Igluzelt/Hauszelt

Fragen rund ums Zeltcamping

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Igluzelt/Hauszelt

Beitragvon ben » 18/6/2007, 08:57

Guten Morgen,

mein Sohn tut mir immer Leid, wenn er sein Igluzelt aufbauen muss. Die Kunststoffstangen müssen immer durch die Stofftunnel gepfriemelt werden. Beim Rausziehen der Stangen lösen sich oft die Verbindungen.

Die alten Hauszelte mit einer Stange hinten und einer Stange vorne empfinde ich als wesentlich praktischer. Ich weiß, die gibt es noch, nur leider sind die sehr teuer.

Warum gibt es die alten Hauszelte nicht auch im Preisbereich zwischen 50 und 100 Euro. Spricht irgend etwas außer der Mode für die Igluzelt-Form?

Gruß
ben
ben
 

Beitragvon Michi » 18/6/2007, 09:07

Hallo ben,

ich denke da bekommst du von Zeltliebhabern noch einige Antworten.

Nun wenn du grad schon die Nachteile "deines" Igluzeltes ansprichst.
Nun du kannst dir auch ein etwas "besseres" Igluzelt zulegen, dann hat man das gepfriemel mit den Stangen nicht so.

Ich weiß nicht ob du das eine Zelt unserer Motorradfahrer auf dem Treffen gesehen hast.
Zu dem sag ich immer "Knirpszelt", da es sich fast wie ein Regenschirm faltet und eigentlich in sehr sehr kurzer
Zeit aufzubauen und auch wieder abzubauen ist.
Da braucht man auch keine Stangen irgendwo durchschieben :wink:
Preislich war das damals bei so knapp 400 DM, wenn ich mich recht erinnere.
Aber das ist auch schon älter als 10 Jahre.

Wenn das alles mit dem Braukurs klappt und ich mit dem Motorrad wie angedacht kommen kann,
mache ich mal ein paar Fotos von dem Zelt, bzw. kann es ausgiebig besichtigt werden :wink:

Gruß Michi
Michi
 

Beitragvon Stephan » 18/6/2007, 12:39

Hallo ben,

so ein 2-Mann-Hauszelt habe ich auch noch irgendwo liegen. Es hat vor 30 Jahren ca. 25,00 DM gekostet und bietet nicht den geringsten Stauraum. Für eine Person ist es OK, zumal es wenig (ca. 2kg) wiegt. Es war relativ wenig im Einsatz, immer an den Nähten undicht...
Ein 3-Mann-Hauszelt aus Baumwolle hat meine Frau noch aus ihren Jugendtagen. Das bietet fast Stehhöhe. Wir haben es für einen Kurzurlaub vor ein paar Jahren zuletzt benutzt (danach nur noch als Kinder-Zusatz-Zelt). Nachteil: Das irre Gewicht - ich glaube, es bringt 13kg auf die Waage.
Der allergrößte Nachteil bei beiden: Wenn man nass eingepackt hat, muss man es hinterher trocknen - keine Frage. Wir haben aber keine Möglichkeit, ein Hauszelt (d.h. es werden immer Häringe gebraucht) aufzustellen (keine Wiese vorhanden). Ein Iglu steht notfalls alleine in der Garage, bis es trocken ist...

Gruß,
Stephan
Stephan
 

Re: Igluzelt/Hauszelt

Beitragvon Taubi » 18/6/2007, 13:50

ben hat geschrieben:...Beim Rausziehen der Stangen lösen sich oft die Verbindungen.

Moin,
sag deinem Bengel mal er soll die Stangen durchschieben,dann lösen sich auch keine Verbindungen.
Es ist nicht nur die Mode es macht auch Sinn.Einige Tunnelzelte lassen sich auch bei starkem Wind alleine aufbauen und sie bieten weniger Angriffsfläche.Ein Geodät ist stabil und besonders Sturmsicher.
Weiteres erfährt man unter Zelttypen.
Taubi
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Beitragvon Flamencomaus » 18/6/2007, 14:25

Hallo ben,

es gibt Zelte, die sich innerhalb von Sekunden aufbauen lassen. Das wäre bestimmt genau das Richtige für Deinen Sohn. :D
Es handelt sich um ein

Gelert Zelt "Quick Pitch"

Ebay-Artikelnummer: 110136709308

Preis: 59,95 Euro Sofortkauf + Porto

Link


Sehr stabil sieht das Zelt allerdings nicht aus. Es ist sehr leicht. Man muss schon aufpassen, dass es nicht weg fliegt.

Schau mal die Beschreibung an. Du kannst dort ein Video anklicken und sehen, wie das Zelt blitzschnell auf- und abgebaut wird.

Mal sehen, ob sich der Direktlink des Videos hier einfügen lässt: :roll:
Link

Flamencomaus

MOD Tscharlie: Habe ein bißchen dranrumgebaut, Links verkürzt, blau (ist Adminfarbe) durch rot ersetzt. Grüße Tscharlie
Flamencomaus
 

Beitragvon Michi » 18/6/2007, 14:59

Hallo Zusammen,

angeregt durch den Beitrag unserer Flamencomaus nochmal was von mir.

Die Zelte sind an sich schon ganz net, aber recht sperrig vom Packmaß her.
Ben dürfte das Zelt aus Laubach kennen, die Camper94 haben das.
Ich habe davon auch ein Video gemacht :wink:

Es kommt sehr viel auf die Nutzung an, finde ich.
Bei Stephan auch noch mit dem Eingeschränkten Platzverhältnissen zu Hause noch als Beispiel.

Das Problem ist, wenn ich was gutes, leicht aufzubauendes und leichtes Zelt suche dann gibts
nunmal keines vom Discounter.

Eine Entscheidung, die mich als Single dann eher gleich zum WoWa gebracht hat und ich nicht zelten gefahren bin.
Wenn ich ein "gescheites" Zelt kaufe das ich auch alleine ganz ohne Probleme in relativ kurzer Zeit aufbauen kann
und das Equipment rechne was noch hinzukommt (gut vieles haben wir noch) dann kann ich mir
gleich nen günsten WoWa zulegen und bin am CP in 5 1/2 Min fertig :wink:

Nun denn, ben fragte ja nur nach einem Zelt für seinen Sohn :lol:
Fährt der denn noch bei euch mit? Dann ist das mit dem Packmaß und Gewicht eher zweitrangig.

Gruß Michi
Michi
 

Beitragvon Killerdackel » 18/6/2007, 15:48

Das Zelt vom Tanzmäuschen ist entweder identisch oder ein Nachbau von dem hier gestern von mir verlinkten Quechua:
http://www.camperfriends.de/forum/viewtopic.php?t=4228

http://seconds.quechua.com/
Decathlon
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T3 Bulli oder Pololo zerren Dackelgarage Puck(eldimuckl) doraus + detnaus
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Beitragvon Expat » 18/6/2007, 16:34

Die 2-Sekundenzelte fliegen genauso wenig weg wie andere Zelt, nämlich dann, wenn man sie durch Bodenheringe oder zusätzliche Abspannseile sichert (das schafft man allerdings nicht mehr innerhalb der 2 Sekunden Aufbauzeit :wink:).

Ich habe selbst so ein 3-Sekundenzelt (eine Nummer größer als die 2-Sekunden-Variante), das Original von quechua (Decathlon), und bin höchst zufrieden damit. Ich nutze es bei Wochenendtouren, wenn ich den Touring nicht anspannen will. Die Kinder (und ich) sind regelmäßig begeistert davon. :D

Das Packmaß ist eine Scheibe von ca. 80cm Durchmesser. Zugegebenermaßen etwas ungeeigneter für Radler oder Wanderer.

Gruß, Holger
Expat
 

Beitragvon hexeannkristin » 21/6/2007, 10:42

Ich hab mittlerweile DREI kleine Igluzelte, bei denen man Stangen irgendwo durchfriemlen muss.
Allerdings nur durch solche Schlaufen, nicht durch Tunnel, da klappt das ganz gut. Und wenn sich eine Steckverbindung mal löst ist zwischen den Schlaufen genug Platz, sie wieder zusammenzustecken. Außerdem sind die Zelte wirklich schnell aufgebaut...naja, wir haben ja schon Übung.

Vorher hatte ich ein großes 3-kabinen-Zelt mit dementsprechend langen Stangen, und die mussten durch gaaanz lange Tunnel geschoben werden, DAS hat wirklich nicht funktioniert.
hexeannkristin
 


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