Was taugen Billig-Zelte?

Fragen rund ums Zeltcamping

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Beitragvon Zelter » 8/1/2007, 22:00

Hallo wombiroo,

Ich denke mal so ein Billig-Zelt ist meist nicht schlechter in Verarbeitung und Haltbarkeit, als so manches "Markenfabrikat


also das stimmt so nicht. Ein Billigkuppelzelt von Aldi ist in seiner Verarbeitung nicht ansatzweise mit einem Hilleberg oder Fjellräven zu vergleichen. Vom Preis her allerdings auch nicht.
Wie hier einige schon geschrieben haben, langt solch ein Billigzelt sicher zum gelegentlichen Zelten am Baggersee für die Kiddys. Wer aber mit einem Zelt Urlaub macht, und zwar jeden Tag an einer anderen Stelle, der würde das Billig-Kuppel-Zelt schon nach 5 Tagen in den Schrott werfen, und ins Hotel ziehen. Und da meine ich nicht nur das wesentlich höhere Gewicht. In dem Artikel war übrigens nichts davon zu lesen, daß die Zelte nur zu Spielzwecken der Kinder getestet wurden. Also bitte nicht gleich wieder eine Verschwörung der Industrie vermuten. Vor dem Hintergrund, daß man solch ein Zelt zum ernsthaften Wandern auch in extremen Gefielden benutzt, haben die Tester genau das richtige Fazit gezogen.
Zelter
 

Beitragvon Winni » 8/1/2007, 22:50

Moin,
das verstehe ich jetzt nicht, ich hab auch so ein Aldi-Teil ( 37,-- Mark) also so ein Billig Iglu, da haben ich und meine Frau schon seit vielen Jahren ganz oft drin geschlafen, da ist dicht, heil und hält, in Dänemark so wie auch in Österreich!!! Bei Wind und Wetter. Ich bin mit zufrieden.
Natürlich ist so ein zelt in seiner Verarbeitung mit einem Fjäll Räven nicht zu vergleichen, aber das eine kostet auch nur 30 Euro, das andere 300,-- !!! Und 10 Stück von der einen Sorte halten sicher genauso lange, wie eins von der anderen Sorte....wenn man nachts drin liegt, ist der Name oder das Label auf jeden Fall völlig egal. ich finde, dies Prestigedenken ist beim Campen einfach völlig blödsinnig!!! Weil Campen soll doch "einfach" sein....
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Beitragvon Zelter » 8/1/2007, 22:57

Hallo Winni,

dein Posting wundert mich etwas. Du schreibst doch hier immer wieder von "back to the roots". Da kann ich aber aus deinem Posting nix rauslesen. Trage mal dein Zelt in Schweden 14 Tage auf dem Rücken den Kungsleden entlang. Baue es einmal am Tag auf und auch wieder ab, dann weißt du was ich meine. Gerade von dir hatte ich eigentlich erwartet, daß du davon Kenntnis hast. Sorry Winni, ich hatte aus deinen Postings herausgelesen, daß du gern Minimalcamping machst.
Zelter
 

Beitragvon Winni » 9/1/2007, 10:40

Moin Zelter,
ich hab`mein Aldi-Iglu Zelt schon bei Fahrradtrips mitgeschleppt, ich finds okay, ich hatte es auch letztes Jahr im Urlaub mit, weil der eine Sohn nicht im Wohnie schlafen wollte, wir haben es auf unserer Rundreise sicher 8 mal auf/abgebaut. Mein andere Sohn hatte es schon zu diversen Konzerten mit, immer mit dem Zug mitgenommen, völlig problemlos. Minimalcamping heisst für mich auch: minimale Ausgaben fürs Equipment, (außer es ist echt nostalgisch, da werde ich schwach.. :D ) . Wenn dann die Zeit fürs Wandern in Schweden kommt, werde ich mir evtl. ein Zelt dafür leihen.
In einen Outdoorladen gehen, und ein Hihg-Tech-Produkt kaufen, sei es Zelt oder Zubehör, das mache ich sicher nicht. Mit einem super-hypen Equipment für viel Geld "back to the roots" ist nicht mein Ding, denn meine "Roots" sind ja eben nicht ein High Tech Zelt, sondern ein Baumwollzelt mit zwei Stangen, wie BaG es beschreibt. Da bin ich als junger Mensch mit meinem Daddy, Gott habe in seelig, bis in den Harz oder auch durch die Heide gewandert.
Ich find die modernen Zelte auch praktisch, supertoll, aber wenn ich dann die Wahl hätte, würde ich doch lieber wieder bei Ebay irgendein altes kaufen....
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Beitragvon klappwohnwagen » 9/1/2007, 21:29

Hallo liebe Camper,


ich habe eine jahrelange Erfahrung mit Billigzelten. Als Student hatte ich ein Mehler- Hauszelt. Bei billigen Zelten dieser Art, durchlöcherten als erstes die beiden Zeltstangen (eine vorne. eine hinten) den Boden. Erst beim ersten Loch kommt man auf die Idee etwas unter die Stange zu klemmen (Bierdeckel o.ä.)

Durch die Kinder bedingt, kam dann die Erfahrung mit den Aldi - Zelten hinzu.(mehre!!) Hier verschleißt als erstes der Reissverschluss. Anschließend brechen, die bei den Kuppelzelten üblichen GFK - Stangen am unteren Ende, wo sie in den Boden gesteckt werden. Mittig brechen sie seltener.

Mit dem Stoff oder dem Boden hatten wir noch nie Probleme.

Viele Grüße vom Klappi
Unterwegs mit einem Eura 580LS
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