Autodachzelt

Fragen rund ums Zeltcamping

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Autodachzelt

Beitragvon klappwohnwagen » 3/10/2007, 21:44

Hallo Camper,

ich musste letzte Woche auf die Insel Femarn, weil meine Frau das so wollte!
Neben den vielen Dauercampern und einigen Reisecampern, sah ich auch zwei mutige Zeltcamper. Ein Paar hatte ein Autodachzelt.

Donnerstag war Sturmflut! Da waren plötzlich alle Zelte weg! Die waren abgereist und nicht ins Meer geweht worden! Hoffe ich wenigstens.

Jezt meine Frage: Wer von euch hat schon Erfahrungen mit so einem Autodachzelt? Wackelt das Zelt? Fällt man raus?? Wird das Zelt während der fahrt durch Regen innen nass?

Viele Grüße aus Münster
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Beitragvon Wintercamper » 3/10/2007, 21:47

Da solltest du unser (verschollenes) Mitglied BAG fragen - beim Braukurs war er mit so einem Ding dabei....

Wenn er es nicht gehört hat, haben wir das Ding "Vogelnest" genannt :roll:
Macht et jooot!

Knaus Eurostar 495TF - Wo unser Wohnwagen nicht hinkommt, da schwimmen wir hin!
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Beitragvon Tscharlie » 4/10/2007, 06:05

Wie? Was? Fehmarn?

Wir waren auch da. Sturmflut? Ist das bißchen Wellen schon Sturmflut? Ich bin Donnerstag die ganze Nordküste (von Altenheim) über Puttgarden dann noch die ganze Ostküste abgelaufen (bis Katharinenhof). Da war doch keine Sturmflut?
Deutschlandfunk hatte aber für Donnerstag und Freitag Wind 5-6 Böen bis 10 gemeldet.
Aber schade ich habe Euch nicht gesehen.

Grüße

Tscharlie
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M. Ghandi
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Beitragvon klappwohnwagen » 4/10/2007, 12:12

Hallo Tscharlie,

ich ging von einer Sturmflut aus, da im Radio ständig Warnhinweise kamen. Die Camper eines Platzes wurden im Radio aufgefordert, ihre Wohnwagen in Sicherheit zu bringen. Ein Platz hatte "Land unter", wie ich in der Zeitung und im NDR Fernsehen sehen konnte. Viele Strandkörbe wurden weggeschwemmt, bei einem Vermieter laut Radio sogar 80% seiner Strandkörbe.

Bei uns an dem Campingplatz Klausdorfer Strand war der Strand nicht mehr zu sehen. Das Wasser reichte bis an die Steilküste. Ich bekam einen Brecher ab und war bis zur Hüfte nass. An Angeln war nicht zu denken, man hätte die 200g Bleie wieder ins Gesicht bekommen. Ich hatte es versucht, aber die Montage wurde sofort wieder zurück gespült.

Viele Grüße aus Münster
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Beitragvon Expat » 4/10/2007, 12:58

Wie lassen sich eigentlich Autodachzelte mit den oft sehr geringen, zulässigen Dachlasten vereinbaren?
Und wie ist es beim Ein- und Aussteigen oder bei anderen dynamischen Bewegungen, wo es zu punktueller Belastung kommen kann?

Gruß,
Holger
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Beitragvon Michi » 4/10/2007, 13:14

Das ist natürlich eine gute Frage von Holger.
Die meisten PKW haben nur 70 bis max 100 kg Dachlast.

Das würde doch schon fast ein Dachzelt ausschließen.
Vielleicht sagt ja ein Dachzeltbenutzer auch noch was hierzu.
Mir selbst würde sowas auch ganz gut gefallen für Kurztripps im Sommer.

Gruß Michi
Michi
 

Beitragvon sunshine » 4/10/2007, 13:34

Hallo Klappwohnwagen,
in Italien hatten wir dieses Jahr Nachbarn mit einem Dachzelt. Sie hatten es auf einem Van und schliefen mit einem Baby darin.

Das Zelt hat im Prinzip wie das Aufstelldach eines Campingbusses (oder Tourings?) funktioniert, und das wird ja auch nicht nass. Im geschlossenen Zustand sah es dann aus wie eine Dachbox.

Wir haben uns mit dem Besitzer über das Zelt unterhalten und es sagte, es gäbe eigentlich nur zwei Nachteile:
Der relativ hohe Preis und das Gewicht des Dachzeltes. Er brauche jedes Mal vier Personen, um das Ding auf seinen Van zu hieven.
Grüße aus dem Schwarzwald!
Iris

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Beitragvon Taubi » 4/10/2007, 14:57

Moin,
ich mitreden können.Habe mir mal vom Kumpel das Dachzelt geliehen.
Ähnlich Abildung.
Gewicht 48 kg.Wird im zusammengeklappten Zustand tranportiert.
Selbst im schlimmsten Monsun in SWE war das Zelt unter der Verpackungsplane trocken.Wenn starker Wind weht ist das Dachzelt nicht sehr vertrauenserweckend,weil es steht schon mal 2m über den Boden und das Auto schaukelt dann auch mit..
Und rausfallen tut man nur wenn man vorher tief ins Glas geschaut hat.
Vorteil:bei Regen schwimmt man nicht auf der Isomatte weg. :wink:
Stabilität:zwei Fleischklöpse von zusammen 190 KG hat das Zelt ausgehalten ohne zu murren.

Das war mein Erfahrungsbericht. :cool:
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Beitragvon morgenröte » 4/10/2007, 17:31

So ein Dachzelt finde ich auch toll, für die Kinder als Bett neben dem Wohni oder für uns für eine einzelne Übernachtung. Damit könnte man z. B. für eine Nacht zum Treffen. Natürlich ist unser Pennymarkt Iglu für so was preiswerter. (Bei schlechtem Wetter ist es sicher schön nicht auf der Erde zu liegen.)

Gruß Andrea
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Beitragvon klappwohnwagen » 4/10/2007, 18:27

Hallo Camper,

die gleichen Gedanken wie morgenröte hatte ich auch. Für einen Kurztrip ohne Hilfe zum Schieben des Wohnwagens wäre das für mich eine Überlegung. Als "Kinderschlafzimmer" ist es auch prima.

Was die Dachlast anbetrifft, habe ich mich schon sachkundig gemacht. Viele Dachzelte wiegen ~50kg und sind somit für die meisten PKW zugelassen. Steht der PKW ist es egal, wie hoch die Dachlast durch die schlafenden Personen ist.

Ein Problem ist natürlich der Regen. Läuft während der Fahrt Regenwasser in das Zelt? Viele Modelle sind ja nur mit einer Plane geschützt. Die Zelte, mit der Plastikhaube sind extrem schwer und sehr teuer. Sie sind daher etwas unhandlich. Modelle aus Carbon liegen in der Preislage der preiswertesten Wohnwagen.

Viele Grüße aus Münster
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Beitragvon Taubi » 4/10/2007, 20:09

Moin,
auf diese Frage -->
klappwohnwagen hat geschrieben:...Ein Problem ist natürlich der Regen. Läuft während der Fahrt Regenwasser in das Zelt?

habe ich geantwortet.
Taubi hat geschrieben:...Selbst im schlimmsten Monsun in SWE war das Zelt unter der Verpackungsplane trocken...


Das Zelt ist während der Fahrt im Regen nie nass geworden. :!:
Und der Regen war in Schottland,Irland,Schweden,Norwegen,Island und was weiß ich sonst noch wo es regnet. :roll:
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Beitragvon Stephan » 4/10/2007, 21:12

Hallo!

Faltcaravans werden ja auch meist mit Planen abgedeckt (manche haben auch feste Deckel). Aber wenn die Planen/Deckel in Ordnung sind, kann man beim stärksten Regen unterwegs sein und trotzdem hinterher trocken entfalten. Selbst getestet 2003 in Südfrankreich. Allerdings sind wir da wegen der überfluteten Straßen auf einen erhöhten Supermarktparkplatz geflüchtet, bis das meiste Regenwasser wieder abgelaufen war.

Allzeit trockene Grüße
Stephan
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