon Lofottroll » 30. Jun 2020, 12:26

Wolfgang, ich wasche auch mit Kärcher. Einsprühen, Waschbürste, Spülen. Von 100 bar Waschstrahl ist da nicht die Rede.
schöne Grüße von der Elbe

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Re: Das leidige Putzthema, heute das Dach vom Wohnwagen

Beitragvon donalfredo » 30. Jun 2020, 12:29

Gegenfrage, Werner - wozu dann einen Kärcher?
Alles, auch das Einspülen mit Waschlotion, gibt es für den konventionellen Wasserschlauch.
Wozu gebe ich dann hundert oder mehr €uro aus?
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Re: Das leidige Putzthema, heute das Dach vom Wohnwagen

Beitragvon donalfredo » 30. Jun 2020, 12:32

Ach so, ja, Dr. Wack war heute früh wieder an der Arbeit.
Die Denkerstirn meines Mobils ist jetzt auch "vorbehandelt", sie wartet nur noch auf den Exzenterpolierer mit Wachs ...
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Re: Das leidige Putzthema, heute das Dach vom Wohnwagen

Beitragvon Lofottroll » 30. Jun 2020, 13:01

Deine Frage ist schnell beantwortet. Nicht jeder hat ein Haus mit großem Grundstück. ;( Ich muß mein WoMo in einer Waschanlage waschen. Da ginge es auch mit Hochdruck, benutze ich aber aus bekannten Gründen nicht.
schöne Grüße von der Elbe

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