Der Weg durchs Campinggerödel

Alles was nicht direkt mit dem Fahrzeug zu tun hat

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Der Weg durchs Campinggerödel

Beitragvon Winni » 6/7/2014, 21:53

der Yves hat jetzt einen Teppich vorm Camper, und schreibt, er sei campertechnisch jetzt angekommen. Ich hatte genau diesen Teppich vor gut drei Jahren, und bin wieder komplett von weg :lach: :lach: :lach: :lach: :lach: Hört diese Suche überhaupt mal auf? :nein: :nein:

Hat nicht jeder von uns so eine Suche durchs Campinggerödel hinter sich? Wir haben den ganzen Keller voll von Dingen, die wir mal mitgeschleppt haben, und die wieder anderen weichen mussten :lach:

Letztes Jahr hatte ich bei Aldi eine super Sonnenliege gekauft, jetzt haben wir gemerkt, dass wir sie nie benutzt haben, entweder war keine Sonne, oder wir haben uns einfach auf eine Decke gelegt, jetzt steht sie im Keller :top:

Was haben wir jetzt schon wieder neu? ich mir jetzt eine Mini-Senseo in den Wohnie gestellt, für den schnellen Kaffee zwischendurch, der Antimückenlampe ist jetzt an Bord, und eine neue Tischdecke, mit kleinen Wohnwagen drauf.

Ich bin dafür seit 2 Jahren wieder komplett bei Petroleumlampen für abends draußen, der ganze LED kram liegt jetzt im Keller....
Irgendwas ist immer... .
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Re: Der Weg durchs Campinggerödel

Beitragvon steyr » 6/7/2014, 22:38

Ich stell nix in den Keller, ich verschenks entweder weiter oder es fliegt gleich weg. Ich hab keinen Platz für unnützes Zeug und einen Keller schon gar nicht. Gehortet und gesammelt wird hier gar nichts, ich häng nichts hinterher, was nicht gebraucht wird geht weg und wird unter Fehlkauf verbucht. Nostalgie ist auch nicht mein Ding, ich leb im Hier und Jetzt und brauch zeitgemässes Zeug, deshalb interessieren mich wohl auch keine alten Autos. Es ist gut und nützt zu was, dann passts. Ists unnütz und taugt zu nix, gehts direkt weg. Ich musste zu oft anderer Leute Müll wegschaffen den sie zu Lebzeiten angesammelt haben, das will ich keinem meiner NAchkommen zumuten. Es läuft darauf hinaus dass um mich herum irgendwannmal nur Sachen sind die ständig gebraucht werden und Dekorationsartikel, alles andere wird dann keinen Platz mehr haben. Vor einem Jahr hab ich meine Sammlung von mehreren hundert Langspielplatten auf FB angeboten und innerhalb von Minuten war sie verschenkt. Hätte ich an dem Tag keinen Liebhaber gefunden wären sie auf dem Müll gelandet. Was macht sowas für einen Sinn wenn ich zu jeder Sekunde online Zugriff auf jede Musik habe die ich gerade Lust habe zu hören und das für ein paar euros pro Monat. Ein Jäger und Sammler wird aus mir nie im Leben. Das einzige was mir dann wirklich Spass macht ist etwas weiterzugeben und zu verschenken, was einer haben will und ich nicht mehr brauche.
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Re: Der Weg durchs Campinggerödel

Beitragvon Winni » 6/7/2014, 22:46

Hey Yves,
mir geht's in diesem Fred weniger ums sammeln, als ums ausprobieren.
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Re: Der Weg durchs Campinggerödel

Beitragvon steyr » 6/7/2014, 22:52

Winni hat geschrieben:
Wir haben den ganzen Keller voll von Dingen (....) die wir mal mitgeschleppt haben (....)

Letztes Jahr hatte ich bei Aldi eine super Sonnenliege gekauft (....) jetzt steht sie im Keller :top:

(.....) der ganze LED kram liegt jetzt im Keller....


Las sich für mich eher nach kaufen und sammeln im Keller an, Sorry :D
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Re: Der Weg durchs Campinggerödel

Beitragvon steyr » 6/7/2014, 23:03

Aber im Ernst, ich liebe Kataloge und falle regelmässig in einen Musshabenbestellwahn wenn ich diese Kataloge durchblättere und kauf ständig Zeug das sich dann als Unsinn entpuppt. Mittlerweile hab ich aber die Sache im Griff und bin fast alles durch. Der Teppich zeigt sich durchaus als sinnvoll. Ich war erstaunt wie wenig verschmutzt das Womo innen war nach zwei Wochen Campingurlaub mit Regen. Der Sinn davon sollte sein dass es vor dem Womo trocken bleibt wenn wir länger auf einem Platz stehn und man nicht ständig mit den Füssen auf nassem Modder stehn muss wenn mal schlechtes Wetter ist und man seine Zeit meist unter der MArkise verbringen muss.

Bei den Campinglampen hab ich alles durch und es stellte sich heraus dass wir überhaupt keine brauchen da wir bei Dunkelheit im Bett liegen. Campinggrills habe ich fast alle durch die in einschlägigen Katalogen zu finden waren. Von Lachnummer bis Son of Hibachi war alles dabei und wurde verworfen. Der Neue passt nun. Auch 12 Volt Staubsauger oder mit Akku hab ich ausgetestet, war gedacht um Hundehaare wegzubekommen. Die taugten auch alle nix, anderen schon, mir genügten sie nicht, keiner davon und es waren drei an der Zahl.

Vieles was ich bei anderen sah oder mir geraten wurde von erfahrenen Campern, passte zu uns überhaupt nicht und war weggeworfenes Geld.
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Re: Der Weg durchs Campinggerödel

Beitragvon Mephisto » 7/7/2014, 08:29

Winni hat geschrieben:Hey Yves,
mir geht's in diesem Fred weniger ums sammeln, als ums ausprobieren.


Dazu eine grundsätzliche Bitte lieber Winni: Sag doch gleich beim ersten Beitrag zum Thema was Du konkret willst.
Deine diffusen Targets tragen zwar der Kommunikation bei, die Diskussionen schlingern aber wenig zielführend herum bis man (ich) dann feststellen muß: war gar kein richtiges Thema, keine begründete Einstellung, war mehr die Frage nach einem indifferenten Weltbild. (Wollte das Wort Ideologie vermeiden :) )
Et hät noch immer jot jejange!
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Re: Der Weg durchs Campinggerödel

Beitragvon bieber » 7/7/2014, 10:54

Ja gut, dann hast Du das Wohnmobil sauber, aber den Teppich musst Du putzen, oder ist es ein Einmal und dann Wegwerfteppich? Das hat uns bisher immer davon abgehalten so ein Ding anzuschaffen, ob ich Wohni oder Teppich putze ist doch wurscht und Augenwischerei. Außerdem machen diese Dinger den Rasen dermaßen kaputt, da freut sich der Nachcamper. Und man braucht viel länger zum Auf- und Abbauen. Wir sind aus dem Elsass mit knapp 20 Minuten Abbauen weggewesen (Sonnensegel, Campingmöbel, Wohni aufräumen und dicht machen). So konnten wir Sonntagvormittag nochmal losradeln. Das war besser als Teppich reinigen.
Man kann alles fragen. Aber mit der Antwort muss man dann auch leben. (Frei nach D.Hansen)
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Re: Der Weg durchs Campinggerödel

Beitragvon Susanne » 7/7/2014, 11:17

teppich haben wir auch, so einen gitterartigen, aber der kommt eigentlich nur auf dreck zum einsatz, nie auf der wiese. wobei, wir stehen eh zu selten so lange, dass wir einen teppich benötigen (deshalb liegt er auch öfter bei mir im standzelt auf dem kunsthandwerkermarkt als unter der markise beim campen), was sich allerdings mit enkelkind ev. ändern könnte? wir werden sehen.

ansonsten haben wir eigentlich seit jahren immer dasselbe campinggerödel dabei, ein 50 jahre altes melamingeschirr, ein paar neue tassen, gläser und töpfe, neueren tisch und stühle.

insgesamt hat sich jedoch das sammeln der verschiedenen zelte, luftmatrazen usw gelohnt, da wir zb dieses jahr ganz viel davon unserer tochter mit familie zum campingurlaub an den atlantik mit geben werden ;D
Grüßle Susanne
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Re: Der Weg durchs Campinggerödel

Beitragvon steyr » 7/7/2014, 12:02

Nein der Teppich braucht nichtmal 5 minuten zum wegräumen, das ist kein Discounterzeug. Der wird einmal geschüttelt dass anhaftendes runterieselt und dann zusammengelegt und in seiner Tasche verpackt. Wenn da Sand draufkommt rieselt der durch ebenso Wasser. Wir stehen öfters auf so ner Art Rasen-Kiesel-Mischung auf den Plätzen wo wir stehn und ich lauf gerne barfuss was auf diesen Böden recht schmerzhaft ist, wenn dieser speziele Teppich ausliegt ist das kein Problem. Sollte er wirklich mal verschmutzen wird er zu hause auf den Boden gelegt und gekärchert und gut ist. Einer der wenigen Käufe von Campingzubehör die ich nicht schon nach einem Benutzen bereue. Wenn wir also paar Tage irgendwo stehen leg ich den aus, macht überhaupt keine Mühe.
http://www.amazon.de/YACCU-Hochwertiger ... eltteppich

Der Nachcamper ist mir eigentlich Wurscht so wie ich dem Vorcamper Wurscht bin und gelbe Rasenflecken stören mich nicht sondern sind auf CP normal. Ich verlasse meinen Platz sauber und aufgeräumt, alles andere ist Problem vom Betreiber. Der letzte Platz wo wir am Bodensee waren wird übrigens am Ende der Saison komplett leergeräumt damit sich "die Natur erholen kann" :D :D
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Re: Der Weg durchs Campinggerödel

Beitragvon sebbarca » 7/7/2014, 14:08

Hola, buenos tardes!

Campinggerödel.....? Soviel haben wir gar nicht. Ein paar Luftmatratzen für die Kinder haben sich angesammelt, sonst ist eigentlich nichts Gerödel.

Vielleicht, den Wohnwagen haben wir mit Vorzelt übernommen. Das war auch ganz gut, mit Kindern und 3 Wochen auf einen Platz. Als wir aufs Umherziehen umschalteten, wurde das Vorzelt durch ein Sonnensegel ersetzt. Und auch dies holen wir gar nicht mehr raus. Wir werden immer minimalistischer in der Ausstattung, aber an der Bettaustattung wird nicht gespart!!!! Kein Zelt, nimmermehr ;D ;D ;D !!!!!!!!!.

Sone Art Windfang für den Eingang könnte ich mir allerdings vorstellen, für den Fall das es regnet. Dann steht man nicht gleich im Regen, oder der Regen ist nicht gleich im Wohnwagen :D .

Hasta luego!
Klaus
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Re: Der Weg durchs Campinggerödel

Beitragvon Touringgit » 9/7/2014, 00:21

Winni hat geschrieben:der Yves hat jetzt einen Teppich vorm Camper, und schreibt, er sei campertechnisch jetzt angekommen. Ich hatte genau diesen Teppich vor gut drei Jahren, und bin wieder komplett von weg :lach: :lach: :lach: :lach: :lach: Hört diese Suche überhaupt mal auf? :nein: :nein:

Hat nicht jeder von uns so eine Suche durchs Campinggerödel hinter sich? Wir haben den ganzen Keller voll von Dingen, die wir mal mitgeschleppt haben, und die wieder anderen weichen mussten :lach:

Letztes Jahr hatte ich bei Aldi eine super Sonnenliege gekauft, jetzt haben wir gemerkt, dass wir sie nie benutzt haben, entweder war keine Sonne, oder wir haben uns einfach auf eine Decke gelegt, jetzt steht sie im Keller :top:

Was haben wir jetzt schon wieder neu? ich mir jetzt eine Mini-Senseo in den Wohnie gestellt, für den schnellen Kaffee zwischendurch, der Antimückenlampe ist jetzt an Bord, und eine neue Tischdecke, mit kleinen Wohnwagen drauf.

Ich bin dafür seit 2 Jahren wieder komplett bei Petroleumlampen für abends draußen, der ganze LED kram liegt jetzt im Keller....



Hej Winni, bist du mit der Minipadmaschine zufrieden. Ist der Kaffe gleich gut, wie aus einer normalen Senseo oder gleichwertigen`? Welches Fabrikat ist es genau? Ich will meine olle Medion-Schubladen-Maschine ausmustern, weil mir immer die Pads drin hängen bleiben und da ich alleiniger Kaffeetrinker in unserem Haushalt bin, reicht mir eine Mini-Maschine.

Ansonsten, ich bin auch im Tauschrausch. Die jahrelang sehr häufig genutzte schwere Dubletta (Doppelbratpfanne), die gleichzeitig auch mein Backofen war, an der sich leider die Beschichtung langsam ablöst, ausgetauscht gegen eine leichte große Wokpfanne mit Keramikbeschichtung und einen Omnia-Backofen. Der megaschwere Dutchofen, im letzten Urlaub nur 1 mal genutzt, bleibt zuhause, dafür geht eine kleine langstielige Eisenpfanne für die Lagerfeuerbrutzelei mit.

Ich mit meinem Vorzelttick möchte dieses Jahr das Markisen-Vorzelt (große schwere Tasche) und den Teppich zuhause lassen. Markise ist ja eh noch dran und zur Not nehm ich noch die alte selbstgemachte kompakte stockfleckige Markisen-Vorderwand vom Touring und ein altes Billig-Seitenteil vom Cabby mit. Das sind dann im Gegensatz zum Vorzelt nur 2 federleichte Lappen, die klein zusammengefaltet unterwegs nur ganz wenig Platz brauchen und gewichtsmäßig nicht der Rede wert sind. Dazu muss ich aber noch H. überzeugen.

Ich glaube, die Sat-Schüssel fliegt auch noch raus, im letzten Sommerurlaub haben wir sie nicht ein einziges mal aufgebaut. Mittlerweile haben wir andere schöne Spielzeuge, mit denen wir uns bei Dauerregen beschäftigen, informieren und bilden können.

Der Gaskocherkoffer mit den Kartuschen bleibt zuhause, ich habe letztes Jahr auf einem Loppis in SE einen gut erhaltenen Armee-Spiritus-Kocher für ganze 10 Kronen erstanden. Ein Fläschchen Sprit dazu (kann überall in jedem Tante-Emma-Laden nachgekauft werden), das uralte Alu-Kochtopf-Set habe ich wieder rausgekramt und die Pfannen aber ausgemustert, dazu eine ultralight hartanodisierte Trangia-Pfanne gekauft. Als Brenner ein originaler Trangia und mein selbstgemachter Bierdosenbrenner. Das Zeug muss mit, wenn wir mal wieder mit unserem Boot (gewollt) auf einer einsamen Insel stranden und uns von Pilzen und Fischen ernähren müssen.

Nicht ausgetauscht habe ich die Fliegenklatsche, sondern als weiteres Mückenvernichtungsmittel für draußen ein Thermacell Handgerät bereits im letzten Jahr angeschafft. Das Teil hat sich vorallem abends beim Angeln berwährt. Darauf möchte ich nicht mehr verzichten.

Gottseidank haben endlich nach ca. 20 Jahren Gebrauch die superleichten aber hässlich quietscheblauen Lidl-Stühle ihren Geist aufgegeben. Ein gemütlicher Dukdalf war bereits vorhanden und geht nun mit, sowie ein neuer kleiner superleichte kompakte nichtverstellbare Lafuma in angenehmer dunkelblauer Farbe.

Statt Liege fährt schon einige Jahre eine leichte kompakte zusammengerolle Isomatte mit.

Mehr fällt mir gerade nicht ein, aber da ist bestimmt noch etwas ....
Schöne Grüße
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Re: Der Weg durchs Campinggerödel

Beitragvon Touringgit » 9/7/2014, 10:35

... vor vielen Jahren hat mir ein Camper mit gelbem Nummernschild 5 riesige holzige Sandheringe verkauft. Wir haben sie oft zusammen mit gefühlten 1000 verschiedenen anderen Heringen mitgeschleppt, sie genau wie viele andere aber noch nie gebraucht. Vorgestern kamen 2 davon endlich mal zum Einsatz - als in die Wiese gerammte Wegrutschsperre für eine Leiter.

Für draußen hatten wir jahrelang eine batteriebetriebene Tischleuchte. Immer dann, wenn wir sie wirklich mal brauchten, waren die Batterien leer. Seit einigen Jahren nehmen wir sie nicht mehr mit. Licht haben wir draußen dann von der Vorzeltleuchte am Wowa, vom Mond, vom Lagerfeuer, von den Marschallern (wie Teelichter, aber riesengroß - Durchmesser 10 bis 15 cm, oder vom Teelicht auf Sand im Gurkenglas.

Vor einigen Jahren hatte ich mal ein riesiges schwarzes Moskitonetz für Sonneschirme bei Ikea gekauft. Das ist so groß, dass es einmal um die gesamte Markise reicht. Das sah total bescheuert aus, hat aber doch seinen Zweck erfüllt. Nach einmaligem Gebrauch liegt es nun jahrelang zusammengerollt klein, kompakt und leicht immer noch hier rum und geht dieses Jahr wieder mit, wenn das Vorzelt zuhause bleibt.
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Re: Der Weg durchs Campinggerödel

Beitragvon steyr » 9/7/2014, 11:31

Touringgit hat geschrieben:Gottseidank haben endlich nach ca. 20 Jahren Gebrauch die superleichten aber hässlich quietscheblauen Lidl-Stühle ihren Geist aufgegeben. Ein gemütlicher Dukdalf war bereits vorhanden und geht nun mit, ....


Die Dukdalf sind vielleicht nicht mehr quietscheblau, aber unsere und alle anderen die mir bisher begegnet sind, quietschen durch das verbaute Plastik an den Gelenken, auch ohne blau und mich nervt das seit ich sie hab. Deshalb bekam ich letztes Jahr einen Westfield XXL für Dicke und die haben keine quitschenden Plastikteile mehr sondern da wo es wichtig ist starke Metallteile und Gelenke. Vorbei ist nun mit quietschendem Sitzen und was mich an den Dukdalf auch ständig nervt dass man immer die (Torx)Schrauben nachziehen muss weil sie sonst irgendwann mal auseinanderfallen. Nach drei Dukdalfen würde ich keine mehr kaufen. Richtig kaputt gegangen ist noch keiner aber es musste doch immer wieder dran gebastelt werden weil man nicht direkt bemerkt wenn eine Schraube abfällt. Meist liegt sie dann irgendwo auf der Wiese, man zieht weiter und beim nächsten Aufbau bemerkt man es und geht erstmal Schrauben kaufen. :rolleyes: Auch das zusammenklappen ist nervig.

Bei meinem Westfield ist das alles gut und passt und bisher, nach einem Jahr, gibts keine Beanstandungen.
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Re: Der Weg durchs Campinggerödel

Beitragvon HD » 9/7/2014, 12:44

Ich hab noch immer meine EA Stühle, die so 15 Jahre alt sind, die hab ich mit ordentlichen Edelstahlschrauben und selbstsichernden Hutmutter getunt, die gehen nie kaputt und die geb ich nicht weg, zu Treffen nehmen ich sie mit, da sie wenig Platz einnehmen und sehr leicht sind. dann hab ich noch relativ neu 2 Westfield Hochlehner, die mit anklickbaren Fußteil zu einer richtigen Liege werden.
Nach Probesitzen und -liegen, zusammenklappen mit einladen und ausladen blieben nur die Westfield übrig, nicht billig, aber mit Austellungspreis zu verschmerzen, wie Yves schrieb, sie überzeugen mit Qualität und Detailliebe. Sie nehme ich bei längeren Reisen mit.

Mit dem Touring hab ich viel mitgegeben, einige Teile verschenkt, einen mir selbst geschenkten doppelflammigen CampingGaz Kocher aber gebe ich nicht her, er braucht keinen Regler, sondern wird mittels einer hohlen Schraube direkt auf die GampingGaz Flasche aufgesetzt. Gibt es längst nicht mehr.
Ebenso hänge ich an einem runden Dreibeintisch, der mal von VW als Campingtisch für den Käfer verkauft wurde, er passte genau auf das Ersatzrad, das Dreibein ins Ersatzrad, geht auch meist mit zu Treffen. Ich kenne nur einen der auch einen ergattert hat, nachdem er meinen sah. Meiner ist von Schwiegervater, über 50 Jahre alt.
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Re: Der Weg durchs Campinggerödel

Beitragvon Touringgit » 9/7/2014, 13:17

Unser Dukdalf ist angenehm blau-grau und quietscht nicht - zumindest noch nicht. Dabei wurde er schon oft benutzt, der ist sehr bequem, niedrig aber sehr breit. Ja, das mit den Schrauben ist doof, hab auch schon eine verloren, von der Querstange, die die Beinauflage halten soll. Hab dann letztens die Stange ganz abmontiert, weil keine passende Ersatzschraube dabei, dann ging mir beim Umpacken vom Touring ins Auto ein Plastikkappe der Stange verloren, hab sie vorgestern wiedergefunden, sie lag eingedrückt und defekt in der Wiese, ist wohl ein Auto drüber gefahren. Die anderen Schrauben muss ich dringend noch kontrollieren. Die ollen Lidl-Stühle sind überall vernietet. Deshalb habe ich sie erstmal ausgemustert, ansonsten hätte ich sie gern schnell neu bezogen und die dann immer noch quietscheblauen Armlehnen andersfarbig gestrichen oder besser gegen andere - gerne aus Holz - ausgetauscht. Nur die Bezüge haben sich aufgellöst, die Gestelle sind noch super in Schuss, federleicht und auch sehr kompakt zusammenzuklappen. Zu Schade zum wegwerfen, irgendwann werde ich sie mir vornehmen, Nieten aufbohren, Schrauben rein, neu beziehen, neue Armlehnen ...
Schöne Grüße
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