Ein Zelt Urlaubsbericht

Fragen rund ums Zeltcamping

Moderatoren: sunshine, Daniel

Ein Zelt Urlaubsbericht

Beitragvon urcamper » 10/1/2007, 18:53

Hallo Camper

Vor einiger Zeit hat sich bei eBay der burg-ritter gemeldet, er hatte früher mit seinen Eltern gezeltet und wollte das mal mit seiner Familie wiederholen. Die Frau vom burg-ritter hatte keine Campingerfahrung und er wollte alles möglichst perfekt machen. Jetzt ist sein Urlaub beendet und er hat bei eBay einen Reisebericht hinterlassen. Leider möchte er jetzt gar nicht mehr zelten gehen.
Der Bericht ist wirklich spitze, den müßt ihr lesen!
:D

burgi hat sein einverständnis gegeben die Geschichte zu veröffentlichen!
Gruß Heinrich





Evis, Wenners und Rotzbengels Urlaub


Freu, es war endlich soweit
Zelten in Holland (Texel)
Das erste mal mit Kind und Kegel (Frau, Mann, Rotzbengel und sein Kumpel)
Wobei der Kegel das entzückenste Geschöpf auf Erden ist
MEIN MAUSESPECK, mein Sonnenschein, mein Glücksstern
Oh watt hatte ich fürn bammel, mein Stern ist eine Perle die eigentlich auf seidenen Kissen mit extra weichen Daunenfüllung gebettet werden müsste........
Und nun Zelten
Auf aufgeblasenen Luftballons schlafen
Oh oh, ob das man gut geht.
Also, Auto bis zum Rand gefüllt mit irgend welchen Utensilien die eigentlich für ein Jahr ausreichen würden, aber nun ja, was Frau und Kind halt alles so brauchen. Da war es zum Beispiel mit einem Fußball nicht abgetan, nein, mindesten fünwe, aber das war ja nur das kleinste übel.
Vor allen dingen habe ich mich über dies Körbe gefreut, die unmöglich zu verpacken sind.
Diese Teile taugen weder zum stapeln noch sind sie irgendwie vernünftig zu stellen.
Duhu Schatz, sagte ich, wie haste dir das denn mit den Körben so vorgestellt, wir haben leider keinen 10 X 5 Meter großen Pritschenwagen
Na ja, gottseidank iss mein Schatz ein Mensch außen Leben und hat Verständnis für meine Bedenken, nur helfen tut das jetzt auch nich, also hänge ich die teile an ihren Henkeln anne decke vom Auto auf, und aus die maus
Wir haben schon nen großes Auto, (ein Ex Krankenwagen) aber trotzdem noch zu klein
Die eine Hälfte war nun schon voll, die andere Hälfte hab ich als Liegewiese für die Bengels umgerüstet
Damit diese süßen Weicheier auch gut während der fahrt gebettet sind
Nur leider musste noch irgendwo das Zelt untergebracht werden.....mh?.......nunja dachte ich mir, datt teil iss ja ziemlich weich, alse bringe ich es in der Liegewiese irgendwie unter, so als Kopfkissen für die Rotzbengel
Rotzbengel nummero eins sieht das, und fängt an zu pöbeln
„wenn das Zelt da nicht verschwindet bleib ich zuhause“
PAH!!! Sach ich
Dann viel vergnügen
Wir rufen dann mal durch ........
Also
Rotzbengel konnte leider sein Dickkopf nich durchsetzen
Soweit kommts noch...........

Jetzt geht’s also los, morgens um 6 Uhr geht’s aufe Piste
Wetter sieht prima aus
(übrigens mein Hauptgedanke im ganzen Urlaub)
DAS WETTER!
wenn datt nich mit spielt dreht mein Schatz am Rad
na ja, es sah jedenfalls gut aus, also brauchte ich mir erst mal keine Sorgen machen
die Fahrt war nun gemütlich bewältigt und wir sind in Texel gut angekommen
Wetter war ümmer noch prima.
Nun zum Zeltplatz, der natürlich randvoll belegt war
Also hatte man uns auf einer Fläche untergebracht die gut von der ganzen Inselbevölkerung einsichtbar war und auch so genutzt wurde.
Wann sieht man schon mal solche bekloppten Deutschen Zelturlauber die sich inne Wäsche glotzen lassen, und dann noch von einer Strandbrücke aus die dieses Schauspiel sehr gut überblicken lässt.
Nun erst mal zum Zeltaufbau
Der übrigens schon eine Freude war
Eine frische bis ja doch böige Brise machte diese Angelegenheit ein wenich schwierig
Meine Wenigkeit hetzte von einer Ecke zur nächsten um das Zelt zu verankern.
Die Rotzbengels schauten sich dieses Spektakel aus sichere Entfernung genüsslich an.
Ein kleinen Kommentar konnten sie sich allerdings dann doch nich verkneifen:
„Sach mal, watt schnaufste denn so, hört sich ja an als wende gleich nen Herzkasper kriegst.
Ich grummelte vor mich hin und ging meiner Aufgabe mit einer Leidenschaft nach die seines gleichen sucht.
Nun denn, endlich, das Zelt steht, eigentlich hätte ich jetzt von den Zuschauern auf der Brücke einen Beifall erwartet, aber nix da, naja, man iss ja genügsam und erfreut sich des Nigel Nagel neuen Zeltes, wie es da so schön vor sich hin glänzt (was übrigens nich lange anhalten sollte, aber dazu später)
Ich hatte jetzt erst einmal meine Aufgabe erledigt, und nun war mein Schatz dran um es einzurichten
Auch diese Angelegenheit ging doch recht zügig von dannen und man konnte sich so langsam aber sicher auf den Urlaub moralisch einstellen
Als erstes freuten wir uns erst mal über das erfreulich schöne WETTER
Und das gleich am ersten Tag, was kann uns da noch passieren, nichts, außer der frische Wind der uns ein wenig zu schaffen machte
Aber egal, wir ham ja nen Sicht/Windschutz den wir sehr günstig ergattert haben,
Das Günstig sollte sich aber auch sehr bald zum Nachteil herausstellen
Datt Dingen taugte einfach nichts und löste sich so gleich in seine Bestandteile auf
Egal, kaufen wir halt einen neuen im Dorf (der dann nicht mehr so günstig war) ja, ich würde schon glatt behaupten, man hätte sich auch gleich ein Kleinzelt dafür kaufen können.

So denn, wir freuten uns nun auf unsere zukünftigen 14 Tage
Nun zum leidigen Thema WETTER
Unsere erste Nacht war ein wenig unruhig, weil Wind, sachte ich ja schon
Aber der nächste Tag war dann die Krönung
Zum Wind, der noch einen zacken zugelegt hat, kam jetzt noch Pieselregen, oder auch Dauerregen, oder Bindfadenregen, oder auch egal, Regen iss Regen
Ich sagte meinen Schatz zur Beruhigung das so was in einem Zelt auch sehr romantisch sein kann
Schatz nickte und ließ sich also von dem Regen nich beeinflussen
Man machte halte das beste daraus
Den Bengels war das wurscht, die erkundeten erst mal die Insel und die jungen Hühner, wie das eben in einem Alter von 14 Jahren so ist.
Tag 3
Der Regen hat aufgehört und lässt uns gnädig vorm Zelt frühstücken
Natürlich mit Wind, der uns fast die Marmelade von Brötchen fegte
Ein Becher ohne Füllung hatte da wenig Chancen auf den Tisch zu bleiben.
Der Hunger war nun gestillt und man schaute bedächtig in den Himmel
WOLKEN!
Es dauerte auch nicht lange und der Regen beglückte uns wieder
Schatz sagte ich: „auf Texel ist das WETTER nie beständig, da hält sich auch kein Dauerregen“
(mal sehen wie lange meine Sprüche noch beruhigen)
also schnell wieder alles im Zelt verstauen und ab inne Dorfkneipe (wo die Preise nicht, na ja ich sachs mal so, halt nich günstig waren)
Man spielte mit den Bengels Billard, was sich bald zu unserer Dauerbeschäftigung heraus stellen sollte.
JA, man könnte meinen, wir sind jetzt Profis was das Billard an geht.......*garinz*
Tag 4 wie gehabt
Im trockenen Frühstücken, Regen, und ab inne Dorfkneipe, Kugeln stoßen
(Von meinem Schatz veränderte sich so langsam die Mimik, Frust baute sich auf)
Aber was solls, mein Schatz ist wie gesagt auch ein kluges Köpfchen, also kam ihr die Idee auf sich doch eine Flasche Wein zu kaufen und auf das WETTER zu scheißen, Punkt.
Tag 5
Ja wie soll ich’s sagen
Halt wie gehabt
Kugeln stoßen und ne Flasche Wein
(Thema Romantik hatte sich erledigt)
ich versuchte nur noch mit viel Beistand wie Abwaschen und Rückenmassage die Situation ein wenig zu entspannen.
Ansonsten keine besonderen Vorkommnisse, außer das eine Zeltstange von Wind und Rotzbengel ins Zelt gekracht ist, RIESEN Loch im Nigel Nagel neuen Zelt
(Frust baut sich bei mir auf, den ich aber mit viel guten Willen versuche zu verbergen)
Tag 6
Nun war Dauerregen angesagt mit noch mehr Wind, also auch kein Frühstück mehr im Freien
Zelte von unseren Nachbarn flogen uns um die Ohren
Nette anzusehen übrigens, wie die Nachbarn vor ihren Trümmern standen und sich über ihr Zelt tot lachten, na ja, wenn’s schon sonst nix zu lachen gab, warn halt Holländer, die lachen über jeden Scheiß.
Nun denn, man besuchte Museen und sonstiges wo ein Dach über den Kopf war
(Frust baute sich immer mehr auf)
man redete schon von Abbruch
Aber wie wenn alles Nass ist?
Also Flasche Wein musste her
so langsam aber sicher reichte bald keine Flasche mehr
(der Körper gewöhnt sich schnell an Alkohol)
Tag 7
Geld wird knapp
(übrigens, Kugel stoßen geht auch ins Geld) .
Iss ja auch logisch wenn man sich nur noch selten im Zelt selbst versorgt
Man hatte halt die schnauze voll vom feuchten klammen Zelt
Auf grund dessen verbrachten mein Schatz und ich den Tag in der Strandkneipe (wenn man das so bezeichnen darf)
Mit einen wundervollen Blick durch nebligen Regen auf einer aufschäumenden brodelnder Nordsee.
AABER
Mit einem tatsächlichen Highlight, wie sich später heraus stellen sollte,
denn
die Rotzbengels wollten Angeln, was wir aus unseren trockenen Position wunnerbar beobachten konnten. (natürlich mit einem Fernglas, damit wir auch keine wichtigen Details verpassen)
Also
Rotzbengels und Angeln, ein echtes Erlebnis kann ich euch sagen
Wie gesagt, Rotzbengels sind Weicheier, große Klappe und nüggs dahinter.
Da wird selbstverständlich auch kein ekliger Wattwurm aufen Haken gezogen, neihen, um gotteswillen, der Wurm könnte ja beißen........*garinz*
Also wird geblinkert wo`s nüggs zu blinkern gibt.
Aber, was soll ich euch sagen,
diese Rotzbengels ham doch tatsächlich das Glück und erwischen eine Scholle im Auge
alleine das war schon ein Lacher wert.
Aber das war noch nicht des Spaßes Ende
Nein!
Jetzt muss ja auch der Füsch wieder vom Haken, aber wie sprach Zeus......*gggggg*
Die Bengels schauten sich tief in die Augen und wussten beide sofort „ den Fisch packt keiner von uns beiden an“.....*gggggggggg*
Also
Wennar muss her..............ab zum Zelt und Wennar herbei holen
Aber Wennar saß mit seinem Schatz an einem unwissenden trockenen Ort und vergnügten sich aus sichere Entfernung auf das Spektakel........*fg*
Nun denn, dachten sich mein Schatz und ich, mal sehen wie die beiden Weicheier das Problem gelöst bekommen.
Rotzbengel kam wieder (selbstverständlich ohne Wennar ggg)
Aber mit einer Zange zum Haken entfernen......*garinz*
Und noch mal „aber“ auch mit so einer Zange müsste man den doofen glitschigen Füsch anpacken.....*ggggg*
Tja, watt nu dachten Sich die beiden, erst mal Schulter zucken ist angesagt.
Aber dann, mit viel Mut wurde mit der Zange auf den armen Fisch eingedroschen
(man könnte auch Ungeheuer behaupten, so sah das Spektakel zumindest aus).
übrigens, der Fisch war ca. 10 cm im Durchmesser.....*ggggg*
Dann wurde die Angel angehoben und so lange gewackelt bis der Fisch von alleine abfiel
GOTTSEIDANK, ENDLICH
Weicheier waren überwältigt von ihrem Mut, wie sie das Problem mit dem Ungeheuer gelöst haben
(man klopfte sich gegenseitig aufe Schulter)
Datt Vieh iss endlich vonne Angel
Und Schatz und ich lagen unterm Tisch vor lachen.......*gggggg*
Ein echtes Urlaubs-Erlebnis was in einer Erzählung leider nicht so gut rüber kommt wie life.
Tag 8
Kein Regen
Freude kommt auf
Frühstücken und ab aufs Rad, Insel Erkunden, die Sonne scheint
Irgendwo mittem beim radeln fetter Regen
Nass bis aufe Knochen
OH OH, ich liebe Dich Mausespeck
Tag 9
Kein Regen
Ab zum Strand, Sonne scheint in voller Pracht
Am Strand angekommen
Drachen steigen lassen
(weil gut Wind)
Drachen iss inna Luft, und wie solls anners sein
FETTER REGEN
Nass bis aufe Knochen
Bald keine trockene Klamotten mehr vorhanden
OH OH, Schatz ich liebe Dich
Tag 10
Urlaub ist endlich bald überstanden
Ohne das eine große Krise zwischen mir und meinem Engel entstanden ist
(wenn das nicht die große Liebe ist weiß ich’s auch nicht))
nur noch vier Tage
Und Holland wäre nicht Holland wenn es uns da nicht noch die restlichen Tagen mit Sonnenschein beglücken würde
Und tatsächlich
Die Sonne scheint und der Sonnenbrand war nich weit entfernt, (iss ja klar, wer denkt jetzt noch ans einkremen, sind ja nur noch 4 Tage)
Ja ja ja
Tag 11
Schöööööööööööööööön, Strand, Sonne satt, Baden, (auch wenn’s kalt ist) man will ja wenigstens einmal im Wasser gewesen sein.
Tag 12
Noch schöner
(und der Sonnenbrand auch) man kauft sich Sonnenschutzkreme. Faktor 20 natürlich, was sonst
Tag 13
Man kremt sich ein und zieht sich am Strand die Sonnenuntergänge rein, wirklich überwältigend.
Tag 14
Abreise und noch nen Abstecher nach Amsterdam eingeplant.
Aber erst mal Zelt abbauen mit ein klein bisschen Regen natürlich.
EEEEE Rotzbengels! Fast doch mal bitte mit an!
Gesagt getan, Zeltstange fliegt wieder ins Zelt, diesmal auf der anderen Seite
Noch ein Loch, aber noch viiiiel größer, Zelt also im Dutten
Rotzbengel macht sich dünne, ach watt hab ich ihn lieb
Zeuch verstaut und ab nach Amsterdam
Verrückte Stadt
Man macht sich etwas sorgen um das Auto und den Fahrrädern, wegen diesen dunklen Gestalten die da überall so rumlungern, also wird alle fest verschlossen, verriegelt und verrammelt.
BITTE MERKEN, Fahrräder waren noch alle vorhanden!!!
Wie gesagt, verrückte Stadt
Brauchste kiff?
Guten Stoff?
Nein danke, die Zeiten sind vorbei, außerdem muss man jetzt als gutes Beispiel für die Bengels dastehen
Man tut sich aber trotzdem jeden Kifferladen an und lässt auch nichts aus was es bei uns nicht gibt
Den Rotzbengels wollte ich inne roten Meile einen ausgeben, (so aus Spaß natürlich) schon wegen der andauernden großen Klappe, aber war schon klar, rote Birne und aus die Maus, „kommt, lasst und weiter gehen“ hieß es da, mit hochroter Birne.........*garinz*.........dabei waren wirkliche hübsche Mädchen dabei....*fg*
Schatz und ich grinsten uns eins ins Fäustchen

Nun zum Ende
Zuhause angekommen
Ausräumen und endlich ins richtige Bett
Accccccch watt war datt schön
(und der SEX erst mal)*garinz*
Zelten muss nich mehr unbedingt sein

Nur eins noch, so als Abschluss
Am nächsten Morgen war mein Fahrrad was auf den Heckträger noch befestigt war und auch angeschlossen nicht mehr vorhanden.
Scheiß Banditen Ihr
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Beitragvon urcamper » 10/1/2007, 18:56

Komentar

Ein Bericht der erinnerungen weckt. Etliche kleine Katastrophen sind auch mir schon passiert und man muß schon ein wenig verückt sein zelten zu gehen. :D
Aber ich stehe dazu! :cool:

Heinrich
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Beitragvon Killerdackel » 10/1/2007, 21:57

Dackel wußte gar nicht, daß er fremder Sprachen mächtig ist - muß aber wohl so sein - weil Dackel liegt wiehernd aufm Boden und wälzt sich vor Vergnügen über das Gelesene :!: :lol:
:huepf1:
sDaggele grüßt ausm Wilden Süden = wo nicht nur Camper Urlaub machen
T3 Bulli oder Pololo zerren Dackelgarage Puck(eldimuckl) doraus + detnaus
Wenn no älle wäred wie i sei sodd
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Beitragvon wombiroo » 10/1/2007, 23:56

Also diese Zelt´ler... (*naserümpf*)

Nein wirklich, war schon ein Knaller, der Bericht! Und bei blödem Wetter mit Zelt, da kann man einfach nur einpacken und nach Hause fahren...

Meine letzte und erste Zeltreise vor ca. 25 Jahren, naja, die war auch durchwachsen, also auf Mön, und das Zelt, mehr eine Plane, war von Regen-bächlein durchwachsen... - also DAS muss ich nicht mehr unbedingt haben.
wombiroo
 

Beitragvon Winni » 11/1/2007, 07:21

Moin, köstlich!!!!
Zelten ist.....wenn es regnet, sagt das Sprichwort!!!
Irgendwas ist immer... .
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Beitragvon ben » 11/1/2007, 08:20

Hallo,

Winni, du hast absolut Recht. Kann mich noch gut an Zeiten erinnern, da sind wir mit dem Auto nur rumgefahren, um da drin die Schlafsäcke zu trocknen.

Oder einmal beim Sturm und Dauerregen in Dänemark im Steilwandzelt. Das hat es so geweht, da wurde das Zelt innen immer kleiner.

Und auf Fehmarn wollte ein kleiner Junge mal für uns sammeln gehen, weil er nicht begreifen konnte, dass man bei so einem Wetter im Zelt sitzen muss: "Warum habt ihr denn keinen Wohnwagen?"

Gruß
ben
ben
 

Beitragvon Tscharlie » 11/1/2007, 08:56

Mal schnell ein Ausblick ins Jahr, 2030.

Da sitzt ein alter Mann, zwei Enkel auf dem Schoß. "Also ich sag euch, damals das war noch was, ich weiß es noch wie wenns gestern war, da in Lido die classe auf diesem Campingplatz. Wir sind da hingefahren, damals in diesem superheißen Sommer. Wir natürlich die ganze Fahrt nicht aus dem Wagen, hatten 20,36 Grad eingestellt, das war gerade richtig. Dann Auf dem Platz, was soll ich sagen, mit dem Wohnwagen, das einparken war einfach super, rundum hatten wir Abstandswarner und Kameras, da kann nicht passieren. Dann automatisches Stützrad raus, ich vonne Fahrersitz aus gesteuert. Per Euromover, dat issn Ding sag ich euch, inne Lücke. Per Funk die Klima aktivert, alles suppi. Dann inne Wohnwagen rein, und 3 Wochen drinn gebleiben, denn die Hitze beim wechsel von Auto zu Wohni wollten wir nicht nochmal haben, da hatte es doch, laut Meteostadion auf dem WW, 28,45 Grad."

Ja wer was erlebt, der kann was erzählen, Grübel,

Tscharlie
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M. Ghandi
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Beitragvon Winni » 11/1/2007, 11:42

den alten Mann kann ich mir vorstellen, denn 2030 gehe ich auch schlapp auf die 80 zu......ich hoffe allerdings, dass ich dann irgendwo vor dem Mobilheim hocke und meinen Enkeln erkläre, wie man ein Lagerfeuer schichtet.....aber stopp, da ist ja meine Enkeltochter selber schon 25, ähhh, es werden also die Urenkel sein.....
Winni ( der noch nie ein Auto mit Klima hatte, also nicht mitreden kann...)
Irgendwas ist immer... .
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Beitragvon ben » 11/1/2007, 11:59

Hallo Winni,

in 50 oder 60 Jahren brauchen wir auch nicht mehr so weit zu fahren. Dann wachsen Palmen an der Nordseeküste. Allerdings weiß ich nicht genau, wo dann die Küstenlinie ist.

Gruß
ben
Zuletzt geändert von ben am 11/1/2007, 13:10, insgesamt 1-mal geändert.
ben
 

Beitragvon Daniel » 11/1/2007, 12:08

Hab gestern in der Zeitung gelesen, direkt bei uns vor der Haustür, nur BaG bräuchte dann ein schwimmfähiges Zelt bzw.Wohnwagen.
Every day for us something new
Open mind for a different view
And nothing else matters

Gruß vom Niederrhein

Daniel

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Beitragvon BaG » 11/1/2007, 12:51

Daniel hat geschrieben:Hab gestern in der Zeitung gelesen, direkt bei uns vor der Haustür, nur BaG bräuchte dann ein schwimmfähiges Zelt bzw.Wohnwagen.


:D :D :D neenee, ich zieh den Stöpsel raus und schon läuft das Wasser ab! Falls ich den Stöpsel rausbekomme :oops: (gefunden hab ich den schon :wink: ) Versucht habe ich das schonmal aber er klemmte :? Ich könnte ja jetzt fragen ..... ------aber besser nicht ! :wink:
und denk daran!....

...Man kann nicht alles wegwerfen,
was alt ist. Wo wärst du denn sonst heute?!
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Beitragvon Gast » 12/2/2007, 22:58

Killerdackel hat geschrieben:Dackel wußte gar nicht, daß er fremder Sprachen mächtig ist - muß aber wohl so sein - weil Dackel liegt wiehernd aufm Boden und wälzt sich vor Vergnügen über das Gelesene :!: :lol:
:huepf1:
Die da do die da do die da do :twisted:
Gast
 

Beitragvon Killerdackel » 12/2/2007, 23:09

Fast richtig - Gast hat leider nur 99 Punkte - bei 100 hätts nen schlabbabbrigen Dackelkuß quer übers ganze Gesicht geschleckt gegeben.
sDaggele grüßt ausm Wilden Süden = wo nicht nur Camper Urlaub machen
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